^^y =1^^^ Abhandlungen herausgegeben vom Naturwissenschaftlichen Verein zu BREMEN. NEW Vu:vK XXII. Band. «oTAMt.. Mit 3 Tafeln und zahlreichen Abbildungen im Text. BREMEN Franz Leuwer 1914. Inhalt Erstes Heft. Ausgegeben im April 1913. J. D. Alfken: Die Bienenfauna von Bremen Seite 1 Zweites Heft. Ausgegeben im April 1914. K. Viets; Diagnosen neuer Hydracarinen. Mit 15 Figuren .... 221 P. Magnus: Kurze Bemerkung zu den Mitteilungen des Herrn Otto Leege über die parasitischen Pilze des Memmert und zweier ostfriesischer Inseln 241 F. Koenike: Beitrag zur Kenntnis der Wassermilben-Unterfamiüe Aturinae. Mit 12 Textfiguren 244 H. Reichelt u. F. Schucht: Die Bacillarien der rezenten Schlick- absätze im Flutgebiete der Elbe 259 H. Brakenhoff: Beitrag zur Kenntnis der Nematodenfauna des nordwestdeutschen Flachlandes. Mit 3 Tafeln 267 F. Koenike: Ueber die Wassermilbe Piona coacta (Koen.) .... 312 F. Koenike: Ueber die Artberechtigung einiger serbischer und mazedonischer Wassermilben 315 0. Reuber: Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Dr. W. MüUer-Erzbach 318 Karl Viets: Hydracarinologische Beiträge VIII. Neue Arten aus den Gattungen Sperchon, Megapus und Arrhenurus nebst Be- merkungen zu Sperchon. Mit 10 Figuren 336 E. Rudolf Jungclaus: Das sogenannte Treibholz bei Grauort, unweit Stade und das Bersteinvorkommen daselbst .... 346 F. Koenike: Neue und neubenannte Wassermilben. Mit 17 Abbild. 383 Abhandlungen herausgegeben vom Naturwissenschaftlichen Verein zu BREMEN. XXII. Band. 1. Heft. BREMEN Franz Leuwer 1913. m Die Bienenfauna von Bremen. Von J. D. AlfkeD. lieber die Bienen von Bremen und Umgegend ist schon eine Reihe von kleineren Arbeiten veröffentlicht worden. Die mir be- kannt gewordenen finden sich nachfolgend Seite 9 verzeichnet. Das älteste Verzeichnis ist in dem Werke von Ph. Heineken: Die Ireie Hansestadt Bremen und ihr Gebiet in topographischer, medi- ziuischer und naturhistorischer Hinsicht, 2. Bd., Bremen 1837, pag. 172 und 173, enthalten. Darin werden die Namen von 49 Bienenarten aufgeführt, von welchen 5 zu den Synonymen gestellt werden müssen. Es verbleiben demnach 44 Arten, von denen 3, Andrena flessae Pz,, A. fulva Schrk. {vestita bei Heineken) und Halictus sexcinctus F. neuerdings nicht wieder für unser Gebiet nachgewiesen worden sind. A. flessae Pz. (= A. agilissima Scop,) dürfte kaum bei uns vorkommen. In der Bienenfauna von Deutsch- land und Ungarn, Berlin 1893, von H. Friese, findet sich pag. 16 die Angabe, daß diese Art von mir bei Bremen gefunden wurde. Dies ist nicht richtig; ich glaubte damals in einem abweichenden großen Exemplare von A. carhonaria die A. flessae vor mir zu haben und machte darauf hin Friese die betreffende Mitteilung. In der weiterhin behandelten Sammlung von Nor wich stecken als A. flessae 3 Weibchen von A. cineraria. Halictus sexcinctus und Andrena fulva köanten vielleicht in unserer Gegend einmal wieder entdeckt werden, da sie in den Nachbargebieten aufgefunden worden sind. Zwei Arten, Epeolus variegatus L. und Megachile lagopoda L. sind meines Erachtens nicht richtig bestimmt. Auf die erstere Art wird sicher E. notatus Chr., der auch in der Sammlung von Norwich als E. variegatus steckt, und auf die letztere M. maritima K. zu be- ziehen sein. Bei Norwich ist freilich ein Männchen von M. willugh- hiella als M. lagopoda bestimmt. Das Verzeichnis von Heineken ist zweifellos unter Berück- sichtigung der Sammlung von A. G. Norwich zusammengestellt worden. Diese Sammlang wird im Museum für Natur-, Völker- und Handelskunde aufbewahrt, wo ich sie durcharbeiten konnte. Sie enthält 84 bremische Arten, von denen 2, Macrocera dentata Klg. und Coelioxijs caudatus Spin., Form foersteri F. Mor. ohne weiteres als nicht bei uns heimisch abzuziehen sind. Ich vermute, daß bei diesen eine Etikettenverwechselung stattfand. Von 2 Arten, Halictus Dezember 1912. XXII, 1 costulatus Kriechb. und R. tetrazonius Klg. muß der sichere Nach- weis dafür, daß sie bei uns vorkommen, noch erbracht werden, da sie später nicht wieder aufgefunden worden sind. Auf Grund des Verzeichnisses von Heineken und der Samm- lung von Norwich konnte ich unter Weglassung der zweifellos nicht heimischen Arten 96 bremische Apiden feststellen. Seitdem hat sich die Zahl bedeutend vermehrt, so daß jetzt 253 Arten von Bremen und Umgegend verzeichnet werden können. Die Namen der bei Heineken aufgeführten Arten sind im nachfolgenden Verzeichnis vor den Fandortsangaben mit H., diejenigen der in der Norwichschen Sammlung enthaltenen mit N. bezeichnet. Die übrigen Arbeiten, welche bremische Bienen behandeln, sind, soweit sie nicht von mir verfaßt wurden, mit meiner Unterstützung oder, wenigstens zum Teil, auf meine Anregung hin entstanden, Wenn sie im nachfolgenden Verzeichnis, das im übrigen vorwiegend nach eigenen Sammelergebnissen aufgestellt wurde, benutzt wurden, so ist dies bei den betreifenden Arten bemerkt worden. Es ist mir eine angenehme Pflicht, den folgenden Herren, die mich beim Za- samraentragen von Bienen und anderweitig bei meinen Unter- suchungen unterstützten oder mir die Durchsicht ihrer Sammlungen gestatteten, für ihre Liebenswürdigkeit auch an dieser Stelle ver- bindlichst zu danken: Schulvorsteher W. Bartels, Lehrer J. Blum- berg, A. Bohne, 0. Braun, D. Brinker, A. Brinkmann, W. Ihme, G. Luttmann, K. Pfankuch und H. Scharrelmann, Generalkassenbeamten F. Behrens, Kaufmann C. Geissler, Mu- seums-Assistenten Dr. E. Lemmermann u. Silberarbeiter F. Piderit in Bremen, Lehrer H. Höppner in Freissenbüttel, Gymnasial- Direktor G. Künnemann in Eutin, Lehrer 0. Leege auf Juist, Gymnasiallehrer C. Gehrs und Lehrer W. Peets in Hannover, Gymnasiallehrer F. Plettke in Geestemünde, Professor Dr. 0. Schneider in Dresden und Schulvorsteher H. Schütte in Olden- burg. Vor allem bin ich Herrn Direktor Künnemann für das reiche Material an Bienen verbunden, welches er alljährlich bei Huntlosen, in der Nähe von Oldenburg, für mich eintrug. Zum Bestimmen wurden in erster Linie die Werke von Ducke, Frey-Gessner, Friese, von Hagens, Hoffer, F. Morawitz, Nylander, Perez, Ed. Saunders, Schenck, Schmiede- knecht und C. G. Thomson benutzt. Das Literaturverzeichnis findet sich am Schlüsse dieser Arbeit. Es ist zu bedauern, daß sich die Arbeiten über unsere Bienen in so vielen Schriften und Abhandlungen zerstreut finden, und daß es noch kein zusammen- hängendes Werk über die Bienen Deutschlands gibt. Hoffentlich findet sich bald ein Forscher, der ein solches nebst dazugehörigen Bestimmungstabellen schafft und dadurch das Studium erleichtert. Die Apidologie hat auffälligerweise nie viele Freunde gehabt. Der Grund lür diese Tatsache dürfte vielleicht darin zu suchen sein, daß sich viele Menschen vor dem Stechen der Bienen fürchten. Diese Angst wird der Sammler aber bald überwinden, da er einmal rasch lernt, die Tiere so anzufassen, daß sie ihn nicht stechen können und zweitens sich in kurzer Zeit an den meist wenig empfindlichen Stich der Tiere gewöhnt. Man nimmt den geringen Schmerz bei der großen Freude, die das Sammeln und vor allem das Beobachten und Erforschen der Lebensweise gewähren, gern in Kauf. Zudem sind nur die Weibchen mit einem Stachel versehen, man hat also nur sie zu fürchten, und kann die Männchen, die man bald erkennen lernt, ohne Scheu in die Hand nehmen. Schon die Tiere an sich in ihrem mehr oder minder prächtigen Haar- oder Farbenkleide erfreuen das Auge des Beschauers. Die oft seltsamen Formen des ganzen Körpers oder einzelner Teile desselben, der Ge- schlechtsdimorphismus und die in den verschiedenen Jahren sehr abweichende Erscheinungs- und Absterbezeit der Arten regen zu mannigfachen Untersuchungen an. Aus dem früheren oder späteren Auftreten der Bienenarten in den einzelnen Jahren könnte man so- gar, wie dies aus dem Aufblühen der Pflanzen schon seit längerer Zeit geschieht, Schlüsse auf die klimatischen Verhältnisse einer Gegend ziehen und dadurch diese Beobachtungen zu einem neuen Zweige der Phänologie ausgestalten. Im weiterhin gegebenen Ver- zeichnis der bei uns festgestellten Bienen ist neben den Namen der Arten fast immer die Flugzeitdauer verzeichnet. Diese bezieht sich nicht auf ein einzelnes Jahr, sondern sie ist das Ergebnis der Be- obachtungen während einer großen Reihe von Jahren. So ist bei- spielsweise bei Andrena clarkella als Flugzeit 27. März bis 5, Mai angegeben. Dies soll nicht bedeuten, daß diese Art in demselben Jahre so lange Zeit hindurch fliegt, sondern in den vielen Jahren, in denen sie gesammelt wurde, flog sie während der notierten Zeit. In be- sonders waroaen Jahren erscheint sie Ende März, verschwindet dann aber schon Mitte April, in kühlen Jahren tritt sie erst in der zweiten Hälfte des April auf und findet sich dann noch Anfang Mai. Auch der Nestbau und das Schmarotzertum der Bienen, sowie ihr Verhältnis zu den verschiedenen Blumen vermögen den Jünger der Bienenkunde jahraus, jahrein von neuem zu fesseln. Die Nist- weise bedarf bei manchen Arten noch der Feststellung, und von einer Reihe schmarotzender Arten sind die Wirtstiere bislang noch unbekannt. Es ist dem Sammler also Gelegenheit gegeben, sich an der Erforschung der Bienenbiologie zu beteiligen. Ueber Blumen und Insekten ist eine viele Bände umfassende Literatur erschienen, es seien nur die Arbeiten von Sprengel, Darwin, Herm. Müller, Delpino, Hildebrand, Axell und Knuth erwähnt. Die Bienen sind, da sie ihre Brut mit Blütenstaub und Blütensaft versorgen, die weitaus wichtigsten Blütenbefruchter, daher sind gerade sie vor- wiegend geeignet, den Bienenfreurid zu veranlassen, sich mit der gegenseitigen Beziehung der Bienen und Blumen zu einander zu beschäftigen, sich über die Art und Weise der Befruchtung, die Ein- richtung der Befruchtungsorgane, sowie über die Anpassung der Bienen an ihre Nährpflanzen zu unterrichten. In dieser Hinsicht können sich selbst Schüler beteiligen, indem sie nachweisen, wie- viele und welche Blütenbesucher eine Pflanze in einer bestimmten Gegend hat, und wie der Blumenbesuch an den verschiedenen Orten 1* je nach der Bodenformation wechselt. Es gewährt gewiß auch dem Anfänger viele Freude, wenn er von Jahr za Jahr eine größere Zahl von Befruchtern für eine Pflanze aufzeichnen kann. Bei uns habe ich 18 Pflanzen notiert, die 50 oder mehr Bienen als Gäste aufzuweisen haben. Die am meisten besuchten Pflanzen sind: Tara- xacura officinale mit 111, Jasione montana mit 107, Hieracium Pilo- sella mit 87 und Salix mit 79 Besuchern. Viel besucht werden auch die folgenden Pflanzen, bei denen die Zahl der Besucher, welche ich für Bremen feststellen konnte, in Klammern hinzugefügt ist: Leontodon autumnale (74), Hypochoeris radicata (66), Rubus (64), Knautia (61), Lotus corniculatus (57), Thymus Serpyllum (56), Brassica oleracea (54), Cirsium arvense (52), Veronica Chamaedrys (51), Tussilago Farfara, Succisa pratensis, Brassica Rapa und B. Napus (je 50) und Trifolium pratense (46). Im allgemeinen sind die Bienen inbezug auf die Wahl ihrer Futterpflanzen nicht wählerisch; viele Arten sind bei den ver- schiedensten Blumen als ßefruchter tätig. Es gibt aber auch eine Reihe von Arten, die hinsichtlich des Sammeins von Blütensaft und Pollen ausschließlich oder fast ganz auf eine einzige Pflanze ange- wiesen ist. Zu diesen gehören bei uns: Andrena fuscipes und Col- letes succinctus, die zur Erlangung des Larvenflitters nur Calluna vulgaris, Melitta haemorrhoidalis, Halictoides dentiventris, H. inermiSy Heriades campanularum und Andrena gwynana (2. Brut), die fast nur auf Campaiiula rotundifolia samnieiü, Macropis labiata und M. fuhipes, die fast immer auf Lysimachia vulgaris angetroffen werden. Andren^, fucata und A. fulvida fiuden sich vorwiegend auf Himbeer- blüten, Dufourea halictula auf Jasione montana, Andrena lapponica und Osmia uncinata auf Vaccium Myrtillus. Andrena apicata, A. clarkella, A. praecox und Colletes cunicularius auf Weidenblüten, Anthidium strigatum auf Lotus corniculatus, Osmia adunca und 0. spinolae auf JEchium vulgare und Melitta nigricans und Epeoloides coecutiens auf Lythrum Salicaria. Besonders erwähnenswert sind die Fälle, in denen Schmarotzerbienen dieselben Blüten besuchen wie ihre Wirte. So trifft man Andrena hattorfiana und ihren Schmarotzer Nomada armata fast stets auf Knautia arvensis, Andrena marginata und Nomada argentata auf Succisa pratensis, Andrena cingulata und Nomada guttulata auf Veronica Chamaedrys, Andrena proxima und Nomada conjungens auf Anthriscus silvestris und Colletes daviesanus und C. fodiens mit Epeolus cruciger bezw. E. notatus auf Tanacetum vulgare an. Hin und wieder kommt es vor, daß beim Erscheinen einer Bienenart die spezifische Nährpflanze noch nicht aufgeblüht oder schon verblüht, oder in der Umgebung der Nistplätze der Biene aus irgend einem Grunde verschwunden ist. In solchen Fällen werden andere Pflanzen aufgesucht. Dann besucht z. B, Macropis labiata statt ihrer typischen Pflanze, des Gelbweiderichs, Cirsium arvense und Rubus, Colletes daviesanus und C. fodiens statt des Raiufarns Senecio Jacobaea und Achillea millefolium und Ajidrena marginata und Nomada argentata statt des Teufelsabbiß' Jasione montana. In der folgenden Liste sind diejenigen Pflanzen aufgeführt, die bei uns typische Blütenbesucher haben: Achillea millefoliuni: Prosopis nigrita F. Aconitum Napellas: Bombus hortorum L. Aesculus Hippocastanum: Bombus- Arten. Ajuga reptans: Anthophora retusa L., Bombus agrorum F. Alectorolophus major: Bombus-Arten, Allium Porrum: Prosopis punctulatissiraa Smith. Anethum graveolens: Prosopis-Arten. Anthriscus sylvestris : Andrena proxima K., Nomada conjungens H.-Sch. Ballota nigra: Anthidium manicatum L. Brassica oleracea: Andrena carbonaria L., A. pro^inqua Schck., Halictus sexnotatulus Nyl. B. Napus und B. Rapa: Halictus sexnotatulus Nyl. Calluna vulgaris: Andrena fuscipes K,, Colletes succinctus L., Ha- lictus albipes F., H. calceatus Scop. und Nomada rufipes F. Campanula rotundifolia: Andrena gwynana K., 2. Generation, Ha- ■"^ lictoides dentiventris Nyl., H. iuermis Nyl., Heriades campa- nularum K., H. fuliginosus Panz., Melitta haemorrhoidalis F. Cytisus Laburnum: Bombus-Arten. Echium vulgare: Osmia adunca Pz., 0. spinolae Schck. Erica Tetralix: Halictus fasciatus Nyl. $, Megachile analis Nyl. Euphrasia Odontites: Bombus-Arten, besonders B. muscorum F. Galeobdolon luteum: Bombus-Arten. Galeopsis- Arten: Desgl. ^ Genista anglica: Andrena afzeliella K., Halictus punctatissimus \- Schck., H. rubicundus Chr. [ Glechoma hederacea: Anthophora acervorum L. Heracleum Sphondylium: Andrena rosae Panz. Hieracium Pilosella: Andrena chrysopyga Schck., A. fulvago Chr., A. humilis Imh., Halictus brevicornis Schck., H. leucozonius Schrk., H. nanulus Schck., H. villosulus K. H. umbellatum: Dasypoda plumipes Panz. Jasione montana: Andrena bremensis Alfk., A. nigriceps K., Du- fourea halictula Nyl., Heriades campanularum K. Knautia arvensis: Andrena hattorfiana F., Dasypoda thomsoni Schlett., Nomada armata H.-Sch. Lamium album: Bombus agrorum F., B. hortorum L. Lathyrus montanus: Andrena lathyri Alfk. Linaria vulgaris: Bombus hortorum L. Lotus corniculatus: Anthidium strigatum Panz., Megachile circum- cincta K,, M. willughbiella K., Osmia leucomelaena K., 0. ma- ritima Friese. 6 Lupinus luteas: Bombus- Arten. Lycium halimifolium : Desgl. Lysimachia vulgaris: Macropis labiata F., M. fulvipes F. Lythrum Salicaria: Epeoloides coecutiens F., Melitta nigricans Alfk., Prosopis kriechbaumeri Forst. Melampyrum pratense: Bombus- Arten. Pirus Malus: Anthophora acervorum L., Osmia rufa L. Potentilla silvestris: Andrena tarsata Nyl., Halictus fasciatus Nyl.^ Nomada tormentillae Alfk. Primula elatior: Bombus pratorum L. Pulmonaria obscura: Desgl. Ranunculns acer und R. repens: Heriades florisomnis L. Reseda odorata: Prosopis pratensis GeoiFr. Rhododendron- Arten : Bom bus- Arten. Rubus Idaeus: Andrena fucata Smith, A. fulvida Schck., Bombus pratorum L,, Rasse jonellus K. und R. pratorum L. ? . Salix-Arten: Andrena apicata Smith, A. clarkella K., A. gravida Imh., A. morawitzi Thoms., A. praecox Scop., A. rosae Pz., Rasse teutonica Alfk., A. vaga Pz., Colletes cunicularius L. Sarothamnus scoparius: Bombus subterraneus L., Rasse distinguen- dus Mor., B. muscorum F. Senecio Jacobaea und S. erucifolius. Colletes daviesanus Smith., C. fodieus GeofFr., Nomada flavopicta K. Stachys palustris: Anthophora farcata Pz., A. vulpina Pz. St. silvestris: Anthophora borealis F. Mor., A. furcata Pz. Succisa pratensis: Andrena marginata F., Nomada argentata H.-Sch. Symphytum officinale: Bombus-Arten. Tanacetum vulgare: Colletes daviesanus Smith., C. fodiens GeoflFr.,^ C. picistigma Thoms., Epeolus cruciger Pz., E. notatus Chr. Taraxacum officinale: Andrena albicans Müll., A. chrysosceles K., Halictus calceatus Scop. Thymus Serpyllum: Coelioxys rufocaudatus Smith., Megachile ro- tundata F., Stelis signata Panz. Trifolium arvense: Colletes marginatus Smith., Megachile argentata F. T. pratense: Anthophora borealis F. Mor., A. parietina F., A. re- tusa L., Andrena xanthura K., Bombus hortoram L., beide Rassen, B. lapidarius L., B. pomorum Pz., B. subterraneus L., beide Rassen, Halictus punctatissimus Schck., H. quadrinotatus K. T. repens: Bombus-Arten ?. Vaccinium Myrtillus: Andrena lapponica Zett, Halictus frey-gessneri Alfk., H. punctatissimus Schck., Bombus pratorum L., Rasse jonellus K. ? ? , Osmia uncinata Gerst. Veronica Cbamaedrys: Andreoa cingulata F., A. nana K., Halictus tumulorum L., Nomada guttulata Schck. Viola odorata: Osmia rufa L. Der Nachweis für das Vorkommen einer Art in einer bestimmten Gegend ist nicht immer leicht. Will man sich vergewissern, ob eine Art in einem Gebiete wirklich heimisch ist, so hat man in erster Linie zu ermitteln, ob sie dort nistet. Ist dies der Fall, so ist ihr das Bürgerrecht für die betreffende Fauna zuzusprechen. Da eine derartige Feststellung nicht immer möglich ist, so läßt sich auch aus dem fortdauernden regelmäßigen Auftreten einer Art in dem- selben Gebiet darauf schließen, ob sie wirklich heimisch ist. Solche Arten, die Jahre hindurch in einer Gegend gefunden werden, sind als vollgiltige Bürger, solche Arten aber, die nur sporadisch an einem Orte auftreten, als Irrlinge des Faunengebietes zu betrachten. Zu den letzteren gehören bei uns Dasypoda thomsoni Schlett. und Halictus nitidus Pauz. Ueber die Verbreitung mancher Arten lassen sich sichere An- gaben nicht machen, da in verschiedenen Gegenden noch nicht ge- nügend gesammelt worden ist. Es ist nach meinen Untersuchungen aber zweifellos, daß der Westen Norddeutschlands einen geringeren Bienenreichtum aufweist als der Osten. Die Elbe bildet in dieser Beziehung gewissermaßen eine Grenze, Viele Arten schreiten von Osten her nur bis ao die Elbe vor oder treten östlich davon in größerer Häufigkeit auf als im Westen. Westlich der Elbe fehlt die große Menge der sich von Osten her anscheinend immer mehr nach Westen vordringenden Arten, die in den mit kontinentalem Klima ausgestatteten ungarischen Flugsandsteppen den Kulminations- punkt ihrer Häufigkeit haben. Diese finden in den Niederungen Nordwestdeutschlands nicht den genügend warmen und trockenen Boden vor, welcher für die Entwicklung der Brut unumgänglich notwendig ist. Der kältere Boden des Nordwestens vermag natur- gemäß auch die Pflanzen, welche den Steppenbienen als typische Nahrungsquellen dienen, nicht oder nicht in der üeppigkeit wie der Osten hervorzubringen. Zu diesen sind zu rechnen: Anchusa offi- cinalis, Centaurea rhenana, C. sibirica, Reseda lutea, Echium vulgare, Cavipanula sibirica und Änthyllis Vulneraria. Im baltischen Höhen- zuge, also in Ostelbien, sind nach neueren Untersuchungen von S. Brauns, H. Friese, Fr. Konow, M. Müller, C. Schirmer, V. Torka und mir 342 Arten festgestellt worden. Für den deut- schen Nordwesten konnte ich 253 Arten, oder nach Abzug von Halictus costulatus, H. sexcinctus, H. tetrazonius und Andrena fulva 249 Arten nachweisen. Der Osten ist demnach um rund 100 Arten reicher als der Westen. Eine Reihe von Bienenarten tritt überall durchweg gleich häufig auf. Andere haben den Höhepunkt ihrer Häufigkeit in einem bestimmten Gebiet, welches dann als das anzusehen ist, wo sie be- heimatet sind. Man kann darnach östliche und westliche Arten 8 unterscheiden. So sind Andrena afzeliella, apicata, hremensis, denti- culata, fuscipes, gravida, praecox;, prowima, 7'ußtarsis, vaga, Bombus distinguendus, equestris, jonellus, Halictus frey-gessneri, quadrinotatulus, die Du fourea- Arten ^ Halictoides- Arten, Megachile analis, Melecta ar- mata, Melitta haemorrhoidalis, die Panurgus- Arien und Prosopis M- sinuata ausgesprochen westliche Arten. Auffällig ist, daß im Westen die meisten Nomada-Arten in viel größerer Individuenzahl auftreten als im Osten. Einen Grund hierfür kann ich nicht angeben. Es kommt vor, daß Arten jahrelang an einem Orte in Menge auftreten und dann sich nur spärlich zeigen oder gar verschwinden. Als Grund für diese verschiedene Häufigkeit einer Art in derselben Gegend dürfte vielleicht der bei uns oft bedeutende Wärme- und Feuchtigkeitsunterschied in den einzelnen Jahren zu gelten haben. In warmen und trockenen Frühjahren und Sommern wird ein größerer Reichtum an den Bienen zusagenden Blumen entfaltet, als in kälteren und feuchteren. Dadurch ist den Muttertieren die Möglichkeit ge- geben, in guten Jahren eine zahlreiche Nachkommenschaft zu ver- sorgen. Man darf daher nach einem warmen Frühjahr und Sommer in der Regel eine größere Häufigkeit der einzelnen Arten erwarten. Strenge Winter beeinträchtigen nach meinen Beobachtungen den Bienenreichtum nicht. Nicht selten werden den in der Erde bauenden Bienen die Nistplätze auch durch Verwendung des Bodens für kulturelle Zwecke genommen oder zerstört. Infolge davon wird ihre Zahl natürlich verringert. In unserem Faunengebiete gibt es Gegenden, die eine große Zahl von Bienen beherbergen und solche, in denen Bienenarmut herrscht. Die Marsch weist eine weitaus geringere Zahl von Arten auf als die Geest, da der schwere, feste Boden der ersteren sich weniger zur Nestanla^e eignet als der leichte, lockere der letzteren. Manche Arten ziehen aber die Marsch vor oder finden sich aus- schließlich dort, z. B. Andrena chrysosceles, cineraria, flavipes, gra- vida, labialis, nitida, praecox, proxima, vaga, Nomada goodeniana, fucata, lathhuriana, xanthosticta^ Prosopis annularis. Eine Gegend, die für unsere Fauna als xerotherme Lokalität zu gelten hat, ist die Lüneburger Heide. Sie vermag wegen ihrer größeren Wärme und Trockenheit solchen Arten die günstigen Lebensbedingungen zu bieten, die sonst in den trocken-warmen Steppengebieten Zentral- europas ihre Heimat haben. Solche Arten, z. B. Coelioxys rufocaudatus, Megachile roiundata, Osmia spinolae, 0. spinulosa und Eucera tuher- hulata, erreichen dann dort die Nordgrenze ihrer Verbreitung. Eine Anzahl von Bienenaiten, welche unser Gebiet bewohnt, ist wegen ihrer eigenartigen Verbreitung charakteristisch und ver- dient deshalb besonderer Erwähnung. Diese Arten finden sich einmal im Norden Europas und dann wieder in den alpinen Regionen der Hochgebirge, fehlen aber in den dazwischen liegenden Breiten oder sind dort außerordentlich .selten. Sie sind ohne Zweifel als üeber- bleibsel einer verschwundenen Erdepoche, der Eiszeit, anzusehen. Zu diesen gehören Colletes impunctatus und sein Einmieter Epeolus variegatuSy Andrena tarsata und ihre Schmarotzerin Nomada toi^men- tillae, Halictus frey-gessneri und Osmia uncinata. Obgleich die vorliegende Arbeit das Ergebnis langjährigen Untersuchens und Forschens ist, so dürfte doch nicht ausgeschlossen sein, daß die Zahl der aufgeführten Arten bei systematischem Sammeln noch vermehrt wird. Sollte meine Arbeit anderen Samm- lern Veranlassung geben, sich mit der Erforschung unserer Bienen- fauna zu beschäftigen, so ist ihr Zweck erfüllt. Alfken, J. D. Hymenopterologische Beobachtungen. Zwei neue Farbenvarietäten von Bombus soröensis F. Abh. Nat. Ver, Brem. V. 10, p. 553—555. 1889. — Erster Beitrag zur Insektenfauna der Nordseeinsel Juist. In Abh. Nat. Ver. Brem., v. 12, p. 97—130. 1891. — Biologische Beobachtungen an Hymenopteren. Das Leben von Chelostoma Üorisomne L. (Heriades). Ent. Nachr., v. 18, p. 209 bis 211. 1892. — Current Notes. Ent. Rec, v. 6, p. 112—113. 1895. — lieber einige wenig bekannte Halictus- Arten. Ent. Nachr., v. 23, p. 101—108. 1897. — Eine neue Megachile-Art. M. künnemannin. sp. (= M. analis Nyl.). Ibid. v. 23, p. 161—162. 1897. — Zwei neue Färbungen von Bombus fratorum L. Ibid. v. 24, p. 158. 1898. — Nomada flavoguttata K. var. höppneri n. var. Ibid. v. 24, p. 158—159. 1898. — Ueber Halictus punctatissimus Schck. Ibid. v. 24, p. 305. 1898. — Andrena afzeliella K. und Verwandte. Ibid. v. 25, p. 102 bis 106. 1899. — Halictus tumulorum L. und seine Verwandten. Ibid. v. 25, p. 114—126. 1899. — Synonymische Bemerkungen über einige Apiden. Ibid. v. 25, p. 145—147. 1899. — Die Gruppe der Andrena nigriceps K. Ibid. v. 26, p. 3 — 7. 1900. — Ueber Leben und Entwicklung von Eucera difficilis (Duf.) Per. (= E. longicornis L.). Ibid. v. 26, p. 157—159. 1900. — Bombus soröensis F., Form proteus Gerst. und seine Farben- varietäten. Ibid. V. 26, p. 184—190. 1900. — Die nordwesldeutschen Prosopis- Alien. Ibid. v. 26, p. 233 — 244. 1900. — Nomada roberjeotiana Pz., eine in zwei Formen auftretende Art. Z. Hym. Dipt., v. 1, p. 921—222. 1901. — Nomada zonata Pz. und N. rhenana F. Mor. Ibid. v. 1, p. 363 bis 365. 1901. 10 Alfken, J. D. Ealictics kriegeri Alfk. = H. monstrificits Mor.i). Ibid. V. 1, p. 365. 1901. — Die Nomada - Arten Nordwest- Deutschlands als Schmarotzer. Ibid. V. 2, p. 5—10. 1902. — Die nordwestdeutschen Prosopis- Arten. Berichtigungen und Er- gänzungen. Ibid. V. 2, p. 65 — 91. 1902. — Zur Kenntnis der Prosopis annularis K. Ibid. v. 2, p. 193 bis 195 und 283—286. 1902. — Beitrag zur Synonymie der Apiden. Ibid. v. 4, p. 1 — 3. 1904. • — Zur Kenntnis einiger nordwestdeutscher Apiden. Abh. Nat. Ver. Brem., v. 18, p. 69—76. 1904. — Ueber einige Bienenarten Thomsons. Ibid. v. 18, p. 125 — 128. 1904. — Die Gruppe der Andrena varians K. Ibid. v. 18, p, 129 — 131. 1904. — Die Gruppe der Andrena afzeliella K. Z, Hym. Dipt., v. 5, p. 89—91. 1905. — Melitta nigricans n. sp., eine neue deutsche Biene. Ibid. v. 5, p. 95—96. 1905. — Apidologische Studien. Deutsch. Ent. Z. p. 457—466. 1911. Ducke, Ä. Die Bienengattung Osmia Panz. Ber. nat. med. Ver. Innsbruck. 1900. Friese, H. Die Bienenfauna von Deutschland und Ungarn. Berlin 1893. Gehrs, C. Dritter Beitrag zur Erforschung der Tierwelt des Hannoverlandes. Verzeichnis der von mir und anderen Samm- lern in der Provinz Hannover aufgefundenen Bienen. 1. Jahres- bericht Niedersächs. zool. Ver, Hannover, p. 11 — 40. 1910. Höppner, H. Ueber zwei unbekannte oder weniger bekannte Hummel- nester. Ent. Nachr. v. 23, p. 313—316. 1897. — Ueber die bei Freissenbüttel vorkommenden Farbenvarietäten des Bomhus soröensis F. Ibid. v. 23, p. 329—331. 1897. — Nordwestdeutsche Schmarotzerbienen. Jahrb. Ver. Naturk. Unterweser für 1898, p. 18—56. 1899. — Nordwestdeutsche Schmarotzerbienen. Nachtrag. Ibid. für 1899, p. 59—66. 1900. — Epeolus similis n. sp. (= E. cruciger Panz.). Ent. Nachr., V. 25, p. 355—356. 1899. — Zur Biologie nordwestdeutscher Hymenopteren. JH. Z. Ent., V. 4, p. 374—377. 1899. — Weitere Beiträge zur Biologie nordwestdeutscher Hymenopteren. Allgem. Z. Ent,, v. 6, p. 291—293. 1901. ^) Ist ein Irrtum. H. kriegeri Alfk. ist mit H. laevis K. identisch. 11 Höppner, H. Die Bienenfauna der Dünen und Weserabhänge zwischen Üsenu. Baden. Abh. Nat. Ver. Brem., v. 15, p. 231-255. 1901. — Beiträge zur Bienenfauna der Lüneburger Heide. Jahrb. Ver. Naturk. Unterweser für 1900, p. 9—22. 1901. — Weitere Beiträge zur Bienenfauna der Lüneburger Heide. Ibid. für 1901 u. 1902, p. 17—27. 1903. — Beiträge zur Biologie nordwestdeutscher Hymenopteren. Ibid. für 1901 u. 1902, p. 36—38. 1903. — Weitere Beiträge zur Biologie nord westdeutscher Hymenopteren. Allgem. Z. Hym, v. 8, p. 194—202. 1903. — Zur Biologie der ämJm« - Bewohner. Ibid. v. 9, p. 97 — 103, 129-134, 161—171. 1904. Heineken, Ph. Die freie Hansestadt Bremen und ihr Gebiet in topo- graphischer, medizinischer und naturhistorischer Hinsicht. 2. Bd. Bremen 1837, p. 172—173. Knuth, Paul. Handbuch der Blütenbiologie. 2, Bd. Leipzig 1898 und 1899. Pposopis Fahr, 1. P. cervicornis Costa. $: 23. Juni bis 27. Aug. <^: 23. Juni bis 29. Juli. B.*): Gröpelingen, Walle. H.*): Baden, Freissenbüttel, Hülsen, Stade (Hoher Wedel), Stendorf, Syke, Windhorn. 0.=-); ßürstel, Dötlingen, Ganderkesee, Huntlosen. Nicht selten, besucht vorwiegend Jasione^ seltener Rubus- und Sedum-Arien. Der P. annularis außerordentlich nahestehend, be- wohnt aber mehr die Geest, während P. annularis die Marschgebiete bevorzugt. 2. P, annularis K. (düatata K.). ? : 23. Juni bis 15. Aug. d*: 19. Juni bis 5. Aug. Diese Art, welche mir aus Mitteleuropa, der Krim und Tnr- kestan bekannt geworden ist, wurde im Gebiet nur bei den Badener Bergen aufgefunden, wo sie zu Zeiten durchaus nicht selten auftritt. Sie läßt sich sehr leicht mit P. cervicornis Costa verwechseln. Es werden von ihr die verschiedensten Pflanzen, am liebsten aber Jasione, Sedum- Arten und Urabelliferen besucht. Bei älteren Weibchen sind die Wangenflecken oft stark ange- schmutzt, solche Exemplare werden dann leicht für andere Arten gehalten. P. annularis wird auch im Verzeichnis von Heineken auf- geführt, in der Sammlung von Norwich befindet sich unter diesem Namen ein Exemplar von P. confusa Nyl. *) B. = Bremen. H. = Hannover. 0. = Oldenburg. Hb. = Hamburg. 12 S. P. annulata L. {communis Nyl.) $ : 26. Mai bis 20. August. (S: 26. Mai bis 21. Sept. N.— B.: BJocklaod, Bremerhaveo, Buntentor, Gröpeliiigen, Hastedt, Hohentor, Kattenturm, Neuenland, Oberoeuland, O.sterdeich, Oest- liche Vorstadt, Schwachbauseu, Südervorstadt, Walle, Warturm, Werder, Westliche Vorstadt, Woltmershausen. H.: Achim, An- gelse, Baden, Brinkum, Freisseubüttel, Grasberg, Hülsen, Olden- büttel, Oyten, Syke, Teufelsmoor, Wedehof, Windhorn, Wollah. 0.: Bürstel, Delmenhorst, Elsfleth, Ganderkesee, Hasbruch. Huntlosen. Unsere häufigste Art, die gern in alten Pfählen, Pfosten und Zäunen nistet und infolge dessen oft in den Gärten der Stadt anzu- treffen ist. Im Freien besucht sie besonders Jasione, Sedum- und Rubus- Arten und Umbelliferen, in den Gärten und auf bebauten Läudereien gern die Blüten von Dill, Sellerie, Zwiebeln, Porree und Kresse. vm\ nigricornis Forst. — Diese Abart, bei der der Clypeus gelb gefleckt ist, findet sich sehr vereinzelt unter der Stammform. var. nigrifacies Alfk. — Diese Färbung, bei der die Wangen- flecken fehlen, tritt ebenfalls manchmal neben der Stammform auf. 4. P. rinki Gorski. Selten. Ich fing nur ein Männchen am 4. Juni 1892 an Rubus. Freund W. Peets züchtete die Art mehrfach aus Brombeerstengeln, welche bei Hülsen geschnitten waren. Die Tiere schlüpften von Anfang bis Mitte Juni. In anderen Gegenden Deutschlands flogen die Männchen am 19, Juni und die Weibchen noch am 14. August. 5. P. nigrita F. ? : 29. Juni bis 19. Juli. '(^: 23. Juni bis 17. Jali. Eine seltenere Art, die ich nur bei Baden fing; dort flog sie an der Deichböschung beim Melkerweg und besuchte fast ausschließ- lich Achillea millefolium. Die Männchen traten bedeutend häutiger auf als die Weibchen. 6. P. kriechbaumeri Forst. $: 26. Juni bis 21. Juli. S: 14. Juni bis 21. Juli. H.: Löhnhorst, Oldenbüttel, Wulsdorf. 0,: Jever, Poggenpohls Moor bei Dötlingen. Im Freien findet man diese seltenere Art sehr spärlich, nur hier und da fläegt sie an Lyihrum Salicaria. Sie nistet in den ver- lassenen Gallen von Lifara lucens Meig., einer Fliege, die die Halm- spitzen von Phragmites communis deformiert. Als Schmarotzer züch- tete ich eine Gasteruption- kxt, wahrscheinlich G. arffectator F. Einen Beleg dafür, daß die Männchen bei den solitären Bienen oft viel früher als die Weibchen erscheinen, Proterandrie, konnte ich durch die Aufzucht von P. kriechbaumeri erbringen. Aus einer großen Menge im Winter eingetragener Lipara-GaWen schlüpften die Männchen vom 10. bis 16. Juni 1901. An diesen Tagen herrschte gtoße Wärme. Vom 17. bis 19. war es kalt, am 20. trat 13 wieder warmes Wetter ein, und von nun an bis zum 25. schlüpften nur Weibchen. Die ersten Männchen erschienen also 11 Tage vor den ersten und gar 21 Tage vor den letzten Weibchen und die letzten Männchen 10 Tage vor den letzten Weibchen. Dieser große Abstand in der Erscheinungszeit der Männchen nnd Weibchen ist auffällig und bedarf der Erklärung. In dem vorliegenden Falle wurde er durch eine Kälteperiode von 3 Tagen zweifellos noch ver- längert. Wenn man sich vergegenwärtigt, daß die ersten Männchen mindestens 11 Tage warten müssen, um eine Begattung vollziehen zu können, so ist die Annahme wohl gerechtfertigt, daß in dieser Zeit eine Anzahl durch Feinde oder auf andere Weise zugrunde geht. Die Proterandie erscheint daher für die Fortpflanzung der Art nicht von Vorteil zu sein. 7. P. bisinuata Forst. ?: 19. bis 31. Juli, c?: 27. bis 31. Juli» Eine seltenere, mir aus Mittel- und Süd-Europa, sowie aus der Krim bekannt gewordene Art. In der Umgegend von Bremen habe ich sie nur bei Baden und Hülsen gefunden. Sie besucht gern die Blüten von Umbelliferen, z. B. Aegopodium Podagraria und Torilis Anthriscus. Das Weibchen ist von dem der P. annulata und das Männehen von dem der P. angustata schwer zu unterscheiden. 8. P, variegata F. ?: 12. bis 21. Juli, d": 21. bis 27. Juli. H.: Baden, Hülsen. 0.: Ganderkesee. In Mitteldeutschland häufig, bei uns, wo sie die Nordgrenze ihrer Verbreitung erreicht, zu den größten Seltenheiten gehörend; besucht die verschiedensten Pflanzen, besonders Jaaione, außerdem Cirsium arvense und Sium latifolium. Auf der letzteren Pflanze fing ich sie einmal am Allerufer bei Hülsen in Menge, Bei uns kommen nur Männchen mit schwarz gefärbtem Hinter- leib vor. Diese Männchen-Färbung wurde von Höppner in dieser Zeitschrift, v. 15, p. 239, 1901, Varietät obscura genannt. Ich habe mich schon in der Zeitschr. f. Hymen, u. Dipt., v. 2, p. 84, 1902, dahin ausgesprochen, daß es unnötig war, diese Färbung, die als typische anzusehen ist, zu benennen. Außerdena ist diese Form schon längst von Fabricius P. labiata genannt worden. Sie hätte also, wenn man sie wirklich benennen wollte, diesen Namen zu führen. 9. P. clypearis Schck. ? c?: 17. Juni bis 27. Juli. B.: Schwachhauseu. H.: Baden, Hülsen, Üsen. 0.: Ganderkesee. Selten, wird wegen der geringen Größe oft übersehen; besucht besonders Umbelliferen, außerdem Jasione und Verbascum-kxtQn. 10. P. minuta F. {brevicomis Nyl.). ?: 30. Juni bis 25. Septbr. d^: 9. Juni bis 15. August. H.: Baden, Freissenbüttel, Hülsen, Jnist, Norderney, Oldenbüttel, Üsen, Windhorn. 0.: Bürstel, Dötlingen, Ganderkesee, Huntlosen. 14 Bei unseren ExenQplaren ist das gelbe Wangenstrichelchen fast immer gut entwickelt; sehr selten fehlt es. (Var. atrifacialis) Strand, 11. P. pictipes Nyl. ?: 1. Jali bis 15. Aug. <^: 10. Juni bis 12. August. N. — B.: Huchtiug, Schwachhausen, Südervorstadt, Walle, Werder. H. : Baden, Barrien, Borkum, Burgdamm, Freissenbüttel, Gras- berg, Ham bergen. Hülsen, Melchiorshausen, Oldenbüttel, Sten- dorf, Syke, Uesen, Wedehof, Wollah. 0.: Bürstel, Dötlingen, Ganderkesee, Huntlosen, Wangeroog. Nicht selten, besucht besonders Jasione und Umbelliferen, außerdem Reseda odorata und Zwiebelblüten. Durch die letzteren beiden Pflanzen wird sie mehr und mehr in die Gärten gezogen, so daß sie sich auch in den Städten verbreitet. Die Var. ? claripennis Forst., die einen gelb gefleckten Cly- peus hat, wurde einmal bei Oldenbüttel gefangen. (12. Juli 1897). 12. P. sinuata Schck. ?: 5. bis 25. Juli, d': 27. Juni bis 25. Juli- H.: Baden, Oldenbüttel, Hülsen. 0.: Bürstel, Ganderkesee, Hunt- losen, Wildeshausen. Eine im männlichen Geschlecht leicht, im weiblichen schwer zu erkennende Art. Nicht häufig, besucht Jasione und Reseda odo- rata^ hin und wieder auch Verbascum- kri^n und Veronica longifolia. In Mitteldeutschland viel häufiger als im Norden. 13. P. pratensis Geoffr. ?: 14. Juli bis 15. Aug. d^: 23. Juni bis 15. August. B. : Gröpelingen, Südervorstadt. H.: Baden. Selten, fliegt gern an Reseda odorata und wird durch diese Pflanze in den Stadtgärten heimisch. Weibliche Exemplare mit schwarzem Gesicht sind nicht gerade selten {Var. nigrifacies Alfk.). 14. P. difformjs Eversm. $: 30. Juni bis 9. August, c?: 8. bis 17, Juli. N.— B.: Oberneuiand. - H.: Baden, Wollah. 0.: Elsfleth. Selten, besucht fast ausschließlich i^w^ws-Blüten. 15. P. confusa Nyl. $: 23. Juni bis 16. Aug. cT: 27. Mai bis 25. Juli. N. — B.: Gröpelingen, Werder, Woltmershausen. H.: Baden, Freissenbüttel, Hülsen, Stendorf, Syke. 0.: Dingstede, Döt- lingen, Elsfleth, Hasbruch, Huntlosen, Oldenburg, Stenum. Häufig, fliegt an den verschiedensten Pflanzen, gern an Jasione^ Ruhus-kviQn und Cirsium arvense. Bei dieser Art sowie bei der ihr am nächsten verwandten P. gibha ist der Clypeus manchmal an der Spitze rot gefärbt und gelb gezeichnet. 15 16. P. gibba S. Saund, (genalis G. G. Thoms.). ? : 7. Juni bis 25. Sept. d^: 7. Juni bis 10. August. B.: Gröpelingen, Varrelgraben. H.: Baden, Borkum, Breden- berg, Burgdamm, Freissenbüttel, Hülsen, Juist, Melchiorshausen, Oldenbüttel, Stade, Syke, Wedehof, Windhorn, Wulsdorf. 0.: Bürstel, Ganderkesee, Gruppenbühren, Huntlosen. Häufig, eine unserer größten Arten; fliegt hauptsächlich au Rubus-Arten, Jasione und Cirsium arvense. 17. P. hyalinata Smith. ?: 9. Juni bis 15. Aug. d*: 24. Mai bis 15. August. B.: Hastedt, Schwachhausen, Südervorstadt, Walle, Warturm, Werder. H.: Achim, Baden, Geestemünde, Hülsen, Melchiors- hausen, Oldenbüttel, Stendorf, Üsen, Wollah, Wulsdorfer Moor. 0.: Elsfleth, Huntlosen, Jadedeich. Häufig, besucht die verschiedensten Pflanzen; kommt fast aus- schließlich in der Marsch vor, nistet besonders in Lehmwänden und selten in Holzpfählen. Einmal fand ich die Bauten im Mörtel einer Steinmauer und in verlassenen Grab Wespennestern. Am 23. Juni 1901 sah ich ein Weibchen, das dicht -mit Larven von Meloe proscarahaeus besetzt war. Es flog an eine Lehmwand, wo es nistete. In der- selben Wand baute auch Anthophora acervorum, ich vermute, daß sich die Meloe-Larven von der Prosopis-kxi auf die Anthophora be- geben und dann von dieser in ihr Nest getragen werden, wo sie schmarotzen. Es ist ausgeschlossen, daß Meloe bei Prosopis seine Entwicklung durchmacht. Als Schmarotzer der Prosopis hyalinata beobachtete ich mehr- fach Gasteruption affectator F. 18. P. punctulatissima Smith. ?: 9. Juli bis 15. Aug. d^: S.Juli bis 2. August. B.: Südervorstadt. H.: Baden, Burgdamm. Selten, besucht vor allem Allium Porrum, außerdem Melilotu^ albus und M. altissimus. Im Jahre 1901 konnte ich das Leben dieser Art in einem Gemüsegarten der Südervorstadt beobachten. In dem Garten war Porree, Allium Porrum., angebaut worden. Die vollen Blütenköpfe leuchteten weithin und lockten die Besucher an. Die ersten Männchen erschienen am 3. Juli, sie ruhten im Grunde der Blütenköpfchen, deren Blüten noch geschlossen waren, und warteten auf die Weibchen; am Nachmittag waren sie bedeutend zahlreicher als am Morgen. Allmählich öflueten sich die Blüten, und die Männchen wurden nun saugend an denselben angetroffen. Am 9. Juli endlich erschienen die ersten Weibchen, welche oft in den Blüten köpfchen ruhten. Die Männchen umschwärmten diese in Anzahl und stürzten sich zum Zwecke der Begattung auf die lauern- den Weibchen. Man findet diese Art nicht selten mit einem Schmarotzer, Uylechtrus, besetzt, welcher den von ihm befallenen Exemplaren 16 ein völlig verändertes Aussehen gibt. Die Veränderungen bestehen besonders in der Verfärbung des Gesichts und in schwächerer Punk- tierung des Hinterleibs. Manchmal ist bei den mit dem Schmarotzer behafteten Exemplaren auch die Körpergröße eine geringere als bei den unbesetzten Tieren. Diese Art gehört mit P. bifasciata Jar. zusammen zur Unter- gattung Koptogastei' Alfk. Analytische Tabelle der JPicosopis-krtQn. Weibchen. 1. 1. Hinterleibsring seitlich am Hinterrande nicht weiß gefranst 2. — 1. Hinterleibsring seitlich am Hinterraude mit einer weißen Eudfranse, welche bei P. sinuata Schck., P. angustata Sehck. und P. styriaca Förster nur schwach entwickelt und daher schwer za erkennea ist 16, 2. 1. Hinterleibsring glänzend, an seiner Spitzenhälfte nicht gleichmäßig dicht, meist zerstreut, häufig nicht punktiert 3. — 1. Hinterleibsring matt oder schwach glänzend, an seiner Spitzenhälfte oder überall gleichmäßig dicht punktiert. Flügel glashell, irisierend 15. 3. Kopf fast kreisrund 4. — Kopf länglichrund, nach unten mehr oder weniger ver- schmälert 9. 4r. Gesicht schwarz, Wangen flecken fehlend, Augenfarchen lang, die Höhe des oberen Augenrandes überragend 5. — Wangenflecken vorhanden, meist rundlich, vom inneren Augenrande entfernt, die Clypeusnaht berührend, unter den Fühlerwurzeln liegend. Augenfarchen kurz 6. B. Clypeus mehr oder weniger stark muldenförmig eingedrückt, vorn gerandet und seitlich in einen mehr oder weniger langen Höcker oder Dorn ausgezogen, der bis 1,5 mm lang wird. Stirnschildchen unterhalb der Fühler als scharfe Leiste hervortretend. 1. Hinterleibsring ziemlich dicht, in der Mitte zerstreuter punktiert. Fühlergeißel unten gelbrot gefärbt. Pronotum gelb gefleckt oder schwarz, 6 — 8 mm lg. 1. P. cornuta Smith. — Clypeus eben, ohne Höcker oder Dornen; Stirnschildchen nicht leistenartig vortretend. 1. Hinterleibsring sehr stark glänzend, fast punktlos. Fühlergeißel schwarz, unten schwach bräunlich gefärbt. Pronotum schwarz, 6 — 7 mm lg. 2. P. rinki Gorski. 6. Die Punktierung des 1. Hinterleibsringes fein, Wangen- flecken meist klein, oft punktförmig 7. — Die Punktierung des 1. Hinterleibsringes ziemlich stark, Wangenflecken größer 8. 17 7. 1. Hinterleibsring sehr glänzend, hinten in der Mitte vor dem Endrande sehr zerstreut oder vereinzelt punktiert. Mittelfeld des Mittelsegments hinten scharf gerandet. 5 bis 7 mm lg (P. düatata K.) 3. P. annularis K. — 1. Hinterleibsring matt oder schwach seidig glänzend, hinten in der Mitte vor dem Endrande ziemlich dicht punktiert. Mittelfeld des Mittelsegments hinten nicht oder schwach gerandet. 5—7 mm lg 4. P. cervicornis Costa. 8. 1. Hinterleibsring auf seiner hinteren Hälfte in der Mitte zerstreut punktiert, glatt und glänzend, ein dreieckiger Raum vor dem Endrunde punktlos, ähnlich wie bei P. ni- grita F. Endränder der folgenden Ringe gleichmäßig dicht punktiert. 5,5—6 mm lg 5. P. euryscapus Forst. — 1. Hinterleibsring auf seiner hinteren Hälfte überall gleich- mäßig dicht punktiert, ohne glatten Mittelstreifen. End- ränder der folgenden Ringe zerstreuter punktiert. 5 — 6,5 mm lang (P. masoni E. Saund.) 6. P. spilota Forst. 9. 1. Hinterleibsring . nicht punktiert oder höchstens mit sehr zerstreuten und schwer sichtbaren Punkten. Wangen- anhang kurz. Clypeus eben, nicht eingedrückt 10. — 1. Hinterleibsring deutlich, ziemlich dicht und grob punk- tiert, der Hinterrand desselben in der Mitte mit glattem, dreieckigem Räume. Wangenanhang lang. Mittelfeld des Mittelsegments mehr oder weniger stark netzartig gefurcht, vor der Hinterwand nicht gerandet. Clypeus in der Mitte der Länge nach vertieft, fein längsgestrichelt und dazwischen punktiert. Wangeuflecken ziemlich groß, an Größe und Farbe veränderlich: länglichrund oder fast dreieckig; weiß, hell- oder zitronengelb. Größere Art: 6,5 — 7,75 mm lg. 7. P. nigrita F. 10. Mittelfeld des Mittelsegments hinten vor der abschüssigen Hinterwand nicht erhaben gerandet. (Seitlich von vorn her zu betrachten) U. — Mittelfeld des Mittelsegments hinten vor der abschüssigen Hinterwand erhaben gerandet 12. 11. Größere Art. Die Runzeln des Mittelfeldes vom Mittel- segment bilden mehr oder weniger deutliche Querleisten. Mesonotum ziemlich stark punktiert. Mesosternum be- sonders seitlich lang und stark behaart. 1. Hinterleibs- ring völlig punktlos. Wangenflecken heller oder dunkler gelb, an Größe und Gestalt veränderlich, meist ungefähr dreieckig. Vor den Fühlerwurzeln befindet sich ein breites, glänzendes, glattes Grübchen. Fahlergeißel unterseits schwarzbraun. 6,25—8 mm lg. 8. P. kriechbaumeri Forst. — Kleinere Art. Mittelfeld des Mittelsegments vorn glänzend und gerunzelt, hinten matt und gekörnelt. Mesonotum fein Dezember 1912. XXII, 2 18 punktiert. Mesosterum unbehaart. 1. Hinterleibsring hier und da, besonders seitlich, mit einigen schwer erkennbaren Punkten besetzt. Wangen nait einem kleinen gelben oder ■weißgelben Strichelchen oder ungefleckt. Gesicht vor den Fühlerwurzeln nicht vertieft. Fühlergeißel unterseits braun- rot. 4,5—5,5 mm lg 9. P. gracilicornis F. Mor. 12. Mesonotum in der Mitte etwas weitläufiger und grober punktiert. Mesopleuren grob punktiert; Pronotum ganz gelb gefärbt oder gelb gezeichnet, selten schwarz. Fühler- geißel unterseits heller oder dunkler rotbraun 13. — Mesonotum gleichmäßig dicht und fein punktiert; Meso- pleuren fein punktiert; Pronotum immer schwarz. Fühler- geißel unterseits schwarz 14. 13. Mesonotum etwas glänzend, stärker punktiert, in der Mitte sind die Punktzwischenräume breiter als die Punkte. Wangenflecke ziemlich lang, ein oben abgestuztes Dreieck bildend, heller oder dunkler gelb. Pronotum oft ganz gelb. 4,5—5,5 mm lg 10. P. leptocephala F. Mor. — Mesonotum matt, die Punktierung feiner, die Punktzwischen- räume höchstens so breit wie die Punkte. Wangenflecke kleiner, strichförmig oder ein innen abgestutztes Dreieck bildend, weiß. Pronotum schwarz oder mit kleinen gelben Flecken. 5—6 mm lg 11. P. bisinuata Forst. 14. Clypeus vorn mit vereinzelten, längeren, abstehenden, weißen Härchen besetzt. Wangenflecken schmal, hellgelb. Meso- notum sehr fein punktiert. Mittelfeld des Mitteisegments hinten feiner gerandet. 6 — 8 mm lg. 13. P. borealis Nyl. — Clypeus vorn nicht oder hier und da sehr kurz behaart. Wangenflecken kürzer, zitronengelb, an Größe und Gestalt sehr veränderlich, meist annähernd beilförmig, nach innen hin nie die Clypeusnaht berührend, manchmal als Strichel- chen oder Punkte auftretend, selten fehlend. (Var. nigri- facies n. var.). Mesonotum stärker punktiert. Mittelfeld des Mittelsegments hinten stärker gerandet. 5,5—6,5 mm \^. 13. P. annuiata L 15. Clypeus eben, deutlich, sehr fein und dicht längsgerieft, zwischen den Riefen vorn und seitlich nur hier und da sehr fein punktiert. Wangenflecken in der Regel lang, linear, nach unten zugespitzt, aber auch als kurzes Strichelchen und als Punkt auftretend, selten fehlend. {Var. nigrifacies n. var.). Mittelfeld des Mittelsegments sehr grob gefurcht, hinten sehr scharf gerandet. 1. Hinterleibsring feiner und zerstreuter punktiert als bei der folgenden. 5 — 6 mm lg. 14. P. lineolata Schck. — Clypeus ein wenig uneben, nicht längs gerieft, fein, aber deutlich zerstreut punktiert. Wangenflecke ebenfalls lang, 19 in der Regel dreieckig, mit unten abgestutzter Spitze, selten kurz und nahezu oval. Mittelfeld des Mittelsegments etwas weniger grob gefurcht und gerandet. 1. Hinterleibsring grober und dichter punktiert als bei der vorhergehenden. 4,25—5 mm lg 15. P. clypearis Schck. 1. Hinterleibsring feiner, oder sehr fein punktiert oder punktlos, nach vorn allmählich und schräg abfallend. Kopf lang nach unten verschmälert oder kurz, nach unten nicht verschmälert. Mesonotum feiner punktiert. Mittelsegment hinten nicht oder wenig steil abfallend 17. 1. Hinterleibsring grob punktiert, vorn steil abfallend. Kopf lang, nach unten mehr oder weniger stark verschmälert. Mesonotum stark oder sehr grob punktiert. Mittelsegment hinten steil abfallend. Subgenus: Koptogaster AUk 28. Schildchen und Hinterleib schwarz gefärbt 18. Schildchen beiderseits am Grunde mit einem gelben Flecken. 1. und 2. Hinterleibsring mehr oder weniger rot gefärbt. . 27, 18. Kopf breit oder rundlich, nach unten wenig verschmälert. Kleinere Arten: 4,5 — 5,25 mm lg 19. — Kopf länglich nach unten verschmälert, größere Arten: 6—8 mm lg 22. 19. 1. Hinterleibsring glatt, glänzend, deutlich, aber zerstreut punktiert, ohne Querriefen. Wangenflecken klein, fast nie dreieckig gestaltet. Clypeus fast immer schwarz 20. — 1. Hinterleibsring fast matt, schwach seidenartig glänzend, außerordentlich fein und dicht quergerieft und außerdem sehr fein und dicht punktiert. Endfranse des l. Hinter- leibsrings undeutlich. Wangenflecken groß, dreieckig, vom unteren Augenrande bis über die Fählerwurzeln hinaus- ragend, nach innen einen stumpfen Winkel bildend. Cly- peus fast immer gelb gefleckt, selten schwarz ( Var. ni- groclypeata n. var.) Mittelfeld des Mittelsegraents in der Mitte mit einer grübchenartig vertieften Erhebung versehen, hinten scharf gerandet. Stirnfurchen weit über den oberen Augenrand hinausreichend. Innere Augenränder nach unten konvergierend. 4,5—5 mm lg 16. P. styriaca Forst. 20. Die Stirnfurchen am inneren Augenrand (Orbitalfurchen) reichen weit -über den oberen Augenrand hinaus und ver- laufen im Bogen gegen die äußeren Nebenaugen; Mittel- feld des Mittelsegments hinten vor dem abschüssigen Teile scharf gerandet, seine Runzelung kräftig 21. — Die Orbitalfurchen erreichen höchstens den oberen Augen- rand. Mittelfeld des Mittelsegments hinten nicht oder kaum gerandet, seine Runzelung in der Regel schwächer. Kopf breit. Wangenflecken meist hellgelb, an Größe und Gestalt 2* 20 sehr veränderlich, meist als kurzes Strichelchen unten am •inneren Augenrande auftretend, aber auch lang und linear, nach dem Clypeus hin verbreitert (Far. impariUs Forst.), manchmal punktförmig, selten fehlend ( Var. atratula Forst.) 4,25 — 5 mm lg. . . . (P. hrevicornis Nyl.J. 17. P. minuta F. 21. Mittelfeld des Mittelsegments dicht, nicht grob gerunzelt, in der Mitte oben kaum vertieft, vor der Hinterwand fein, aber scharf gerandet. 1. Hinterleibsring deutlicher punk- tiert, seine Endfranse deutlich. Wangenflecken hellgelb, in Größe und Form ziemlich beständig, oval oder last rautenförmig. Clypeus selten gelb gefleckt ( Var. clari- pennis Forst.). Flügel glashell. 4,75—5,25 mm \g. 18. P. pictipes Nyl. — Mittelfeld des Mittelsegments grob gerunzelt, in der Mitte oben tritt aus der Runzelung ein glänzendes Grübchen deutlich hervor, vor der Hinterwand stark gerandet. Punk- tierung und Endfranse des 1. Hioterleibsringes undeutlich. Wangenflecken gelb, in Größe und Form sehr veränderlich, meit beilförraig, aber auch linear oder punktförmig; selten fehlend ( Var. atrifacialis Strand). Flügel getrübt. 5,5 bis 6 mm lg 19. P. sinuata Schck. 22. Mesosternum vorn nicht erhaben gerandet 23. — Mesosternum vorn in seiner ganzen Breite erhaben gerandet. Wangenanhäuge fast so lang wie die Breite der Oberkiefer- basis. Wangenflecken veränderlich, meist groß, dreieckig, unten zugespitzt und oben schräg abgestutzt. Mittelfeld des Mittelsegments dicht netzartig gerunzelt, hinten schwach gerandet. 1. Hinterleibsring stark glänzend, fast punktlos, nur seitlich hier und da ein Pünktchen. Flügel wasser- hell. 5,25-6,25 mm ig 20. P. hyalinata Smith. 23. 1. Hinterleibsring nicht oder kaum merkbar und äußerst fein punktiert, meist sehr glatt und glänzend. Flügel mehr oder weniger getrübt 24. — 1. Hinterleibsring deutliclj, zerstreut und fein punktiert. Mittelfeld des Mittelsegments mäßig grob gerunzelt, in der Mitte mit kleineren, schwach glänzenden Grübchen, hinten vor dem abschüssigen Teile schwach gerandet, Wangen- flecken in Größe und Gestalt sehr verschieden, manchmal dreieckig mit eingebuchtetem oberem Rande, selten fehlend {Var. nigrifacies u. var.), Flügel wasserhell, mit milch- weißem Rande. 6—7,25 mm lg. 21. P. pratensis Geoffr. 24. Mittelfeld des Mittelsegments hinten vor dem abschüssigen Teil mehr oder weniger scharf gerandet, glänzend, überall tief gefurcht 25. — Mittelfeld des Mittelsegments hinten vor dem abschüssigen Teil nicht gerandet, matt, schwach wellig gerunzelt, die Runzeln hinten schwächer werdend 26. 21 25. Die Furchen vom Mittelfeld des Mittelsegments weniger grob. Clypeus eben, außerordentlich fein punktiert. 1. Hinter- leibsring äußerst fein, in der Mitte zerstreut, an den Seiten dichter punktiert, seine Endfranse sehr schmal und schwer zu erkennen. 2. — 4. Hinterleibsring seitlich nicht gefranst. Wangenflecken weiß- oder hellgelb, strichförmig, nach innen dreieckig erweitert. Kleinere Art: 4,5 — 5 mm lg. 22. P. angustata Schck. — Die Furchen vom Mittelfeld des Mittelsegments sehr grob. Clypeus mit einigen kurzen Längseindrücken und, besonders vorn, ziemlich grob punktiert. 1. Hinterleibsring fast punkt- los, seine Endfranse deutlich. 2. — 4. Hinterleibsring eben- falls seitlich am Hinterrande weiß gefranst. Wangenflecken zitronengelb, in Größe und Form veränderlich, meist kurz, ^ dreieckig, unten scharf zugespitzt, oben stumpf und mehr- fach eingebuchtet. Größere Art: 6,5 — 7,75 mm lg. 23. P. difformis Eversm. 26. Wangen kurz. 1. Hinterleibsring sehr glatt und glänzend, wie poliert, gleichmäßig gewölbt; unter einer scharfen Lupe ist eine außerordentlich feine Querriefung und hier und da ein eingestochener Punkt zu erkennen. Wangenflecken zitronengelb, an Größe und Form sehr verschieden, unregel- mäßig, meist klein, manchmal fehlend (Var. nigriceps Forst.); nicht selten ist auch der Clypeus vorn rot oder rot und gelb gefleckt. 6—7 mm lg 24. P. confusa Nyl. — Wangen lang. 1. Hinterleibsring nur wenig glatt und glän- zend, am Hinterrande ein wenig niedergedrückt, unter einer scharfen Lupe ist ebenfalls eine äußerst feine Querriefung zu erkennen, außerdem ist die Oberfläche noch mit äußerst flachen, feinen, unregelmäßigen Quereindrücken versehen. Wangenflecken hell- oder dunkelgelb, groß, dreieckig, wenig veränderlich, unten meist scharf zugespitzt, oben schräg ab- gestutzt und eingebuchtet. Clypeus wie bei voriger Art. 7-8 mm \g. (F. genalis Thoms.). 26. P. gibba S. Saund. 27. Mesonotum feiner punktiert, die Punkte nicht runzelig in- einanderfließend. 1. Hinterleibsring feiner punktiert. End- ränder der Hinterleibsringe 2—4 undeutlich und meist nur seitlich mit hellen WMmperhaaren besetzt. Fühlerschaft schwarz, Clypeus fast immer schwarz, selten gelb gefleckt. Waugenflecken veränderlich, in der Regel dreieckig und oben ausgebuchtet. 6 — 7,5 mm lg. . . 26. P, variegata F. — Mesonotum grob punktiert, die Punkte runzelig ineinander- fließend. 1. Hiuterleibsring stärker punktiert. Endränder der Hinterleibsringe 2 — 4 deutlich auf ihrer ganzen Breite mit hellen Wimperhaaren besetzt. Fühlerschaft unterseits an der Spitze gelb gefleckt. Clypeus .in der Mitte fast 22 immer mit gelbem Längsflecken oder Pankt. Wangen- flecken groß, dreieckig, oben mehrfach gebuchtet. 7,5 bis 8 mm lg. Süd-Europa 27. P. coriacea Per. 28. Mesonotum sehr grob, grübchenartig punktiert, die Punkte runzelig ineinanderfließend. Schildchen grob punktiert, vorn seitlich gelb gefleckt. 1. und 2. Hiuterleibsring grob punktiert, mehr oder weniger braunrot gefärbt. Wangen- flecken groß, nach innen dreieckig erweitert. 8,5 — 9 mm lg. 28. P. bifasciata Jur. — Mesonotum feiner, nicht grubig punktiert, die Punkte nicht ineinanderfließend. Schildchen weniger grob punktiert, schwarz. 1 . Hinterleibsring grob, 2. feiner punktiert, beide schwarz gefärbt. Wangenflecken groß, strichförmig, nach innen nicht erweitert. 6 — 8 mm lg. 29. P. punctulatissima Smith. Männchen. 1. 1. Hinterleibsring seitlich am Hinterrande ohne weiße Endfranse 2. — 1. Hinterleibsring seitlich am Hinterrande mit weißer End- franse 16. 2. Fühlerschaft mehr oder weniger, oft sehr stark verdickt, vorn in größerer Ausdehnung gelb gefärbt 3. — Fühlerschaft nicht oder nach seinem Ende hin ein wenig verdickt, nicht oder wenig gelb gefärbt, wenn etwas mehr verbreitert, dann schwarz 0. 3. Gesicht gelb gefärbt 4. — Gesicht schwarz, Clypeus und Stirnschildchen gewölbt, Stirn oberhalb der Fühler mit einem tiefen glänzenden Eindruck. Fühlerschaft behaart, oval oder birnförmig erweitert, bis auf einen breiten schwarzen Streifen der oberen Kante gelb gefärbt; Fühlergeißel rotgelb, oben schmal schwarz. Tarsen gelb, Vorderfersen verbreitert, Mittelfersen am Grunde stark dreieckig nach innen erweitert. 2. Bauchring am Hinter- rande mit einem dreieckigen rötlichbraunen Filzflecken. 5,5—6,5 mm lg LP. cornuta Smith. 4. Clypeus vorn nicht oder sehr kurz behaart. Fühlergeißel mehr oder weniger rotbraun gefärbt 5. — Clypeus vorn mit längeren weißen Haaren besetzt. Fühler- geißel schwarz, platt gedrückt; Schaft rundlich dreieckig erweitert, oben behaart, vorn zitronengelb. Gesichtsfärbung zitronengelb, der Wangenfleck am oberen Rande gebuchtet, dort in der Mitte gegen die Fühlerwurzeln hin spitz aus- laufend. Wangen mit einem flachen Eindruck. 5,5 — 7 mm lg. 12. P. borealis Nyl. 23 6. Geißelglieder der Fühler unten rotbraun gefärbt, nicht schwarz geringelt. 1. Hinterleibsring ziemlich dicht punktiert. 6. — Geißelglieder der Fühler vom 4. Gliede an schwarz und rot geringelt, am Grande rot, an der Spitze schwarz ge- färbt. Fühlerschaft sehr stark verbreitert, ziemlich spitz vorgezogen, trapezoidisch, unterseits stark aasgehöhlt, ober- seits über der Einlenkungsstelle der Geißel mehr oder weniger stark eingedrückt. Wangen mit sehr schwachem, breiten Längseindruck; Oberkiefer und Oberlippe schwarz. Mittel- feld des Mittelsegments hinten vor der Hinterwand nicht gerandet, fein wellig längs gerunzelt. 1. Hinterleibsring fein und dicht quergerieft, zerstreat punktiert. 3. und 4. Bauchring mit sehr schwachem, glänzenden Qaerwalst, letzter Bauchring tief eingeschnitten. 6 — 7 mm lg. 2. P. rinki Gorski. 6. Oberkiefer mehr oder weniger gelb gefärot. Wangen am inneren Augenraude flach eingedrückt, ohne Längsfarche. 4. — 6. ßauchring in der Mitte am Hinterrande mit glattem, glänzendem, in der Mitte unterbrochenem Qaerwalste. 6. ßauchring in der Mitte eingeschnitten. 1. Hinterleibs- ring deutlich quergerieft. Fühlerschaft breiter als hoch, rautenförmig (rhombisch) 7. _ , — Oberkiefer schwarz gefärbt. Wangen am inneren Augen- ,■ rande mit schmaler, tiefer, glänzender Längsfarche. Bauch- ringe einfach. 1. Hinterleibsring undeutlich oder nicht fein quergerieft. Fühlerschaft so breit wie hoch, rundlich 8, 7. Oberkiefer am Grande schwarz, in der Mitte ganz gelb oder mit gelbem Strich und an der Spitze rötlich. Mittel- feld des Mittelsegments stark wellig längsgerunzelt, hinten vor der Hinterwand scharf und ziemlich dick gerandet. Hinterschienen vor der Spitze schwarz geringelt, dort nur selten etwas gelb gefärbt. Letzter Bauchring meist schwächer eingeschnitten als bei der folgenden Art. 5—7,5 mm lg. t 3. P. annularis K. — Oberkiefer ganz gelb. Mittelfeld des Mittelsegments fein gefurcht, die Kiele treten wenig hervor, hinten vor der Hinterwand nicht oder schwach gerandet. Hinterschienen ganz gelb oder außen mit einem kleinen braunen oder schwarzen Flecken. Letzter Bauchring meist tiefer einge- schnitten als bei der vorigen Are. 5 — 7,5 mm lg. 4. P. cervicornis Costa. 8. Hinterschienen an der Spitzenhälfte schwarz. Fühlerschaft vorn weniger breit abgerundet als bai der folgenden Art, weniger als die Spitzenhälfte gelb gefärbt. Schulterbeiilen schwarz mit schmalem gelbem Rand, 5 — 6 mm lg. 5. P. euryscapus Forst. 24 8, Hinterschienen ganz -gelb oder außen mit einem kleinen gelben Flecken. Fühlerschaft vorn breiter abgerundet als bei der vorigen Art, mehr als die Spitzenhälfte gelb gefärbt, Schulterbeulen gelb. 4,5—6 mm lg. 6. P. spilota Forst. 9. 1. Hinterleibsring glänzend, nicht oder — wenigstens in der Mitte — zerstreut punktiert. Flügel mehr oder weniger getrübt 10. — 1. Hinterleibsring matt oder sehr wenig glänzend, gleich- mäßig dicht punktiert. Flügel glashell 15. 10. Wangenanhang kurz. 1. Hinterleibsring nicht oder zerstreut punktiert. Bauchringe ohne Auszeichnung. Gesicht matt 11. — Wangenanhang lang. 1. Hinterleibring ziemlich dicht und grob, in der Mitte zerstreut punktiert, am Hinterrande in Mitte glatt und punktlos. 2. Bauchring mit einer glänzen- den, sehr starken, 3. mit einer schwachen Qnerleiste am Grunde, Mesosternum stark muldenartig vertieft, seitlich wulstig erhöht, im Wulste mit einem runden Grübchen. Fühlerschaft schwarz, ziemlich verdickt. Gesichtsfärbung gelb oder gelbweiß, Gesicht sehr stark emailleartig glän- zend. Wangenfleck über die Fühlerwurzeln hin ausreichend, unter diesen einen rundlichen Ausschnitt freilassend. Cly- peus breit und flach eingedrückt. Mittelfeld des Mittel- segmenls dicht und ziemlich wellig längsgerunzelt, hinten nicht oder schwach gerandet. 7 — 8 mm lg. 7. P. nigrita F. 11. Mittelfeld des Mittelsegments kurz längsgefurcht oder gerunzelt, 1. Hinterleibsring hier und da punktiert. 2. bis 4. Bauchring am Hinterrande nicht weiß gefranst 12. — Mittelfeld des Mittelsegments geradlinig oder wellig quer- gefurcht. 1, Hinterleibsring punktlos, sehr glänzend und glatt.- 2. — 4. Bauchring mitten am Hinterrande lang weiß gefranst. Thorax unten lang, fast zottig weiß behaart. Wangen in der Höhe der Fühlerwurzeln mit einem schwachen glänzenden Grübchen, die gelbe Färbung reicht bis zu den Fühlerwurzeln oder ein wenig darüber hinaus und ist schräg nach innen abgeschnitten. Stirnschildchen und Cly- peus sind unten manchmal schwarz gefärbt. Fühlerschaft schwarz, ein wenig erweitert. 5,5 — 7 mm lg. 8. P. kriechbaumeri Forst. 12. Wangen flecken über die Fühlerwurzeln hinausreichend, in der Höhe derselben innnen und außen ein wenig einge- schnürt, wodurch ein knopfiörmiger Fortsatz entsteht 13. — Wangenflecken oben nicht knopfförmig gestaltet 14. 13. Mesonotum zerstreuter und stärker punktiert. Mittelfeld des Mittelsegments in der Regel feiner gefurcht. Gesichts- färbung gelb. Schulterbeulen meist gelb. 4,5 — 5 mm lg. 10. P. leptocephala F. Mor. 25 13. Mesonotum dichter und feiner punktiert. Mittelfeld des Mittelsegments in der Regel stärker gefarciht. Gesichts- färbung weißgelb. Schulterbeulen schwarz mt weißgelbem Rande. 4,75—5 mm lg 11. P. bisinuata Forst. 14. Mittelfeld des Mittelsegments grob gefurcht, hinten vor der Hinterwand scharf gerandet. Fühlerschaft ein wenig er- weitert, meistens schwarz gefärbt, selten vorn gelb gefleckt. Gesichtszeichnung dunkel zitronengelb, sehr veränderlich, Stirnschildchen meistens gelb gefärbt, selten samt dem Clypeus schwarz, so daß nur noch die Wangenflecken vor- handen sind; diese reichen oft über die Fühlerwurzeln hinaus, sind oben abgestutzt und in der Mitte hakenförmig nach innen gebogen. 1 . Hinterleibsring glänzend, glatt, nur hier und da, besonders seitlich, punktiert. 4,5 — 6 mm lg. 13. P. annulata L. — Mittelfeld des Mittelsegments fein gerunzelt, die Runzeln ineinanderfließend, hinten nicht gerandet, Fühlerschaft nicht erweitert, schwarz. Gesichtszeichnung hellgelb. Stirn- schildchen meistens schwarz, selten gelb gefärbt. Wangen- flecken nur bis zur Höhe der Fühlerwurzeln reichend, oben gerade abgestutzt. 1. Hinterleibsring wenig glänzend, außerordentlich fein zerstreut, kaum erkennbar, punktiert. 3,5—4 mm lg 9. P. gracilicornis F. Mor. 15. Clypeus und Stirnschildchen schwarz, Wangen mit langem, gelbem, meist nach innen dreieckig erweitertem Flecken am inneren Augenrande. Gesicht also wie beim Weibchen gezeichnet. 3. und 4. Bauchring mit glänzender, starker, 5. mit schwach ausgebildeter Querleiste. 4,5 — 6,5 mm lg. 14. P. lineolata Schck. — Stirnschildchen weißgelb, der Clypeus und oft auch die Wangen vorn schwarz, die gelbe Färbung des Clypeus reicht in verschiedener Form in die schwarze Färbung hinein. Bauchringe fast ohne Auszeichnung, nur am Grunde des 2. und 4. Ringes in der Mitte schwache Schwielen, am 5. und 6. Ringe Spuren davon 3,5 — 4,5 mm lg. 15. P. clypearis Schck. 16. 1. Hinterleibsring nicht oder nur wenig steil nach vorn abfallend, nicht grob punktiert. Kopf weniger lang ge- streckt, oft rundlich, Stirnschildchen breit, höchstens so hoch wie breit. Fühlerschaft erweitert oder nicht erweitert. 17. — 1. Hinterleibsring vorn steil abfallend, grob punktiert. Kopf langgestreckt. Stirnschildchen sehr schmal, viel höher als breit. Wangenflecken lang und schmal, Fühlerschaft nicht oder kaum verdickt 28, 17. Schildchen und Hinterleib schwarz gefärbt 18. 26 17. Schildchen seitlich am Grunde gelb gefleckt, Hinterleib schwarz oder 1. und 2. Ring mehr oder weniger rot gefärbt. Fühlerschaft' nahezu rechteckig erweitert, nach unten nur wenig verschmälert. Gesicht unterhalb der Fühler mehr- fach eingedrückt. 3. und 4. Bauchring mit je 2 glänzen- den Schwielen 27. 18. Fühlerschaft nicht oder kaum verdickt 19. — Fühlerschaft deutlich verdickt, dreieckig, birnförmig oder ohrförmig 24. 19. Mesosternum vorn nicht gerandet. Gesicht nicht lang ab- stehend behaart 20. — Mesosternum vorn scharf gerandet. Gesicht lang abstehend, fast zottig weiß behaart, stark punktiert. Schläfen und Thorax ebenfalls reich behaart. Wangenanhang lang. Ober- kiefer und Oberlippe schwarz. Fühlerschaft kaum erweitert, meistens schwarz gefärbt, Fühlergeißel unterseits gelbrot. Schulterbeulen und Pronotum fast immer schwarz. Flügel glashell. 4,75—6 mm lg 20. P. hyalinata Smith. 20. Wenigstens ein Bauchring mit Schwielen oder Höckern. Wangenflecken nur die Höhe der Fühlerwurzeln erreichend. 21. — Bauchringe einfach, ohne Erhabenheiten 22. 21. 1. Hinterleibsring ziemlich stark und dicht punktiert. Fühler - Schaft schwarz. Oberlippe und Oberkiefer schwarz. 3. Bauch- ring am Grunde in der Mitte mit einer erhabenen, glatten, glänzenden, hinten schwielig gerandeten, halbkreisförmigen, ganzrandigen Platte, 4. Bauchring mit der Andeutung einer solchen. Mittelfeld des Mittelsegments hinten vor der Hinter- wand gerandet. Flügel glashell. 6 — 8,25 mm lg. 21. P. pratensis Geoffr. — 1. Hinterleibsring sehr fein und dicht quer gerieft, da- zwischen nur hier und da ein Pünktchen oder unpunktiert. Fühlerschaft vorn gelb gestreift. Oberlippe schwarz, Ober- kiefer mit gelbem Strich. 3. und 4. Bauchring am Grunde mit einer glatten, glänzenden, am Ende einen zweiteiligen Höcker bildenden Platte, die manchmal vom vorhergehen- den Bauchring teilweise bedeckt ist. Mittelfeld des Mittel- segments hinten vor der Hinterwand abgewendet. Flügel getrübt. 5,5 — 7 mm lg 24. P. confusa Nyl. 22. Oberkiefer schwarz. Wangenflecken über die Fühlerwurzeln hinausreichend. Kleinere Arten, höchstens 5 mm lang. Wangenanhang kurz. Mittelfeld des Mittelsegments hinten fein gerandet 23. — Oberkiefer mit breitem, gelbem Strich; Oberlippe gelb. Wangenflecken nur so hoch wie die Fühlerwurzeln. Wangen- anhang ziemlich lang. Fühlerschaft veränderlich gefärbt. 27 1. Hinterleibsring wie bei P. confusa Nyl. sehr fein und dicht quer gerieft, aber dazwischen deutlich punktiert. Mittelfeld des Mittelsegments hinten abgerandet. 6 — 8 mm lg. 25. P. gibba S. Saund. 23. Körper glänzend, zerstreut punktiert. 1. Hinterleibsring nicht quer gerieft, ziemlich stark und zerstreut punktiert. Oberlippe fast immer gelb oder in der Mitte mit gelbem Fleck. Fühlerschaft vorn mit gelber Linie oder hellem Flecken. Clypeus, Stirnsehildchen und Wangen ganz gelb, die Färbung der letzteren zieht sich als Streifen an den Augenräudern hinauf und ist nach innen schräg abge- schnitten, manchmal das Stirnsehildchen schwarz ( Var. ni- griscutum n. var.). 3,75 — 5 mm lg. ... 18. P. plctipes Nyl. — Körper fast matt und dicht punktiert. 1. Hinterleibsring außerordentlich fein und dicht quer gerieft und punktiert, mit etwas rauher Oberfläche. Oberlippe und Fühlerschaft in der Regel schwarz. Gesichtsfärbung wie bei voriger Art. 4—5 mm lg 16. P. styrlaca Forst. 24. Gesicht länglich, nach unten verschmälert. Bauchringe ein- fach, ohne Höckerchen oder Erhabenheiten 35. — Gesicht breit, nach unten wenig verschmälert. Fühler- schaft ziemlich stark, birnförmig oder kreiseiförmig ver- dickt, meistens schwarz, manchmal vorn oder selbst in großer Ausdehnung hell, selten ganz ( Var. kahri Forst.) gelblich gefärbt. Gesichtsfärbung weiß oder gelb, die Wangen- flecken ziehen sich als schmale Linie am Augenrande empor, Vorderrand des Clypeus oft schwarz. 3. Bauchring am Grunde in der Mitte mit einer glatten, vorn zweihöckerigen Platte, der 4. manchmal mit der Spur einer solchen. 4 bis 5 mm lg (P. hrevicornis Nyl.) 17. P. minuta F. 25. Wangen mehr oder weniger tief eingedrückt; Clypeus am Grunde und Stirnsehildchen vorn niedergedrückt oder Cly- peus in der Mitte längsgefurcht, 1. Hinterleibsriug glänzend, zerstreut oder nicht punktiert. Oberlippe und Oberkiefer schwarz 26. — Gesicht eben, ohne Vertiefungen, ziemlich dicht punktiert. Der Wangenfleck reicht am inneren Augenrande über die Fühlerwurzeln hinaus und ist oben um diese gegen die Mitte des Gesichts gebogen, der innere Teil des Wangen- flecks erreicht nur die Höhe der Fühlerwurzeln. Fühler- schaft schwach erweitert, wenig gebogen und ausgehöhlt, vorn gelb gefärbt. Oberlippe meistens in der Mitte gelb gefleckt oder ganz gelb, Oberkiefer schwarz. Mittelfeld des Mittelsegments grob gefurcht, hinten scharf gerandet, in der Mitte meistens ein glänzendes Grübchen deutlich her- k vortretend. 1. Hiuterleibsring fast matt, dicht und ziem- lich stark punktiert, seine Endfranse undeutlich. 4,75 bis 5,5 mm lg 19. P. sinuata Schck. 28 26. Fühlerschaft sehr stark erweitert, ohrförmig zusammenge- drückt, sehr stark gebogen und ausgehöhlt, schwarz oder vorn schmal gelb oder rotbraun gestreift oder gefleckt. Gesicht stark glänzend. Clypeus und Wangen tief einge- drückt, hier und da punktiert. Wangeufleck bis zu den Fühlerwurzeln reichend, oben mit einem spitzen Fortsatz. Stirnschildchen schwarz. 1. Hinterleibsriug stark glänzend, kaum punktiert, 6,5—7,5 mm lg. 23. P. difformis Eversm. — Fühlerschaft schwach, fast dreieckig erweitert, schwarz. Gesicht schwach glänzend, zerstreut, punktiert. Wangen mäßig tief eingedrückt, Clypeus am Grunde, Stirnschildchen an der Spitze niedergedrückt. Wangeutiecken in der Höhe der Fühlerwurzeln beiderseits stark eingebuchtet, so daß der obere Teil, ähnlich wie bei P. bisinuata Forst., einen knopfförmigen Fortsatz bildet. Stirnschildchen gelb. 1. Hinterleibsring fein und zerstreut punktiert, seine End- franse undeutlich. 3,75— 5 mm ig. 2^. P. angustata Schck. 27. Mesonotum mäßig stark und sehr dicht punktiert, die Punkte nicht ineinanderfließend. Fühlerschaft schwarz, unten breit !?elb, die gelbe Färbung verschmälert sich von der Spitze nach dem Grunde hin. Oberlippe gelb gefleckt, Oberkiefer mit schmalem gelben S^,rich. 1. Hinterleibs- ring meistens schwarz, selten mit roter Zeichnung oder ganz rot. 6—7,75 mm lg 26. P. variegata F. — Mesonotum stark punktiert, die Punkte ineinanderfließend. Fühlerschaft bis auf einen schwarzen oberen Streifen gelb. Oberlippe ganz gelb, Oberkiefer mit breitem gelben Strich. 1. Hinterleibsring fast immer rot, selten ein wenig ver- dunkelt. 7—8 mm lg 27. P. coriacea Per. 28. Mesonotum sehr grob, grübchenartig punktiert, die Punkte ineinanderfließend. Schildchen sehr grob und zerstreut punktiert, vorn seitlich gelb gefleckt. 1. Hinterleibsricg sehr grob und in der Mitte zerstreut punktiert. Oberlippe und Oberkiefer gelb oder gelb gezeichnet. 8 — 9 mm lg. 28. P. bifasclata Jur. — Mesonotum ziemlich stark und dicht punktiert, die Punkte nicht ineinanderfließend. Schildchen dichter und feiner punktiert, schwarz. 1. Hinterleibsring weniger grob und in der Mitte dicht punktiert. Oberlippe schwarz, Ober- kiefer mit schmalem gelbem Strich. 6 — 8,5 mm lg. 29. P. punctulatissima Sm. Colletes Latr. (19.) 1. C. fodiens Geoffr. ?: 12. Juli bis 20. Aug. S'. rubi- cundus Hag., die auffallenderweise nur eine Generation haben. Bei diesen erscheinen beide Geschlechter gleichzeitig schon im Frühling. Die erstere lebt nach einigen englischen Forschern mit Halictus xanthopus, nach F. D. Morice höchstwahrscheinlich mit Andrena flavipes zusammen. Sie wurde bei uns noch nicht aufgefunden. Die letztere findet sich bei uns, wie an vielen anderen Orten Deutsch- lands, als Schmarotzer von Andrena labialis. Ich fing sie auf dem Werder und bei Baden an den Nestern dieser Erdbiene, welche in Weg- und Deichböschungen angelegt waren. (69.) 6. S. pilifrons C. G. Thoms. ? : 1. Generat. 20. April bis 28. Juni. 2. Generat. 12. Juli bis 12. Aug. ^: 25. Jnli bis 13. Aug. N. — B.: Bürgerpark, Hastedt, Gröpelingen, Muute, Neustadts- wall, Oslebshausen, Werder. H.: Achim, Angelse, Baden, Barrien, 60 Hiilsen, Mahndorf, Melchiorshausen, Scharmbeck, Stendorf, Syke, Uphusen, Wollah. 0.: Bockhorn, Dötlingen, Elmeloh, Falken- burg, Ganderkesee, Gruppenbühren, Huntlosen, Ofenerfeld, Ostrittrum. Verbreitet und häufig, eine unserer häufigsten Arten, bewohnt fast ausschließlich die kahlen Dünengebiete, wo man sie an den Nestern der Andrena sericea oft in großer Menge beobachten kann. In den Hastedter Dünen flog sie am 1. Juni 1887 häufiger als ihr Wirt. Je einmal sah ich sie auch in die Nester von Andrena argentata und A. chrysopya eindringen. C. Gehrs fing sie im Tier- garten bei Hannover an den Nestern von A. ceanthura. An Blüten wird diese Blutbiene außerordentlich selten ange- troifen, ich fing sie einige Male an Taraxacum und sehr vereinzelt an anderen Pflanzen: Salix, Bellis perennis, Tussilago Farfara und Veronica Chamaedrys. Obgleich die Fruhlingsweibchen sehr häufig sind, findet man die Weibchen der Sommergeneration und die Männchen nur in ge- ringer Zahl, Es ist mir nicht möglich gewesen, die Wirte der 2. Generation zu ermitteln. (70.) 7. S. simllis Wesm. $: 1. Generat. 8. April bis 27. Juli. 2. Geuerat. nur einmal am 6. Okt. gefangen. S: 27. Juli bis 10. Aug. B.: Arsterdamm, Bürgerpark, Wahrdamm, Werder, Werder- deieh H.: Baden, Barenwinkel, Hülsen, Melchiorshausen, Oldenbüttel, Stendorf, Syke, Uphusen. 0.: Dingstede, Fahren, Ganderkesee, Huntlosen. Verbreitet und häufig, man trifft die Weibchen nicht selten auf Blüten an, z. B. auf denen von Bellis perennis, Taraxacum, Veronica Chamaedrys und Hieracium Pilosella. Wie bei seinem nächsten Verwandten, dem S. pilifrons, von dem er sich außer in der Größe vor allem durch die innen rot ge- färbten Vorderschienen unterscheidet, ist auch bei dem S. similis die 2. Generation sehr selten. Ich fing nur einige Männchen und ein einziges Weibchen. Das letztere flog am 6, Oktober 1907 in das Nest von Mellinus arvensis, einer Grabwespe, aus dem ich es aus- grub. Ob die Sphecodes-Art ihre Kuckuckseier gar in die Nester der Grabwespen legt? Vielleicht durch die Not gezwungen? Sie scheint in der 2. Generation sehr spät zu fliegen und dann manch- mal keine bauenden Bienen mehr zu finden oder solche nicht in der genügenden Anzahl anzutreffen, um ihre Eier abzulegen. So wird sie gezwungen, die Nester anderer Hymonopteren aufzusuchen. Ich habe auch andere Sphecodes- Arten, so die kleinen von der Größe des S. affinis, im Herbst in Grabwespennester, z. B, in Mimesa- Bauten, eindringen sehen. Die Frühlingsweibchen von sgd. 2. Anthophora bimaculata Pz. $, sgd. 3. A. retusa L. d', sgd. 4. Apis mellifica L. 9, sgd. 5. Bombus agrorum F. 9, sgd. 6. B. equestris F. 9, sgd. 7. B. hortorum L. ^. 8. B. ruderarius Müll. ?. 9. B. ruderatus F. ¥9^*. 10. B. silvarum L. ?. 11. Coelioxys rufescens Lep. et Serv. $d*, sgd. 12. Eucera longicornis L. d^. 13. Halictus morio F. ?. 14. Heriades cam- panularura K. o, sgd. 15. H. fuliginosus Pz, ?, sgd, psd. d^, sgd. 16. Megachile ericetorum Lep. $, sgd., psd. d^, sgd. 17, Melecta luctuosa Scop. o . 18, Nomada sexfasciata Pz. d', sgd. 19. Os- mia adunca Pz. $^ sgd., psd. d, sgd. 20. 0. rufa L. ?, psd. 21. 0. ventralis Pz. ?. 22. Prosopis minuta F. ?. Epilobium angustifolium L. 1. Andrena marginata F. d^. 2. A. xanthura K. d^. 3. Anthophora furcata Pz. d'. 4. Apis mellifica L. 9. 5. Bombus agrorum F. $9d. 6. B. distinguendus F. Mor. 9. 7. B. equestris F. 9. 8. B. jonellus K. 9<^. 9. B. lapidarius L. 9d. 10. B. lucorum L. 9. 11. B. proteus Gerst. ?. 12. B. ruderarius Müll. $9J. 13. B. terrestris L. 9. 14. Halictus albipes F. ?. 15. H. calceatus Scop. ?. 16, Macropis labiata F. $d^. 17. Megachile centuncularis L, d^. 18, Psithyrus bar- butellus K. d^. 19. P. vestalis Geoifr. ?. Erica Tetralix L. 1. Andrena xanthura K. $. 2. Apis mellifica L. 9. 3. Bombus distinguendus F. Mor. ?. 4. B. jonellus K. 9d. 5. B. lapidarius L. 9. 6. B, lucorum L. $9. 7. B. muscorum F. $9, sgd., psd. 8. B. ruderarius Müll. 9. 9. B. solstitialis Pz. $d. 10. B. terrestris L. ?9. 11. Coelioxys quadridentatus L. $d. 12. Halictus albipes F. ?, psd. 13. H. fasciatus Nyl. ¥, psd. 14. H. prasinus F. Sm. ?, psd. 15. H. sexnotatulus Nyl. ?, psd. 16. H. villosulus K. $. 17. Megachile analis Nyl. ?, sgd., psd. d^, sgd. 18. M. circumcincta K. $d^, desgl. 19. Nomada ferruginata L. ?. 20. Psithyrus barbutellus K. d^. 21. P. campestris Pz. ?. 179 Erodium cicutarium L' Herit. 1. Anthophora vulpina Pz. ?, psd. 2. Apis mellifica L. V, psd. 3. Osmia rufa L. c?, sgd. Erophila verna E. Meyer. 1. Andrena flavipes Pz. $ i", sgd. 2. A. parvula K. $, sgd., psd. d^, sgd. 3. Apis mellifica L. 9, sgd., psd. 4. Bombus hortorum L. $, sgd. 5. B. terrestris L. ?, sgd. 6. Halictus calceatus Scop. $, sgd., psd. 7. H. fulvi- cornis K. $, desgl. 8. H. gracilis F. Mor. ?, desgl. 9. H. inter- medius Schck. $, desgl. 10. H. miDutus K. $, desgl. 11. H. morio F. ?, desgl. 12. H. nitidiusculns K. ?, desgl. 13. H. tumu- lorum L. ?, desgl. 14. Nomada fucata Pz. ?c?, sgd. 15. N. ruficornis L. cT, sgd. Eryngium planum L. 1. Andrena rosae Pz. q. 2. Coelioxys auro- limbatus Forst. ?. Erysimum cheiranthoides L. 1. Andrena flavipes Pz. ?. Eupatorium cannabinum L. 1. Psithyrus rupestris F. c?. Euphorbia Cyparissias L. 1. Andrena parvola K. ?. E. Esula L. 1. Andrena albicans Müll. $. 2. A. proxima K. ?. 3. Nomada conjungens H.-Sch. cT. Euphrasia Odontites L. 1. Apis mellifica L. 9, sgd., psd. 2. Bom- bus agrorum F. 9, sgd., psd. c?, sgd. 3. B. equestris F. 9 c?, desgl. 4. B. lapidarius L. 9(5*, desgl. 5. B. lucorum L. 9o, desgl. 6. B. muscorum L. $9(5^, desgl. 7. B. pratorum L. 9, desgl. 8. B. silvarum L. 9o, desgl. 9. B. solstitialis Pz. $ j , desgl. 10. B. terrestris L. 9 d^, desgl. E. officinalis L. 1. Apis mellifica L. 9, sgd. 2. Anthidium stri- gatum Latr. ?. 3. Bombus hortorum L. $, sgd. 4. B. lapi- darius L. 9, sgd. 5. B. muscorum F. 9-9 o, sgd. 6. Colletes impunctatus Nyl. ? j , sgd. 7. C, marginatus F. Sm. ¥, sgd., psd. 8. Epeolus variegatus L. ?o. Fragaria vesca L. 1. Andrena albicans Müll. ?, sgd., psd. 2, A. flavipes Pz. ?, sgd., psd. 3. A. nana K. J, sgd. 4. A. nigro- aenea K. $, sgd., psd. 5. A. varians K. $, sgd., psd. 6. Apis mellifica L. 9, sgd, psd. 7. Coelioxys acuminatus Nyl. S, sgd. 8. Osmia rufa L. ?d^, sgd. 9. Prosopis hyalinata F. Sm. ?, sgd. Gagea lutea Schuhes. 1. Andrena parvula K, c?. 2. Apis mellifica L. 9. 3. Halictus nitidiusculns K. ?. 4. Nomada fabriciana "L. <^. G. spathacea Salisb. 1. Andrena albicans Müll. ¥. 2. A. gwynana K. 'S. 3. A. parvula K. ^S. 4. Halictus minutus K. ?. 5. Nomada fabriciana L. o. 6. Sphecodes similis Wesm. ?. Galeobdolon luteum Hudson. 1. Apis mellifica L. 9, sgd., psd. 2. Bombus agrorum F. $, sgd, psd. 3. B. hortorum L. ?, sgd. 4. B. jonellus K. ^9, sgd., psd., letztere auch hst. 5. B, lapi- darius L. ?, sgd. 6. B. muscorum L. ?, sgd. 7. B. pratorum L. 9, sgd., psd. 8. B. ruderarius Müll. $9, desgl. 9. B. ter- restris L. $9, normal sgd., aber auch die Kronröhren anbeißend. 12* 180 Galeopsis ochroleuca Lmk. 1. Anthophora retusa L. $. 2. Bom- bus equestris F. ?. 3. B. hortorum L. $9j. 4. B. lapidarius L. ?. 5. B. ruderatus F. 96". G. Tetrahit L. 1. Andrena xanthura K. ^. 2. Anthophora borealis F. Mor. o, sgd. 3. A. retusa L. ?(?, sgd. 4. Apis mellifica L. V. 5. Bombus agrorum F. 9, sgd. 6, B. distinguendus F. Mor. $96'. 7. B. equestris F. 9, sgd. 8. B. hortorum L. $9. 9. B. lapidarius L. ?9. 10. B. muscorum F. $9. 11. B. rude- rarius Müll. $9o. 12. B. ruderatus F. 9o. 13. B. silvarum L. ?9d^. 14. B. solstitialis Pz. 9. 15. B. terrestris L. ?9. G. versicolor Curtis. 1. Bombus hortorum L. $. 2. B. lucorum L. 5. 3. B. ruderatus F. ?. 4. B. terrestris L. ?. Genista anglica L. 1. Andrena afzeliella K. $, sgd., psd. S, sgd. 2. A. lathyri Alfk. $o, desgl. 3. A. nigroaenea K. ?, psd. 4. A. similis F. Sm. ?, sgd, psd. 5. Apis mellifica L, 9, sgd., psd. S, sgd. 6. Bombus lacorum L. ?. 7. B. muscorum F. ?. 8. B. terrestris L. $. 9. Halictus leucopus K. ?. 10. H. punctatissimus Schck. ?, sgd., psd. 11. H. rubicundus Chr. $ sgd., psd. 12. H. tumulorum L, $, desgl. 13. Nomada alteruata K. $, sgd. 14. N. fulvicornis F. ?, sgd. 15. N. lath- buriaoa K. $, sgd. 16. Osmia uucinata Gerst. ?, psd. 6. pilosa L. 1. Andrena nigroaenea K. ?. Gentiana Pneumonanthe L. 1. Halictus tumulorum L. ?, psd. Geranium molle L 1. Andrena parvula K. $. G. pratense L. l. Coelioxys rufesceus Lep. et Serv. o. 6. Robertianum L. 1. Halictus calceatus Scop. ?. Glechoma hederacea L. 1. Anthophora acervorum L. ?j 2. A. parielina F. j'. 3. A. retusa L. $o. 4. A. mellifica L. 9. 5. Bombus agrorum F. 9. 6. B. distinguendus F. Mor. 9. 7. B. hortorum L. 9. 8. B. hypnorum L. ?. 9. B. jonellus K. ?. 10. B. lapidarius L. 9. 11. B. lucorum L. 9. 12. B. muscorum F. 9. 13. B. pratorum L. 9. 14. B. ruderarius Müll. 9 9. 15. B. ruderatus F. 9. 16. B. silvarum L. 9. 17. Melecta armata Pz. J". 18. M. luctuosa Scop. 9. 19. No- mada alboguttata H.-Sch. 9. 20. N. lineola Pz. 9. 21. N. sexfasciata Pz. 9 J. 22, Osmia aurulenta Pz. 9o. 23. 0. coeru- lescens L. 9 0". 24. 0. rufa L. 9(5^. 25. 0. veutralis Pz. j. 26. Psithyrus barbutellus K. 9. 27. P. campestris Pz. 9. 28. P. vestalis Geoffr. 9. Helianthus annuus L. 1. Anthidium manicatum L. J. 2. Apis mellifica L. 9. 3. Bombus agrorum F. J". 4. B. hortorum L. 9 c?. 5. B. hypnorum L. J'. 6. B. lapidarius L. 9cJ. 7. B. lucorum L. 9j. 8. B. pomorum Pz. S. 9. B. ruderatus F. 9 6". 10. B. terrestris L. 9 j . 11. Coelioxys acuminatus Nyl. 9 3". 12. 181 Halictus leucozonius Schrk, d^ 13. Megachile centuncularis L.^) ?. 14. M. ligniseca K. $. 15. Psithyrus campestris Pz. S. 16. P. rupestris F. i^. 17. P. vestalis Geoffr, J. Helichrysum arenarium D.C. 1. Anthidium manicatum L. ?. 2. Col- leles daviesauus F. Sna, j. 3. C. fodiens K. J. 4. C. pici- stigmaC. G. Thoms ?. 5. Heriades trancorum L. $j^. 6. Sphecodes subquadratus F. Sm. $. Heracleum Sphondylium L. 1. A. flavipes Pz. ?. 2. A. nana K. ?. 3. A. parvula K. ?. 4. Andrena rosae Pz. $j . 5 Apis melli- fica L. ?. 6. Bombus lucorum L. o. 7. B. terrestris L. d*. 8. Halictus calceatus Scop. $o . 9. IL morio F. ?. 10. Heriades fuliginosus Pz, ?. 11. Prosopis annularis K. ?. 12, P. aonu- lata L. ?J. 13. P. minuta F. J. 14, P. pictipes Nyl. ? j^. 15, P. punctulatissima F. Sm, j 16. Sphecodes gibbus L. S. 17. S. piiifrons C..G. Thoms. d^. Hieracium laevigatum Willdenow, 1. Bombus lucorum L. S. 2. B. terrestris L, S. 3, Dasypoda plumipes Pz. ?. 4. Halictus zooulas F. Sm. ?. 5, Nomada alboguttata H.-Sch. ?, 6. N. rufipes F. ^S. H. murorum L. 1. Andrena denticulata K. j. 2. Coelioxys auro- limbatus Forst, u . 3. C. rufescens Lep. et Serv. ^S. 4. Dasypoda plumipes Pz. $o , 5. Dufourea halictula Nyl. ?j , 6. D, vulgaris Schck. $o . 7. Halictus leucozonius Schrk, ?. 8. H. tumulorum L. (^. 9. H. villosulus K. ?. 10. H. zonulus F. Sm. <^. 11. Heriades truncorum L. ?, 12, Panurgus banksianus K. ? c^. 13. P. calcaratus Scop. ^d'. 14, Prosopis annulata L. ?. 15. Stelis aterrima Pz. ^d*. H. Pilosella L. 1. Andrena afzeliella K. $. 2. A. albicans Müll. VJ". 3. ^. apicata F. Sm. ?. 4. A. argentata F. Sm. ?, psd, 5. A. carbonaria L. ?J. 6. A, chrysopyga Schck, $, sgd., psd, d^, sgd, 7. A. cingulata F. $, 8. A, flavipes Pz. ?. 9. A. fulvago Chr. ?, sgd., psd. d^, sgd. 10. A. fulvida Schck. $, psd. 11. A. humilis Imh, ?, sgd., psd. S, sgd. 12, A. labialis K. J', 12a. A. labialis K. v. labiala Schck, ?, 13, A, lathyri Alfk, o . 14, A, parvula K. ?, sgd., psd. 15. A, praecox Scop, ?. 16, A. proxima K. ? o , sgd. 17, A. sericea Chr, ?, sgd., psd. ^, sgd, 18, A. similis F. Sm. ? d". 19. A. tarsata Nyl. S. 20. A. libialis K. ?. 21. A. xanthura K. ^ S. 22. Apis mellifica L, 9, sgd. psd, 23, Bombus joneilus K. 9. 24. B. lapidarius L, 9. 25'. B. muscorum F. $9 0". 26. B. pratorum L. 9. 27. B. ruderarius Müll. d". 28. B. silvarum L, ?, 29. B. solstitialis Pz, ?. 30. Coelioxys quadridentatus L. ? S. 31, Halictus albipes F. ?, sgd, psd, 32, H. brevicornis Schck,, desgl. 33. H. cal- ceatus Scop. ?, desgl. 34, H, fasciatus Nyl, ?, desgl. 35. H. falvicoruis K. ?, desgl, 36. H. gracilis F. Mor. ?, desgl. 37. H. leucopus K. ?, desgl. 38. H. leucozonius Schrank ?, desgl. ^) Im Handb. Blütenbiol, v. Knuth irrtümlich als M. circumcincta K. auf- geführt. 182 39. H. minutus K. ?, desgl. 40. H. morio F. ?, desgl. 41. H. oanulus Schck. ?, desgl. 42. H. nitidiusculus K. ?, desgl. 43. H. punctatissimus Schck. ?, desgl. 44. H. quadrinotatulus Schck. ?, desgl. 45. H. qnadrinotatus K. ?, desgl. 46. H. rubicundus Chr. $, desgl. 47. H. rufitarsis Zett. ?, desgl. 48. H. sexnota- tulus Nyl. ?, desgl. 49. H. sexstrigatus Schck. ?, desgl. 50. H. tumulorum L. ?, desgl. 51. H. villosulus K. ?, desgl. 52. H. xanthopus K. ?. desgl^ 53. H. zonulus F. Sm. ?, desgl. 54. Heri- ades florisomnis L.^J. 55. Megachile analis Nyl. c?. 56. M. circumcincta K. $d^. 57. Nomada bifida C. G. Thoms. ?o. 58. N. cinnabarina F. Mor. ?o . 59. N. coDJungens H.-Sch. ?. 60. N. ferrugioata L. ?d'. 61. N. flavoguttata K. ^o. 62. N. ful- vicornis F. o. 63. N. goodeniana K. d'. 64. N. lathburiana K ?. 65. N. lineola Pz. ?. 66. N. mutabilis F. Mor. $0^. 67. N. ochrostoma K. ?c?. 68. N. roberjeotiana Pz. o. 69. N. similis F. Mor. ^d*. 70. Osmia adnnea Pz. d^. * 71. 0. leucome- laena K. ? d'. 72. 0. rufa L. $. 73. 0. ventralis Pz. ? i'. 74. Panurgus banksianus K. ?j. 75. P. calcaratus Scop. ?. 76 Pro- sopis confüsa Nyl. o. 77. P. nigrita F. o. 78. Sphecodes affinis Hag. ?. 79. S. dimidiatus Hag. $. 80. S. gibbus L. ?. 81. S. marginatus Hag. ?. 82. S. reticulatus C. G. Thoms. ?. 83. S. similis Wesm. ?. 84. S. subquadratus F. Sm. ?. 85. S. variegatus Hag. $, 86. Stelis breviuscula Nyl. o. 87. St. phae- optera K. ^^. H. umbellatum L. 1. Andrena gwynana K. d. 2, A. humilis Imh. ?. 3. Apis mellifica L. 9. 4. ßombus distinguendus F. Mor. 9. 5. B. hortorum L. J. 6. B. lapidarius L. 9<^. 7, B. lucomm L. d". 8. B. muscorum F. 9(5". 9. B. terrestris L. d". 10. Dasypoda plamipes Pz. ^d'. 11. Melitta leporina Pz. o. 12. Nomada flavopicta K. ?. 13. N. obtusifrons Nyl. $. 14. N. ruflpes F. ?. 15. N. similis F. Mor. ?o. 16. Panurgus bank- sianus K. $d^. 17. P. calcaratus Scop. ?d^. 18. Stelis aterrima Pz. ?. 19. St. minima Schck. ^d'. Hyacinthus orientalis L. 1. Andrena albicans Müll, ö^, sgd. 2. An- thophora acervorum L. ^d*, sgd. 3. Apis mellifica L. 9, sgd. 4. Bombus jonellus K. ?, sgd. 5. B. lucorum L. 9. 6. B. prato- rom L. ?. 7. B. terrestris L. $. 8. Osmia rufa L. ?d, sgd. Hypericum perforatum L. 1. Andrena flavipes Pz. $d^. 2. Apis mellifica L. 9. 3. Bombus hortorum L. 9. 4. B. lapidaiius L. 9. 5. ß. lucorum L. 9. 6. B. terrestris L. 9. 7. Prosopis hyalinata F. Sm. $, Hypochoeris radicata L. 1. Andiena argentata F. Sm. j. 2. A. carbonaria L. <^. 3. A. denticulata K. ?, sgd., psd. j, sgd. 4. A. flavipes Pz. ?. 5. A. fulvida ISchck. ?. 6. A. humilis Imh. ?J. 7. A. propiuqua Schck. $, 8. A. shawella K. ?. 9. A. sericea Chr. ?. 10. A. tarsata Nyl. $d. 11. A. xan- thura K. S. 12. Anthophora bimaculata Pz. $d^. 13 Apis mellifica L. 9. 14. Bombas lapidarius L. 9. 15. B. muscorum 183 F. V. 16. Coelioxys quadridentatus L. c?. 17. Dasypoda plu- mipes Pz. $(5". 18. Dafourea halictula Nyl. ^d". 19, D. vul- garis Schck. ^S. 20. Halictus albipes F. ?J. 21. H. brevi- cornis Schck. ?. 22. H. calceatus Scop. $6^. 23. H. fasciatus Nyl. ?. 24. H. frey-gessneri Alfk. ^. 25. H. gracilis F. Mor. ^^. 26. H. leucopus K. $c?. 27. H. leucozonius Schrk. ^cT. 28. H. minutissimus K. ^d". 29. H. morio F. ^^. 30. H. nanu- lus Schck. ?. 31. H. nitidiusculus K. ?(?. 32. H. punctatissi- mus Schck. $. 33. H. quadricinctus K. ?, psd. 34. H. qua- drinotatus K. ?. 35. H. tumulorum L. ?. 36. H. villosulus K. $. 37. H. zoLulus F. Sm. ?. 38. Heriades campanularum K. ?(?. 39. H. florisomnis L. $6". 40. H. truncorum L. Vd". 41. Megachile centuncularis L. $. 42. M. circumcincta K. $c5^, 43. M. ligniseca K. d^. 44. M. versicolor F. Sm. ?. 45, M. willaghbiella K. $. 46. Melitta leporina Pz. d". 47. Nomada argeotata H.-Sch, d'. 48. N. ferruginata L. ?. 49. N. flavo- picta K $.50. N. fuscicornis Nyl. ^S. 51. N. obtusifrons Nyl. d'. 52. N. rufipes F. <^. 53. N. similis F. Mor. ^cS. 54. N. tormentillae Alfk. o. 55. Osraia coerulescens L. d^. 56. 0. ventralis Pz. $d^. 57. Panurgus banksianas K. ?d^. 58. P. calcaratus Scop. ^d*. 59. Prosopis annulata L. $o. 60. P. confusa Nyl. $. 61. P. hyalinata F. Sm. ? J. 62. Psithyrus campestris Pz. ?. 63. Sphecodes subqaadratus F. Sm. o. 64. Stelis breviuscula Nyl. ?. 65. St. minima Schck. o. 66. St. ornatula Klg. $d^. Jasione montana L. 1. Andrena afzeliella K. ? j^, sgd. 2. A. bremensis Alfk. ?, sgd., psd. d, sgd. 3. A. carbonaria L. d*, sgd. 4. A. denticulata K. ?J. 5. A. flavipes Pz., 2. Gener. ?, sgd. 6. A. gwynaoa K., 2. Gener. ?, sgd, psd. 7. A. margi- nata F. ?d^. 8. A. nigriceps K. $, sgd., psd. d, sgd. 9. A. propinqua Schck. ^d", desgl. 10. A. sericea Chr., 3. Gener. ^-S. 11. A. shawella K. $, sgd., psd. J, sgd. 12. A. tarsata Nyl. ^d', desgl. 13. A. thoracica F., 2. Gener. ^S, desgl. 14. A. tibialis K., 2. Gener. ?, psd. 15, Anthidium strigatum Pz. ?, sgd., psd. d^, sgd. 16. Anthophora bimaculata Pz. ^J, desgl. 17. A. furcata Pz. ?, sgd. 18. A. vulpina Pz. ?, sgd. 18a. Apis mellifica L. 9, sgd., psd. 19. Bombus agiorum F. d. 20. B. hortorum L. 9, sgd. 21. B. lapidarius L. 9d', sgd. 22. B. lucorum L. 9d^, sgd. 23. B. proteus Gerst. 9, sgd., psd. J, sgd. 24. B. ruderarius Müll. 9, sgd. 25. B. terrestris L. 9, sgd., psd. d^, sgd. 26. B. solstitialis Pz. 9, sgd., psd. 27. Coelioxys acuminatus Nyl. ?. 28. C. mandibularis Nyl. ?. 29. C. quadridentatus L. S. 30. C. rufescens Lep. et Serv. $d^. 31. C. trigonus Schrk. ^S. 32. Colletes marginatus F. Sm. ?, sgd., psd. d^, sgd. 33. D. plumipes Pz. $d^, sgd. 34. Dasy- poda thomsoni Schlett. $. 35. Dufourea halictula Nyl. ^, sgd., psd. d, sgd. 36, D. vulgaris Schck. ^d". 37. Epeoloides coecutiens F. d^. 38. Epeolus cruciger Pz. ?J. 39. E. notatus Chr. 9-S. 40. Halictoides iuermis Nyl. ?, desgl. 41. Halictus 184 albipes F. ?J, desgl. 42. H. brevicorois Schck. j". 43. H. calceatus Scop. ^, sgd., psd. o, sgd. 44. H. fasciatus Nyl. ?ü^, desgl. 45. H. fulvicornis K.i) o. 46. H. gracilis F. Mor. ? sgd., psd. 47. H. leucopas K. ?, sgd, psd. o, sgd. 48. H. leuco- zonius Schrk. Vd", desgl. 49. H. morio F. ^^, desgl. 50. H. nitidiusculas K, o. 51. H. punctatissimus Schck. $. 52. H. qaadrinotatulus Schck. d^. 53. H. rubicundus Chr. ?, sgd., psd. d^, sgd. 54. H. rufitarsis Zett. o. 55. H. smeathmanellus K. ?. 56. H. tumulorum L. ?, sgd., psd. d". sgd. 57. H. villosulas K. ?d', desgl. 58. H. zonulus F. Sm. ?. 59. Heriades campanularum K. ?, sgd., psd. -S, sgd. 60. H. fuliginosus Pz. ?J, desgl. 61. Megachile argentata F. ?, sgd., psd. d*, sgd. 62. M. centuncularis L. d". 63. M. maritima K. ^d". 64. M. willughbiella K. ?. 65. Nomada alboguttata H.-Sch. ?. 66. N. argentata H.-Sch. ^d". 67. N. fabriciana L., 2. Gener. d". 68. N. ferruginata L. ?. 69. N. flavoguttata K. 3. Geuer. ^d". 70. N. flavopicta K. ^d'. 71. N. fuscicornis Nyl. ^^. 72. N. lineola Pz. $. 73. N. mutabilis F. Mor. ?. 74. N. obtusifrons Nyl. ^d". 75. N. roberjeotiana Pz. ^<^. 76. N. rofipes F. ^d". 77. N. similis F. Mor. ^d'. 78. N. tormentillae Alfk. <^. 79. Panurgus banksianus K. $d^. 80. P. calcaiatus Scop. $d^. 81. Prosopis anuularis K. ^d". 82. P. annulata L ^d". 83. P. bisinuata Forst. ?. 84. P. brevicoruis Nyl. ^d*. 85. P. cer- vicornis Costa ?o. 86. P. confusa Nyl. ?d^. 87. P. clypearis Schck. ?. 88. P. gibbaS. Saund. ^d". 89. P. hyalinata F. Sm. ^d^. 90. P. pictipes Nyl. ^d". 91. P. pratensis Geoffr. ^<^. 92. P. sinuata Schck. ^J". 93. P. variegata F. ¥o. 94. Psithyrus barbutellus K. o. 95. P. quadricolor Lep. o . 96. P. vestalis Geoffr. d'. 97. Sphecodes affinis Hag. $ 98. S. divisus Hag. ?. 99. S. fuscipennis Germ. S. 100. S. gibbus L. S. 101. S. longulus Hag. $. 102. S. puncticeps C. G. Thoms. ?. 103. S. reticulatus C. G. Thoms. ?. 104. S.subqoadratus F. Sm. ^d'. 105. Stelis aterrima Pz. $j. 106. St. breviuscula Nyl. ^d". 107. St. minima Schck. ?. 108. St. signata Latr. ?. Iberis amara L. l. Andrena albicans Müll.