^"^m ««ai,- W- h'^A' #f^: fc :%ß '^ Till NiAX' York Rotanicai. Gardhn LuEsther T. Mertz Library • ••••••••••• • • < •:# • Anleitung- zum Studium der Mycologie. Anleitung^ zum Studium der Mycologie, nebst kritischer Beschreibung aller bekannten Gattungen, und einer kurzen Geschichte der Systematik. Von A. €. J. Corda, Custos am bölim. N. Museum. A. M. d. k. b. G. d. W. , des V. z. Erm. d. G. u. v. a. G. G. etc. etc. etc. Mit acht Tafeln Abbildungen. Bei Friedrich Ehrlich. Zu fingtnen lisch ist Welt und Leben, MK. MMeine, SEINER HOCHGEBOREN llcrrn Herrn mimm \m mnmM, Landstand des Königreiches Böhmen , Ritter des königh schwedischen Polarstcruordens, Mitghed der Gesellschaft des vaterländischen Museums, der Privatgesellschaft patriotischer Kunstfreunde, des Conservatoriums der Musik zu Prag , des Vereins zur Ermunterung des Gewerbsgeistes in üöhmen, und der Landwirthschaftsgesellschaft in Wien; Herrn der Herrschaft Senftenberg, etc. etc. etc. Q O ^j> ^^ ■ y mW^ui';.; i^vü Euer Hochgeboren! Jbihe ich auf Befehl unseres allerhöchsten und mächtig-s ten Kaisers die Reise um den Erdhall beginne, lassen Sie, geehrtester Baron, mich hier- mit noch üfl'enllich meinen geringen Dank aussprechen. Es ist ein Dank, wie ihn ein armer Gelehrter geben kann, jene innige herzliche Dankbarkeit, die vom Herzen kömmt und zum Herzen gehl, ein Dank, der mir stetig bleiben wird, da Sie allein es waren, der mich im Vaterlande der öfl'entlichen Welt gab, und durch Rath und That meine gesellig-e Bildung" bedeutend erweitert hat. Sie waren es, der mich vom Schreib- tische und aus der dunkeln Bodenkammer in die hö- heren Kreise des Lebens zog, eine Menge Richtungen für meine einzelnen Studien bezeichnete, und auch die hier folgenden fragmentarischen Blätter hervoriief. Betiachlen Sie, hochge borner Baron, dieselben, 1 * wie sie sind, sein sollen, und wie sie enlslanden. Sie sind nnd sollen eine fra^nienlarische AnleilunjL;- und kein i.ehr])ncli sein; sie sollen dem Anrang:er und Lieb- haher eine compendiöse Lihersicht der Gruppen und ihrer Erscheinungen in gedriini;ten Bildern, mit sorg-- fälligen Ahhilduni^cn begleitet, geben, möglichst lern Ton sichlender oder beissender Krilik. Zur Erreichung- dieses Zweckes habe ich die g-emeinslen milleleuro- piiischen Eormen als Typen gewählt, damit solche der Liebhaber und der Schidcr leichter aullinden und ver- gleichen kann. Icii habe last alle bisher bekannten Gallungen abgebildel, und als dritte Abtheilung- des Buches eine kritische, lateinisch geschriebene Aulzäh- lung der Gattungen folgen lassen, welche als eiklü- render Text /ui- /.weiten Abtheilung- dienen kann. In der Einleitung habe ich Ihiem hohen Wunsche g-e- mäss eine kurze Uibersicht des MIkroskopes und sei- ner Anwendung in Bezug auf Mykologie gegeben, ohne dessen Theorie zu berühren, welche nolhwendig in ein Lehrbuch der Physik gehört , wo sie Jedermann suchen und auch finden wird. Schenken Sie, hochgeborner Baron, mir ferner Ihre so werthe Liebe und Gnade, auch dann noch, wenn ich rastlos den durch die hohe Huld Seiner Durch- laucht des Fürsten Mette mich mir vorgezeich- neten Weg durch ferne Welttheile und fremde Völker wandere^ und nehmen Sie, Hochedler, diese frag- mentarischen Zeilen als die geringsten Zeichen meiner nie erlöschenden Verehrung und Dankbarkeit! Prag, den 1. August 1842. Der Verfasser. V o rir o r t. JLrer Verfasser ist genötliigt, sich wegen der verspäteten Erscheinung dieser Schrift zu entschuldigen. Das Buch selbst war schon im Jahre 18 il geschrieben, und im October des. J. war bereits der Druck der zweiten Abtheilung vollendet. Nur die acht, gewiss mühsamen Steinlafeln waren erst theil- weise beendet, und ich arbeitete rastlos, um sie meinen Ver- leger übergeben zu können. Ein fast vierwochentliches, jede Arbeit störendes Unwohlsein verzögerte leider die Vollendung, die in Folge desselben erst Anfangs Juni beendet wurde. Und kaum sind die Tafeln dem Drucker übergeben, da werden durch Fahrlässigkeit eines Arbeiters vier derselben zertrüm- mert, und ich sehe mich neuerdings gezwungen, diese eigen- händig zu radiren, im Falle ich das bereits angekündigte Buch wirklich erscheinen lassen will. W^er so wie ich, bei seinen Bilderwerken alle mechanischen Arbeiten selbst machen muss, der nur wird meine traurige Uiberraschung würdigen, und begreifen, dass die zweite Arbeit weniger schnell wie die erste gehen konnte. Man lege daher das späte Erscheinen dieser Schrift nicht dem Verleger zur Last, der eben so wie ich, durch so unvorhergesehene Zufälle missmuthig gemacht worden ist. Das Buch selbst soll eine oberflächliche Anleitung zum Studium der Mykologie abgeben, und ich habe oft absichtlich eine Menge Erscheinungen nur skizzirt, um die weitere Aus- führung dem Fleisse des Schülers oder Lesers zu überlassen. VIII I)ip AhltiKlunj^cn sind gedrängt, aberkenntlich nnd brauchbar, und ich habe vorzüglich auf Gattungskunde hingewiesen, welche die liasis jeder reellen Natuikunde ist Uiber die Form des Ruches brauche ich mich niclit zu entschuldigen, da ich nui- fiir verniinfligc Leser und fleissige Schüler ge- schrieben habe, und es für unnütz halte; naseweisen und unwissciulcn Kritikern, und dunuudreisten wissenschal'tlichen Knaben, welche beide Raccn Deutschland in unserer Zeit leider zun» Uiberfluss l)esitzt, Rechenschaft über mein Wirken zu geben; deiui ich niüsste mich schämen, mit knabenhafter Unverschämtheit und blöder Dreistigkeit irgend welche Art von Allianz zu schliessen, oder als Mitglied ihrer, auf Gegen- seitigkeit gegründeten Lobassccuranz eintreten zu wollen. Das Publikum kümmert sich um Lob oder Tadel eines Dritten wenig, und kauft, was ihm nützlich; und ich lioffe, dass diese Rlätter eben so gut wie die auf die bitterste "NA'eise getadelten fccnrs fitn^crnm abgehen werden, xuid werde es abermals <\vn. Hohn verdienenden allweisen Herren Rezen- senten nicht zum Geschenke bringen, damit sie so gefallig sind, und es tadeln. Prag i\Qn (. August 18 i2. (vOrdu. I. Abtheilung. Einlcitimg in die Kunslspraclie und Orgaiiographie. Einleitung. Jjie fast unzählbaren Formen der Gewächse , welche der Laie und der Gelehrte mit dem Namen Pilze , Schwämme und Schimmel be- zeichnet, sind durch Eigenlhümlichkeit der Gestalt und des Baues von allen anderen Gewächsen höchst verschieden^ sie ändern aber auch unter einander ebenfalls so viel ab, dass man bisher keine bestimmten Unter- scheidungscharaktere für diese Gruppen hat auffinden können, ein Fehler, welcher allenthalben erscheint, auch ausserhalb den Naturwissenschaf- ten , und die Beschränktlieit unseres Wissen und unserer Auffassungs- kraft zeigt. Unsere Definition wird daher eben so fragmentarisch sein, wie alle früher gegebenen, und um dem Anfänger einen auffassbaren Be- griff der Pilze und der hingehörenden "Wesen zu geben, rathen wir ihm, unsere hier gegebenen Tafeln fleissig durchzublicken , denn da sind alle bekannten Hauptformen derselben abgebildet, und wir bezeichnen sie als Gewächse mit einfachem zelligcmBaue, ohne Spur von wirklichen porösen oder Spiralgefässen, und ohne deuth'ch geschiedenen Holz-Rinden- und Markkör- per. Ihr Wachsthum ist gleich dem aller Pflanzen exogen, und ihre Früchte bilden sie entweder an der Spitze fädiger Organe ("Basidien), oder in hoh- len, röhrigen Schläuchen, und diese Früchte sind kleine, ans einer ein- zigen oder aus mehreren Zellen gebildete Körperchen, welche man Sporen nennt, und durch deren Aussaat die Art fortgepflanzt wird. Alle uns bisher bekannten Pilze wohnen auf modernden organischen Resten oder auf lebenden kränkelnden Pflanzen. Einzelne Gattungen und Arten er- scheinen zu allen Jahreszeiten und in allen Klimaten, die Grosszahl der- selben ist aber an eine warme Temperatur bei feuchter Atmosphäre gebunden, und daher erscheinen die Pilze in unseren Breiten vorzüglich im Früh- jahre und im Herbste. Unter den Wendekreisen und unter den Tropen müssen andere Verhältnisse statt finden, und die Pilzvegetation soll dort ■wohl das ganze Jahr vorlianden sein , aber vorzüglich häufig sollen die Pilze vor und nach der Regenzeit erscheinen. Aber nicht allein die Witterung bedingt das Erscheinen der Pilze, auch elektrisch- atmosphä- rische Entladungen befördern dasselbe, und noch mehr hängt die Zahl der Arten von der Vielfältigkeit der Vegetation ab, denn fast jede Pflanzen- art hat ihre eigenen Parasiten, welche sowohl auf der lebenden Pflanze, als auch auf ihren faulenden Resten wohnen^ und eine genaue Betrachtung dieser Verhältnisse zur Zahl imserer Pilzarten in Europa lässt auf eine unermesslich reiche Pilzvegetation in den Tropen schliessen. Aber so lange, als Gelehrte und Regierungen das Studium der kryptogamischen Gewächse als ein zwar schönes, aber minder nützliches Studium betrachten, und die , die Tropengegenden bereisenden Naturforscher nur nach AfTen \1I iMiiI n.iiiineii j.i^cii, so laii^e wonlcn wir über eine der, iiir den organi- hchcii lliiusli;ill wich liyst eil rilaii/.engruppeii, wenig eiialiren. Die Pilie waclisen vorzii^lieli in der Atmosphäre, und nur wenige Allen, wie der l'ilz, «eleher die Hefe bildet, u. e. a. wolmeii in flüssigen Stollen. Die GrosszabI der Pii/.e wobiil , wie schon oben erwäbnl , auf I'llaiizen- und Thieiiesten , und sie selicinen vorziiglicli bestimmt zu sein, diese Kesle völlig zu zerstören und in Humus zu verwandeln. Ohne vorhergehende Pilzhihhmg verweset fast kein organisches Gebilde, jedoch haben die meislen der lelzleren zu ihrer Zerstörung wa'lireiid der Ver- wesung eigene Pilzarten ])eslininit, so wie aucli Krauklieilen der Pdanzen gewisse stete Pilzbildungcu bedingen oder hervorrufen. Um daher eine Grnsszahl Pilze zu finden , wird man vorzüglich solche Localilaten be- suciien müssen, wo organische Wesen einer langsamen Zerstörung unter- liegen , und da die Pil/.e vorzüglich auf vegetabilischen Resten leben, so wird man in Wäldern auch die grösste Ausbeute erhalten. Ich will hier versuchen, dem Anfänger einige Winke zur Aufsuchung der Pilze im Allgemeinen zu geben , da für eine speciellc Anleitung hier weder Raum noch Ort ist. Aul'suchen der Pilze. Da die gcsammten Pilzarien in Rczug ihres Wohnortes m zvyei < heu, zur Reslimniung und Untersuchung der mit- gebrachten Schätze kaum hinreichen werden. Auf jedem , auch dem ödesten Land.striche lassen sieh reichlich lohnende mykologischc Studien machen , und da für den Anlänger unsere Wälder durch das Laubsam- meln weniger ergiebig sind, so nehme er vorzüglich Thiergärtcn und Parke für seine ersten U nicrsuchungen, um reichliche Ausheule und Uibung im Suchen zu erhallen, llulwcitlen, AV iesen, Waldländer und Itrachen sind nebst St'ippt'lfeldern Norzüglicii zu berücksichtigen, und an den Stcin- geröUen, n% eiche die Urschiefer und Kieselschiefer bilden, gehe man nicht vorbei, denn .sie beherbergen stets schöne Slaubpilze, vorzüglich Gcastrum vulffare u. ^ . a. in. XIII Fleischpilzc sind vorzüglich in Laubwäldern nnd in gemischten feuchten Waldparüen daheim , und zu ihrem Aufsuchen habe ich mich stets der Weiber und Riader der Landleute oder eines eigens abgerich- teten Burschen bedient, und hierzu ist besonders das Forstpersonale einer Gegend um Rath zu fragen , da diese Leute die genaueste Local- kunde ihrer Forste, und vorzüglich der alten und neuen Holzschla'ge besitzen müssen. Ein vorjähriger Holzschlag ist für den aufmerksamen My- kologen ein wahrer botanischer oder Cultur-Garten, mit dessen Ausbeutung man stets zufrieden sein wird. Für Excursionen empfehle ich folgende "Werkzeuge dringend : 1. die gewohnliche Botanisirbüchse, an der Seile zu öffnen. 2. Einige kleine Handbüchsen von Blech. Hierzu habe ich stets mit Vortheil die blecher- nen Rauchtabaksdosen verwendet. Sie dienen zum Aufbewahren seltener und sehr kleiner oder gebrechlicher Gegenstände , und 3. ein starkes spitziges Messer mit einer Feder zum Sperren. Ferner trage man starkes geleimtes Papier in Octav-, Quart-, Halb- und Ganz -Folio -Format ge- .schnitten und geordnet bei sicli, um alle einzelnen Funde gut einzupacken, und hierdurch das Reiben und die Sporenaussaat einzelner Pilze, und ein dadurch herbeizuführendes Verderben der anderen zu verhüten. Nach beendeter Excursion werden die so einzeln verjjackten Gegenstände auch leichter zu ordnen und schneller auszusuchen sein , um sie zur Aufbe- wahrung vorzubereiten. Die Aufbewahrung- der Pilze für die Sammlungen ist ein oft und mülisam verliandclter Gegenstand. Die , Blätter und lebende Pflanzen bewohnenden Arten werden wie alle Pflanzen getrocknet; nur ralhe ich solche nie scharf zu pressen , sondern bloss in ein altes Buch zu legen , und lang- sam zu trocknen , sollen sie noch zu späteren Untersuchungen geeignet sein. Die auf Holz und Aestchen oder Rinden wohnenden Arten legt man in belieljigem Formate in Papierkapsehi in's Herbarium, und die Holzpilzc und grossen trockenen Lycoperdii u. a. bcwabrt man in Schach- teln oder Kästen auf. Diese letzteren alle ratbe ich früher stets gut aus- zutrocknen, und dann zu sublimatisiren. Die Sublimatlösung mache man schwach, ohngcfähr 10 Gran auf eine Mass wo mö'glich sehr fuselreiclien Weingeistes, denn das Fuselöl scheint die pilzbewohnenden Insekten eben so wie der Sublimat seihst, zu versclieuclien. Die Flt-ischspilze hat man verschiedenartig für die Herbarien zubereitet. Alle Arten, so bisher vor- geschlagen wurden, taugen nichts ! Ich will hier die Tränkung mit Tag, etc. die Aufbewahrungen in W^eingeist , Chromsäure etc. gänzlich übergehen, da sie unausführijar und untauglich sind, und nur die von Klotzsch angewendete Methode berühren , wo man den sehr fleischigen Pilzen die Substanz ausschneidet, die Hut- und Strunkhälfte und einen Längsschnitt, parallel den BläUern , Röhren oder Stacheln geführt, trock net, und auf Papier heftet Kleinere und leicht trockenbare Pilze trock- net man an der Luft und presst sie leiciit. Die Methode ist leicht aus- führbar; aber man glaube ja nicht, nach so präparirten Pilzen später eine der Zeit genügende Bestimmung oder Beschreibung machen zu kön- nen! Dieses ist unmöglich, und solche Sammlungen sind recht schön; aber ihre wissenschaftliche Anwendung ist sehr beschränkt. Die beste Methode, Pilze jeder Form und Grösse, vorzüglich aber Fleiscbpilze, für unsere Studien zu erhalten, ist, sie zu zeichnen, und mit Wasser- oder Oelfarben richtig und gut zu malen. Ich mache es jedem Mvkulogen XiV rur crsliMi l)(«linfjniss, gut und rirhlig zeichnen zu können, denn dadurch wiiil ihm iiiciii nur das Sliidiiini srlhst nusscrordcnllich erleichtert, seine li<<)li;i< hluni;cn i;f\vimien au Uinlanfj und au Vertrauen , sein Seh- und AiiHa.s.sunj;s\ crni(){^i'n wird }»cscii.ii fi , unhiin|> uihI unverslandhch aui'fassen, wie wir es tägh'ch bei gewissen INalur- iiisiorikeru , und dt;r grossen gesiclilssinnesarmen INIasse des Volkes seilen. L'ihcrdiess ist dem Naturlorscher nur dann das Mikroskop ein nulzhi ingenestiuimten Messer völlig zweckwidrig sind. Nadeln, vorzüglich sehr spitzige und scharfe sind dem Myko- logen unentbehrlich. Wir ratlien auf sehr lange Erfahrungen gestützt, CS sclialfe sich jeder Anfänger drei bis vier Slifte , wie die Damen zum Tambouriren (s. Fig. 25) haben, bei, und fasse in dieselben gute engli- sche Nähnadeln, für welche der Stift selbst als Nadelbiiehschen dient. Diese Stifte gestatten das augenblickhche Wechseln der Nadeln ohne Aufenthalt, welches fest geniachte Nadeln nicht gewähren. Auch .schaue man sich stets eine hinreichende Zahl sehr dünner, kleiner, runder Glas^ scheibchen (s. Fig. 27), welche ich «Deckgläschen« nenne 5 sie sind zum Rei'.cken und leisen Quetschen sehr zarter Objecte höchst wichtig, und der Mykolog wird selbe eben so wenig, wie der Infusorienforscher entbehren können. Ein höchst nothwendiges Instrument für den Mikroskopiker .:nd Naturforscher überhaupt , ist eine gute und erprobte Studirlauipei Wir ha!)en nach mehr als zehnjähriger Erfahrung und täglichem Ge- brauche die einfache Lampe mit Flasche (Fig. 28. b.) , einem Brenn,-' cylinder mit Schraube (a.), und mit einem Müchglassturz (^.): als die bräuchbai'ste erkannt, und haben unserer so beschränkten Tageszeit willen fast alle unsere BcoJ)achtiingen , Zeichnungen und namentlich fast alle Gravirungcn und Radirungeu für die Icones f'ungoium , die Prachtßorat x\ dir die y-'/o/vi ,1ei /'uiwi/l uml «lusscs Biioli hoi dem Liclitc eiiitr \on St'iinvitfscr iii IJerliii ^(•|).nilcn L;imi)C geai heilet, welclic wir auch im Ihld»- daisUlllcu. Alle iiiiscie Freunde , denen wir solche Lanjpeu ein- jifohlen haben, waren uiil diesen vullkoinnien zufrieden. Ausser den liier aufi,'iusels zum Ileiiiijien der Ohjeclive und Ocuiare, einif^er 1 ', — 2 Zoll im Durchmesser liallenden runden Schei- ben M>a starkem S|>icgilj;lase, für welche Herr Pliissel in ^^'ien sehr brauchbare plaucouvexc Glaser gibt 5 eine weisse, auf der Rückscilc gc- sw.ür/.le Klfeiibeinplado , Messer, Scheeri.n, Schleifsteine, Ab/.iehriemen, Pinzetten, und einen in Linien (Pur. Dl.) gellieÜLcu Zollslali von 100 L. Länge. Die Anwendung des jMikroskojjcs bei wissenscliafllieiien Unter- suchungen lasst sich schwer beschreiben, für die tnlersucliung der Pike will ich hier jedoch einige wenige "Winke geben, die der Aufanger ja nicht übeisehe, da sie oll wesentliili zur richligen Auffassung der Kr- scheiimngcn beilragen. INicht das Mikroskop allein niaclu den iSatur- forscher, die IJibung und der Vcrsland mit dem W issea vereint , sind es, die ihn bilden, und das Instrument ist ein willenloses todtes Werk" zeug, und man glaube ja nicht, wie einige bornirtc äkcrc Forsclier unserer Zeit, es reiche hin, einen Guckkasten zu liabeu, und dabei bubeuhaft unverschämt und anmassend zu sein , um die reichen Erlahrungcn An- derer in gemeinster und rohestcr Form negircn zu dürfen, weil eigene Blindheit, Dummheil und Arroganz, gepaart mit Ungeschicklichkeit und Frechheit, -verhindern, die Resultate der jüngeren Forscher aufCiudeu zu wollen. Uibcihauj)t ralhen wir dem Anfänger, sich durch keine Receu- sioncn und andere derartige Verkiciuerungs- , Klatsch- und Schim[)l- Anstalten irre leiten zu lassen, er sehe mit eigenen Augen, und nur dann kann er sich gegen absichtlichen Betrug sichergestellt wissen. Alle zu imteisuchenden Gegenstände untersuche man wo möglich frisch oder lebend, und jedes derselben trocken, und dann bcltuclilct. Alle Schritte, die zur Untersuchung und mikroskopischen Analyse gemacht werden, müssen stets einer der Hauptaxen des Organes, welches untersucht wird, parallel sein. Schiefschnilte sind stets unbrauchbar. Alle schleimigen und gallerligeu Substanzen zerlege man behutsam mit zwei ISadeln , so auch viele Ueischig-zellige Substanzen, z. 15, die Fleischmasse junger Lycnpcrdactlcn. Alle Schnitte mache man wo möglich so fein und zart, dass sie mit oder ohne Befeuchtung unter dem .AIikrf>skope durchsichlig werden. Die gesammten (nnio- und /h/'hornrcelcn untersuche man zuerst trocken, so auch alle Schimnul-Arlen , unter dem Deckglasc, dann erst, naclidem die Lagerung der Sporen richtig erkannt und gezeichnet wor- den ist, befeuchte man sie mit einem reinen klaren Tropfen Brunnen- wasser, und beobachte dabei die Anheftung, den Ursprung und die Zer- streuung der Sporen. Alle Gewebe, Fäden, Stiele, Ilaargcflechte und Sporen muss man später feucht untersuchen , um die Zcllbildung , Theilung und den In- lialt deutlich und scharf zu sehen. Die Sporenmassen der Staubpilzc untersuche man bei ihrer Reife feucht. Die Fruchtlagcr allerPilze, welche Schläuche besitzen, miisen fein geschnitten, mit der Nadel oder dem Quetschcr behutsam präparirt und uass untersucht werden. Die Fruchtlager aller Familien, welche Basidicn tragen, schneide man behutsam und ohne Betastung ihrer Oberfläche in Parthien '/, — 2 Linie dick, und untersuche sie trocken, oder auf einem sehr gering be- XXI feuchteten Träger, und erst naclitlem man die Gestalt der Basidien , die Sterigtnata und die Anlieftiing der S[)oien deullicli gesehen , befeuchte man sie mehr, um den Bau der Sporen vollkommen deutlich zu machen. Als letzten und wesentlichsten Rath bezeichnen wir dem Anfänger die Anwendung mittlerer Vergrösseriuigen vorzüglich folgender Zusammen- setzung der Objectivgläser: 1 + 2 + 3 (s. Fig. 18) und 3 + 4 + 5 (Fig. 19), und nur in sehr dringenden Fallen und nach längerer Uiburig schreite er zu Anwendung der stärkeren und sLärk.steii Vergro'sseruiigen. Auch wechsle er bei denselben Objecten mit verschiedenen Vergrösse- rungen , und bemühe sich bei schwMchereu Vergrösserungen dieselben Details zti sehen, wie bei grossen. Nachdem wir eine kurze Skizze über das Mikroskop und die dringendsten Winke für seine Anwendung gegeben, wollen wir eine mög- lichst kurze und ausreichende Schilderung des Baues und der Organe der Pilze versuchen. Hier beengt uns der nolhwendig begränzte Raum, um den Preis und die Compcndiosita't des Buches nicht unnütz zu ver- grössern und zu beschränken. Anatomlsclier Bau der Pilze. "Wir setzen hier voraus, dass derAnfänger alle phytotomischen BcgrifFe der Zellen und der Gewebe mitbringe, oder sich dieselben aus den Lehr- büchern der Phytolütnic von Kieser, Link, Sprenf^cl , JMeycn oder Trc- viranus erwerbe. Alle von uns bisher untersuchten Pilze bestehen aus einem ein- fachen Zellgewebe , welches unter mannigfachen Formen auftritt, und nur bei einigen wenigen Flcischpilzen haben wir in jüngster Zeit ein Systtm von Saflgcfässcn enideckl. Eine grosse Reihe der niederen Pilze besteht aus einfachen Zellen, wclcl'.e die 'Präger oder die Sporen in niainiigl'acher Form und Art büden, wie ein Blick, auf Tafel //. geworfen, hinreichend darthun wird. Beiden My elomyceten und U} mciiornyceten aber sehen wir die Zellen, in Häute und fleischige IMassen vereint , luid im letzteren Falle bilden sie eben solche Gewebe wie die Zellen der höheren Pflanzen. Fertigt man ferne Querschnitte des Stieles von ^garicus pelasilorjuis (s. Taf. 11. 11. Fig. 31) , so sieht man ein Gewebe , aus rundlichen neben einander lagernden Zellen gebildet , deren Wände deutlich geschie- den und dick .'■ind , und welche sowohl im Querschnitte (Fig. 31) als auch im Längsschnitte (Fig. 32) Interzcllulargäiige , welche theil- weise mit Luft gefüllt sind , zwischen sich lassen. Die Gewebe a ieler Fleischpilze, z. B. der 'I'äublinge , IMistblätterscbwämme und der IMilch- blutterschwämme sind grosszcllig , während jene der Holzpilze verworren und undeutlich zeilig erscheinen, weil die einzelnen sie bildenden Zellen fadenförmig und unregelmässig verwebt sind, daher auch ältere Forsclier dieses letzlere Zellgewebe «Filz- oder Pilzgewebe« nannten; wir aber legen solche überflüssige neue TSameu für alte Sachen gern zur Seite. Bei den Milchblätterschwämmen finden wir zwischen dem Zellge- webe lange, verschlungene und verästete Röhren (T. 77. Fig. 22, 23), welche körnigen circulirenden Saft führen , und bei genauerer Betrachtung den Lebenssaftgefässen der höheren Pflanzen sowohl im Baue, wie auch in der Funktion gleichen. Der Saft bewegt sich in denselben mehr oder minder schnell, aber es ist sehr schwierig, Präparate zu fertigen, bei wel- ciien man noch einige Sekunden lang das (jirculiren des Saftes sehen kann, indem die Pilzgewebe vom Wasser so leicht durchdringbar sind, und das Wasser den Saft dieser Gefasse aiigcnhJicklich coagulirl , und dieses (iorinnen äimclt ahcrmaLs dem Gcriimca des Safles der Ficus- artcn heim Austrillc aus den Gef.isse.n. Wir lial)cu hei «Icn l'ilzeii l)isl)er mir zwei deutlich unterscheid- bare anatoniisciie (iewehcsysleme «.-tildeckl , das Ol) e rli a u is y s t ein, mit welchem wir die haiitailigc f)l)Ciste Zolischichle der Pilzorgaiie he- zuichnen, und welche keine Stomatien, und auch selten Inlercelhdarjioren oder Lücken hat, und <1 a s 1' a reo ch y msys tem, worunter wir alle massenlialien Gewehe begreifen. Beide Systeme sind hei den ver- schiedenen Pilzarten aus mannigfachen Zcllenformen gebaut , die wir hier aufzuführen für unnütz (luden. 15einju.s tuciäus und Trameles Pini sein. Den exogenen ^Vachslhum wird man als sich überlagernde totale Massenvcigrössening vorzüglich von der Frnchllagernäche, hei den meisten mehrjährigen Holz- pilzen, sehr leicht und irelllieh aber am P'thfn>/usfJoniuccus, der alle alten Ohsibäuuic bewohnt, im Frühjahre und Hershte sehen können. Die iibrigen Lebenserscheinungen der Pilze sind sehr einfach, und die meibleu zeigen ausser Wachsthuui und Vermehrung keine ahsondcr- XXIII (ichen Erscheinungen. Nur einige unlerinilifctlii; RIii/.omori)Iien , der Agaricus olcnrius und einige indische Pil/.e Icnchlen im Dunkel mit pliosphurischem Lichte. Wir woJlen nun liier eine. klirre, SJäzze der .(! -istf .iriU\']<\ ii:ni'ili|' Organographie der Pilze folgen lassen, und gleichzeitig damit /insnia, und auch oft als Hypolhallusa bezeichnet. Alle drei Worte sind als synonym zu belrachlen, nur wird das letztere oft auch fur haut- ähnlicbe Wurzelgebilde gebraucht, wobei aber stets die Beschreibung desselben alle Zweifel über seinen Bau löst. Verdickt sich das Wurzel- geflcchte polsterarlig , so nennt man es wohl auch Hypnsiromn, Bei vie- len Pilzen uitt das Fadengeflechle endlich in wirklicher W^urzelform auf, wie bei den Phalloideen, Clalhrace'en und vielen Blälterschwänmien, und in diesem Falle wird es «Wurzel, lindixu genannt. Eine ausführ- hchere Terminologie der Pilzwnrzel haben wir bei Kiombholz 1. p. 53 gegeben. Der Stengel und Stamm und seine stellvertretenden Organe sind folgende; Der Faden, floccus vcl filum (s. Taf. B. Fach 7 — 14), ist eine einfache lange Zelle, oder er ist aus mehreren Zellen gebildet, und erscheint bald kriechend wie bei den Sporotricbacecn und Bactridiaceeu (Taf. B. Fach 7 — 9j, ode • aufrecht, wie bei den Ilelmiu'hosporiaceen. XXIV PsUoniact'en uiul Sporoili-en (F;irli 10 — H). Kr kann cinfncli inid ver- äslct, eiii/.ollii; (Jloccus conti innis) «»ilrr un^elhcill, Mclzclli;; (//. srpi/iliis') oder gcllu'ill sein , und er tr.if^l strls cjir Sporen. Wenn ilic Spo- ren ein Kiipfchcn bilden, wie hei den Puh ;icli(li;en, Slilbinen unil Aspi r- gillinen (Fach 16 — 20. Taf. C. 21 — 22) und bei den Mucoroidren und l'ilobolidecn nennt man ihn Slicl (.Sli'iies vd pctliccllus). Wir win- den ihn nur dann Sliel nennen, wenn er aus vielen nebeneinanderliegen- den Fasern besteht, wie bei Pciiconia. Jede einzelne Zelle, aus welelier der meliizeliige Stiel oder Faden besteht, nennt man Glied {y/rlicu- liis , gcinculus) und die die Zellen trennende Querwand, .S'c/jlum, obgleich Aiele IMykoIogen diesen iel/.leieu Ansdnick auch iih iiir yfrticuliis gebrauchen. Alle stengelartigen Organe der höheren Pilze nennen die Myknlogen Stiel (Sli/>cs) , vorzüglich wenn sie fleischig wie bei u-li\ari- cits und Boletus, oder lederartig wie bei den Lvcoperdac('cn tmd Sclero- derniaccen sind. Bei den Pliysareen und den Stenionitideen nennt man die hornartigen Träger der Peridien ebenfalls Stiel. Hei den Phalloideen und Jiatlareen sitzt ilzen als oberste Schichte des JlJtcdiums zurückbleiben Alle faserigen , spä'ter gänzlich oder thcil- wcise \ersch\vinden(leii Häute, welche einzelne l'ilztheile umhüllen, ueuueu die Mykulogen rduni pariiule. Es erscheint zuerst deutlich XXV bei einigen Hyphomycelen als Schleier des Floccus , z. B. bei HcUco~ ma ß/ulleri. (Taf, B. 11. Fig. 4) und bei Ceratocladiuni niicmsper- nium (Taf. B. 15. Fig. 1) , und bei einigen Spbaeriacoen , z. B. bei Ily- poxylon vuli^are lost .sich dasselbe in gleichaiüge, zarte, sporcniihnliclie Körner auf. Bei den Fleichpilzen : Agaricus, Boletus, Hydiiuni, und bei den Phalloide'cn erscheint es als äusserstes Felum , welches dann die Mykologen P^olva , Wulst, nannten, und dieses umschliesst den Pilz in" der Jugend völlig (s. Taf. 2, Fig. 52, und Taf. //. 77. Fig. 12, 13, 16, 17), Bei -vielen Fleisclipilzen und naaienllich bei den Phalloideea kömrat am Stiele eine zweite Hüile vor, welche man Schleier (^f^elum stipitis) nannte. Bei Phallus imjnuliciis ist es dop|)eIt, nemlich ein äus- seres (^V. Slip, cxlcniuin) uncl ein inneres, in der Struukhölile vor- kommendes (f^el. slif). iiUcnuuii). Ist bei den Blätter- und Kühren- sehwa'mmen dieser Strunkschleier bleibend und constant, oder ringför- mig, so nennt man ihn Ring (^^Jimulus). Uiber den Ring uvid die Fruchtliülle s. ebenfalls Kroinhholz l. c. p. 40. IJei Ilyinciiopliallus fin- det man zwischen dem Strunkschleier und dem Hute noch ein anderes Organ häutiger oder netzartiger Natur (s. Taf. F. 52, Fig. 7, 8, q), wel- ches wir Involucrum nannten. Von den hier genannnten Hüllen sind manche doppelt, ja selbst vielfach vorhanden, wie die Widst der Phal- loide'en, die wir aber richtiger als cia Pciiaiuni exlcnium bezeichnet haben, (s. Icoiies /img, P^. p. 11.) Zu den Organen, welche die Frucht unmittelbar beschützen, oder in ihrem Hohliaunie zeugen , gehören : Das oren oder Schlauche ein- schliesst. Sie besteht gewöhnlich aus einer einfachen Blase, selten ist sie zelliger Te.vtur. Wenn dieses Organ derb, hautähnlicb, ledeiig , oder fleischig ist, so nennt man es Pcridiiun oder Peridie, und als solche erscheint es bei den Physareen, Relicuiariaceen. Lycoperdaceen , Sclero- dermaceen, Geastrick'en, Phalloidcen u. v. a. Als solches ist es einfach {^P. sittiplcx), doppelt (P. duplex), oder vielfach {P. mulUplex), und dann werden stets ein äusseres (P. extenuttiL), inneres {P. inlernuru) und ein mittleres (P. medium vel inlermediurn) unterschieden , wie bei Geaslcr, Plecostojiia und Pliallus. Das Peiidium oder die Peridie kann sehr ver- schiedener Te.Klur oder Form seiu , und oft umschliesst es viele kleinere 'deiner Art, welche erst den Sporenbrei enthalten, und diese kleinereu nennt man Peridiolen oder Sporangiolen (Pcridiolum, iSporangioluni) , wie man bei den Pisocarpiaccen (Fach 40, 11) den Nidulariaccen (Fach 42) und den Carpoboiis (Fach 44) sehen kann. Diese Peritliolen liegen ent- weder unmittelbar im äusseren Peridium, oder sie sind in Zellen (Cellulae) wie bei Pisocarpium (s. Taf. D. 40, Fig. 8. 13) eingeschlossen. Das ganze Peridium nennt man dann oft ein Pcndiuin inlus cellulosurn. Bei einigen Familien, z. B. den Tuberaccen, umschliesst das äussere Peridium eine derbe Fleischuiasse, welche unregelmässigc Zellen bildet, die von der Sub- stanz der Peridie in Form verschieden gefärbter Adern umschlossen werden, und ein solches Peridium nennt man ein Peridium inlus vcnosuru (Uterus F/ics.\ und die von der Peridie gebildeten unrcgelmässigen Scheide- wände der eingebetteten Sporenmasse Adern {J^eiiae). Die Peridie (im AllgemeinenJ öffnet sich sehr mannigfach, sie ist bald an der Spitze durchbohrt, bald unregelmässig zerreissend, sternförmig aufspringend, oder sie reisst ringsum deckeiförmig. Bei den Cribrariacecn verschwindet der obere Theil derselben völlig , und nur am Grunde bleibt sie in Ge- stalt eines Bechers zuriick , und diesen becherförmigen Rest nennt man XXVI (\-iilfin,lium. Bei tlcn Pilzen, ilcrcn Spnrciibrei gallerlartij,' ist, und ilic man als Sclcroniycctcs oder als •Sctcroi^uxterc.i bezciclincl , kommt eine stets sehr kleine, gesellige Peridie vor, die oft hornartig ist, und wciclic p e n d i c u la r- O rg a n c nennen wollen. Die wichtigsten derselben sind das Säulcheu und das Haargellcchte. Das Säiilclien (Culamella)^ befindet sich stets in der Mille des Sporenbreies und der Peridie, und CS ist meisienihcils eine Fortsetzung des Stieles. Man findet es bei einigen Physan'en , Stemonilideen xmd Podaxineen (s. Taf. C. 29, 32, 30) u. V. a., und aus, oder an ihm entspringt gcwölinlich Das IlaargefleclUe (Capillitlavi). Dieses nnigibl oder iluichwebl die S]Kirenmasso , und die einzel- HCU S}«oicu werdcu lucibtens au den Fäden des HaargeUcciitcs gebildet. XXVII Wir kennen drei Hauptformen tlessclben : 1. das einfacJie Ha ar- ge 11 eciitc (Capillitium sirn/}lcx vel ramosum), vf eichen ans einfachen oder astigen Fasern besteht (s. Taf. C. 28, Fig. 4, 6, 29, Fig. 2G) , welche verfilzt, aber nicht netzartig verbunden sind. Es durcliwebt unregclmässig die Sporenmasse. Das 2te ist das netzartige Ha a r gell echte {Cainllitiiim rcticulatum) , bei welchem die Faden netzartig verbunden sind. Es findet sich bei den Cribrariaceen vorzüglich häufig, und um- scliliesst gleichsam die Sporenmasse. Die dritte Form ist das elastische Haarge l'l echte (Capillitium dateratum), und dieses findet sich nur bei den Trichiaceen. Es wird nur durch einfache Röliren gebildet, welche in ihrem Hohlräume spiralig gewundene Fasern enthalten (s. Taf. C. 30, Fig. 2,3, .5, 6). Dem HaargcSechte analog sind bei den Sclcromyccles die Paraphysen, und bei den Hymenomyceten die Stcrigriiala . welche beide wir bei dem Baue des Fruchtlagers genauer betrachten werden. Wir gehen nun unmittelbar zur Betrachtung des Fruchtlagers über. Das Fruchtlager (Hijmmiiim^ Pulpa, Niideas) ist bei den verschiedenen Pilzfamilien sehr verschiedenen Baues , und es bildet oder enthält stets die Sporen. Die bisher beobachteten Haupt- formen sind folgende: 1. Die Sporenschichte (^Slratuni sporaruni, Aceivulus), wo die Sporen in pulverige Massen oder Rasen zusammengehäuft erscheinen, wie man vorzüglicli bei den Coniomycetes sieht. Ferner findet man die- selbe Form des Fruchtlagers als derbe oder pidverige Sporenschichte bei den Tuberculariaceen wieder, wo sie von dem unterliegenden Fruclit- lager und seinen Basidien m Grosszahl erzeugt und aufgehäuft wird. 2. Das zerstreute Fruchtlager (Stratum sporarum diJfusiiTii) finden wir bei den Sporotrichaceen, Bactridiaceen, Helminthosporien und Psiloniaceen, wo die Sporen an den Spitzen der Fäden oder ihrer Aeste gezeugt werden, abfallen, und dann unrcgelmässig eingestreut sind. 3. Das Sporenköpfchen (Capüulum sporaruni) findet man als einfaches Sporenconglomerat bei den Polyactideen, Arthiobotrydeen, Stil- binen und den Cephalocladien. Sind die Sporen aber in Schnuren oder 'R.etlen vereinigt , so nennen einige Mykologen dieses Köplchen dann Pinsel (Pcnicillui'')^ und wir finden es bei den Sporodeen, Aspergillinea und Dendryphiaceen. 4. Ist das Fruchtlager innerhalb eines Peridiums oder einer Spo- rangie gelagert und vor der Sporenreife verschlossen , so nennt man es Sporenbrei (Pulpa). Man findet ilm in höchst verschiedener Gestalt bei allen Dermatogasteres , und seine Sporen werden auf viererlei Weise erzeugt, nämlich: a) Als Ausscheidung aus dem Schleime, welcher die Peridien erfüllt, z. B. bei den Mucoroido'en und einigen l'hysareen. b) Im Räume der Peridien bildet sich während dem Erstarren des Sporen- breies ein Haargeflechte, und an diesem letztern werden die Sporen ent- wickelt, wie bei den Trichiaceen, Criljrariaceen und Stemonitideen u. V. a. c) Oft ist im Hiihlenraume früher ein wahres Fruchtlager gebildet, welclies entweder auf wahren Basidien , wie bei den Lycoperdacceu und Hynienangiaceen , die Sporen in grosser Zahl entwickelt, und wo dann bei der Sporeurcife die Basidien zerfallen und verschwinden , oder es bind nur einfache Fäden, welche wir als Basidien betrachten müssen , da xxvni sie tlic Sporen an ihrer Spil/.o bilden, wie hei tlcn Niilulariac<'en und den Carpobolis. Jici der letzten Furui difses Fruc:htl:if;er» i>c'silzl das Hymenium walire Sc^lilauche , und ist <]cui Fiuclulagcr der Hclveliaci-en gleicli f,'el)aut. ^Vi^ kennen es erst bei den Tuberaceen , und es bildet den Uibcrgang zum 5. Kernförmigen Fruchllagcr (^lYucleus), welches bei den Sclcrdgastcrcs vorkömmt, und als dessen Tvpus die S|>haeriaccen zu betrachten sind. Auch liier fnideu wir abermals zwei Furnien, deren eine die Sporen in Schlauchen entwickelt, wie die Al|>hitouiyrj>hi'cn, Sphaeriaci'en uiul Hysteriaci'en, die andern aber auf fadeiiförniigen I3asi- dicn , wie die Si)liaeroiiemen, IMelanconien , Sporocadeeu und l'hrai^nio- Irichaeecn. Iicide letzte Arten des Friiehtlai;crs kiinneu auch in Jjezug zur l'eridie otler Perithecic , von welcher sie umschlossen werdeu, be- trachtet werden , und sind ilirc Sporen dann in IJezug der Textur und Farljc sehr verschieden von der Substanz ihier Hiillorgane, so sagt man, der Sporenbrei oiler Kern sei he te r ogen (Pn//>a vcl Diuch^us licLcro- genus') , ist er aber gUichlMr ])ij,' und ähnliili , so nennt man ihn homo- gen. Der Sporeiibrei (^Puljia) kann auch zellig (Putfja ccllulosn), z.H. bei den Lycoperdaceen und Scleroderniaci'en , oder sie kann adrig {^Pulpa venusii vcl vcnis percursa) , wie bei den Splanchnouivcelen, Tube- raceen und Hymenangiacecn , sein. Der Sporeubrci wird im Alter entweder pulverig (J'. piilvci aceti') , oder er zerfliesst (P. dif/luaia'), wie bei deu (.>lathraci'en und Phalloideen. Jiei den Lvcoperdaeceu uiul einigen ihnen verwandten Familien ist der Sporeubrci ursprünglich flei- schig xuul zellig, iMid während der Rasidicn- tuid Sporeiibildnng wird er saftii;, fast zerfliesscnd , und wirklich breiartig, worauf er bald erstarrt und bei der Sporenreife pulverig wird. An jedem jungen I5o^iste kann der Anfänger am Fenster seiner Stube diese Umwandlungen deutlich und leicht sehen. ''i'' 6. Besieht ein Fruchtlager aus Schläuclicn oder Basidicn, und ist es auf dem Hute eben imd (lach ausgebreitet, so ueinit mau es ein aus- gegossenes [//j/iiciiiuin cjlu<:um^j, luid mau sieht dergleichen Fruchllager bei den Pyronemecn , Hypochnus und den kriechenden Thelephoren. Ist dieses Friu;hllagcr vollkommen eben imd glatt , so nennt man es Ifyiiie- iiiiini i^luhrum ; wenn es warzig ( //. verrucofiiini) , und wenn es unrogel- mässig reissl, so nennt man es zerrissen (//. riinosuiii), 7. Oft erheben sich auf der Flache des Fruchtlagers mehr oder minder regelmässige, Stachel- oder zahuförmige Fortsätze, welche man S ta c h e 1 n (,7<.-H/cjy nennt, wenn sie nuid siiul, und wenn sie flachgcdrükt tind nu'hr oder minder zahnförmig sind, Zähne (Dvntcs'), und nach der Gestalt ilie , und das eigcuüüche Fruchtlager he- XXIX findet sich an der innern Wand der Rölire, und trägt viersporige ßasi- dien. Man nennt die Form mit gesonderten Rölncn und die mit an ein- ander liegenden, das röhr ige Fruchtlager (^Ifymenhuu tubulosnm). 9. Bei den Polyporen ist das Frnchtlager mit kleinen , NadelsticJi ühnlichcn Löchern oder Poren {Pari) bedeckt, welclie oft lang und tief sind, und dann den Röliren des fVülieren Fruchtlagers ähneln, al)er ihre Wände entstehen und bestehen aus der Hutsubstauz , -welches dort nicht der Fall ist , und sind wirklich imtereinander verwachsen. Man nennt diese Form das porige Fruchtlager {Hfnieiünm porosuni). Werden die Poren gross , so werden sie oft auci» regelmässig sechseckig ,^ wie bei Favolus und Hesagoria. Oft dehnen sicli dieselben seiir ungleichförmig in die Iheite und Länge, und ])ilden bucht.ige , neben einander liegende Gruben, welche durch eine blattartigc, gemeinscliaflliche Scheidewand getrennt sind; diese Form findet sicli vorzüglich bei Daedalea und CJy- clomyces, und man nennt es 10. das buchtige F r u c h 1 1 a g e r ( T/Vwie/z/u??! sinuosuni), Aic ein- zelnen Vertiefungen Buchten (Mnuli), und die Zwischenwände Blätt- c h e n (^Lnniellidae), Hier sowohl, wie bei dem porigen l-'ruclitlager, ist die innere Wand jeder Pore oder Grube mit dem Fruchtlager , welches Basidien trägt , bekleidet. Bei den Morchehi (Taf. G. 67, Fig. 13.) ist das faltige oder gewellte Fruchtlager {Hymenium undulatuni) oft mit reihig gestellten Gruben und graden , herablaufcnden Rippen (Costae) versehen, und diese Form nennt man 1 1. das r i p p i g e oder gerippte F r u c h 1 1 a g e r {Hyni. costa- tuni). Oft sind die Rippen oder Falten des Fruchtlagers nicht vollkom- men ausgebildet, und bilden gleiclisam hervors])ringende Adern , welche oft vielfach verästet sind, so nennt man ein solches Frnchtlager 12. ein adriges (Hym. venosurii). Sind- seine Adern klein und netzartig untereinander verbunden, so nennt man es adrig-genetzt (//. veiioso- reticulatuin). Sind die Adern aber lang und faltenförmig , wie bei Cantharellus cibarius, dann nennt man es '" 13. faltiges Fruchtlager {Ilym. plicatum) , und die Adern selbst Falten (Plicae). Diese Form bildet den XJibergang zu der folgen- den, und wir betrachten sie als aus niedrigen und verä".steten, gleichsam rudimentären Blättern gebildet Eriieben sich diese Blätter , dass ilire Dicke vielmal kleiner als ihre Höhe (n. a. Breite) ist, so bilden sie 14. das blättrige Fruch tlager (Z(}v7t. lamellosimi), und dessen Blätter (^Laniellae) sind oft von verschiedener Länge, welche man fol- gends bezeichnet. Sind alle Blätter gleich lang, so heissen sie gleich (X. aequales) , sind von je zweien das eine kürzer, so nennt man sie zweireihig (Z. didyniae) -^ sind sie von drei verschiedenen Längen, so nennt man sie dreireihig (L. tridymae) , von vier, vier reih ig (X. tetradymae), und von mehr Reihen nennt man sie viel reihig (L. poly- dyniae). Nach iiirer Richtung stehen die meisten strahlig (L. radiatae) vom Strünke nach der Peripherie des Hutes, und nur eine Gattung,-Cy- clomj^ces , hat die Blätter concentrisch (L. concentricae) , nämlich dem Blattrande parallel verlaufend. Eine andere Gattung, Schizophyllum, hat die Blätter der Länge nach gespalten (Z. longitudinaläer ßssac) (Taf. H. 77 Fig. 3). Alle bisher bekannten Blattpike besitzen Basidien , welche auf beiden Flächen der Blätter stehen und viersporig sind. Die übrigen Eigenschaften der Biälter gehören in's Gebiet der allgemeinen Termine- XXX I(){;ic , iinil sind uamonllicli I)ci Kronihholi (/. <•.) wi-illaufig abgcliaiiJclt wortlen, dalicr wir sie liier aiif/,ufiilircii l'iir ül)crfliissig ilnden. Wir gehen nun zu (lern Baue des Fruchllagers ül)er und zur Scliildoriing dor dasselbe bildenden Organe. Alle uns bfkannlon Formen des Krucbllagers lassen sirli narli ihrem mikrosko- |iisrb('ii l'aue in zwei lleihen iheilen , nämlich in S c li 1 a ii eh ( r a g e n d e [/{jrii. tlicciiphora vel {t.u-i>f)/toni) und in li as i «1 i e n ir a g e n d c (öj." Y basüiiof)/iora). Die Schliinche oder die Basidicn sind aber im Frucht- lager Tioch von anderen (ieliilden umgelieii , n.'indirh die Schläuche von cini'arhcu oder ästigen Fäden, die man 1' a r a p li y s e n nennt, unil die IJasidien am Grunile von kurzen, die Stelle der IVii a|>liyseu vertretenden Zellen, die ich B a s i 1 a r z e 1 1 e n nannte. Diese J5asilarzellen si-ht man deutlich bei feinen Querschnitten der Blätter, z. B. bei yl^aricus petasi- /(jrriiis, Taf. K. 77, Fjg. 26 c. c, wo sie auf der Blattschichte b. b. des cigenthiiinlichen Parcnchyms liegen, während die INlitte des Blattes ^ou den herablaufenden IIut|>arencliyme a. , innerste BlatLschichte genannt, gebildet wird. Zwischen diesen Basilarzellcii ilnden sich die JJasidieu und l'ollinarien eingelagert, und sie bilden gleichsam deren Träger. Bei vielen Schlauch|>il/.en Gnden wir unter der Sclilauchschiohte ebenfalls eine ei- gentliiiniiiche Zellgewebeschichle , welche die erstere trägt, eingelagert, und wir bähen tliesclbc in unseren Iconcs /'uiii^orum bereits bescliriebi-n, und P 1 a c e n t a r- oder '1' r äge r schi chte genannt, und man fmdet sie vorzüglich leicht bei PltacidiunL , Ilyslciiunt und Pczizn. Wir ver- stehen unter S p o re n schla u ch , Schlauch {^tsciis) einen hohlen, häutigen Sack, welcher in seinem llohhanme die Sporen oder 'l'hecen erzeugt und enthält. Alle von uns untersuchten Schläuche bestanden bei mehr denn tausend Pilzen , aus einer einfachen Haut Man will zwei Häute gefunden haben, es durften wohl aber nnr die äussere und innere WaTid einer und derselben dickern Scldauchbaut gewesen sein, l^ie Schläuche öllncn sich an der Spitze , und entlassen bei der F^uchtreife die S])oren , oder stossen sie in Gestalt eines feinen Dunstes gewaltsam aus. Neben den Schläuchen, imd sie gleichsam umhüllend, findet man zahlreiche, feine, gegliederte oder glicderlose, an der Spitze gewöhnheh verdickte Fäden, welche man Nebenfäden oder Paraphysen (P«- raphyscs) nennt, und zwischen welchen die Schläuche entstehen. In den Schläuchen liegen die Sporen neben oder über einander und gewöhnlic^h nackt , in seltenen Fällen jedoch sind mehrere derselben von einer gallertigen Scheide umgeben, welche bei der Sporenreife ver- schwindet, und aufgesaugt wird. AV ir fanden diese Scheide zuerst bei Pciisporium vidi^are (Tafel F. ö.'). Fig. 4, 5J und nannten sie Spo- renscheide (l'lieca). Beiden Basidien tragenden Friichtlagerformen nuissen wir den verschiedenen F'ormen der Basidien sel!)st einige Aul- nierksamkeil widmen, und bemerken hiermit., dass wir alle irägerlör- migen Organe, welche au ihrer Spitze (also exogen oder acrogen) Sporen erzeugen, als Basidien oder ihnen ana- loge Organe betrachten. INIitbin smd als die niedrigste Form der Ba- sidien die einfachen ZelllViden zu betrachten, welclie bei den Canumaceen im Träger vorkommen, an ihrer Spitze die Sporen bilden, und bei der Sporenreife entweder als Stiel der S|>oren mit letztern abfallen, oder sie abwerfen und im Träger zurückbleiben. Die andere eben so niedrige FVirm der cinfaclien fädigen Basidien bilden die Stiele der Torulaceeu , welche XXXI die SporenkcLlcn tragen, und ans ihre Spilze die Sporen (acrogcn) bilden. Die drille Form bilden die frucbllragenden Acste und Spilzen der Faden {Flocci fertilcs) der Hyphomyceles , welche ebenfalls die Sporen bibleo und bis zur Reife tragen. Die vierte Forin l)ilden die warzenförmigen Fortsätze an den Köpfchen und Knoten der Polyaclidcen und Stilbini, und sie ähneln völhg den Formen der Rasidicn , welche man bei einigen Gastern- und Myelom}cetes und hei einigen Tulierculariaceen , Corynea- ceen und Isarieen findet. Jede dieser Formen trägt nur eine Spore, und besteht aus einer langen, einfachen oder ästigen Fadenzellc. Die höhere Form biklet die mehrsporige Basidie, welche stets zwischen anders gebau- ten Basilarzellen entspringt, und am Gipfel zwei, vier oder seclis dünne stiebnrli"c Träger (Sterif^mata) entwickelt, welche die Sporen bilden und tragen. Der Körper der' Basidien (s. Taf. G. 72. Fig. 16, 19, TJ. Fig. l.'j, 18) ist eine helle, walzige oder konische Zelle, welche entweder durch unniiltelbare Verlängenmg die Sporenträger {Stcrigmalu) bildet, oder sie sind mit ihrer \erdicktcn (knolligen) Basis der oberen Fläche der Basidie eingesenkt. Diese Sterii^inata sind entweder warzenförmig und sehr kurz, wie bei Scleroderma (Taf. //. 7, 8, Fig. 13, 14) oder sie sind fädig, pfriemen- förmig, oft auch an der Spitze geknöpft. An der Spilze aller Sterigmuta werden ausschhessend die Sporen dieser Pilzreihen gebildet, worauf wir bei der Spore zurückkommen. Die Slerigmata sind gleichsam Aeste der zusammengetzten Basidien, wie diese letzteren auch als einfache Slerigmala ohne Basilarzellen betrachtet werden können. Bei den Basidientragenden Fruchtlager-Formen hat man zwischen den Basidien bei vielen Fleischpilzen auch noch andere eigenthümliche blasige Organe bemerkt, welche zwischen ihnen vorziiglich bei den Blällerschwämmen (^Agnricus Sect. Coprinus) auf der BlatLlläche zerstreut .sitzen, imd welche wir vermöge einer mannig- fallig nachgewiesenen Analogie PoUinarien {Pollinaria) genannt haben. Wir haben sie hier vorzüglich deutlich bei Boletus (Taf. H. 75, Fig. 11) und bei Agariciis (Taf. H. 77, Fig. 26 e. Fig. 29 u. Fig. 30) abgebildet, luid machen aufmerksam , dass sie einfache Zellsacke sind, welche einen getrübten flüssigen Inhalt besitzen und ihn später durch eine Oeffnung an ihrer Spitze entleeren. Wir haben sie weitläufig im 3. Bande der Icones fungoruni p. 44 abgehandelt, rmd hier möge diese kurze Note genügen. Es gibt zwei Formen derselben, nämlich die, hier abgebildete, welche den Inhalt in ihrem Hohlraum verschhesst, und ihn .sjiäter endeert. Die zweite, sehr selten vorkommende Form besteht aus einer centralen, die Axe bildenden Zelle , um welche nach oben die bei der früheren Form den verschlossenen Inhalt bildende Masse nackt aufgelagert, schmierig, verschieden gefärbt und im Aller zerfliessend ist. Leicht und gut zu finden ist diese Form bei Boletus bovinus und Polyporus Schweiiiitzii. Bei den Schlauchpilzen kommen zwischen den Paraphysen oft dickere schlauch- ähnliche Zellen vor, welche eine körnige flüssige Füllung besitzen , welche von jener junger sporenbildender Schläuche sehr verschieden ist , und welche später entleert wird. Man hat diese Organe auch mit den PoUi- narien verglichen und sie auch so genannt. Sie kommen jedoch selten vor. Die Sporen (Sporae), Sporidien (<$^>o/iJ!M7ra), auch Keimkorn genannt, haben einige Myko- logen , unter anderen auch ich (zum Aergerniss hohlköjifiger Gelehrter) mit den Samen höherer Pflanzen verglichen, vmd sie schlechthin als Samen der Pilze anerkannt. Durch die Spore ist allein Aussaat und Fort[i(lanzung der Art im Reiche der Pilze bedingt, und sie keimt bei der Aussaat eben so XXXI 1 gut, wie alle Samen und Sporen vieler nietlerer Gewächse. Alle uns he kannten Pil7.s]>(ircn werden entweder auf Tiasidien oder in Schl;inclien t;e- Jjjldel, und beide haben wcsenllieh diii.s^'lbeii liau. Wir liahen bei den Sporen die Sporenhaut, den Kern und flüssigen Inhalt, ilirc An- hefluiij,' und ihre Enistchuncj zu bcirachlen. iMit welchen unlogisclicn und wirklich wahnsinnigen Ideen man Iriiher die Pilzspore belraclitel niul \erl)iinden lial, lassen wir als knrz.siriitii;«' Ausbeute der ijulcn allen wissen- schal'Üiclien Spielzeit, an deren lOnde wir wohl ])ald stehen, dabin^cstelll seio, und bemerken nur, dass wir bisiier an allen Sporen die obigen Eigeu- schaflcn sichtbar entdeckten. Bau der Spore. a. Die Spore nh au irAy)/.9^>(i/(>;7H'| besieht ])ii den meisten Sporen aus einer einfachen Z/cilhaiit ohne Tevtui-, nur ilie zusannneiif^eselzten S]>orenformen haben mehre einfache /eilen aufeinander oder neben- einander gesetzt. Dei Liedo, einigen J.vcopcrdacecn und bei Tuhcr ist sie wirklich zelligen I3aues. Sie ist glatt, gestreift, fallig, viel- fliichig, dornig oder warzig. Seilen besteht sie aus zwei Hauls hieh- . ten, wie bei /lyt/rtz/co/;;'«///, wo die anssineSchicliLe durchsichtig, die in- nere aber braun und fast undurchscheinendist. Sehr oftist die Sporen- haut so zart imd dem Sporeukeru so fest aidiegend, dass es schwer wird , sie deullieh zu sehen. IManehmal ist ihre Aussenflache mit einem kluiigcn IJiberznge bedeckt, sehr selten mit einer Schleiin- schiihte. Die zweite Sporenhanl wird oft auch Jüidospoi iiim ge- nannt. Bei allen auf Masidien gebihlelen Sporen linden .sich am Punkte ihrer früheren Auflieflurig .Spuren einer Durchbohrung oder ein kurzes durciiijohrles W'.irzclun als unniillelb.ire Verlängerung des JC/nx/xtruiins. Diese Oellniing haben wir JJi Ins , Fenslerchen, INabel, genannt, liei den Schlauchpil/.en seheint es zu fehlen, we- nigstens habe ich es noch nicht ünueu können. Dieses Fensler- chen dient zugleich, die Anheftung der .Spore zu ermitteln, iiuleni man sieht. <>h es axensl.indig oder seitlich ist. Bei der Anheituiig werden wir darauf /urüekkonmien. b. JedeSpore enthalt im llohiiauiiie des /:)n'vyyo;7«w.v einen Ke rn, S po- renkern (A^uclcus). Er ist bei den meisten Pilzen starr, selten gallertig oorenzelle einen Sporenkern, wie man vorzüglich gut bei Puccinia sehen kann. Es besteht aus einer fast wachs.ihnliciien Sub- stanz , und ist fast stets texliirlos, nur bei .5>ei,'-oiM[>()iiiwi.. wird, nachdem sie (las Objecliv ///. n. dnichlaufen, die Axe o. =. schneiden und auf die Un- terlla'che des concaven Glases p. q. fallen , aber ohne sich nach innen zu wenden, wird sie nach a. auf die Unlcrflache des planconvexen Glases a.h.c. des Oculares fallen, und nachdem sie dieses durchlaufen, trillt sie das zweite ]>lanconvexc Ocularglas /". g., dessen Axe i. mit der Axe des crstcren in gleicher Richtung, und dessen Brennpunkt etwas kürzer als der Brennpunkt z, des ersten Ocularglases a. h. c. ist. Durch das zweite Ocularglas werden die Strahlen noch mehr convergent, und trefTcn in dem unicrhalb des Brennpunktes liegenden Auge zusammen, wo das un- tere Bild (der Pfeil o.) umgekehrt erscheint«. Dieses Instrument hat den Vortheil, dass mau durch Emporziehen der Rühre (^Fig. 2 /'. c), und durch die hiermit bewirkte Enlferiumg des Objectives vom Ocuiare ein schein- bar grösseres Bild crha'lt. Plössl sowohl wie Schick ^ eifert igen trellliche Instrumente, wesentlich nach einem und demselben Principe, und Obcr- hniiscr in Paris verfertigt nacii demselben Principe, aber in anderer Ge- stalt sehr gute Instrumente. Wir haben nie mit ijbcrliäuscr sehen Instru- menten gearbeitet, aber zwei nach jener Form gebaute Instrumente von Scliich (s. Fig. 3.) sind sehr brauchljar, uiul ilurcli ihre bc(jueme Bauart i'iii- Reisen sehr zu empfehlen. l'^in solches Insliiimenl besteht aus dem INIetallkasten (Fig. 3. «.), dessen oberer Theil den Tisch {1>A bildet, und daselbst mit einer matten Ilyalithplatte bedeckt ist. Die OelTnung für das Liciit des Spiegels (e.) kann durch einselzjjare Blenden (s. Fig. "2G) ver- engt oder vergrössert werden, und die Blenden selbst sind durch den Hebel (/. c. auf und ab schiobbar. Der Kasten selbst hat vorne eine Oell'nung (/") für das einfallende Licht, und der Spiegel (e ) kann durcli eine äussere Kurbel gedreht werden. Die Stange {h. ,^^), an welcher die feinere Bewegung des Instrumentes erfolgt, besteht aus zwei runden in cin.inder gcrsohlilienen Cvlindern, welche durcli eine Feder eiitiornl, und durch die Schraube h. gen.ihert werden köniu-n. An der Stange beiludet .sich der Träger /., welcher vorn eine gespaltene Hülse A. enthält, in wclc!:er der Tubus /. mit der Hand auf- und abgeschoben werden kann. Am Tubus sind nach oben die (Jculare vi. einscliicbbar, und unten wer- den die applanatischen Linsen n. aufgeschraubt. Die ojiiische Conslruc- tion ist genau jene ung des folgenden Instrumentes werdi-n wir den 'lisch von Carry bcschreil)en. Die grossen Mikroskope der Herren PlössL in Wien und Scliiek in Berlin sind nach derselben F'sclie i'nruprvssoriiirn besteht aus einer einfachen llüchsc (s. Fig 12), welche zwei grosse, aber dünne Scheiben enthält , die durcli einen seitlichen Stift und Einschnitt ara Verschieben gehindert, und durch die Schiaube des Deckels einander willkürlich ^'en.ihert werden kö'inien. Es ist zum ( )uetschen weicher oder lleiscliiger Substanzen sehr brauchbar. Bei den Oberhöuscr' sehen und l^liissVsehen Mikroskopen findet man eine Collectivlinse (Fig. 13.) zur Beleuchtung opaker Gegensl.inde, deren Fuss n. die verschiebbare Stange h. enthalt, welche die bewegliche Iviiise c. trä'gt. Diese Linsen sind vor- züglic^b bei Lain|)enlicht sehr brauchbar , und fast eben so gut als Che- valicrs s|»härisches, aber auch theueres Prisma (s. Fig. 2 o.). Bei allen uns bekannten neueren Mikroskopen findet man längliche Gläser zum Auflegen der Objeclc, und darunter auch eines, welches in der XXXIII wovon man sich, wenn man grössere Sporenmasseii von Cäoma- ceen, Helvellaceeii oder Agaricineen sammelt,, kaut oder destillirt, bald ühei/eugcn wird, und wobei sich Genicli oder Geschmack dem getrüblen Doslillate mittheilen, ohne jedoch Oei abzusondern, da wohl die Sporenmenge bei den von mir gemachten Versuclien zu gering war. Alle uns bekannten Sporen kann mau in Bezug ihres Baues in folgende Gruppen bringen : 1. Einfache Sporen {Sporne simplices , contümae) , deren Epispo- rium nur aus einer Zelle besteht, «md wenn es zellig ist, nur eine Höhle für den Kern bildet. 1. Zusammengesetzte Sporen (.Sporne coniposilne, sepintne, cel- lulosae), wo die Sporenhaut mehrere Höhleu bildet, und mehrere Sporenkerne umscliiiesst. Diese letzteren können der liänge und der Quere nach getheilt sein (Sporne longiludinalilcr Ael transver.sim sejitalae). Sie sind zweizeilig (Sporae didymae), dreizellig (Sporac tridymae vel tricoilae) , oder viel- zellig (Sporae polydymae). Die Theilung der Sporen ist bei den ein- zelnen Gattungen Tind Gruppen sehr constant , nnd daher vorzüglich zur Familien- und GaüungsbilMung zu gebrauchen. Nachdem wir die we- sentliclislen Erscheinungen des Baues der Sporen betrachtet haben, müs- sen wir auch zu ihrer Anlieft iin^' (Adhaesin) übergehen, wobei natürlich A^on Sporen, welche auf Basidien oder analo- gen Organen gebildet worden sind, nur gesprochen werden kann, da die Anheflung der Sporen im Schlauche noch nicht ermittelt werden konnte. Alle auf Basidien gebildeten Sporen sind denselben oder den Sterigmen auf zweierlei Weise angeheftet, nemlich die Spore steht auf der Spitze des sie tragenden Organes senkrecht auf, und ihre Axe liegt genau in der Axe des Tragers, und diese Stellung und Spore nennen wir gleich- axig (trepanotrnp oder orüiotrop') , oder die Spore ist der Spitze des sie tragenden Organes seitlich angeheftet, und ihre beiden Axen kö'nnen mit- hin nicht zusammenfallen, oder beide Oigaue sind gegenseitig l)elracluet ungleich axig. und wir nennen solche Sporen ungleic haxig (pleiiro- trop oder l-eterotrop^ Zur Anheftung der Sporen gehört deren Reihung zu Ketten oder Sporenketten (Cnleiiae), wie sie bei den 'J'orulaceen , Sporodeen und Aspergillinen vorkommen, wo die Sporen entweder unmittelbar aufeinan- der geheftet sind, oder wo sie durch Zwisciienglicder (Istlimi) verbunden werden. Bei allen diesen Ketten ist die älteste Spore die oberste oder äusserste, iiud die jüngste die unterste an der Basidie oder Iole- kiJe erkennen lassen. Bald nacldem diese Moleküle i\i:i\ g.'inzen Scldanch- inhalt eifüllt haben, bemerkt man, dass sich in der körnigen Fiillimg mehre (6 — 8) grosse, rundhclie, hellere Körperchen ausgeschieden haben, die an Umfang und Lichll>rechungsvermögen schnell zumihmen , und hald darauf als grosse gelbliche Oell rupfen erscheinen. iNun beginnt ge- wöhnlich auch die SclilanciifiilbiDg mehr zu co.iguliren, und bei sehr star- ker Veri;rösserung sieht man deutlich, dass der Scblaucbinbalt nun aus einer Flüssigkeit, aus grösseren und kleineren Körnchen, und aus grossen hellen gelben Oeltropfen besteht, und dass sich zwischen je zwei Oel- tropfen der Schauchinhalt von der Schlauchwand trennt, und gleichsam zusanmienzieht. Bald hieiauf beginnt sieb um jeden Oeltropfen eine hellere Zone zu bilden, indem sich die Körnchen der Füllung an der Stelle, wo sich die Einschnünmg bildete, anhäufen, und iiam])ignon u. a. über die ganze uns bekannt gewordene Erde verbreitet sind. AV^ir lioireu unseren ßemiihungen eine so glückliche Richlnng geben zu können, dass binnen wenig Jahren reiche geogra[)hische Entdeckungen im Gebiete der Mykologie gethan sein wertlen. INicht nur unsere jetzige Pflanzenwelt hat l'ilze , auch die Vorwclt bat Zeugen jibres Vorhandenseins aufbewahrt. Herr yhlulj'h Rroiii^niart war der erste, der H]alt|>arasiten bcmeikte, aber sie leider nicht beschrieb. Bald darauf beschrieb Prof. (ro/ifx'it den Jixcijuiliics Acesü, welciier auf Hynu:unj)liylliics Zobelii beobachtet wurde. Herr Prof. Liiqer beschrieb einen I/y-xlcrites laliyriiiiliit'ornus (s. Taf. J\ 5i). Fig. 0, 31) ans tertiärem Thonschiefer aus Rndnlxtj in Croatien. Ferner wurden zwei Ilv>-leiien und eine Jt/iiznrnorp/iii entdeckt , ein Xylonitli:.'! unihdiciiUis Liiis. ^^^ctll- myces tmleililuv anus , tni uloiilcs und cninxylimis Cni^.^ und JÄndliy und Tliithiit haben aus der Steinkohle einen Poly/xiiiles .ßjflächlich und stiel- mütteilich behandelt, und zwischen Linne und Tode hegt die Zeit der inykologischen Finsterniss. Im Jahre 1781 gab Giesekc ?,Linnei Tennini botaniei; Classium mcthodi sexualis generumque plantaruui rharacteres compcndiosi'< zu Hamburg heraus, wo die Pilze in zwei Scelionen zerfallen und die Gattungen in folgender denk- würdiger Form liehandelt werden : Fungi. Agaricus Boletus Hvdnum Phallus *Pileati. Pileus subtus lamellosus, Pileus subtus porosus, Pileus suljtus aculeutus, Pileus subtus laevis. Clathrus Helvella Pcziza (^lavaria Lycoperdon Mucor **Pileo destituti. = Fungus canccllalus. turbinatus, campatudatus, (jblongus, globosus, vesicularis stipitatus. Auf Veranlassung der k. bayerischen Acadeniie der Wissenschaften erschien von 1770 — 179:? »J- Christ. SchänVr: Fungorum, qui in Palatinatu et Bavaria circa Ratisbouam nascuntur, icones. Tom. IV«. Ein Werk, das sich durch zahlreiche, wenn auch nicht glänzende Abbildungen auszeichnet, und neben Bolton, Sowerby und Bulliard genannt werden muss. Er kannte nur die Linneischen Galtungen, Im .fahre 1772 erschien zu Prag »J. A. Scopoli, Dis- sertationes ad scicnliam naturalem pertincntcs« , worin er vorzüglich die Planlac subterraneae beschreibt und abbildcl. Seine Einlljeilung ist folgende: XLV Ordo I. Plaiitae subterraneae generis nianifesli. Miirilag(i. Miclieli. Lycogala. IMicli. Stenionifis. Gled. Mvicor. AJiilzformen, durch Scliärfe der Beobachtung und correcte Zeichnung der Abbildungen fast noch uniibertrolfen. Er bildete folgende Gattungen: Spermodermia.Mesenterica, Acrospcrnmm.Slilbum, Ascophora, IMedusula, Tubercularia , Helotium , Tvmpanis, Myrothecium, Volutclla, Ilysterium, Vermicularia, Sclerotium, Pyrenium, Xylostronia, Chordostylum, Pilobolus, Theleboms, Sphaerobolus, Alraclobolus. Fast alle diese Gattungen sind bis auf unsere Zeit Ijrauchbar geblieben. Im Jahre 1793 erschien Alexander von IIunil)oldt's Florae fribergensis specimen, worin vorzüglich die Pilze der Frciberger Schachte und Baue beschrieben werden. Wir finden folgende Gattungen verzeichnet: Agaricus , Boletus, Hydnum, Thelephora, Gymnodermia Humb. Octospora, Cera- tophora H. Ciavaria, Aphotistus IE Sphaeria, Tremclla, Pe- ziza, Aecidium, Stemonitis und Lycoperdon. Man niuss be- dauern, dass Ceratophora, Gymnodermia und Aphotistus von neueren RJykologen noch nicht mikroskopisch untersucht wurden. Von IMicheli bis hierher kann man alle mvkologischen Arbeiten gleichsam als unvollendete Versuche, als Skizzen, betrachten , wobei allerdings Einzelnhciten ueistisf auf-refasst wurden. Aber weder äussere Form, noch innerer Bau der wenigen l)ckannten Pilzformen, waren hinreichend studirt und verglichen worden, um darauf eine vci'allgcmcintc svstemati- sche Anordnung dieser Pllanzengruppe bauen zu können-, erst mit Persoon wurde eine metliodische Pilzkunde gestiftet, und nur ein Mann, wie der mir unvergessliche Freund und Rathgcbcr, welcher alle Ansichten und jede praktische Thä- tigkeit in sich aufzunehmen verstand, war befähigt, eine so scliwierige und dabei doch ärmlich untersuchte Gruppe in ein systematisches Ganzes zu verschmelzen. Einen glänzenden Beweis seltenster Auffassungsgabe sahen wir in dem Tenta- men l)isj)ositionis metiiodic. fungorum, welches 1 7i)7 erschien, Klasse, Ordnung und Gattung wurden nach Einru'isciu'r Weise gesondert und geschildert, dabei eine grosse Zahl tüchtiger XLVH Gattungen und Arten Jjeschrieben, und gleichsam hier, in den Observationibus und im Commentar zu SchäiFer's bayeri- schen Schwämmen bereitete er den Stoff zu dem goldenen Buche unserer Zeit, zur vSynopsis methodica fun- gorum ((.iottingen 1801) vor. Hier beschreibt er mit Klar- heit und Sorgl'alt 71 Gattungen und eine grosse Summe Arten. Dieses Buch blieb verdienter Weise durch zwei üc- cennien Handbuch aller Mykologen, und in der ganzen Zeit (von 1801 — 1817) könnnt keine beaclitcnswerthe systematische Arbeit über diesen Zweig der Naturwissenschaften vor, welcher nicht die Sxnopsis fungorum zu Grunde gelegen wäre. Per- soon's Anordnung und Gattungsbildung ausführlich zu schil- dern, würde hier zu viel Raum und Zeit nehmen, die leider zu karg uns zugemessen sind ; iiberdiess ist die Synopsis ein unentbehrliches Handbuch für jede Art mykologischer Arbeiten, und der geistreiche Leser wird die Klarheit des Originales besser als unseren Auszug auffassen. Während in Europa Persoon's Arbeiten eine neue Bearbeitung unserer mykologi- schen Schätze hervorriefen, erschien zu London vom Jahre 1797 bis 1809: Coloured figures of english Fungi or Mush- rooms, by James Sowerby, mit 439 Tafeln trefflicher Ab- bildungen. Aber ausser einigen Arten hat dieses allerdings fast unentbehrliche Buch die eigentliche Systematik um nichts bereichert, ja es gab nicht einmal Beschreibungen zu seinen guten Abbildungen. Im Jahre 1809 (1810) gab der G. R. Link Observatio- nes in Ordines plantarum naturales heraus (s. Schriften natur- forschender Freunde zu Berlin, 3. Jahrg.), wo zuerst die mikroskopischen Formen aufgefasst und eine Zahl neuer Gattungen gebildet wurden. Er nannte die Klasse: Anandrae, und bildete IV^ Ordnungen: L Epiphytae, U. Mucedines, IH. Gasteromyci, IV. Fungi, welche nach den Ansichten der Zeit brauchbar waren, und gleichsam das Feld der mikroskopi- schen Mykologie eröffneten. Im Jahre 1817 erschien das »System der Pilze und Schwämme«, von Dr. Nees von Esenbeck. Dieses grosse Buch hat durch seine 46 reich ausgestatteten Kupfer- tafcln der Mykologie unendlich genützt. Der Verfasser hat mit grossem Fleisse Copien fast aller damals bekannten Gat- tungen grösstentheils nach deutschen Mustern zusanunen- getragen, und der Anfänger wird den zweiten Band mit den Abbildungen stets trefflich benützen können, vorzüglich wenn ;ihm die in Sturm, Schäffer, Pcrsoon, Batsch, Schmiedcl und Tode zerstreuten Abbildungen, niclit zu Gebote stehen. Der Text ist nach der .Mode jerioi' Zeit j^efertigt , und der edle Verfasser war l^arleii^äni^er jener Schule, die sieh die »iNatur- philosopliische« nannte. Die uiikroskopischen Arbeiten sind hier und hei Link mit grosser Umsicht zu benutzen, da die angewandte Optik hinter der eigentlich praktisciien jener Zeit zurück war. Im Jahre 1821 erschien der mykologische Codex un- serer Zeitj nämlich das Systema mycologicum , von Elias Fries (Gr\-])hiswaldiac 1821), und wiu-de in den dreissiger Jahren beendet. Dieses Buch ist ein Denkmal unserer Zeit, sowohl durch die Art der Auffassung des Gegenstandes , als auch durch die tüchtige und reiche Artenkunde und die Linneisch - musterhaften Differenzialchai-aktere der Species. Wenn wir auch mit der sogenannten philosophischen Tendenz der Einleitung und mit dem gewiss unnatürlichen, und gewaltsam gegliederten Systeme niclit einverstanden sein können, so müssen wir doch unmittelba?- behaupten, dass der erste und zweite Hand dieses .Meislerwerkes ein stetes Muster wissenschaftlicher Auffassung sein werden. Auch ist es bis heute das einzige Ruch, welches eine allgemeine Uiber- sichl allei- bekannten Arten gibt, und daher allein schon un- entbehrlich. Es wird lange noch das einzige Handbuch bleiben, und wie gross sein innerer Werlh ist, erhellet schon daraus, dass es auch nach dem Erscheinen der l^^picrisis syslematis mycologici derselben Verfasseis noch vollauf seinen Werth und seine stete Anwendung behalten hat. Dieses letztere Buch scheint fragmentarisch entstanden zu sein, und im Vergleich zu der im Svstema mvcolo"icum befoliiten Klarheit habe ich es auch nur als eine sehr brauchbare ency- kloj)ädisch- fiagmcntarische Aibeit betrachten können. Die frü- her so kiitiscli-biauchbar aufgefassten Gattimg(!n sind hier künstlich zerspalten, und die mikroskopische Analyse ist so- wohl hier, wie auch im dritten Bantle des Svstema mycolo- gicum etwas cigenthümiich vernachlässigt. Die Gattungen, welche die AN'erkc; von i\ces und Erics einführten, finden die Leser in misercr HL Ablhcihmg hinreichend gewürdigt, da- her wir sie hier übergehen nuissen, um unnöthige Wieder- holungen zu veiineiflen. Im Jahre 1822 erschien zu Erlangen Persoons Myco- logia europaea. Ein Buch , welches Persoon im höheren Alter schrieb, und welches in Bezug auf Klarheit utul Anord- nung weit hinler der Sviiopsis zurückblieb. Die Diagnosen sintl kurz, meist undeutlich und fast ausschliessend wohl nach getrockn(!len einzelnen Exemplaren gelertigt. Der mikroskopische Theil ist noch mehr veriiaeliln.ssiyt^ wie loci seinen Vorgängern ^ und seine systemalisehen Grundlagen wurden uns liier nie klar. Das Bueli besitzt einige treffliche Abbildungen und viele neue Fleischpilzc , welche es unent- behrlich machen. Der zweite !')and erschien I, und legen in der Anordnung der Ord- nungen. Fansiliea und Gattungen dej' Pilze den wesentlichsten Werth auf dieses Organ. Die, nach der Spore in Ilelracht zu ziehenden Organe sind die Träger, als: Sti|)es, Capillilium, Floceus, Basidie und Ascus, und sie weiden zur Abtheilung der Ordnungen strenge verwendet werden müssen, da sie oren (Fig. 2 3) clui-ch dünne, helle Zwischenglieder verbunden sind. Die einzi-e Ait: S. marginatum, ist oüvengriin. Torula (lil. p. 1 heterogene Spoicn. Abg. Art: M. StenT])hyliuni. Auf laulendcn einjährigen l-fianzen (Spargel etc.) dünne, reiCihtdiche Ras<'ti bildend, brami. Amphitrich u m flll. ]). oH; Tal. -H. 11. Fig. 1. Finlache zellige Fäden stehen aul" einem hornartigen, polslerforniigen Träger, und haben zweitheilige und einlache, heterogene Sporen eingestreut. Abg. Art : A. olivaceuni. Olivenbiaun, auf Holz. Tii])osporium flll. p. 39) Taf. \^. II. Fig. 2. 3. Die rrnchtbarcn Fäden stehen aulrecht, sind getheilt , und tragen sternförmige, fussangelähnliche , 3 — 4spilzige, viel- zellige Sporen (3). Abg. Art: Tr. elegans. liraune Hasen auf Uiikenholzspänen. Helicoma (HI. p. 39 Tal". H. 11. I'^ig. i- Fäden zellig, hornarlig, mit einem zarten Schleier bedeckt. Sporen schneckenailig gewunden, verwachsen. Abg. .\rt : H. MüÜeri, schwarze Uasen auf modernden Aeslen bildend. H e- licosporium (III. p. 3!)) Taf. H. 11. Fig. 5. Fitifache, diirme, geringelte Fäden, «'ntwickeln an ihrer Sj)itze eine fadenförmige, schneckenförmige, elasti.sche , 3 — i zellige Spore. A. A. H. obscurum, schwarz; Sporen grau; auf Holz. Cladolrichum flll. p. 39) Taf. ]\. II. Fig. 0, unten gctheille , oben geglie- derte Fäden , enl wickeln terminale Spoi-enketten, welche aus zweizeiligen , in der IMilte eingeschnürten Sporen bestehen. A. A. VA. polysi>orum Olivengrün. Auf Holz und Fil/en sel- ten. Mydonotrichum (III. p. 3G) Taf. M. 11. Fig. 7. Ge- ringelle, undurchsichtige Fäden imd spindelförmige getheilte Sporen sind mit einem gefärbten Schleim umgeben. .\. A. M. atrum , Fäd(ui schwarz ; Sporen braun , hell ; Schleim gelb. Mydonosporium (III. ]). iO) Taf. B. 11. Fig. 8. Fäden ge- theilt, einfach, an der Spüzc kurze Sporenketten, aus zweizei- ligen S|)orcn beslehend, enihaltenil, und mit einem fäi-bigen Schleime umhüllt. A. A. M. olivaceum. Olivengrün. Auf Pflan- zenstengeln im Fiühjahre, selten. Diese Familie isl glcMchsam eine mit einei' stielarligen Basis (l'loccus) versehene (iruppe der Phragmidiaccae . unil man sieht, da.ss sich der in i\vn Coniomycetcs ausgcsprocliene Tvpus des Sporenbaues constant wiederholt. X. Familie: PSILOM ACFAK. TU. p. il) Taf. B. |-2. lAI 13. Zwischen cleii aiirrcchten Fäckni finden wir einfache Spo- ren eiiiaestreut. Die IMlanzen wachsen alle auf nioclerncien Organismen, und bilden dünne zarte Rasen. Die wichtigsten Gattungen sind: f'silonia (Ili. p. il) Taf. 13. 12. Fig. 1. Einfache gegliederte Fäden tragen endständige einfache Spo- ren. A. A. ['s. atra^ schwarze Rasen, dunkelhraune l'äden, fast weisse eiförmige Sporen; auf Holz. A seimotiichum (IIL p. 41) Taf. B. 12. Fig. 2. Einfache, hornartige, ungetheilte Fäden, haben zwischen sich heterogene, spindelförmige Spo- ren und Bläschen eingestreut. A. A. A. Ossium. Braun. Auf modernden Knochen. Ilalysium (llI. p. 41) Taf. B. 12,Fig 3. Fäden gegliedert, rosenkranzförmig. Sporen einfach, hete- rogen, früher seitlich angeheftet, dann abfallend. A. A. H. atrum. Schwarze Rasen, braune Fäden und Sporen , gemein. Chloridium (IlI. p. 42) Taf. B. 12. Fig. 4. Einfache, helle Fäden haben zwischen sich spindelförmige gekrünniite Sporen. A.A. Ch. Festucae, weisse Rasen auf lUättei'u der Gräser, sel- ten. Arthriniuni (III. p. 42) Taf. B. 12. Fig 5. Aulrechte, schwarz und weiss gegliederte, später niederliegende F'äden mit sehr grossen, spindelförmigen, undurchsichtigen Sporen. Einz. Art : A. caricicola. Auf Riedgräsern. (] a m p t o u m (III. p. 42) Taf. B. 12. Fig. 6. Auf schwarz und weiss gegliederten Fladen finden wir an der Spitze dunkle, gekrünmite , kalfee- bohnenähnhche Sporen gehäuft. Einz. Art: C. cuivatum. Ra- sen schwarz. Auf Gräsern. G on a tosp orium (III. p. 42) Taf. ß. 12. Fig. 7. Auf einem zarten wachsaitigen Träger stehen knotiggegliederte, weisse F'äden, mit eckigen, ein- gestreuten, schwarzen Sporen. A. A. G. puccinioides. Auf Riedgräsern. Ghaetopsis (III p. 43) Taf. B. 12. Fig. 8 — 12. Pfriemenförmige, getheiltc Fäden sind an der Basis winkel- förmig veräs'et, und tragen auf diesen kurzen Aestcn ein- fache Sporen. Abg. Arten: Ch. fusca. F'ig. 8. i). Fäden braun; Sporen (9) eiförmig,weiss. Ch, stachyobolai Fig. 10. 1 1. 12'. Fäden braun; Aestchen hell, verästet (12.), Sporen walzig und weiss (IL). Auf Holz. Botrytis (IH. p. 43) Taf. IJ. 13 Fig. l. Fäden ästig, getheilt. Sporen endsländig, .später eingestreut, homogen. A. A. B. Haplaria. Weiss, Sporen kuglich ; auf modernden Wasserpflanzen, Zygosp orium Mont. (Taf. H. 78. F'ig. .3 — 9). Die Fäden sind einfach, getheilt, und besitzen am Grunde einen kurzen, gespaltenen, hufeisenförmigen Ast (Fig. 4 5, G. 7. 8), welcher an seinen Spitzen zwei einzelne, einfache, heterogene Sporen (F"ig. 8. 9) trägt. A. A. Z. os- cheoides, braun. Sporen weiss. Auf lllättern aus Cuba. (Gesen- det von Herrn Montagne. Menispora Ml. p. 44) Taf, \'. LXII 13. Fig. 2. Fäden gcthelll. Die Sporen endst.indig, heterogen, sj>indelförniig, gekriiinnit, frülicr biischelförniii? vereinigt, spä- ter zerstreut. A. A. M dliata. Rasen und Fäden lielitbraun; Sporen weiss, und beiderseits mit einer langen Wimper ge- ziert. Auf Holz, selten. Oedemium ([11. p. 4G) Taf. B. 13. Fig. 3. Starke geringelte Fäden enthalten zwischen sich dun- kle Knäule, aul' welchen die S])oren befestigt sind, und danrf abfallen. A. A. O. atrum, schwarze Hasen auf Holz, selten. Sporen Aveiss und kuglich. Ospriospori um (III. p. i6) Taf. IJ. 13. Fig. 4. Einfache, geringelte, dunkelgefärbte Fäden haben licUe, kleine, unregelmässige Hläschen eingestreut, welche ursprünglich eine Schleimmasse mit den einfachen kuglichen Sporen enthalten. Abg. A. O. atrum. Fäden schwarz"; Blas- chen gelb; Sporen kuglich weiss. Auf Holz und modernden Stengeln, s. selten. Uli inotri chum (III. p. iC) Taf. H. 13. Fig. ö. Einfache, gethcilte, oben warzige Fäden, mit einfachen, den Warzen angehefteten heterogenen Sporen. Einz. A. Rh. Simplex. Braun. Auf Holz, s. selten. Trichostroma (III. p. A i) Taf. B. 13. Fig. G. Auf einem warzenförmigen, horiiarti- gen Träger stehen homogene, aufrechte, geiingelte Fäden, welche heterogene einfache Sporen eingestreut haben. A. A. T. purpurascens. Schwarz; Sporen weiss, kuglich; Flecken roth. Auf Holz, selten. Medusula (III. p. 47) Taf. B. 13. Fig. 7. 8. Ein fleischiger Träger ist mit heterogenen, ge- theilten Fäden dicht bedeckt, zwischen welchen einfache Spo- ren eingestreut liegen (8). Ab. A. IM. ochracea. Ocherfarb, sitzend (Fig. 7j in grossen Rasen, auf Holz , selten. Fäden oft gabiig, liell, Sporen eiförmig (Fig. 8.). XI. Familie: SPOKODEAE (III. p. 47) Taf. B. 14. Die Fäden sind hier aufrecht. Die Sporen in Ketten verbun- den und seitlich oder unten befestigt, einfach. Wir kennen nur zwei (Jatiungen: Sporoduin (Hl. p. 4 7) Taf. 15. 14. Flg. 1. 2. Fäden aufrecht, getheilt. Die S|)orenladen sind kurz, unten und seitlich unregelmässig angeheftet. Die Sporen einfach und heterogen. Einz. A. Sp. conopleoides. Fäden aus der Blattliaut hervorbrechend (Fig. 1), bräujdich, einfach. Sporen (Fig. 2) kuglich. G onatorrhodum (IH. p. 48, Taf. B. 14. Fig. 3. 4. Die Fäden aufrecht, getheilt, knotig. Die sporentragenden Aestrhen sind den Knoten eingesetzt, kurz, keilförmig, getheilt ; die S])orenketten einfach. Sporen einfach, selten getheilt (s. Fig. 4) Abg. A. G, speciosum. Ohvengrün, auf modernden Stengeln, selten. XII. Familie: CKRATO(XVDlA (III. p. 49) Taf, B. 1=S. Fäden sind aufrecht, einem Basilarträger angeheftet, oder LXllI mit einem basidientragenden Schleier bedeckt. Basidien fa- denförmig, kurz, einfache Sporen tragend. Wir kennen nur 3 Gattungen dieser scliönen Gruppe. Gera tocladium (III. p. 49) Taf. B. 15. Fig. 1. 2. 3. Die hornartigen Pfaden sind ge- theilt, und verästen sich an der Spitze (Fig. 1) vielfach. Unten sind sie mit dem zarten weissen Schleier bedeckt, der die Basi- dien und Sporen trägt. Die Basidien (Fig» 2) sind flaschenförmig, und die Sporen walzig (Fig. 3). A. A, C. microspermum. Fäden unten schwarz, oben gelb; Sporen weiss. Auf Aestchen der Hainbuche selten. Gyrothrix (III. p. 49) Taf. B. 15. Fig. 4. Fäden aufrecht, ungegliedert, ästig, am Grunde derselben liegt der wachsartige Träger, auf welchem kurze Basidien stehen, welche längliche Sporen tragen. A. A.G. podosperma. Schwarz; Sporen und Träger gelblich. Auf trockenen Aesten selten. Tricholeconium (III. p. 50) Taf. B. 15. Fig. 5. 6. 7). Träger scheibenförmig , fast gerandet. Die Fäden aufrecht , gelheilt, Basidien gedrängt, wal/.ig, zart (Fig. G); Sporen gehäuft, spin- delförmig (Fig. 7). Abg. A. Tricholeconium fuscum. Bräunlich ; auf Holz. Xlll. Familie: POLYAGTIDEAE (III. p. 51) Taf. B. IG. n. Die Fäden sind hier eigentliche Stiele, indem sie in Köpfchen vereint die Sporen tragen. Diese letzteren sind end- ständig und einfach. Diese Familie besitzt die schönsten For- men unter allen dieser Ordnung. Poly actis (IM. p. 51) Taf. B. 16. Fig. 1. 2. Auf getheilten, an der Spitze ver- ästeten Stielen stehen Köpfchen aus einfachen Sporen (Fig. 2) Abg. A. P. Mucedo. Weisshch. In Glashäusern gemein. Sta- chylidium (III. p. 52) Taf. B. 16. Fig. 3. 4. 5. Ein ge- gliederter, wirtelig-verästeter Stiel trägt auf den Endästen Sporenköpfchen (Fig. 4), aus einfachen Sporen (Fig. 5) ge- bildet. A. A. St. characeum. Weiss, auf faulenden Substan- zen, selten. Botryosporium (III. p, 53) Taf. B. 16. Fig. 6 — 9. Auf einem peitschenförmigcn Stiele stehen kleine spiralig gestellte Aestchen (Fig. 8) auf Warzen, und tragen an ihrem Ende auf vier oder fünf Terminalspitzen, die traubigen Sporenköpfchen (Fig. 7) aus einfachen Sporen gebildet (Fig. 9). A. A. B. elegans. Auf modernden Pflanzen. Sceptro- myces (III. p. 54) Taf. B. 16. Fig. 10—13. Der Stiel ge- gliedert, an der Vereinigung der (ilieder stehen wirtelfönuig vier Aeste, welche Sporentrauben (Fig. 11) tragen, deren ein- zelne Köpfchen (Fig. 12) aus langgestielten Sporen (Fig. 13) bestehen. Abg. A. Sc. Opizii. Grau, auf modernden Pflanzen, in Glashäusern selten. Verticillium (III. p. 54) Taf. B. 17. Flg. 1. 2. An einem getheilten Stiele stehen wirtelige Aest- LXIV clien, und jctlcs clcrselljoii tiäi^t oino einzelne Spore (Fiy;. 2.) Abi^. A. V. cylindrosporuni. Aul' modernden l^ilzcn, l^crono- spora (Ml.'p. öi) Tat'. I?. 17. ^ii,^ 2. 3. Stiel einfaeh, ver- nstct, ungctheik. Sj)oren endstäiidij^, mit gespailenem Sporen- kerne. A. A. P. Rumicis. Auf lebendem Sauerampfer, selten. Aerostala-mus ([11. p. hh) Taf. H. 17. Fi-. 4. 5. G. Stiel gctbeilt , Aesle vmd Aestclien wirtelförmii^ ü:cstcllf. An der Spit/e der Aeste sieben Sporenknäule, doi en Spoien m-- spriinglieb endslandig , in Sebleim <;eliüllt und cinfacb sind (s. Fig. .'i. 6). Abi,^ A. A. olivaceus. 01tveni;riin. Auf modern- dem IIol/. Aemosporium flll. p. .SG) Taf. B. 17. Vis;. 7. 8. 9. Der i,U'tbeil(e, oben N'ei'äslele Stamm trägt doldenfornu'ge Aeste, welche an i]er S])ii7.e kopförmig verdickt sind (Fig. 8), und wo auf kurzen , staebelförmigen Spitzen die kurzgestiel- ten Sporen (Tig, 9) stehen. Abg. A. A. botryoid cum. Weiss. Auf modernden Aestchcn im Winter, selten. X(V. Familie: AUTUKOHOTRYDKAE. (III. p. .07) Taf. ß. 18. Die Stiele sind fädig, aufrecht. Die Sporen sind zwei- oder inehr/ellig, und in Köpfclien gehiiufl. I's sind nur vier Gattungen bekannt: C e j) b a 1 o th ec i um (III. ]). hl) Taf. B. 18. Fig. 1. 2. Fäden einfach, aufrecht, ungedieilt, am Gi- pfel Sporenköpfclien tragend; Sporen (Fig. 2) sind eingeschnürt, und die zwei/ellige Sporenhaut umschliesst mn- einen Sporen- kern. A. A. (1. roseum. Iloseni-oth. Auf S])haeria adusta sel- ten. Rrachycladium (III. p. :)7) Taf. B. 18. Fig. 3. i. Ein- lache, oben veiäsiete und gegliederte Fäden tragen längliche, endständige, vielzellige, ({uergetheille Sporen (s. Fig. 4). A. \. Br. penicillatmn. Ih-aun. Auf trockenen Pflan/.enstengeln. Stachyobotrys (II!. p. 57) Taf. B, 18. Fig. :>. G. 7.8. Stiel ästig, getheiil; an den Spitzen der Aeste sieben ganz kleine, war/enförniige, wirlelig geslcllle Aeste (!'ig. 7), um welche sieh ein ghnt die A. A. TUi.elcg^ans. Still) um (111. p. Ol) r.'ir, n. 20. l'"i^. 4. ö. 6. Der fasL'riji^e Stiel isL ;ui flcr Spitze kcHilij^ verdickt (Fig. ö), und mit den einlachen mit Schiein» /usannnengekillelen Sporen {Viv:;. (>) hedeckl. A. A. Si. iiililoi-m'e. Schwarz; Köpfchen weiss; Spo- ren hell. Aul" modernden Vi\my/.cn. Graphium (111. p. 61) Tal". B, 20. Fiic. 1 — !); i^anz der vorii;"en(iaLluni; i,deich, nur ist das K()j)rclien aus ])inselarlig verbundenen Fasern (Fis^. 8) i>el)ildet, welche die acroi^encn Sporen (Fis;. 5)) trai^en. A. A. Gr. tnacj'ocarpum. Stiel schwarz , KÖ])ri-hen und Sporen weiss. Auf modernden Pdarrzcn. (^ e ra t o p o d i um, (111. p. 62) Tal'. B. 20. Fii^. 10 —12. Der faserijif-zelliye Stiel ist an der Spitze in einen fast scheibenförmigen Träger (Fig. 11) aus- gebreitet , welcher den gallertigen Sporenkopf trägt. Die Sporen sind heterogen, länglich (Fig. 12). A. A. (]. album. Stiel schwarz, Kopf und Sporen weiss. Auf Holz, selten. Gi- liciopodiuju (111. p. 62) Taf. B. 20, Fig. 13. U. Der Stiel ist fleischig, oben verdickt. Sporen zusammengeballt, gelatinös, einfach, gelärht, heterogen. A. A. (]. sanguineum. Stiel haarig, weisslich ; S|)()rcnköj)fchen (Fig. 1 i) drachenblutrotlr, Sporen etwas gekrünmit. Auf modernden Pflanzenstengeln, selten. :uq<'. ollr.h^ -jni'j fridi.:! l.-dl'V, fcjcocj«^. '.»ib uiw .n')bi 'i XVI. Familie. ASPFBOmUNI (III.' p.' G3) Taf. C. 21'. liier ist der Stiel einfach, ungetheilt, gliedrig oder faserig zu- sammengesetzt, und an der Spitze vcrastet oder mit einem Köpf- chen versehen. Die Sporen sind einfach, und in lange, den. Kö])fchen oder Aestcn angeheftete Ketten vereinigt. Wn* kennen nur folgende sechs Gattungen: R hodo cephalus, (Hl. p. 63) Tal. G. 21. Fig. 1. 2. Stiel ungetheilt, an der Spitze kurz, verästet. Sporen einfach. A. .\.R. candidus. Weiss. Sporen kuglich [Vis;. 2). Auf modernden rilanzen. Penicil- lium ^111. p. 62) faf. G. 2l. Fig. 3. 1. Der Stiel ist gctheilt, oben pinselföimig verästet. A. A P. bievipes. Weiss, auf nip- dernden Wa.sserpflanzen. Briarea (III. p. 63) Taf. i'Cli ^2.1^ Fig. 7.8. Der Stiel gegliedert, einfach; Sporen einfach. A.A. Briarea elegans, mit kuglichen Sj)oi'cn (Fig. 6), wohntauf mo- dernden Gräsern. As))ergillus (111. j). 63) Taf. G. 21. Fig. 1. 8. Der unget.heilte Stiel tiägt ein rundes Köpfchen, aul welchem die Sporenketten gedrängt stehen. Sporen einfach, war/ig (Fig. 8). A. A. A. i^laucus. Graugrün. Der gemeine grüne Schimmel ; findet sich auf allen modernden Substanzen. Stysanus (III. p. 6i) Taf. G. 21. Fig. 9 — 12. Der Stiel ist fadig-zellig, oben verdickt, keulig, und mit den vorstehen- den Spitzen der Zellläden bedeckt (Fig. lO), auf welchen LXVII die kurzen Sporenketten (Fig-. 11) stehen. Die Sporen sind einCuch, und keimen an der Spitze mit zarten Fäden (Fig. 12). A. A. St. Stemonitis. Stiel schwarz, Sporen grau, elliptisch. Auf modernden Pflanzenstengeln. Coremium (III. p. (M) Tat". G. 21. Fig. 13—16. Der aufrechte Stiel ist faserig, und seine ästigen Fasern bilden oljen ein pinselförmiges Köpf- chen , dessen Fäden sich wirteiförmig verästen (Fig. 14. 15), und jeder Ast trägt eine Sj)orenkette, aus einfachen Sporen (Fig. 16). A.A. C vulgare. Stiel weiss oder hocligelb, Sporen grünlich. Gemein auf allen faulenden Substanzen. ;-; i^r.i XVII. Familie: DE\DHYPHIACE/VK. (III. p. 6.S) Tal. C. 22.' Der Stiel aulrecht getheilt. Die Sporen in Ketten ver- einigt, getheilt. Wir kennen nur zwei Gattungen dieser Fa- milie: Dcndryphium (IIL p. 65) Taf. G. 22. Fig. 1. 2, Stiel oben verästet, auf jeder Astspitze eine Spo7'enkette. Die Sporen (Fig, 2) lang, vielzellig. A. A. 1). atrum. Schwarz; Sporen braun. Auf modernden Pilzen und Holz, selten. — Dactylium (lU. p. 6.5) Taf.;:0. 22. Fig. 3. 4. Der Stiel an der Spitze mit kurzen heterogenen, roseiikranzähnlichen Aest- chen versehen, welche die Sporenketten tragen. Die Sporen (Fig. 4) sind sehr lang und quergetheilt. A. A. D. fumosum, braunschwarz, auf modernden Umbelliferenstengeln, selten. •' Hiermit endigen die uns bekannten Familien der zwei- ten Ordnung, und gleichsam die gesanunten Faserschimmel j oder alle jene Formen, welche ihre Sporen nackt entwickeln. ." ■ , . liv» l.viii'.'iM l.iui ,';r;:l nil):; Wir trehen.nuniZui* i ,,, i. i, „ ■\,, . , • ni. Ordnung, den MYELOMYGETEIV iibcr. Alle Pilze dieser grossen Ordnung haben die Sporen und Fruchtorgane ursprünglich in einer Hülle , oft höchst verschiedener Form verschlossen, welche Hülle man bald Peridie , Sporangium oder Perilhecium nennt, je nachdem es bei den einzelnen hier- her gezogenen Gruj^pen früher der Fall war, und wie es die einzelnen Forscher früher einführten. Wir nennen diese ge- schlossene Hülle, wenn sie zart und blasig ist, Sporangium; wenn sie häutig ist, l'eridium; wenn sie hornartig, Perilhe- cium; und bei den Phalloidcen, Batarrccn, Lysuroideen und (^lathraccen : Volva. Wir halben zwei Sectionen dieser Ord- nung gebildet, deren ersterc alle jene Formen umschliesst, welche eine blasige oder häutige Peridie haben. Die zweite Section uu)schliesst alle jene mit einer mehr oder minder hornartigcn Hülle, die wir Perilhecinm nannten. I. Unterordnung: DEllMATOGASTEUES (Iil.i).66). Sie umschliesst lölgende F'amilien : .' irjiii uiJüitj LXVIIl !, XVIII. Familie: IMUCOHOIDEAK. (III. p. 06) Taf. C. 23. 24. Die Sporangii-n sind blascnlöriniij, gestielt. Olt ein Centralsäiilclien. Zwiselien den Sjioren keine Fäden. Diese Familie /crlalll in drei sehr natiirlielie Gruppen, je naeli dem Baue der Sj)()ranj,Men. I. (iruppe : Gra lerom ycetes (III. 1. c.) : mit üben steLs geölVneter Peridie. Hieiher folgende Gattungen: Cal yssosp orium (III. p. 6ß; Tal". (], 2'-l. Fig. 1. 2. 3. Der Stiel laseiig, fast liornartig, und dmchbolirt als Säulclicn die braune becherförmige Sporangie. Sporen grau , kugehg. A. A (]. bieolor. Auf trockenen Pflanzen- Stengeln ; selten, in Suni])fgegendcn. Hemiscyphe (III. p. 07) Taf. C '2'ri. Fig. i. ö. 0. Hier ist der Stiel getheilt; die l'c- liilie becherförmig, kurz, mit einem giossen eiförmigen Säul- chen (Fig. ö) und einfachen Sj)oren (Fig. G). A. A. IL slil- boidea. Weiss, auf faulendem Obst. Gratcromvccs (III. p. 67) Taf. C. 23, Fig. 7. 8. 9. Ein ungelheiller Stiel enveiteit sich in einen eiförmigen olfenen Becher (Fig. 8) olme Säul- chen, mit einfachen Sj>oren (Fig. 9). A. A. O. candidus. Auf modernden Pflanzen seilen. Didymocrater (III. p. 67) Taf. C 23. I'ig. 10. 11. Auf einem getheiltcn Stielchen mit seit- lichen (ienmien stehen zwei olfene becherförmige Sporangicn neben einander. A. A. D. elegans. Weiss, mit kugliclien Spo- ren (Fig. 11). Auf modernden Gräsern. II. Gruppe: Muco- roideae: mit geschlossener Sporangie. i\Iucor (III. p. 68) Taf. C. 23. Fig. 12 — lö. Die Sporangie steht auf einem un- gelheilten Stiele, und l)esitzt ein mittleres, kugliches Säul- chen (Fig. li), auf welchem die einfachen Sporen (Fig. 1 ö) stehen. Im Aller reisst die Sporangie. A. A. M. macrocar- pus. Stiel weiss. Sporangie (Fig. 13) kuglich, dunkel; Sporen (Fig. lö) sj)indelföinüg. Auf lebenden Blätterschwämmen. Rliizopus (III. p. 68j Taf. C. 53. Fig. 16 — 19. Auf einem kiuzcn Stiele mit kriechendem Fadengeflechte stehen kugliehe Sj)orangien (lig. 17), mit grossen, kugliclien Säulchen (Fig. 18} und kettcnlörmig gereihten einfaclien Sporen (Fig. 19). A- A. I\h. nigricans. Sporangicn schwarzbraun, auf modern- den Substanzen und auf anderen Schimmelarten parasitisch. Ascophora (III. p. 69) Taf. C. 2i. Fig. 1—4. Die blasige Sporangie rcissL im Alter und zerfliesst. Das Säulclien ist kuglich, und sliilpt sich im Alter gewölinlich Imtförmig um. Die Sporen (Fig. 4) sind zusammengekettet, den Säulchen angewachsen. A. A. Asc. Mucedo. Sliel einfach; Sporangie grau, auf modernden Köipein gemein. Thelactis (III. p. 69) Taf. C. 2i. I'ig. 6 — 8. Die einfache Sporangie sieht auf einem getheiltcn Stiele, an dessen Gliedern wirlelförmige Aeste LXIX mit Gemnienblnschen stehen. A. A. Th. flava. Ki^. .'>. C>. Sporangie kuglich , goldgelb; Sporen (Fig. 6) eiförmig; Tli. violacea (Fig. 1. H), Sporangic oval, violett; Sporen (Fig. 8) eiförmig. Beide Arten aus Brasilien. Helicostylum (III. p. 69j Taf. G. 2i. Fig. 9. 10. 11. Auf einem kriechenden un- gelheilten Faden .stehen die kurzen, spiralig gekrümmten Stiele, mit je einer abfallenden kuglichen Sporangie an der Spitze. Die Sporangie (Fig. 10) fällt ab, und enthält 4 — h eiförmige Spoien (Fig. 11). A. A. H. elegans. Weiss, auf moderiKlen Dachschindeln, selten. Syzygites (III. p. 70) Taf. C.2i.Fig. 12 — 16. Die gablichen Endspitzen des Stieles bilden zwei seitliche opponente Blasen, welche verschmelzen, und zwischen sich die braune kugliche Sporangie (Fig. 12. 13. 14), welche in der Mitte rundum aufspringt, erzeugen. Einzelne Sporan- gien sind oft auch nur einfach (Fig. l.b) und nicht aufsprin- gend. Die Sporen schwimmen in einem feinkörnigen Schleime imd sind eiförmig (Fig. 16). A. A. S. mcgalorarj)us. Oliven- braun. Auf modernden Pilzen, gemein. III. Gruppe: Diam- phoreae: Die Sporangien ölVnen sich mit einem Deckel. Einzige bekannte Gattung: Diamphora (MI. p. 7l) Taf. C. 24. Fig. n — 19. Auf dem oben gabiigen, gcthcilten Stiele stehen an jedem der beiden Aeste seitlich angeheiiete Spo- rangien mit einem konischen Deckel. Sporen (Fig. 19) eiför- nug, zweizeilig (?) A. A. D. bicolor. Sporangie braun, dun- kelgelb. Aus Brasilien. XIX. Familie: PILOBOLIDEAE (Ilf. p. 71) Taf. C. 20. Der Stiel ist an der Spitze oder seitlich mit Sporangien besetzt, welche elastisch abgeworfen werden, einfache häutige Blasen sind , und Sporen ohne Säulchen und Ilaargeflechte enthalten. Diese kleine Familie enthält folgende Gattungen: Pil Obolus (l!l. p. 71) Taf. C. 20. Fig. 1. 2. Stiel keulig, hohl, Saft haltend, mit endständiger Spoi-angie und einfachen eiförmigen Sporen (Fig. 2). A. A. P. crvstallinus. Weiss, durch- sichtig. Sporangie schwarz , Sporen weiss. Auf Kuhmist häufig. Pycnopodium (III. p. 72) Taf. C. 25. Fig. 3 — h. Der Stiel ist fleischig, derb, keulig, an der Spilze steht die linsenförmige, hornartige Sporangie, welche elastisch abge- worfen wird. Sporen (Fig. h) einfach, weiss. A. A. P Icnti- gerum. Stiel goldgelb , Sporangie olivengrün , fast schwarz. Auf Menschenkoth, s. selten. Chordost ylum (III. p. 72) Taf. C. 2ö. Fig. 6. 7. 8. Ein aufsteigender, keuliger, fleischi- ger Stiel ist an der Spitze napfförmig ausgehöhlt, und in der Vertiefung steht die zarte häutige Sporangie (Fig. 7) , w<^leho einfache kugliehe Sporen (Fig. 8) enthält. A. A. Gh, Todei. LXXi Auf motleirKlen, Blättorn, sellon. CauIog;asf.er (III. p. 72j Taf". C. 2p. Ki^-iO. 10, U. J>er Sliel i&t flcisdiij^, kouüt', und trix^l d\(i mit liaki^^cn Ilaaren besetzlcn .Sporani;iert (l''ig. 10), seitlich ani,'olicri('i. I>ic Sporen ('l•"ii,^ I 1 ) siiul kii^lich. A. A. C- cliordustvloides. Aul modernden IMhm/entheilcn, s. selten. XXi Familie: AECIDIACKAK. (lU. p. 73) Tal. C. 26. Die Galtuni2;en dieser Familie weiden unter der Oberhaut der Pllan/en i;('l)ildel , und durchhiechen tlieselhe. Sie besitzen einen liidij^en, seltener fleis(hi<'('n 'rräi;('.r, dei- sich im Zell- gewebe der Mntlci pfhinzen entwickelt, und aul welchem die /ellii^e Sporanf^ie steht. Sie ist Irüher geschlossen, dann gc- üflnet., und besitzt am Crunde den aus aulrecliKui, ladent'ör- mi^en Zellen ^'('bildeten Träger, aul welchem die einlachen zusanniicngckeltelcn Sporen entwickelt werden. F<.)lg(!nde Gat- tungen haben wir als Hepräsentanten abgebildet: Aücidium (III. p. 73) Taf. C 2(). Fig. 1, 2. Die Sporangie springt am Seheitel lappig oder J)ccherrörmig auf, und die Sj)oren sind einlach und rar])ig, A. A. Aec. Tussilaginis, Spor(;n (Fig. 2) orangerotli. Aul' der Unterseite der lUiilter der Tussilago al- pina und Fariara häufig. Kocstelia (III. p. 74) Tat". C. 20. Fig. 3. i. Die kegeUörnnge, häufige Sporangie reisst der J.änge nach sieblörnjig, und bleibt am Gij»(el geschlossen, und an der Hasis ist sie von einem napITörmigen, lleisehigen> früher geschlossenen Trägo- umgeben. Die; Sporen sind be- terogen, einfach, gelarbt. A. A. K. cancellafa. S])oren braun (Fig. i). Auf lUättern der Apfelbäume, («raphiola illf. p. 71) Taf. (1 2(>. Fig. 5. G. 7. . 30. Fig. 1 — i. Die zarlc Peiidie (Fif;. li reisst aui (irunde nii und /ernilll. Das Ilaari^eflcehtc (Fi«;. 2. A) ist genetzt, /art, Sporen sind kuglieii. A. A. A. punicea (Fig. 1 — 2). Purpur- rotli. A. flava iFig. o — i), gell): Ilaai-gclleclite später lihn- gend, Sjjoren knglicli. Auf modernden IJannistuniplen, (Iri- braria.(|[I. p. 8i) TaC. {]. 31. Fig. 5 — 1. Peridie cinfaeh, zerfallend; das (^vatliodinm ist selialehenrörnnir und träi't das pei'iplieriselie genetzte Ilaargelleelile, dessen Faden an den \ erhindnngsslellen versehnudzea (Fig. (Ji siad. i)ieSj)oren sind kiigliel). A. A. (>r. aurantiaeafFig. .t^ 7.) braun; Sporen orange- gelb. Auf moderndem Holze. Dietv dium (III. p. Hb) Taf. C 31. Fig. ' s! 'ii.'" ' -'iM ■.:>. XXVI. Familie: AKTIIALLNI (;ill. p. 88.) Taf. C. 3i. Die Peridie ist einfach oder dopjielt, und nach innen fächeiig oder iaitig. Sporen sind oft einem Haargeflechte eingestreut, oder frei, gefärbt, einfach. In der Jugend sind die Pilze dieser Gruppe eine gestaltlose , gallertige oder fleischige Masse. Spumaria (II!. p. 88) Tai. C. 3i. Fig. 1 — 3. Die l>eridie glatt, kalkig, zerfallend; die Zellblättchcn (Fig. 2) verästet, aufsteigend, gewunden. Sporen einfach, kuglich (Fig. 3). A.A. Sp. alba. Peridie weiss; Blätlchen grau; Sporen schwarz- blau. Gemein. Acthalium (IH. p. 88.) Taf. (j. 34. Fig.4 — G. Peridie flockig-häutig, zerfallend, gebrechlich, innen zellig (Fig. 4. 5). Die Zellen mit einfachen Sporen ohne llaarge- llechte (Fig. G) erfüllt. A. A. Aeth. flavum. Gelb; Sporen braun. In Lohbeeten, gemein. Ptychogaster (HI. p. 88) Taf. (1. 34. Fig. 1 — 10. Peridie fleischig, fest, fast gestielt, innen unregelmässig zellig, die Zellen geschichtet, Spoien gefärbt; Haargeflechte ästig (s. Fig. 10). A. A. Pt. albus, flockig -haa- rig, weiss, innen (Fig. 8) concentrisch geschichtet; Zellen länglich (Fig. 9) ; Sporen eiförmig, ocherfarb. Auf der Erde, sehr selten. XXVII. Familie: RETICULARIACEAE. (III. p. 89) Taf. C 35. Peridie einfach, kalkig, gebrechlich oder häutig. Haar- geflechte ladig, oder genetzt. S])orenmasse gefärbt. Folgende Gattungen geliören hierher: Keticularia (III. p. 89.) Taf. C. 3.Ö. Fig. 1 — 2. Peridie glatt, kalkig, gebrechlich. Ilaar- geflechte am Grunde befestigt, aufsteigend, verästet. Sporen- brei schwarz, S|)oren (Fig. 2) einfach. A. A. R. umbi-ina (Fig. 1. 2). Peridie weiss, Sporen schwarzbraun ; llvpothallus häutig, silbejglänzend. Gemein, auf bemoosten Baumstrünken. lAXVI Dipl.thoriinn (III. p. HD) TaC. C. 3.''.. Fi- :{ - i. Pc lidie lest, last leclorartij;^. Haaiii^eflcclite an der Innern Peri- dienfläche ctiLsprinj^end, i^enet/.t (P'ij;. i). Sporenmassc i^efiirbt; S|)oien einfach. A. A. 1). Ilavo-f'uscuin. Ilypotliallus zart, gelb. l^M-idic bräunlich. Sporenmasse ocherlarb. Sporen klein, kui^hch. XXVIII. Familie: LVCOPKUDACKAF. (III. ]). 00) Taf. C. 3G. Die Peridie ist Irüher Ueischij^, spater lederarlif;, ein- lach oder viellach. Der Sporenbrei früher j^allertijif , oder fleischig -zellii^-fridierif;. Das Ilaargeflechte ist ladig. In den Zellen der Flcischmassc werden die Hasidien entwickelt, welche auf vier Sterigmaten die Sporen tragen, im Alter ver- schwinden und die leifen, gefärbten Sporen zwischen dem Ilaargeflechte liegen lassen. Die Sporen sind einfach , oft gestielt. Die vorzüglichsten (Gattungen sind: Lycogala (III. p. Dl). Taf. C. Zh. Fig. 1 — 2. ' Peridie doppelt, äussere pa])ierarlig, innere sehr zart, diu'chsichlig. Sporenbrei früher flüssig puijmrroth, später pulverig, ocherlarb. Sporen acro- gen, kuglich. Ilaargeflechtfäden mit warzigen Hasidien besäet (s. Fig. 2). A. A. L. epidendrum. Auf moderndem Holze, ge- mein. Bovis ta (III. p. 91) Taf. C. 36. Fig. 3 — 6. Taf. II. 78. Fig. 10. 11. Peridie doppelt, äussere fleischig, abfallend, innere papicrartig. Sporenmasse früher fleischig, zellig (Fig. 4), dann Basidien mit vier Sporen entwickelnd (Taf. II. HS Fig. 10) und ein Haargeflechte, welches mit kleinen geknöpften Haaren (Taf. 11. 78. Fig. 11) besetzt ist. Im Alter zerfallen die Fleischzellcn, und dann liegen die Sporen einem doppel- ten Ilaargeflechte eingestreut (Fig. ö), deren eines aus dicken gefärbten Fäden , das andere aber aus sehr zarten , hellen, genetzten Fäden besteht. Die Sporen sind eiförmig, der Spo- renkern ist in der Mitte durchbohrt, der Stiel ist lang und heterogen (Fig. 6). A. A. IJ. plumbea : kuglich, früher weiss, später bleigrau; Sporen braun. Gemein, in der Kbene aut Feldern und Wiesen. Lyco])erdon (III. ]>. Ol) Taf. (]. 36. Fig. 7-11. Peridie einfach oder vielfach, die äusseren Pe- ridicn zerfallen oft , die innere verflicsst mit dem vStrunke und bleibt. Die Sporenmasse ist früher fleischig, dann saftig und zuletzt staubartig ; sie besitzt Irüher Zellen (Fig. 8), in welchen das Ilaargeflechte und die IJasidien (Fig. — 10) mit den Sterigniaten und Sporen entwickelt werden, die bei der Verflüssigung dei- ganzen Masse \er- schwinden, und wo dann nur die kleinen Sjiorcn (Fig. II) und das getheilte Ilaaigcflcclite zuiiickbleibt. A. A. L. giganteum. Scliulihoch, gclblichweiss. Sporemnasse olivengelb. Jn Wein- LXXVI[ gärten. T u 1 o st om a (III. p. 92) Taf, C. 36. Fig. 12. 1 3. Ist eigcnt- lieh ein mit einem langen Stiele und fast knorpliger Periciic versehener Lycorperdon, sein Haargeflechte aber ist einfach, ungctlieilt, und die Sporen (Fig. 1 3) gross. A. A. T. brumale. Auf nackter Erde an steinigen Orten, selten. XXIX. Familie : SCLERODEHMACEAE. (III. p. 94) Taf. C. 37. 38. Peridie dick oder häutig, oft korkig oder hornartig. Die Sporenmasse ist früher fleischig, später flüssig oder pulverig , oft enthält sie früher Basidien , oder Schläu- che mit 2 — 6 Sporen, bei der Reife aber nur einfache oder zellige Sporen mit und ohne Haargeflechte. Die vorzüglich- sten Gattungen sind: IMelanogaster (III. p. 94) Taf ('. 37. Fig. l — 3. Die fleischige Peridie ist innen zellig und die Zellen (Fig. 2) enthalten einen Schleim mit schwarzen, einfachen Sporen (Fig. 3). A. A. M. tuberilbrmis. Braun, in- nen schwarz. Wurzelfasern glänzend schwarz. In der Erde an Baum- und Haide-Wurzeln, selten. Phlyctospora (III. p. 95) Taf. C. 37. Fig. 4 — 6. Peridie lederartig, innen zellig. Die Zellen mit dunkler Sporenmasse erfüllt (Fig. 5). Die Sporen haben eine zellige Sporenhaut und einen dunklen Kern. A. A. Phl. fusca. Unter den Rasen in Wäldern, selten. Ceratogaster (HI. p. 95) Taf. C. 37. Fig. 7 — 10. Peridie später hornartig, deren innere Schichte flockig -zellig und blätterig ist (Fig. 9). Die Sporenmasse ist licht gefärbt. Haargeflechte einfach; Sporen einfach (Fig. 10) A. A. C. maculatus. Schwarzbraun, mit grauen Flecken Sporen ocher- gelb. Unter der Erde, selten. El ap ho myces (HI. p. 96.) Taf. C. 37. Fig. 11 — 13. Taf. H. 78. Fig. 19 — 25. Die dicke Peridie ist ausserhalb mit einer gefärbten Rinde bedeckt, und dick (Fig. 12). Die Sporenmasse enthält in der .Jugend Schläuche (78. Fig. 20 — 25) mit zwei bis sechs Sporen, die im Alter zerfallen, und dann zwischen dem ästigen Howi- gefle(hte (78. Fig. 19) die schwarzen, kleiigen Sporen (37. Fig. 13) enthalten. A. A. E. vulgaris. Gemeine Ilirschtrüflel. (37. Fig. 11 — 13). In Wäldern unter Moos etc. , gemein. Auf Tafel H. 78. Fig. 19 — 22. haben wir Haargeflechte, Schläuche und junge Sporen von derselben Art, in Fig. 23 — 25. von El. varicgatus abgebddet. Pompholyx (III. p. 96) Taf. C. 38. Fig. I — 5. Die Peridie ist lederig, innen geädert, genetzt. Die Adern fleischig. Die sphärisch- tetraedrischcn Sporen (Fig. 4. 5.) haben ein weites Hylum und sind der Fleischsubstanz der ZeUen eingesetzt. Wohl- LWVIII schincckcncl. A. A. 1\ sapiclimu Unlcr der Eide, selten. Sclcroderniii (Hl. p. IXi). Tal". C. 38. Fig. 6- [). Taf. H. 78. V'i^. 12 — 18. Die lederartii^^e I'eridie ist innen zellig^ (18^ Vi^. 12) und. die Zellen sin«! in der .Ius;end mit Basidien (Fig. 13. 1 i.) erliillt, welelie vier kurze Slerii^mata mit Sporeri trai;en. In der .Jui^cnd sind die Sporen ])la.siy; (Fij^. lö), spä- ter werden sie dorniij (^'ft- 1^)» ""^1 bei der Reife unduieli- sieiitii; und kleiiij (Fig-, 17. 18), und das Haari^cflcehlc ist faserig (Fig. 7.!).) A.A. Sei. venurostun iTal. (]. 38. j'ig. 15. 7). 13 raun»- lieh; Sporcui selnvar/. Aul' drv Eide. Sei. eitrinuni. (Taf. (]. 38^ Fig-. 8. 9), gelb mit braunen Seluippen ; Sporen schwarz. Gemein. Sei. vulgare^ von dem die frühere nur eine Abart ist, ist so ge- mein, dass wir es unnöthig abzubilden landen; nur di(> Zellen (Taf. 11. 78, Fig. 12) die basidien (Fig. 13. li) und die Knlwieklung der Sporen (Fig. 15 — 18) haben wir abgebildet;* Calosloma (in. p. 97) Taf. C. 38. Fig. 10. Die Peridie gestielt und do])pell . die äussere gezähnt, aufspringend, die innere zart ; die Sporen einem Haargelleehte . eingestreut. A, A.. iu! -mmk.M n : .;:(!! 'Diese Familie wird bei genauerem Studium ihres mi- kroskopischen IJaues noch nolhwendig in mehrere andere zerspalten wertlen, und einige ihicr Catlungen werden wahr^ seheinlieh zu dcii IMsoearpiaeeen und Tubeiaeeen gehören. -•' XXX, Familie: PODAXIDEAF. 111. p. 98.) Taf. C, 39; Die einfache oder doj)peke Peridie bat im Centrum ein Säul- eben, an welchem strahlendes Ilaargcflechte mit den S])oren l)efestigt ist. Alle jjekaimte (Gattungen dieser Familie gehören fremden WeltthcileH an, und sind sehr unvollständig unter- sucht. Die wiehligslen Gattimgen sind: (^yelod er ma (III. p. 98) Taf, (.]. Fig. 1 — i. Die Peridie ist gestielt und doppelt; das Säulchen (Fig. 2) knoplförmig. zur Mitte reichend, und von seinem Kopfe gehen die slialVen , starken Fäden des Ilaar- gellechtes (Fig. 2.3) zur inneren Wand .der innei'en Peridien- baut, und ihnen sind die kleinen, kuglichen Sjxn'cn (Fig. 4) eingestreut. A. A. {]. indieum. Aus Ostindien, (.hiuloglos- sum (III. \). 99) Taf. C. 39. Fig. ."). Die Peridie ist gestielt, seitlieb aufspringend. Das Säulchen durchlaufend. Das Haar- gelleehte dem Säulehen angeheftet. A. A. C. transversarium. Aus (Carolina. ■•.: XXXI. Familie: PiSOCAKPIACKAE. (III. p. 99) Taf. C. 'iO. Taf. D. il. In einem i>emeinschafllichen verschieden- artigen Pendiuni liegen gehäuft oder in Zellen eingelagert häutige Sporangiolen, welche die Sporen als Pulver mit oder ohne Haargelleehte enlhalLen. Folgende sind die wichtigsten lAxrx Gattungen: Polyangium (III. p. 100) Taf.C.40. Fig. 1—3. Die genieindschaflliche Peiüdie ist blascncilmlicli und hell, und enthalt 4 — 5 eiförmige orangegelbe Sporangien, welche platzen (l'ig. 3) und die Sporen entlassen. A. A. P. vitellinum. Aul' moderndem Ilol/.e , s. selten. Endogone (\U. p. 100) Taf. C. 40. Fig. 4. Die aussen flockige l'eridie enthalt kleine kugliche, eingelagerte Sporangiolen mit kuglichen Sporen (Fig. 5). A. A. IL pisiformis. Auf der Erde, selten. Cilico- carpus (III. p. 101) Taf. C. 40. Fig. 6 — 10. Die flockige Peridie verschwindet und ist mit einer ästigen Wurzel ver- sehen. Die Sporangiolen sind zahlreich, flockig (Fig. 7. 8) und die einfachen Sporen (Fig. 10) sind von einzelnen Fäden (Fig. 9) der Sporangiolen durchwebt. A. A. C. hypogeus. Ocherfarb. Auf Wurzeln der Knabenkräuter, s. selten. Tes- ticularia (III. p. 101) Taf. G, 40. Fig. 11 — 14. Die ge- meinschaftliche Peridie ist hornartig , dünn, und umschlicsst im Inneien (Fig. 12) eine Grosszahl kleiner Sporangiolen, welche die kuglichen Sporen mit einzelnen Fäden durchwebt (Fig. 13. 14). A. A. T. Cyperi. Auf Gypergräsern. Arach- nion (III. p. 101) Taf. D. 41. Fig. 1— G. Die äussere Peri- die ist zellig (Fig. 4), die innere (Fig. 3) papierartig- korkig; die Sporangiolen klein, gehäuft; dieS})orcn (Fig. 6) eiförmig. A. A, A. album. In Garolina. Polysaccum. (III. p. 102) Taf. D. 41. Fig. 7 — 14, Die äussere Peridie ist geschichtet, derb, innen zellig (Fig. 8); in jeder Zelle (Fig. 13) liegen ein oder zwei Sporangiolen (Fig. 9 — 11), welche die dunkle Sporenmasse . (Fig. 12) enthalten, und sich herausschälen lassen. Die kuglichen Sporen (Fig. 14) besitzen eine warzige Sporenhaut und ein grosses Fensterchen, und sind mit Hu- dimentalzellen gemengt. A. A. P. crassipes. Peridie braun; Sporangiolen gelb; Sporen braun. Auf Berglehnen und in Wäldern, gemein. Mitremyces (III. p. 102) Taf. D. 41. Fig. 15 — 19. Die harte, papierartige Peridie (Fig. 14) sitzt auf einer faltigen, starken, stielförmigen Wurzel , und besitzt nach oben eine sternförmige IMütze; sie ist hohl (Fig. 16,17. 18), und umschliesst eine einzige, kleine, kugliche Sporan- giole (Fig. 16. 17), welche kugliche Sporen enthält (Fig. 19). A. A. M. lutescens. Stiel rothbraun; Peridie braun; Mütze hochroth. In Garolina. XXXII. Familie: INIDULARIAGEAE. (III. p. 103) Taf. D. 42. In einer gemeinschaftlichen, früher geschlossenen, später beclierförmig geöllneten i^cridie liegen linsenförmige, fleischige Sporani,Molen, deren Sporen zwischen einem fädi- gen Haargeflechte liegen. Aus dieser eigenthümlichcn Familie LXXX sind nur folgende zwei Cattungen bekannt: Cvalhus (III. p. 10:i) Taf. C. 42. Fig. 1 — 2:5. Poridic becherförmig und mit einem heterogenen , deckelförmigen Schleier (Fig. 2. 10) geschlossen. Die Sporangiolcn sind genabelt und mittelst fä- diger [Nabelschnüre (Fig. i — (!. 1 i. lö. 20.21) an die innere Wand der l^eridie befestigt; ihre Sjjorangiolenhaut ist flei- schig, doppelt (Fig. 7. l(j. 22) und geht nach innen unmit- telbar in das Uaargeflechte (djer, zwischen welchem (Fig. 9. 22) die einfachen Sporen (Fig. 8. 17. 2'i) liegen. A. A. C. striatus (Fig. 1 — 9). Aussen haarig , braun , innen gefaltet, bleigrau; Sporangiolcn grau ; Sporen länglich, stumpf. (]. cru- eibulum (Fig. 10 — 18), ledergelb; Sporen klein, eiförmig (Fig. 17). IJeide auf Hol/, und modernden Pflanzenstengeln. C. campanulatus (Fig. 19 — 23), grau; Sporen gro.ss, eiförmig. Auf Wegen, in Gärten, selten. Nidularia (HI. p. 103) Taf. D. 42. Fig. 24 — 27. Ganz der früheren Gattung ähnlich, aber ohne Schleier, und die Sporangioh'n sind nicht genabelt und nur seitlich der innei-euPeridienwand angeheftet. A. A. !N. granulifcra. Aussen bräunlich -gelb , innen weisslich; Sporan- giolcn klein, blutroth. Auf Holz, selten. 1 H' XWIII. Familie: GKASTKIDEAE, (III. p. 104) Taf. D. 43. Die Peridie ist vielfach, und die äussere reisst stern- förmig auf und rollt ihre La])pen nach aussen um; die in- nere Peridie aber ist sitzend oder gestielt, und springt an der Spitze mit einer oder mit vielen Oelfnungen auf. Dem Haargeflechte sind die Sporen eingestreut. Folgende drei Gattungen sind bisher bekannt: (ieaster (III. p. 10 i) Taf. D. 43. Fig. 1 — 11. Die äussere Peridie ist mit einem flok- kigen Schleier bedeckt, welcher ihr fest angewachsen, und später verschwindet; sie reisst sternförmig, ist aus mehreren Schichten gebildet, und tiägt in der iMitle die innere blei- bende Peridie, welche an der Spitze unregelmässig, oder fa- serig reisst. DasHaargeflechte ist ästig, mit heterogenen gros- sen Sporen. A. A. G. vulgaris (Fig. 1 — ö), in der .Jugend (Fig. 1. 2.) kuglich, klein, im Alter sternförmig, (l'ig. 3. 4), fleischig -zähe , bräunlich oder grau; Peridie grau, Haarge- fleclite weiss (Fig. iS); Sporen warzig, braun. Auf dürren, steinigen Hügeln, s. gemein. Man findet sie leicht zwischen dem GeröUe nach leichtem Regen. G. Sowerbyi (Fig. 6 — 9). Die äusserlichc weissliche Peridie bricht aus der Erde (Fig. G. 7.) und reisst sternförmig ; die innere Peridie ist sitzend, und hat einen gewinipcrten lAlund, Selten, (i. limbatus (Fig. 10); äus- sere Peridie viellappig, fleischig; innen sitzend, dünn, grau, vielzähnig aufspringend. Selten, in Wäldern. G. Schmicdelii LXXXI (Fig. 11). Aeusse're Peridie rauh, fleischig, lichtbraungelb, spater innen rissig ; innere Peridie langgestielt, grau, mit kuglichem gewimpertem Munde. Selten. Pleco Stoma (III. p. lOi) Taf. D. 43. Fig. 12 — 15. Gleicht der früheren Gattung völlig, nur bildet der Schleier ein im Boden hallendes , viereckig- lappig aufspringendes Organ, auf dessen Lappen die Spitzen der äusseren Peridie stehen , und das Haargeflechte besteht aus einfachen, spmdelförmigen Fäden (Fig. 14), mit eingestreuten, sehr kleinen Sporen. A.A. VI. fornicatum. Schleier gelblich; Peridie innen bräunlich; innere Peridie rauh, braun; Mund gezähnt. An Berglehnen unter Fichten. IMyriostoma. (III. p. 105) Taf. D. 43. Fig. 16 — 17. Schleier und äussere Pe- ridie wie bei Geaster ; die innere Peridie steht auf vielen kurzen , säulchenförmigen Stielen , und ist an der oberen Fläche mit 10 — 30 kleinen Oeffnungen durchbohrt. A. A. M. coliforme. Selten, in England und Frankreich. XXXIV. Familie: CABPOBOLI. (III. p. 105) Taf. D. 44. Die Peridie ist einfach oder mehrfach, aufspringend, und die einfache kugliche oder längliche Sporangie emporschleu- dernd. Die Sporen sind acrogen und einfach. Es sind nur folgende Gattungen bekannt: Atractobolus. (III. p. 106) Taf. D. 44. Fig. 1 — 7. Die becherförmige, einfache Peridie ist mit einem gebuckelten Deckel (Fig. 2. 5) geschlossen, und umschhesst die spindelförmige Sporangie (Fig. 5. 6. 7), welche sie bei der Sporenreife herauswirft. A. A. At. ubiquita- rius. Auf moderndem Holze und Pflanzentheilen. Thele- bolus (IIL p. 106) Taf. D. 44. Fig. 1 -11. Die einfache Peridie ist krugförmig- bauchig, und an ihrer Oefinung sitzt die fast kughche Sporangie (Fig. 3. 5. 10), welche sie dann wegschleudert (Fig. 4), worauf sie schlüsseiförmig (Fig. 7. 8. 11) Jwird. A.A. Tb. stercoreus (Fig. 1 — 8). Safrangelb. AufThier- koth, selten. Th. terrestris (Fig. 9 — 11). Orangegelb mit weis- sem Hypothallus. Auf modernden Substanzen, selten. Sphae- robolus (III. p. 106) Taf. D. 44. Fig. 12 — 20. Ein flockiger Schleier deckt die äussere, fleischige Peridie, welche an ihrer Spitze sternförmig reisst, und dabei die innere, ebenfalls so gerissene Peridie elastisch umstülpt (Fig. 17), wodurch die Sporangie hinausgeschleudert wird. Die Sporangie (Fig. 19) ist häutig, kuglich, klebrig. Die Sporenmasse ist gallertartig, schmierig, die Basidien (Fig. 18) sind fädig, ästig; die Spo- ren (Fig 20) länghch. A. A. Sph. stellatus. Gelblich oder orange; Sporangie braun. Auf modernden PflanzenstofTen, vorzügüch in Sägespänen , in Holzgärten. LXXXIi XXXV, Familie: SPLAINCHINOMYGETES. (III. p. 107) Taf. D. io. Das stets geschlossene^ einfache Peridium ist innen zellig", oder geadert._ Zellen oder Adern sind fleischig. In den Zellen oder Adern findet man einfache Sporen unmittelhar den Basilarzellen, ohne Basidien, angeheftet. Diese Familie mnfasst Pilze, welche man als Triiireln ohne Schlauch- und ohne Basidienhildung hetrachten kann. Wir kennen nur drei Gattungen: Splanchnomy ces (III. p. 107) Taf. D. 45. Fig. 1 — i. Peridie einfach, glatt, unten gefaltet, innen flei- schig. Die Adern (Fig. 3) hohl, ästig, später mit Sporen er- füllt. Sporen (Fig. 4) zahlreich, klein, einfach. A. A. Spl. roseolus, rosenroth, unter der Erde an Baumwurzeln, s. sel- ten. Octaviania; (III. p. 107) Tat. D. 45. Fig. 5 — 6. Peri- die einfach, sitzend, unten wurzelnd, innen fleischig - zellig, die Zellen länglich - eckig. Die Sporen mit warziger Sporen- haut. A. A. Oct. asterosperma. Peridie weisslich, Zellen dun- kel; Sporen braun. In der Lombardie. Hymenogaster (III. p. 108) Taf. D. 45. Fig. 7-9 Peridie einfach; Zellen gedrängt; die Sporen [(/.) stehen auf den Basilarzellen [b. c ), zwischen welchen die Zelladern («.) liegen, welche sie tragen. Sporen (Fig. 9) einfach, mit dunklem Kerne. A. A. H. Bul- liardii ; Peridie braun, Sporenmasse schwarz. In Wäldern, selten. XXXVI. Familie: TUBEBACEAE. (III. p. 108) Taf. D. 4G. Das derbe fleischige Peridium ist nach innen mit fleischigen Adern durchwebt, und auf diesen Adern und in ihren Fächern findet man ein aus wSchläuchen und Para- physen gebildetes Fruchtlager, analog jenem der Helvella- ceen, welche sie in der Ordnung der Gaster omycetes auch repräsentircn Folgende Gattungen sind wichtig: Hyster- angium (III. p. 109) Taf. D. 46. Fig. 1—4. Peridie häu- tig, innen fleischig, adrig -lacherig; Adern gewunden, zart (Fig. 2), innen nnt zarten, 6 — 8 sporigen Schläuchen (Fig 3), welche einfache Sporen (Fig. 4) enthalten. A. A. H. clathro- ides. Gelblich, aussen haarig -faserig, innen grünlich -Aveiss. Geruch durchdringend. In der Erde in Wäldern, selten. Genea (III p. 109) Taf. D. 46. Fig. 5 — 7. Peridie gefaltet, hohl, fest, und zwischen den Wänden (Fig. 6» a. c.) ihrer Falten liegt stets eine Schichte des Fruchtlageas (/>.), welches aus Schläuchen mit warzigen Sporen (Fig. 7) und feinen, fä- digen Paraphysen besteht. A. A. G. verrucosa. Peridie dun- kelbraun. In der Lombardie häufig. Sphaerozosma (III. p. 109) Taf. D, 46. Fig. 8 — 11. Peridie dick, innen mit ei- nem isolirten Kerne, mit Schläuchen (Fig. 9. 10) und Para- physen, und mit dornigen Sporen (Fig. 1 1) erfüllt , und un- Lxxxiir ten mit einer braunen, filzigen Wurzel versehen. \. A. Sph. fuscescens. Peridie fleischfarJj , sich bräunend; Fruclitlager fleischfarb. Im Sandboden, selten. Balsamia (III. p. 110) Tal'. D. 46. Fig. 12 — 15. Peridie weich, fleischig, innen geädert. Das Fruclitlager (Fig. 13) hat sacklörmige Schläuche mit walzigen, glatten Sporen (Fig. 14. 15), und getheilte, ver- wachsene l*araphysen. A. A. B. vulgaris. Ledergelb, später rothbraun, innen gelblich. Essbar. In der Louibardie. Rhi- zopogon. (III. p. 110) Taf. D. 46. Fig. 16—18. Peridie lederig - fleischig, innen geädert. Das Fruchtlager besteht aus langen Schläuchen (Fig. 1 7) niit 6 — 8 dornigen Sporen und zelligen dichtverweblen Paraphysen. Von der vorigen Gat- tung nur durch die Sporen verschieden. A. A. Rh. magna- tuni. Gelblich -lederfarb, wohlriechend, essbar. Gemein. Tu- ber (III p. 111) Taf. D. 46. Fig. 19—22. Peridie fleischig- häutig, warzig ; innen dunkel geädert. Fruchtlager (Fig. 20) aus Schläuchen, welche unregehnässig in die Zellsubstanz eingelagert sind, und vier Sporen (Fig. 21. 22) mit zelligem Episporium enthalten. A. A. T. cibai^ium. Peridie schwarz; Adern weiss; Fruchtlager braun. Wohlriechend. Essbar. Gemein. XXXVII. Familie: HYMENANGIACEAE. (III. p. 113) Taf. D. 47. Peridie fleischig, innen zellig- adrig. Das Frucht- lager den Adern eingebettet, und ausBasidien mit zwei oder vier Sterigmen bestehend. Spoi^en gestreift , einfach , oder dornig. Gattungen sind nur folgende drei bekannt, und sie repräsentiren in der Gruppe der trülTelähnlichen Pilze gleichsam die Fleischpilze mit Basidien. Gautiera (III. p. 114) Taf. D. 47. Fig. 1 — 3. Peridie äusserlich und innerlich zellig- porös, unten mit einer faserigen Wurzel versehen. Das Frucht- lager (Fig. 2) besitzt kleine zweisporige Basidien. Die Sporen (Fig. 3) sind längs gestreift und kurz gestielt. A. A. G. mor- chellaeformis. Ochergelb. Selten. H y m e n a n g i u m (III . p. 1 1 4) Taf. D. 47. Fig. 4 — 10. Peridie fleischig -lederig, innen aderig- zellig. Fruchtlager aus einfachen, 2 — 4 sporigen Basidien be- stehend. Sporen einfach, glatt. A. A. II virens (Fig. 4 — 6). Peridie blassröthlich, später schmutzig -bräunlich ; innen grün- lich -weiss; Basidien viersporig (Fig. 5); Sporen länglich, elliptisch (Fig. 6). Gemein. H. albuni. (Fig. 7—10). Weiss, unten wurzelnd , innen ochergelb ; Basidien (Fig. 9) zwei- sporig; Sporen (Fig. 10) verkehrt -eiförmig. Selten. Hydnan- gium (III. p. 104) Taf. D. 47. Fig. 11 — 13. Ganz der vo- rigen Gattung gleich gebaut , nur sind die Sporen dornig (s. Fig. 13). A. A. H. carneum ; röthlich, innen gelblich; Basidien zweisporig (Fig. 12). Selten. 6 * LXXXIV XXXVIII. Familie: CLITIHIACEAE. (III. p. 115) Taf. E. 48. Die äussere Peridie ist einlach oder vieilach, lappig aufspringend, am Grunde olt mit einejii kurzen Säulchen versehen und wurzelnd. Die innere Peridie ist fleischig, und aus säulenartigen oder netzartig verbundenen Stäben beste- hend , welclie innerhalb den Sporenbrei tragen oder um- schliessen. Die Sporen sind einlach. Es sind nur folgende Gattungen bekannt: Laternea (III. p. llö) Taf. E. 48. Fig. 1. Aeussere Peridie einfach; innere Peridie aus drei Säulen bestehend, welche an der Spitze verschmolzen sind, und daselbst an der Innern Seite den Polster mit der Spo- renmasse tragen. A. A. L. triscapa. Auf St. Domingo. Coleus (III. p. 115) Taf. E, 48. Fig. 2 — 6. Aeussere Peridie doppelt, mit einer zwischenliegcnden Schleimschichte ; im Grunde ein kurzes Säulchen (Fig. 3). Innere Peridie an der IJasis röhrig, oben 4 — 8säulig, die Säulen an der Spitze zu einem Netze (Fig. 5) verschmolzen, an dessen innerer Seite die schleimige Sporenmasse haftet. A. A. G. hirudinosus. Aeussere und in- nere Peridie gelblich; die Säulchen und das ^ctz (Fig. 5) hochroth ; Sporenmasse dunkel. Bei Toulon. Clathrus (III. p. 116) Taf. E. 48. Fig. 7 — 12. Die äussere Peridie ist leder- artig, lappig- reissend, oft innerhalb genetzt, und mit einer Schleim schichte bedeckt; die innere Peridie ist fleischig, säu- lig oder netzartig, und umschliesst in der Jugend völlig den, ihren Hohlraum erfüllenden grauschwarzen Sporenbrei, der später zerflicsst. Spoien einfach. A. A. Cl. (Colonnaria) co- lumnatus (Fig. 7), innere Peridie roth ; stinkend. Aus Carolina. Cl. cancellatus (Fig. 8 — 11). Aeussere Peridie gclbhchweiss, innere hochroth oder weiss; Sporenbrei graubraun; Sporen (Fig. 11) ellij)tisch. In Südeuropa, stinkend. Cl. ciispus (Figl2), dem früheren ähnlich , mit nach innen gekraust - gefalteten Maschen. Aus Indien. XXXIX. Familie: LYSÜROIDEAE. (III. p. 116) Taf. E. 49. Die äussere Peridie ist wulstlörmig, die innere stiel- oder becherförmig, an der Spitze strahlig gespalten, und auf den Strahlen oder an der inneren Peridienfläche die Sporen- masse tragend. Gleichsam ein oben gespaltener Clathrus oder Phallus. Es sind folgende drei Galtungen bekannt: Calathiscus (s. Taf. E. 49. Fig. 1. 2). Die äussere l^eridie häutig, innen mit Schleim erfüllt; die innere Pe- ridie an der Spitze in zwanzig Lappen gespalten, bauchig erweitert , und nach innen liegt an der bauchigen Er- weiterung ein schwarzer Ring , welcher die Sporenmasse trägt. A. A. C. Sepia. Aeussere Peridie weiss, innere rosen- LXXXV roth. Aus Indien. Ascroe (III. p. 117) Taf. E. 49. Fig. 3. Die äussere Peridie ist wulstförmig , die innere säulenartig, und am Gipfel in vier bis fünf gabiige Aeste gespalten, wel- che an der inneren Fläche faltig sind und die Sporenmasse tragen. A. A. A. pentactina. Indien. Lysurus (Hl. p. 11 6) Taf. E. 49. Fig. 4 — 8. Die äussere Peridie ist wulstförmig; die innere säulenartig, kantig, und an der Spitze in fünf gleiche Lappen gespalten. A. A. L. Mokusin. Aeussere Peri- die zart, weiss. Innere Peridie unten blassroth , oben hoch- roth; die Aeste purpurrolh und mit der grünen, klebrig- schleimigen Sporenmasse bedeckt. Aus China. XL. Familie: BATARREAE. (IIL p. 118) Taf. E. 50. Die äussere Peridie ist wulstförmig, einfach oder dreifach; die innere Peridie ist lang gestielt, hutförmig, und ihre dop- pellen Häute reissen am Rande des Hutes, und bedecken die Sporenmasse mützenförmig ; diese letztere ist später pulverig und mit einem Haargeflechte durchwebt (Fig. 5). Die Sporen sind einfach. Wir kennen aus dieser denkwürdigen Familie nur eine Gattung mit zwei Arten. Batarrea (III. p. 118) Taf. E. 50. Die äussere Peridie ist vielfach oder einfach, so auch die Hülle der inneren; demnach zerfällt die Gattung in zwei Abtheilungen : I. B a tt arr ea. Fig. l — 3. Aeussere Peridie drei- fach ; die Hüllen der inneren doppelt. A. A. B. phalloides. Braun. In England und Sibirien, selten. IL Haplocnemis. pig- 4 — (j. Aeussere Peridie einfach, Hülle der inneren ein- fach, mützenförmig. A. A. B. Gaudichaudii. Aus Peru. XLI. Familie: PHALLOIDEAE (IH.p. 118) Taf.E. 51. Taf. F. 52. Die Peridie ist ein- oder vielfach, wulstförmig, und wird oben von der inneren gestielten , hutförmigen Pe- ridie durchbohrt. Der Stiel ist oft geschleiert. Der Sporen- brei ist der äusseren Fläche der hutförmigen Peridie aufge- lagert, enthält viersporige Basidien und später nackte, in Schleim versenkte Sporen. Es sind folgende Gattungen und Arten be- kannt: Cynophallus (IIL p. 119) Taf. E. 51. Fig. 1 — 8. Aeussere Peridie doppelt, mit einer zwischenlagernden Schleim- schichte. Der Stiel walzig hohl (Fig. 2. 3.) ohne deutlich gesonderten Hut. In den Falten (Fig. 4) des oberen Strunk- theiles liegt der grüne Sporenbrei, der früher die Basidien (Fig. 5. 6) und dann die Sporen (Fig. 7) enthält und zer- fliesst. A. A. G. caninus (Fig. 1 — 7). Gelblichweiss, Sporen- masse grün oder roth. In Europa, s, selten, C. canariensis (Fig. 8). Peridie grubig. Stiel dünn, Hut gross, faltig. Auf den canarischen Inseln. Dictyophallus. Taf. E. 51. Fig. 9 — 11. Peridie wulstförmig, doppelt, Gallerte umschliessendj Lxxxvr der Stiel genetzt, hohl (Fig. 9—11); der Hut halbCrci, der Rand abstehend (Kig. 10). A. A. D, aurantiacns. l\'ridie weiss; Stiel nnd llu( orangegelb. I'ondiehery in Indien. Suublum. (III. p. 119) Taf. E. öl. Fig. 12. 13. Peridie lappig rcissend. Der Stiel stark, kantig, mit aufgcwachseneni, hutrörmigcni, innerem Peridimn, welehes seehsseitigc Zellen (Fig. 13) be- sitzt, welehe den Sporenbrei enthalten. A. A. S. periphrag- niaticmn. Amerika. Phallus (III. p. 119). Taf E. F. .Sl. 52. F'ig. 14 — 21. Fig. I— r>. Die äussere Peridie doppelt, mit zwisehenlie^ender Selileimschichle. Die innere Peridie hut- röimig, gestielt, geneizt, und mit der zähen, naeh Nees von Esenbek's Mittheilung, früher Basidien enthaltenden Sporen- iiiasse bedeckt. Der Stiel hohl und innen und aussen ge- schleiert. A. A, Ph. rubicundus. Taf. E. h\. Fig. li. Stiel rodi, Hut braun. Aus Carolina. Ph. Hadrianii. Fig. Ih — 17. Wie der stinkende Phallus (s, 52. Fig. 1 — 6). Der Stiel soll jedoch mit grauen Flecken gesprenkelt sein. Unserer Ansicht nach ist diese Art durch eine rohe Abbildimg und falsche Beschreibung aus Ph. im])udicus entstanden. In Holland. Ph. roseus. Fig. 18 — 21. Peridie seitlieh reissend. Küthlich. In Aegyptcn. Ph. impudicus Taf. F. 52. Fig. 1—6. Hut grün; Stiel weiss; heftig und durchdringend widrig riechend. Ge- mein. Hymenophallus (III. p. 120). Taf. F. 52. Fig. 7 — 11. Peridie wulstförmig; innere Peridie gestielt, hutförmig; der Stiel geschleiert, und an der Spitze mit einer besonderen hautartigen oder genetzten Hülle umgeben. A. A. II. duplica- tus. Fig. 7. Hut gelb; Hülle grau; Stiel weiss. Stinkend. In Carolina. II. indusiatus. Fig. 8 — 10. Hut grim, gerandet (Fig. 9); Hülle, Schleier, Stiel weiss; Sporen spindelförmig (Fig. 10). Aus Biasilien. Ph. Daemonum. Fig. 11. Hut isabell- gelb; Stiel weiss; l^eiidie schmutzig grau; Hülle klein ge- netzt. In Ostindien und den Sunda-lnscln. II. Unterordnung: SCLEHOG \STERES (III. p. 120). Hierher rechnen wir alle Pilze, welche ein hornartiges Peridium (Perithecium genannt) besitzen, welches einen Kern mit Schläuchen oder mit Basidien umschliesst. Folgende Fa- milien gehören hierher: XLII. Familie: ALPHITOMORPHEAE (III. p. 120) Taf. F. 53. Peiidie einfach, und mit einem faserigen oder fädigen Träger gestützt. Die Sporen einfach, und in Schläuchen oder in Sporangiolen eingeschlossen. Gattungen: Antennaria (III. p. 120). Taf. F. 53. Fig. 1—3. Peridie LXXXVII einfach , aufspringend. Träger strahlig. Sporen einfach. A. A. A. laevigata. Braun. Sporen (Fig. 3) eiförmig. Auf Holz. Lasiobotrys (III. p. 121). Taf. F. 53. Fig. 4 — 7. Peridien entwickeln sich unter der Oberhaut der Blätter (Fig. 4), sind häutig, und mit kurzfädigen Trägern gestützt (Fig. 5. 6). Die Sporen (Fig. 7) sind einfach. L. Lonicerae. Braun. Auf Blättern des Geisblattes. Pleuropyxis (III. p. 121). Taf. F. 53. Fig. 8 — 10. Die Peridien sitzen auf aufrechten einfachen Fäden seitlich (Fig. 9). Sporen spindelförmig, ge- krümmt (Fig. 10). A. A. PI. microspcrma. Schwarz; auf Holz. Pisomyxa (III. p. 121). Taf. F. 53. Fig. 11 — 13. Peridien häutig; die Sporen einfach (Fig. 13), in schleimige Sporan- giolen (Fig. 12) gehüllt. Der Träger strahlig. A. A. P. raco- dioides. Träger schwarz ; Peridie gelb. Auf Blättern in Bra- silien. Erysiphe (III. p. 122). Taf. F. 53. Fig. 14—18. Wie die vorige , nur umschliesst die Peridie vier Schläuche (Fig. 15, 16, 17), ohne Paraphysen, deren jeder einfache Sporen enthält. A. A. E. hicornis. Auf lebenden Blättern des Ahorn. XLIII. Familie: SPHAEBONEMEAE (III. p. 122). Taf. F. 54. Die Perithecie verschieden gebaut. Der Kern aber ist schleimig oder pulverig , und enthält einfache Sporen, welche ohne Schläuche und ohne Basidien gebildet worden sind. Gattungen: Goniothyrium (III. p. 123) Taf. F. 54. Fig. 1 — 3. Die häutige Perithecie reisst imregelmässig , und enthält eiförmige Sporen (Fig. 3). A. A. C Pini. Braun; Sporen weiss. Auf Nadeln der Fichte im Winter. Sacci- dium (III. p. 124) Taf. F. 54. Fig. 4 — 5. Perithecie schild- förmig. Kern schleimig mit eiförmig^cn Sporen. A. A. S. Chenopodii. Auf lebenden Blättern der IMelde. Apiosporium (HI. p. 125) Taf. F. 54. Fig. 6—7. Perithecie oben durch- bohrt. Kern früher schleimig, später pulverig, und fädig ge- reihte Sporen enthaltend (Fig. 8). A. A. A. polymorphum. Schwarz. Auf Weidenholz. Dilophospora (III. p. 126) Taf. F. 54. Fig. 8. 9. Perithecie einfach, oben durchbohrt, der Kern enthält lange walzige Sporen (Fig. 9), deren Ende mit fädigen, ästigen Anhängseln versehen sind. A. A.D. Gra- minis. Auf Gräsern. Septoria (III. p. 127) Taf. F. 54. Fig. 10—11. Perithecien eingesenkt, mit einfachem Halse. Die walzigen getheilten Sporen werden in Banken ausge- stossen. A. A. S. Ulmi. Schwarz. Auf Blättern der Ulme. Sphaeronema (III. p. 128j. Taf. F. Fig. 54. Fig. 12—13. Die einfachen Perithecien haben einen verlängerten Hals, und stossen den schleimigen, aus einfachen Sporen bestehenden Kern aus. A. A. Sph. verrucosum. Schwarz, warzig; Sporen Lxxxvin (Fi^^ 13) eiförmig. Polystigma (III. p. 128.) Taf. F. 5i. l''ii;-. li — lli. Die einfachen l'eritliecien (Fig. 1 i. \h) in einen fleischigen Träger versenkt, ohen mündend , und der sclilei- mige Kern enthält nehen den einlachen Sporen aucli Fäden (s. Fig. IG;. A.A. P. luivum. Orangegelh. Auf Ichenden Blät- tern des Prunus Padus, gemein. iM ioro th\ rium (HI. p. 128). Taf. F. Fig. 17—20. Eine schildförmige', in der Mitte durchhohrte Pcrithecie (Fig. 17. 19) deckt eine Menge sack- förmiger schlauchähnlicher Peridien (Fig. 18), welche ge- theilte Sporen (Fig. 20) enthalten. A. A. IM. microscopicum. Auf Gräsern. Acrospermum (III. p. 127). Taf. F. 54. Fig. 21 — 23. Eine lange, keulenförmige, ohen durchbohrte Perithecie enthält einen sclileimigen Kern, welcher aus sehr langen, stabförmigen Sporen besteht (Fig. 22). A, A. A. com- pressum Fig. 21. 22. Schwarz, auf ilolz. A. gracile. Fig. 23. Braun. Auf Holz, selten. XLIV. Familie: SPIHF.RIACEI (III. p. 130) Taf. F. 55. 56. Die an der Spitze durchhohrte oder zerfallende l^eri- thecie birgt einen Kern, aus sporentrngenden Schläuchen gebildet. Folgende Gattungen sind wichtig zu merken : Perisporium (III. p. 130) Taf. F. 55. Fig. 1 — 7. Em doppeltes, innen fleischiges Perithecium umschlicsst einen bloss aus Schlauchen gebildeten Kern , und zerfallt später unregelmässig. Die Schläuche (Fig. 4) sind häutig, und umschliessen andere viersporige schleimige Thecen (Fig. 5), welche später verschwinden, und die zu vier gereiheten Sporen (Fig. 6), welche endlich zerfallen, zurücklassen. A. A. P. vulgare. Schwarz. Auf modernden Kürbisschalen. Melanospora (III. p. V31) Taf. F. 55. Fig. 8—12. Eine häutige Perithecie mit verlängertem Halse umsrhiiesst einen später pulverigen, schwarz gefärbtenKern, dessen Schlauche (Fig. 9) später zerfallen, und die Sporen zurücklassen. A.A. M. ehionea. Fig. 8 — 10. Perithecie haarig; Sporen (Fig. 10) eiförmig. AulINadeln der Kiefer. M. Zaniiae (Fig. 1 1 — 12.) Sporen länglich, an den Spitzen warzenftirmig verlängert, schwarz. Auf I5lätlern der Zamia horriJa , selten. Sphae- ria (^III. p. 132) Taf. F. 55. Fig. 12- 17. Pciithecie horn- artig, mit selileiniij^em Kerne, welcher Schläuche mit ge- theilten Sporen und einlachen Paraphysen enthält. A. A. Sph. acuta. Fig. 12. 13. 14. 16. Schwarz, Spoien einfach, gekrümmt, getheilt, gelb. Auf faulenden Pflanzenslengeln, s. gemein. Sph. Doliolum, Fig. 15. 17. Perithecie gedrückt, kurz, gerändert, schwarz. Sporen eihirmig, quergetheilt. Auf modernden Pflanzenresten. Chaetomium (III. p. 132) LXXXIX Taf. F. 55. Fig. 18—22. Die oben durchbohrte Perithecie ist mit langen Borsten bedeckt, und mittelst eines fädigen, zarten Hypothalius aufgeheftet. Der Kern enthalt Schläuche, welche später verfallen, und einfache Sporen zurücklassen, welche ausgestossen werden. A. A. Ch. murorum Fig. 18 20. Grau, Borsten eingerollt, Schläuche keulig (Fig. 19); Spo- ren eiförmig, hell (Fig. 20). Auf feuchten Mauern, selten. Ch. affine. Fig. 21. 22. Schwarzgrün, Borsten steif; Sporen eiförmig gespitzt, dunkel (Fig. 22). Selten, auf modernden Blättern. Pemphidium ("lll. p. 133) Taf. F. 55. Fig. 23 — 28. Die schildförmige Perithecie ist an der Spitze mit einer kleinen, später zweilippipen Warze (Fig. 24 — 26) ge- krönt. Der Kern enthält keulige Schläuche (Fig. 27) mit ästigen Paraphysen, und einfache, spindelföimige Sporen (Fig. 28). A. A'. P. nitidum. Flecken rauchfarb, Perithecie schwarz. Auf Funden und Blättern der Maximiliana regia und Attalea Maripa. Gucurbitaria (III. p. 134) Taf. F. 55. Fig. 29 — 33. Die einfachen, hornartigen Perilhecien stehen auf der Oberfläche des Trägers (Fig. 30 — 32), und ihr Kern enthält Schläuche mit gelheilt-zelligen Sporen und einfachen Paraphysen (Fig. 33). A.A.C. elongata. Schwarz; Sporen gelb. Auf dürren Aesten der Robinien. Poronia (III. p. 135) Taf. F. 56. Fig. 1—4. Der Träger ist becher- förmig, und aussen mit einer dunklen Oberhaut bedeckt. Die Perithecien sind der Scheibe eingesenkt (Fig. 2), und enthalten Schläuche (Fig. 3) mit dunklen Sporen (Fig. 4). A. A. P. pezizoides. Schwarz, Scheibe weiss. Auf Pferde- mist. Hypoxylon (III. p. 135) Taf. F. 56. Fig. 5—8. Der ästige, fleischig-holzige Träger hat die Perilhecien in der Mitte an der Basis derAeste eingesenkt (Fig. 5. 6), welche einfache Schläuche (Fig. 7) mit einfachen Sporen (Fig. 8) enthalten. A. A. H. vulgare. Schwarz; Aeste an der Spitze grau bestäubt; Fleisch weiss. Gemein, auf faulenden Baum- stöcken. Thamnomyces (III. p. 136) Taf. F. 56. Fig. 9 — 12. Auf einem aufrechten, ästigen Träger stehen die Perithecien oberflächlich, oder sind achselständig, mit viel- sporigen Schläuchen (Fig. 11) und. einfachen Sporen (Fig. 12), A. A. Th. rostratus. Aus Cayenne. Acrosphaeria (in. p. 136) Taf. F. 56. Fig. 13—17. Auf der Spitze eines einfachen oder ästigen Trägers steht eine einzige Perithecie. Die Sporen sind einfach. A. A. A. annulipes. Fig. 13 — 16. Schwarz. In Brasilien. A. collabens (Fig. 17). Schwarz. Aus Guyana. Xylaria (III. p. 136) Taf. F. 56. Fig. 18—20. a. Ein keuliger Träger hat an der ganzen Oberfläche die xc Perilliccicn (Fi<^. 18. 19) eingesenkt. Der Kern hat die ScliUiuche stralilig^ gestellt, und enthalt einfache Sporen (Fig. 20 rt). A. A. X. polvniorpha. Schwarz, innen weiss. Gemein an alten Baunistcicken. Cordyceps (III. p. 130) Taf. F. nO. Fig. 21 —26. An der Spitze eines nackten Trä- gers sind nackte Perithecien (Fig. 26) zu einer Keule ver- einigt, und ihr Kern enthält Schläuche (Fig. 23) und Pa- raphysen (Fig. 20) mit stabförmigen , quergelheillen Spo- ren (Fig. 24). A. A. G. Hiigelii. FMcischCarb. Auf Raupen aus Neu-Seeland. XLV. Familie: MIXANCOINIACEAE (III p. 138) Taf. F. 57. Perithecien vielgestaltig, und einem Kern um- schliessend, dessen einfache Spuren auf fadigen Basidien entwickelt werden. Die Sporen sind acrogen, und die äusseie Sporenhaut ist stets einfach, so auch der Sporenkern, nur bei Stegonosporium ist er quergetheilt, und der Sporen- brei wird bei allen Gattungen dieser Familien in Ranken entleert. Gattungen sind bekannt: C rvp tos p o ri u m (III. p. 138) Taf F. 7. F^ig. 1 — 4. Pcrithecie einfach, kein Säul- chen, Basidien kurz (Fig. 3); Sporen spindelförmig, ge- krümmt (Fig. 4). A. A. Cr. Neesii. Auf Aesten der Erle, unter der Epidermis. Nemaspora (III. p. 138). Taf. F. 57, Fig. 5 — 9. Perithecie häutig-zcllig einem Träger eingesenkt (Fig. 6). Kern weiss, mit kurzen Basidien (Fig. 8) und ein- lachen spindelförmigen Sporen. A. A. IN. Salicis. Auf er- frorenen Aesten unserer Weiden. Melanconium (III. p. 139). Taf. F. 57. Fig. 10 — 1 i. Perithecie häutig, zart, mit einer fremdartigen weissen Säule durchbohrt (Fig. 11.), mit schwarzem Sporenbreie, kurzen fadigen Basidien (Fig. 12, 13) und Sporen mit einfachem Sporenkerne (Fig. 14). A.A. M. Juglandis. Auf abgestorbenen Aesten der Wallnuss, gemein. Stegonosporium (III. p. 130). Taf. F. 57. Fig. 15). Wie die vorige gebaut, mit oder ohne Säulchen; Sporen mit ganzer Sporenhaut und zelligem Sporenkern; mit fädigen Paraphysen. A. A. St. pyriforme. Schwarz. Auf Aesten der Ahorn-Arten und der \N'allnuss. XLVI. Familie: SPOROCADEAE (III. p. 1 iO) Taf. F. 58. Diese kleine Familie gleicht im Baue der Peiilhecien der vorigen völlig. Der Spt^ienbrei ist gefärbt , die Spo- ren sind acrogcn und auf kurzen Basidien gebildet, ver- einzelt oder wirtelständig , und quergetheilt. Es sind nur folgende vier Gattungen bekannt: Sporocadus (III. p. 140). Taf. V. 58. Fig. 1 — 4. Perithecie einfacli, hornartig oder häutig, am Gipfel durchbohrt. Basidien einfach (Fig. XCI 3, 4), stielförmig, mit Paraphysen um^^eben. Sporen quer- getheilt. A. A, Sp. rnaculans. Abgestorbene Flecke auf den Blättern der Gamellia japonica werden von dem Pilze be- wohnt. Gemein, in Glashäusern. Angiopoma Taf. F. 58. Fig. 5,a — 7. Perithecie häutig, sitzend, oben fast deckei- förmig aufspringend. Basidien stielförmig, die walzigen, braunen, quergetheilten Sporen (Fig. 7) tragend. A. A. A. campanulatum. Schwarz, Sporen braun. Auf Samen des Bromus sterilis. Pestaiozzia (III. p. 141) Taf. F. 58. Fig. 8 — 9. Die eingesenkte hornartige Perithecie ist oben durch- bohrt. Die Basidien sind stielförmig, und die quergetheilten Sporen (Fig. 9) tragen an der Spitze drei lange, oft rück- gebogene Wimpern. A. A. P. Guepinii. Auf trockenen Blät- tern der Camellien und Magnolien. Prosthemium (111. p. 141) Taf. F. 58. Fig. 10—12. Die einfache, hornartige Perithecie ist eingesenkt. Der Kern ist früher gallertartig, dann trocken, und enthält einfache, fädige, mitParaphysen umgebene Basidien (Fig. 11), welche wirtelig gestellte Spo- ren (Fig. 1*2) tragen. A. A, Pr. betulinum. Schwarz. Auf Birkenästen, s. selten. XLVII. Familie: HYSTEBIACEAE (III. p. 142). Taf. F. 59. Die einfaclie oder zusammengesetzte Perithecie springt entweder einfach mit einem oder niehreien Längsrissen oder mit einem Deckel auf. Der Kern ist scheibenförmig ; die Schläuche röhrig oder keulenförmig. Sporen einfach oder zellig. Die wichtigsten Gattungen sind: Hysterium (III. p. 142). Taf. F. 59. Fig. 1—4. Perithecie Miornartig, der Länge nach aufspringend (Fig. 2). Kern wachsartig; Schläuche (Fig. 3) mit einfachen Sporen (Fig. 4). A. A. H. Bubi. Auf faulenden Stengeln der Brom- und Himbeere. Hysterangium (III. p. 143) Taf. F. 59. Fig. 5—8. Feri- ^q thecie wie bei der früheren; Kern fest, Schläuche (Fig. 6) eingewachsen , mit zelligen Sporen (Fig. 1). A. A. H. puli- care. Auf Baumrinden. Sporomega (III. p. 143). Taf. F. 59. Fig. 9—12. Perithecie gleich der früheren. Der Kern besteht aus Schläuchen ohne Paiaphysen (Fig. II), welche lange stabförmige Sporen (Fig. 12) einschliessen. A. A. Sp. degenerans. Auf Stengeln der Moosbeere, selten. Glonium (IIb p. 144) Taf. F. 59. Fig. 13—17, Die strahlig-ästige Perithecie (Fig. 14, 15) ist unten stie'artig verschmälert, und sitzt auf einem fädigen, veifdzten Träger (Fig. 13) ; springt längs auf, und ihr Kern enthält Schläuche mit zweizeiligen Sporen (Fig. 17). A. A. Gl. Mühlenbergii. Schwarz. Aus Carolina. Actidium (III. p. 141) Taf. F. 59. \»i. XGII Fig. 18 -21. Die Perithccie ist sternformig-ästig oder schei- benförmig, und springt slrahlig auf. Der Kern ist waclis- arrig. A. A. A. hysterioides (Fig. 18, 19); schwarz. Auf Tannenholz. A. Haenkei (Fig. 20. 21), scheihenförrnig, schwarz, gerunzelt. Aus Mexiko, auf den Blättern eines Slyrax. Hhytisma (III. p. 145) Taf. F. o9. Fig. 22—24. a. Peiithecie scheihenConnig, gerunzelt, rissig aufbrechend, innen vielzellig (Fig. 23). Der Kern wachsartig. Schläuche einfach (Fig. 24). vS])oren einfach (Fig. 24, «). A. A. Rh. acerinum. Auf lebenden Blättern der Ahorn-Arten, s. ge- mein. Der Pilz reift erst am abgefallenen , fast modernden Blatte. Phacidium (III. p. 14 5) Taf. F. 50. Fig. 25—29. Die Perithccie öllnet sicli sternförmig mit mehreren Lap- pen (Fig. 25 — 27), und der scheibenförmige Kern enthält keulige Schläuche (Fig. 28) mit einfachen Sporen (Fig. 29). A. A. Ph. coronatum; schwarz, Scheibe leichenfarb. Auf modernden Fichenblättern. Herr Prof, Unger beschreibt auch eine fossile Gattung dieser Reihe unter dem Namen llvsterites labvrinthiformis (s. Taf. F. 59. Fig. 30. 31), welche wir kopirten, aber keine Diagnose geben können, da die Beschreibung dieses Blatt- pilzes zu dubios ist. Auf Blättern aus tertiärem Kalkschiefer von Radoboj aus Croatien. XLVIIL Familie: PIIRAGMOTBICIIIACEAE (III. p. 146) Taf. F. 60. Die Perithccie öllnet sich mit einer Längs- spalte oder sternförmig , und der scheibenförmige Kern ist schleimig oder pulverig, und seine Sporen werden auf fädigen Basidien entwickelt, sind einfach oder zellig, ver- einzelt oder rosenkranzformig gereiht. Folgende Gattungen sind wichtig zu merken: Labreila (IIL p. 146) Taf. F. 60. Fig. 1 — 3. Perithccie länglich, sich längs öffnend (Fig. 1. 2). Basidien kurz, warzeiifrirmig. Sjioren einfach, spin- delförmig (Fig. 3). A. A.L. Punctum; schwarz, Scheibe und Sporen weiss. Auf moderndem Holze. Endotrichum (IIL p. 147). Taf. F. 60. Fij^. 4 — 6. Perithecien öffnen sich längs; der Kern ist pulverig, und die einfachen Sporen sind mit einem Fadengeflechle (Paraphvsen ?) durchwebt (s. F. 6). A. A. E. xylographicum. Schwarz. Auf Holz. Schizothecium (HL "p. 147) Taf. F. 60. Fig. 7—10. Die l^erithecie ist konisch, und schlitzt nach ihrer ganzen Höhe seitlich (Fig. 7), ist aussen iiaarig, und innen allenthalben mit den kurzen stieKörmigen Basidien besetzt (Fig. 8. 9), welche von noch kürzeren Paraphysen umgeben sind. Sporen gestielt, dunkel, einfach (Fig. 10). A. A. S. fimi- XCIII colum, Schwarz. Auf Kuhmist, selten. Pili di um (III. p. 148) Taf. F. 60. Fig. 11—16. Die Perithecie ölTnet sich stern- förmig- lappiy, der Kern scheibenförmig, und enthält spin- delförmige gekrümmte Sporen. A. A. P. dryophyllum Fig. 11 — 13. Perithecie schwarz, glänzend (Fig. 11); Kern weiss, gallertig (Fig. 12); Sporen stumpf (Fig. 13). Auf Eichenbläitein, s. selten. P. hemisphaericum. (Fig. 14 — 16.) Perithecie kuglich, schwarz, vier- bis sechslappig aufsprin- gend (Fig. 14); Kern weiss (Fig. 15); Sporen spitzig (Fig. 16). Auf modernden Laubhölzern, s. selten. Excipula (HI. p. 148). Taf. F. 60. Fig. 17—20. Perithecie becherförmig, früher geschlossen, dann geöffnet. Der Kern scheibenför- mig; Basidien fädig, kurz (Fig. 19) ; Sporen spindelförmig lang (Fig. 20), einfach A. A. Ex. Vermicularia. Schwarz, borstig. Kern weiss. Auf modernden Pflanzenresten. Phrag- mot/ichum (III. p. 148). Tal. F. 60. Fig. 21—23. Die Perithecie reisst der Länge nach. Die Basidien sind kurz, fadenförmig, und von gleichgcbildeten Paraphysen um- geben. Sie tragen die Sporenfäden , welche aus oktaedri- schen zelligen Sporen (Fig. 22. 23) bestehen. A. A. Ph. Chailletii. Schwarz; Sporen braun. Auf Schuppen der Za- pfen der Tanne, s. selten. IV. Ordnung: HYMENOMYCETES (IIL p. 149). Diese grosse Ordnung umfasst sechzehn Familien, welche we- niger an Galtungen reich sind , als die Familien der frü- heren Ordnungen, aber grossen Artenreichthum darbieten, Sie kommen alle in der Bildung ihres Fruchtlagers darin überein, dass sie eine besondere Haut, das Hymenium, bil- den, in und auf welchem die Sporen zeugenden Organe liegen. Sie zerfallen in zwei grosse Gruppen, je nachdem ihr Fruchtlager Schläuche oder Basidien trägt, und in beiden Gruppen können wir bereits typische Entwicklungen von niederen zu höheren Formen nachweisen, so gering- fügig unsere Kenntnisse dieser Gruppen auch noch sind. Wir kennen bisher nur wenige tropische eigenthümliche For- men , und eine Grosszahl der hierher gehörenden Gat- tungen scheint über die ganze Erde verbreitet zu seyn. L Gruppe: ASGOPHORI (IIL p. 149) Taf. F. G. 61 — 67. Das Fruchtlager dieser ganzen Gruppe besteht aus neben einander gelagerten, theilweise mit Paraphysen um- gebenen Schläuchen, welche die Sporen beherbergen, und XCIV bei der Reife dieselben in Dostnlt eines feinen Raiiohes ausslossen. Folgende sieben Familien gehören hierher: XLIX. Familie: I>Y1U)M:MKAE (III. p. 149) Taf. F. ßl. Das Frurhilager ist ausgebreitet, ungerandet, wachs- artig oder fleischig. Die Schläuche sind röhrenförmig, die Sporen einfach. Die hierher gezogenen Pilze sind kriechend, oder unter der Oberhaut der l'flanzen lebend und hervor- brechend. Sie srellcn gleichsam die Auiiculaiini dieser Gruppe dar. Wir kermen zwei (iattungen: Pyronema CHI. p. H9) Taf. F. Ol. Fig. 1-5. Fruchtlager unregeU ni.Tssig ausgebreitet, wachsartig, gefärbt. Die Schläuche O'ig' 2» 3) achisporig; die Paraphysen keulig iVi^- ^) i die Sporen einfach C^'K- "*)• ^' ^' P* Marianum ; karminroth, weiss gerandet. Auf alten Kohlenmeilern , an Brandstellen in Wäldern. Cryptomyces. Taf. F. Gl. Fig. G — 11. Her- vorbrechend , kriechend C^'n« 6» '^)> fleischig. Schläuche walzig, sechssporig (Fig. 8. 9), mit zarten, einfachen, fa- digen Paraphvsen (Fig. 10); Sporen einfach, Oeltröpfchen enthaltend (Fig. II). A. A. Gr. Wauchii. Auf Aesten der Weiden, seilen. L. Familie: AGYRIACEAE (III. p. 150) Taf. F. 62. Der Träger ist warzenförmig, sitzend, und an seiner gan- zen 0!)erfläche mit dem Fruchtlager bedeckt, und dieses letztere ist abermals mit einem häutigen Velum versehen. Das Frucbtlager ist bleibend, mit eingesenkten Scldäuchen und einfachen Sporen. Diese kleine Familie besitzt nur eine Galtung: Agyrium (III. p. 150.) Taf. F. 62, zu wel- cher der Familiencharakler aucb als Gattungscharakter passt. A. A. A. caesium. Fig. 1—5. Weisslich, mit walzigen Schläuchen (Fig. 3), länglichen Sporen (Fig. 5) und durch- bohrtem Velum (Fig. i). Auf IIolz, A. rufum. Fig. G — 9. Iler- voibrechend (Fig. 1. 2); die Schläuche sind in die ver- wachsenen, fleischigen Paraphysen versenkt, sackförmig (Fig. 8) , und die Sporen länglich (Fig. 9). Farbe braun- roth , innen ist der Träger weiss. Auf Holz, selten. Diese Gattung bildet gleichsam die Tubercularien unter den Schlauchpilzen. LI. Familie: PATELLARIACEAE (III. p. 151) Taf. G. 63. Kleine, schüsselförnn'oe Pilze mit Schläuchen und Paraplnsen und zelligen Sporen, Hierher gehören: Cryp- todiscus (III. p. 151). Taf. G. 63. Fig. 1—4. Scbüs'sel- l'örmig, hervorbrechend, gerändert. Fruchtlager wachsartig. Sporen quergctheilt. A. A. Cr. pallidus. Hervorbrechend ; Rand weiss: Fruchtlager orangegelb. Auf Holz. Mellitio- xcv sporium (III. p. 151). Taf. G. 63. Fig. 5—8. Von der vo- rigen Gattung nur durch die hornartig-häutige dunkle Cu- pula (Pig. 6), die grossen Schläuche (Fig- ^) und die viel- zelligen Sporen (Fig. 8) unterschieden. A. \. M. versicolor. Länglich, hervorhrechend ; das Fruchllager spangrün. Auf moderndem Laubholze. Die ganze Familie unterscheidet sich von den Pezi- zeen durch die zelligcn Sporen, und daher können wir die früher als Typus betrachtete Patellaria alrata nicht mehr für eine Patellaria erkennen, da sie einfache Sporen und den Bau eines Cenanginm hat. LH. Familie: PEZIZEAE (IIL p. 125). Taf. G. 64. Be- cherförmig, mit einem oberen Fruchtlager, dessen Schläuche röhrig, und die Sporen einfach sind. Diese grosse Familie ver- dient eine monographische Bearbeitung mit zu Grundlegung tüchtiger mikroskopischer Analysen und vollkommen guter Abbildungen. Folgende Gattungen sind zu merken wichtig: Propolis (in. p. 125) Taf. G. 64. Fig. 1-4. Die Cupula ist eingesenkt , randlos, und mit dem dicken Fruchtlager bedeckt (Fig. 2) ; die Schläuche (Fig. 3) sind von einfachen Paraphysen umgeben , und enthalten stabförmige Sporen (Fig. 4). A. A. Pr. phacidioides. Unter der Oberhaut mo- dernder Blätter des Arbutus Uva ursi. Stictis (HL p. 125). Taf. G. 64. Fig. 5—8. Die Cupula länglich, sich öffnend, eingesenkt; das Fruchtlager wachsartii,' ; die Schläuche(Fig 1) von Paraphysen umgeben ; die Sporen (Fig. 8) einfach. A. A. St, versicolor. Die Cupula braun, am Rande lappig; das Fruchtlager weiss; die Sporen länglich, gekrümmt. Auf moderndem Weidenholze, selten. Volutella (III. p. 125) Taf. G. 64. Fig. 9 — 11. Die Cupula präsentirtellerförmig und oben mit einem trommelfellähnlichen, am zurückge- rollten Rande befestigten Schleier (Fig. 9 — 11) geschlossen. A. A. V. volvata. Pilz bräunlich , Schleier weiss. Auf ver- trockneten Aesten der Schlehen. Peziza (III. p. 153). Taf. G. 64. Fig. 12—19. Die Cupula früher geschlossen, dann geöffnet, das Fruchtlager besitzt Paraphysen und Schläuche, welche die Sporen ausstreuen, ohne ausgestossen zu werden. Die Sporen einfach. A. A. P. Acetabulum (Fig, 12 — 14), grau, Fruchtlager bräunlich, der Stiel grubig, die Schläuche (Fig. 13) keulig, achtsporig; Paraphysen einfach; Sporen eiförmig, einen grossen und mehrere kleine Oel- tropfen (Fig. 14) enthaltend. Auf der Erde in Gärten. P. pulchella (Fig. 15) gestielt, wollig, weiss, innen orangegelb. Auf faulenden Aesten, gemein. P. radiata (Fig. 16) weiss. XCVI Rand spitzig gc/älint. Auf modernden Pflanzen, sollen. P. selosa. (Fi{^. 17). Eingesenkt, sitzend, orangegclb, aussen und am Hände mit langen braunen Horsten umgeben. Auf moderndem Holze. P. leucoloma (Fig. 18. 1',)). Sitzend, aussen weiss, zartwoliig, Fruehtlager hochroth. Auf der Erde im Garten häufig. Bulgaria (III. p. 103). Taf. G. 64. Fig. 20 — 23. Die Cupula ist gerandet, aufgetrieben, innen gallertartig, aussen rauh und fallig. Das Fruclitlager ist scheibenförmig schwarz. Die Schläuche (Fig. 21. 22) mit einfachen Paraphysen umgeben , achtsporig ; die Spo- ren (Fig. 23) schwarz. A. A. B. incjuinans. Aussen rauli, schwarzbraun, fallig, Fruchtlager schwarz. Auf faulenden Eichenstöcken. Ascobolus (III. p. Iö3). Taf. G. 6i. Fig. 24 — 29. Die Cupula ist gerandet, wachsartig; das Frueht- lager besieht aus Paraphysen, zwischen welchen die Schläu- che liegen, welche bei der Sporenreife aus dem Frucht- lager herausgestossen werden (Fig. 27); sie sind achtspo- rig (Fig. 28); die Sporen (Fig. 29) scliwarz. A. A. Asc. furfuraceus. Grünlich, durchscheinend. Auf Kuhmist häufig. Cenangium (III. p. i5i). Taf. G. Gi. Fig. 30—33. Die Cupula ist häutig-hornaitig, früher geschlossen, später geöfi'net ; das Fruchtlager wachsartig ; die Schläuche (Fig. 32) dünn, mit Paraphysen umgeben; die Sporen (F"ig. 33) einfach. A. A. C. ferruginosum. Aussen braun, dunkel , in- nen gelber. Auf Aesten der Kiefer. Tvmpanis (III, p. 154). Taf. G 64. Fig. 34-39. Viele Pilze sind auf dem- selben Träger verwachsen (s. Fig. 35), und jeder Ast des- selben endigt in eine früher geschlossene (Fig. 36), später geöffnete Cupula, welche das dunkle Fruchllager (Fig. 37. 38) trägt. Die Schläuche (Fig. 39) sind walzig. Wir fauden keine Sporen. Der ästige Träger bildet gleichsam den •Uebergang zur nächstfolgenden Gattung. A. A. T.. conspersa. Träger aussen und innen schwarz, Fiuchtlager gelblich- schwarz. Auf Aesten der Vog(!lbcere (Scn'bus Aucuparia). Cordierites (III. p. 154) taf. G. 64. Fig. 40-42. Der hohe ästige Träger ist gebrechlich, und trägt an der Spitze seiner Aeste eine am Bande eingerollte Cupula (Fig. 41). Die Sporen (Fig. 42) sind einfach. A. A. C. guianensis. Schwarzgrau, bereift. yVuf moderndem Holze, aus Cayenne. MII. Familie: (iEOGLOSSEAE (III. p. 156). Taf. G. 65. Fleischige, keulenförmige Pilze, an der Keule mit dem begränztcn schlauchtragenden Fruchtlager bedeckt. Sporen getheilt. Es ist aus dieser kleinen Gruppe nur eine Gattung bekannt: Geoglossum (III. p. 156) Taf. G. 65. i xcvn Ihre Arten sind alle schwärzlich gefärbt, und ihre Schläuchfi sind sackförmig (Fig. 3. 7), und enthalten viele slabtürmige, getheilte Sporen (Fig. 4. 8). A. A. G. glabrum (Fig. 1 — 4). Braunschwarz; Fleisch faserig, etwas heller gefärbt. Besitzt keine Haare. G. hirsulum (Fig. 5 — 8). Rauh, feinhaarig, die Haare an/Fruchtlager entspringen zwischen den Schläu- chen und Paraphysen (Fig. 7), sind schwarz und pfrieinen- förmig; die Schläuche sind sackförmig, und enthalten viele parallel gelagerte, 10 — 20zellige braune Sporen (Fig. 8). Beide Arten kommen auf sumpfigen Wiesen vor, und sind ungeniessbar. LIV. Familie: LEOTIACEAE (III. p. 156). Taf. G. 6ß. Kopfförmig-keulige Pilze, mit oberständigem oder unter- ständigem, wachsartigem, streng abgegränztem, glattem Fruchtlager, mit Schläuchen, Paraphysen und mit unge- theilten einfachen Sporen. Alle uns bekannten Pilze dieser Gruppe sind gestielt. Folgende Gattungen sind wichtig: Vibrissea (III. p. 156). Taf. G. ßß. Fig. 1—4. Die Keule kopfförmig, nach unten eingerollt (Fig. 2. 4), gerandet. Das Fruchtlager gefärbt , und bei der Sporenreife treten die Schläuche empor, und machen es gleichsam sammtartig. A. A. V. truncorum (Fig. 1 — 2). Köpfchen flach, goldgelb. Stiel weiss. V. Persoonii (Fig. 3. 4). Köpfchen gewölbt, roth , Stiel grünlich. Beide Arten auf faulenden Baum- stöcken, s. selten. Mitrula (III. p. 157). Taf. G. 66. Fig. 5. Die Keule aufgeblasen, eiförmig, an der Basis dem Strünke enge anliegend. Sporen einfach, in walzigen Schläuchen (Fig. 5. a). A. A. M. Heyderi. Bräunlichgelb. Auf modernden Fichtennadeln, s. selten. Spathulea (III. p. 157). Taf. G. ßQ» Fig. 6 — 10. Die Keule spatellormig, flach, an der Seite etwas herablaufend (schief aufgesetzt), wachsartig ; die Schläuche vielsporig (Fig. 9) mit gekrausten einfachen Paraphysen umgeben. Die Sporen stabförmig (Fig. 10). A.A. Sp. flavida. Stiel weiss, Fruchtlager gelb. In Wäldern. Cucu Ilaria Taf. G. 66. Fig. 11 — 14. Hut ausgebreitet, an der ünterfläche mit dem wachsartigen, begränzten Fruchtlager bedeckt, dieses ist gefärbt, und später zart gefaltet. Wir besitzen keine Analyse dieser seltenen Pilze; beide Arten nur in England beobachtet. A. A. G. helvel- loides Fig. 11 — 12. Hut gelbbraun, am Rande eingerollt. Fleisch dicht, weiss. Fruchtlager orangegelb. Stiel weiss, derb. C. infundibuliformis Fig. 13, 14. Hut grünlich-schmutzig; Fruchtlager weisslich. Stiel blass olivengrün. Fleisch derb, weiss. Leotia (III. p. 157). Taf. G. ßß. Fig. 15 — 19. Hut 7 xcvm keulig, fast kopfföriDiij ; Fiuchtlagcr begrenzt, fleischig oder gallerlarlig, gefärbt. Schläuche (Fig. 16.18) lang, wal- zig, achtsporig; Sporen (Fig. 17. 19) einfach. A. A. L. lu- brica Fig. lö — 17. Keule grün, Suel gelb. L. uliginosa. Fig. 18 — 19. Keule orangcgelb. Stiel weiss. An schaltigen, feuchten Orten unter Laubholz. LV. Familie: IIKLVELLACEAE (III. p. 158). Taf. G. 67. Fleischige essbare Pilze, mit mützenförmigein, keglichem oder lappigem Hute, auf dessen Oberfläche das waclisartigc Fruchtlager liegt, welches aus langen achlsporigen Schliuichen mit Paraphvsen besteht. Sporen einfach. Bisher sind nur folgende drei Gattungen bekannt. Verpa (III. p. 158). Taf. G. 67. Fig. 1 — 3. Hut glockenförmig, frei (Fig. 1. 2), glatt. A. A. V. Kronibholzii. Hut braun , gebrechlich, Schläuche (Fig. 3) achtsporig, Sporen eiförmig, vStiel fleischfarb. Selten in Wäldern. Helvella (III. p. 158) Taf. G. 67. Fig. 4 — 12. Hut mutzen förmig, lappig, grubig, gefaltet. Schläuche achtsporig (Fig. o. 6). A. A. H. clastica. Fig. 4 — 6. Hut blassledergelb. Stiel weiss. H. crispa (Fig. 7 — 8). Hut blass, gefaltet. Stiel grubig, weiss. Sporen ei- förmig (Fig. 8). H. indata (Fig. 9). Hut grubig, rothbraun, gebrechlich. Stiel röthlich. II. Klotzschiana (Fig. 10, 11). Hut braun, zvveilappig ; Stiel ledergelb, Sporen eiförmig, einen Oeltropfen enthaltend. H. atia (Fig. 12). Hut zwei- lappig, oben und unten schwarz; Stiel schwarz. Alle Arten auf der Erde in Wäldern. Morchella (III. p. Iö8). Taf. G. 61. Fig. 13 — 16. Hut mit netzförmig verbundenen Adern bedeckt. Schläuche (Fig. 16) achtsporig; Sporen einfach. A. A. M. conica C''"'»* '^)' *^"'- I^cgelfönuig, mit dem Stiele verwachsen, graubraun. Stiel weiss. IM. bohen)ica. Fig. 14 — 16. Hut mützenlörmig , frei, gelbbraun. Stiel weisslicli, markig, später hohl. Heide auf der Erde; wohlschmeckend, werden mMorcheln, Maurochen« genannt. II. Gruppe: BASIDIOPHORI (III. p. Iö9). Das Frucht- lager trägt ein- oder vicisporige Basidien. Die Sporen sind acro- oder pleurogen. Die Glieder dieser zweiten Gruppe sind am vollständigsten und am längsten bekannt. Sie bilden neun Familien, und umfassen mikroskopische und auch die grössten der bekannten Pilzformen. Die Galtungen sind nicht mehr so reichlich , und die Gestaltung der Früchte ist schon sehr beschränkt, aber um so zahlreicher sind die Arten , und namentlich die Gattung Agaricus XCAK dürfte wohl die artenreichste Pflanzengattung auf dem Erd- balle sein. Die bekannten Familien sind : LVI. Familie: TUBEHGULÄRIACEAE (IH. p. 159). Taf. G. t)8. Kleine, hervorbrechende, oder oberflächHch auf- gewachsene, ausgegossene oder kugliche , oft vielgestaltige Pilze, deren einfache Sporen auf fadigen Basidien stehen, welche letzteren auf einem träger -ähnlichen Organe be- festigt sind. Die Sporen sind einlach; gallerartige , feste, selten staubige Sporenmassen bildend , welche das aus Basidien bestehende Fruchtlager bedecken. Sie sind acrogen, selten kettenförmig genihel. Frühere Systemaliker stellten die hieiher gehörigen Galtungen zu den Goniomyceten, die Basidienbildung und den anatomischen Bau übersehend. Die wichtigsten Gattungen sind: Uymenula (III. p. 160) Taf. G. GcS.' Fig. 1—4 Der flache, gerandete Träger (Fig. 2) ist oben mit fadenförmigen, aufrechten, gedrängten Ba- sidien (Fig. .S) bedeckt, welche einfache Sporen tragen (Fig. 4). Die Substanz ist fast wachsartig. A. Ä. H. vulgaris. Weiss. Auf vorjährigen vertrockneten Stengeln der (Nessel häufig. Myrothecium (III. p. 160). Taf. G 68. Fig. 5 — 8. Wie die vorige gebaut, aber der Band ist wollig , und in der Jugend überdecken diese Wollfäden den ganzen Pilz. Die Basidien (Fig 7) sind fädig, die Sporenmasse ist brei- artig, die Sporen (Fig. 8) sind walzig. A. A. M. Verrucaria. Wollfäden weiss; Fruchtlager und Sporenmasse grün. Auf faulenden Pflanzen, selten. Ph vmalos t r o m a (Hl. p. 160) Taf. G. 68. Fig. 9—10. Träger blasig, zerfallend (Fig. 9). und später sind Izwischen diesen Zellhlasen die Sporen (Fig. 10) eingestreut. A. A. Ph. stercorarium. Weiss. Spo- ren eiförmig. Auf vertrocknetem Bindskoth, häufig. Mela- nostroma (III. p. 160) Taf. G. 68. Fig. 1 1-12. Der Träger ist hornartig, die Rinde durchbrecheud, die Sporenmasse fest, weiss; Sporen (Fig. 12) spindelförmig oder walzig. A. A. M.minutum. Weiss ; Träger schwarz. Auf abgestorbenen Aest- chen, seilen. Gliostroma (III. p. 161). Taf. G. 68. Fig. 13 — lö. Träger polsterförmig, faserig -galleitartig, ganz mit der Sporenmasse umgeben (Fig. 14). Sporen (Fig. 15) ei- förmig. A. A. Gl. pezizoides. Weiss. Auf moderndem Poly- stigma (Sphaeria) lyphinum, selten. Chroo ström a (III. p. 161). Taf. G. 68. Fig. 16. 17. Der Träger ist gallertartig, durchsichtig, gelb; die grosse Sporen (Fig. 17) sind ihm später eingesenkt. A. A. Gh. pini. Gelb. Auf modernden INadeln der Fichte etc. Crocysporium (III. p. 161). Taf. G. 68. Fig. 18—20. Der Träger besieht aus getheillen ein- 1 * lachcM Fäden, welche an ihrer Spil/.e die Sporen tragen (s. Fig. li)). Die Sporen sind unten vomFensterclien durch- bohrt. A. A. Cr. Aegerita. Weiss. Sporen verkehrt eiförmig. Aut laulendem IJolzc am Ifer der Bäche. F p i c o c c u m (III. p. 142). Taf. G. 68. Fig. 21—23. Der Träger ist flei- schig, zeMig, kuglich (Fig. 21), und die Sporen sind an seiner Oberfläche mittelst kurzer, sliellVirmiger liasidien befestigt. Die Spoicn (Fig. 22. 23) sind sphärisch-tedrae- drisch, und die Sporenhaut ist meist warzig. A. A. E. her- baruu). Kleine dunkle Punkte sitzen in rolhen Flecken, mit dunklem röthlichem Träger und braunen Sporen ; häufig. Dacryomyces (111. p. 102). Taf. G. G8. Fig. 2i — 2(5. Der Träger gallertig, sitzend, aus langen, ästigen, getheilten Fäden bestehend, deren Spitzen die Basidien bilden, und die zusammengeketteten Sporen (Fig. 2(j) tragen. A. A. D. lacrvmalis. Ilothgelb. Auf Tannen- und Fichtenholz. Periol a (III.' p. 102). Taf. G. 68. Fig. 27. a, b, c, d. Der zellige Träger ist an seiner Oberfläclie mit dem Fruchtlager bedeckt. Die Sporen werden von den Endgliedern der kurzen ketten- förmigen Basidien (Fig. d) gebildet, zwischen welchen lange, ästige, ungetheilte Fäden stehen (Fig. b. c). A. A. P. hirsuta. Ochergelb; selten. Chaetostronia (Ili. p. 162). Taf. G. 68. Fig. 28 — 31. Der Träger ist sitzend oder ge- stielt, gänzlich oder nur oben vom Fruchtlager bedeckt; dieses letzlere ist wachsartig , utid ist aus fädij^en Basidien (Fig. 29. 30) gebildet, zwischen welchen zellige Borsten stehen. Die Spoien (Fig. 31) sind spindelförmig. A. A. Ch. Buxi. Bosenrolh , auf nioderriden Blättern des Buxus sem- pervirens. Fusarium (111. p. 163). Taf. (i. 68. Fig. 32 — 3ö. Der Träger ist flach, fleischig, und oberhalb mit fädigen Basidien (Fig. oi) und einer dicken Sporenschichte (Fig. 33) betleckt. Die Sporen spindellöi-mig (Fig. 3ö). A. A, F. GeoTi^inae. Fleisclirolh, nnregehnässig ausgegossen. Auf modernden Wurzeln der Dahlien. Tubercularia (III. p. 163). Taf. G. 68. Flg. 36 — SO. Der Träger ist fleischig, warzenlöiinig, kuglich oder stielförmig, und oben verdickt. Das Fruchllager besteht aus aufrechten fädigen Paraphysen und Basidien (Fig. 38. 31)), welche oberhalb mit der festen, gefärbten Sporenschichte bedeckt sind. Die Sporen sind einfach (Fig. 40). A. A, T. vulgaris, hochi'olh , aus der Binde hervorbrechend. Gemein, auf modernden Aesten, auf Pdbes rubrum. Ditiola (III. p. 163). Taf. G. 68. Fig. 41 — 44. Der fleischige Träger ist nach oben kopfförmig, unten wurzelnd (Fig. 42), und das Köpfchen ist mit dem Gl Fruclitlaj^er, dieses letztere aber mit ein em'zarteu Solileier be- deckt. Das Fruchtlager hat kurze, fadenförmige Basidien (Fig-. 43), welche an ihrer Spitze die vereinzelten eiförmigen Sporen (Fig. 44) tragen. A. A. D. radicata. Fleischfarb. Auf moderndem Tannenholze. LVII. Familie: GOHYNEACEAE (lll. p. 164). Taf. G. 69. Der Träger ist mit dem oberflächlichen Fruchtlager bedeckt, faserig, fleischig, oder zellig. Die Basidien sind fädig oder slielförmig. Die Sporen qnergetheilt, zwei- bis vielzellig. Folgende (^attungen sind bekannt: Selenospo- rium (III. p. 164). Taf. G. 69 Fig. 1—3. Wie Fusarium gebaut; die Sporen (Fig. 3) aber quertheilig , vier- bis sechszellig. A. A. S. herbarum. Fleischfarb , verbreitet, ge- sellig. Auf modernden Stengeln der Umbelliferen und Asperifolien. Exosporium (III. p. 165). Taf. G. 69. Fig. 4 — 6. Träger hornartig, warzenförmig, hervorbrechend (Fig. 5), oben mit keuligen Sporen (Fig. 6) bedeckt. A. A. E. Tiliae, klein, schwarz; Sporen braun. Auf allen abge- fallenen Aeslchen unserer Linden, höchst gemein. Dam- nosporium Taf, G. 69. Fig. 7—10. Der Träger warzen- förmig, und an der ganzen Aussenfläche mit gedrängten, gestielten, spindelförmigen, quergebänderten Sporen (Fig. 9. 10) bedeckt. A. A, D. Bulliardi. Gelb. Auf modernden Baumstöcken, selten. Coryneum (III. p. 165) Taf. G. 69. Fig. 11 — 16. Der Träger ist hervorbrechend, polsterig oder scheibenförmig, fleischig-zellig, und oben mit stiel förmigen Basidien und zelligen Sporen bedeckt. A. A. G. umbonatum (Fig. 11 — 13). Schwarz; Sporen (Fig. 13) hell, mit Paraphysen umgeben. Auf Birkenästchen selten. G. disciforme (Fig. 14 — 16). Schwarzbraun; Sporen braun, Basidien weiss, oft ästig (Fig. 16); keine Paraphvsen. Auf Aesten der Birke selten. Podisoma (III. p. 165). Taf. G. 69. Fig. 17—22, Der gallertig-fleischige Träger besteht aus sehr langen, gewun- denen, einfachen, ungetheilten Fäden, welche an ihrer Spitze die Sporen tragen, mithin Basidien sind. Die Sporen sind zweizeilig (Fig. 22), und vorzüglich an der Aussenfläche des Trägers gelagert (s. Fig. 19), aber in der IMilte (Fig. 20) und auch am Grunde (Fig. 21) der Trägersuhstanz findet man Sporen eingestreut, welche durch den Basidienwachs- thum endlich an die Aussenfläche gelangen. A. A. P. fuscum. Gesellig, keuüg, braun; Basidien ungetheilt, weiss, einfach; Sporen braun. Bricht aus der Binde der Aeste des Wach- holders hervor. Gleichsam eine Puccinia mit gallertarligeui Träger. eil LVIII. FainlJie: TREMKLUNAE (III. p. 166). Taf.C. 70. Dir Trüger ist ^'allerlartig, unregelmnssig, lappig, kuglich, keulig oder scluissellönnig, und an der Oberfläche mit einem Fruchllagcr aus einzelnen l'adigen Basidien mit ein- fachen lerminalen Sporen bedeckt. Wichtige Gattungen sind: Corync (111. p. 166). Taf. G. 70. Fig. 1 — 4. Gestielt; der Stiel ist aufrecht, oben keulig, verdickt, und mit dem Fruchlliiger bedeckt. Die Basidien sind in Schleim einge- senkt , ästig (Fig. 3. 4). Die Sporen einfach. A. A. C. tur- Linata. Stiel schwär/lich; Fruchtlager «eisslich. Auf mo- derndem Holze, selten, llyperomyxa (IM. p. 166). Taf. G. 70. Fig. 5 — 9. Der Träger ist aufsitzend , galleilartig, und ganz mit den Fäden der Basidien und den Sporentrauben durchwebt. Die Basidien sind dünne, mit einer Schleiin- scheide umgebene Fäden , an deren vSpitze die Sporen- trauben stehen (Fig. (S). Die Sporen sind einfach, dunkel (Fig. 9). A. A. H. stilbosporoiaes. PunktRirmig, schwarz (Fig. 0. 6). Trägerschleim weiss, hell; Sporen verkehrt ei- förmig, schwarzbraun. Auf dem Holze des Corvlus, selten. Nematclia (III. p. 167). Taf. G. 70. Fig. 10. 11. Der polsterige Träger ist aussen mit dem Frux^htlager bedeckt, und sein Kern ist fleischig und weiss. Die Basidien sind einfache, oft kriechende Fäden, welche die grossen Sporen (Fig. 11) an ihrer Spitze tragen. Das grubige Fruchllagcr ist schleimig. A. A. Nematelia virescens. Grünlich. Auf Kichenäslen im Frühjahre. Exidia (III. p. 168). Taf. G. 70. Fig. 12 — 17. Becherförmig, selten ausgebreitet; Fiuchtlager fest, gallertartig, oben oder innen stehend, aus verwebten Para])hysen mit einzelnen zwischenstehendcn Basidien (Fig. 15. 1()), welche sich über die Oberfläche erheben (Fig. 14) und ein/eine Sporen tragen. A. A. Ex. Auricula -ludae. Becherförmig, aussen haarig (Fig. 13), innen braunrolh, getrocknet schwarz, Sporen (Fig. 17) länglich, gekrümmt. Auf dem gemeinen Holler, häufig. LIX. Familie: ISABIEAE (III. p. 169). Taf. G. 71. Keulige, ästige oder Iraubige Pilze, deren Oberfläche mit einfachen, fadenförmigen Basidien, ohne deutliche Para- physen oder BasilarzcUen bedeckt ist, und welche einfache terminale Sporen tragen. Auch diese Familie wurde von früheren Schriftstellern iheils zu den Schimmelarten, theils zu den Hvphomyceten gestellt, wohin sie ihrer Frucht- bildung nach nicht gehört. Sie sind die einfachsten Keu- lenpilze, an die wir sie auch unmittelbar anschliessen. Folgende Gattungen sind vorzüglich wichtig: Ceratiuui cm (III. p. 169). Taf. G. 71. Flg. 1 — i. Der Pilz ist ästig, galleriartig , an der Oberfläche mit einfachen Basidien be- deckt (Fig. 3. 4), welche einer Warze aufsitzen, und eine einfache Spore tragen. A. A. C. hvdnoides. Weiss, zart; auf faulenden Baunistöcken gemein. Isaria (III. p. 169). Taf. G. 71. Fig. 5 — 7. Keuhge oder ästige faserige Pilze, deren Faserzellen an der Oberfläche der Aeste unmittelbar in die Basidien (Fig. 6. 7) übergehen. Sporen einfach. A. A. Is. ciirina. Weiss, oben goldgelb, oft ganz gelb, und die Aestchen weiss. Auf vermoderten, vertrockneten, vor- jährigen Blätterschvvämmen häufig. Anthina (III. p. 170) Taf. G. 7l. Fig. 8. 9. Aestig, fast fadenförmig, oben pin- selförmig getheilt , und an der Oberfläche mit Fasern und Basidien und Sporen (Fig. 9) bedeckt. Die Gattung ist höchst dubios und unsere Abbildung derselben und der beiden Arten der nächstfolgenden Galtung sind entlehnt, und daher wenig brauchbar. A. A. A. subulata (Pterula Fr.). Weiss, oben gelblichbraun. Auf feuchtem Boden bei Angers in Frankreich. Pterula (III. p. 170). Taf. G. 71. Fig. 10—12. Keulige, äsiige, an der Spitze pinselförmig-getheiltc Pilze. Eine brauchbare Analyse der Gattung fehlt. A. A. Pt. peni- cillata. Fig. 10. Hochorangeroth. Auf modernden Pflanzen, Pt. flamea (Fig. 11. 12), fast feuerfarb, nach oben ausge- breitet, die Aeste an der Spitze gelblich. Auf modernden Eichenblättern, s. selten. LX. Familie: GLAVARIAGEAE (III. p. 17!) Taf. G. 72. Keulige oder ästige Pilze, welche auf ihrer Oberfläche ein Fruchtlager mit Basidien tragen. Die Basidien sind lädig, einfach, oder viersporig. Die Sporen sind einfach. Die wichtigsten Gattungen sind: Pisti Ilaria (III. p. 171) Taf. G. 72. Fig. 1 — 3. Kleine gestielte keulige Pilze , wo der Stiel sich gleichsam zur Keule erweitert. Die Basidien sind einfache Zellen, und tragen einzelne Sporen (Fig. 3). A. A. P. pusilla. iWeiss. Auf faulenden Blättern. Sclero- mitra (Sturm. III. 2. p. 59) Taf. G. 72. Fig. 4 — 7. Gestielte, kleine, keulige Pilze, deren Keule mit einem gefärbten, heterogenen Fiuchllager, mit gabiigen Basidien, pfriemen- ftirmigen Sterigmaten und einfachen Sporen bedeckt ist. A. A. Sei. niicans. Stiel weiss; Fruchtlager hochroth. Ge- mein, auf vertrockneten Pflanzenstengeln, v, auf Eryngium. Typhula (III. p. 171) Taf. G. 72. Fig. 9. 10. \i. Pilze, deren Stiel aus einem heterogenen Knollen entspringt, sich oben keulig verdickt, und mit einem vvachsartigen Fruchf- lager bedeckt ist, dessen Basidien gabiig sind. A. A. CIV T. ervlliidpus (Fig. 9). Knolle braun, dunkel, hornartiii;; Stiel rotlibraun ; Keule weiss. T. filiforniis (Fig. 10). Knolle licht- braun , Stengel unten haarig, nach oben allniälig verdickt, weiss. T. scierolioides (Fig. 11). Knolle rolhbraun; Stiel und Keule dick, kurz, weiss. Alle auf faulenden Pflanzen- resten und Holz. Caloceras (III. p. 172). Taf. G, 12. Fig. 12 -li. Kin gabligvcrästeter, knorplig-gallertiger Pilz, mit schmierigem, zerfliessendem l'ruchtlager und fädigen, vielfach verästeten Basidien, auf deren As^spitzen die ein- fachen Sporen stehen (s. Fig. 14). A. A. C. viscosa. Wurzel weiss , oben hochorangegelb. Auf faulenden Hauniwurzeln in fetter Walderde, i^^emein. Ciavaria (HI. p. 172.) 1 af. G. 72, Fig. 15 — 20. Fleischige, keulige oder ästige Pilze, deren Oberfläche mit dem wachsartigenF'ruchtlager bedeckt ist. Die Basidien (Fig. 10. 1'.)) haben vier Sterigmata , und die einfachen Sporen sind pleurotrop (Fig. 17. 20). A. A. Gl. Botrytis (I'ig. 15 — 17). Fleischfarb, Spitzen der Aeste gezähnt, röthlich. Cl. pistillaris (Fig. 18—20). Fleischfarb, später ochcrgelb, keulig, einfach. Beide Arten aufderFrde in Wäldern, gemein. Alle Arten der Galtung sind essbar. llericium (III. p. 172). Taf. G. 72. Fig. 22, 23. Ein (lei- schiger Strunk zertheilt sich in unzählige gedrängte, runde, pfriemenförmige Aestchen. A. A. H. Fritiaceus (Fig. 22). Weiss, fleischig. — H. coralloides (l'ig 23). \ ieliach ver- äsfet, weiss. Beide essbar, an Laubhölzern, vorz. anJuglans regia. Sparassis (III. p. 173). Taf. G. 72. Fig. 21. Ein grosser, ästiger, fleischiger Pilz, dessen Aeste blattartig ausgebreitet, lappig und kraus sind. A. A. Sp. brevipes. Ochergelb, Fleisch weiss, wohlschmeckend. In Wäldern. LXI. Familie: AUBIGULAHIM (III. p. 173). Taf. G. 73. Verschiedengestaltige, lederarlige Pilze mit einem glatten Kruchtlager, welches aus nebeneinander gelagerten Basi- larzellen und aus grossen viersporigen Basidien besteht. Die Sporen sind einfach. Oft finden sich zwischen den Ba- sidien auch Pollinarien in Gestalt einfacher, sackförmiger Zellen. Folgende Gattungen sind wichtig: Ilvpochnus (III. p. I7i). Taf. G. 73. Fig. 1. Flach ausgebreitet, häutig, faserig, mit einem unvollkommenen Fruchtlager. A. A. H. rubrocinctus. Bosenrolh mit hochrothem Rande. Auf China- rinden, häufig. Phlebia (III. p. 17 i). Taf. G. 73. Fig. 2. Ausgebreitete, kriechende, gallertig-wachsartige Pilze mit einem oberen, später unregelmässig warzigen, faltig-kam- migen Fruchllagcr. A. A. Phl. merismoides. Weinroth ; auf Moosen. Thelephora (III. p. 175) Taf. G. 73. Fig. 3—10. cv Das einseitige Fruchllager ist zusammenliängend, oder es zerreisst in kleine Parthien (¥\^, 10), und seine Basidien (Fig. 4. 8) sind viersporig-, die Sporen einfaclu A. A. Th. caryophyllea (Fig. 3 — 5). Gestielt, nach oben lappig, braun. Auf der Erde in Wäldern. Th. hirsuta Fig. 6 — 8. Hut haarig, gebändert, Fruchtlager orangegelb. Sporen eiförmig. An modernden Stöcken häufig. Th. mesenterica (Fig. 9), sitzend, oben gebändert, sclimutzig weisslich, unten grubig violet. Am Birkenstöcken, gemein. Th. (Cora) gyrolophia (Fig. 10). Gelblich, papierartig, und das Frucht- lager zerreisst in kleine Inselchen. Auf Baumstämmen aus Amerika. Merisma (III. p. 175) Taf. G. 73. Fig. ll — 15. Lederartige, ästige Pilze, deren ganze Oberfläche mit dem Fruchtlager bedeckt ist, mit viersporigen Basidien und einfachen Sporen, mit warziger Sporenhaut. A. A. M. foe- tidum (Fig. 11 — 13). Dunkelbraun, Aeste flach, kammförmigj stinkend. M. truncatum (Fig. 14 — 15), klein, fast einfach, keulig, oben verdickt, braun. Beide Arten in Wäldern. Quepinia (III. p. 176) Taf. G. 73. Fig. 16. 18. Ein gallert- artiger, fast spatelförmig-keuliger Pilz, der das Fruchtlager auf der einen Fläche der Keule trägt. A. A. G. Spathu- laria (Fig. 16. 18). Stiel und Fruchtlai^er orangegelb. Auf der Erde. Aus Carolina. Helotium Taf. G. 73. Fig. 19 — 22. Ein gestielter Pilz mit centrischem Hute, welcher auf der Unterseite ein glattes Fruchtlager hat. A. A. H. glabrnm. (Fig. 19—20). Weiss, glatt. H. hirsutum (Fig. 21. 22). Haarig. Auf moderndem Laubholze, s. selten. Cyphella Taf. G. 73, Fig. 23 — 26, Gleichsam eine Peziza, deren inneres Frucht- lager aber Basidien und Pollinaricn (Fig. 26) enthält. A. A. C. Digitalis (Fig. 23). Hängend, braun, innen gelblich. Auf Tannenrinde. C.Taxi (Fig. 24 — 26). Klein, weiss, haarig Auf Taxus baccata bei Paris. Cratarellus (III. p. 175) Taf. IL 78. App. Fig. 26 — 29. Gestielte, trichter- oder trompetenförmige Pilze, welche an ihrer Unterfläche das wachsartige Frucht- lager tiagen, welches zwei- und dreisporige Basidien besitzt. Die Sporen sind einfach und pleurotrop. A. A. Cr. cornu- copioides. Hut schwarzbraun; Fruchtlager bleigrau, bereift. Gemein, auf der Erde in Wäldern. LXII. Familie: HYDNEI (HI. p 176) Taf. G. 74. Das Fruchtlager dieser sehr verschiedengestaltigen Pilze ist borstig, stachlig oder gezahnt, und auf den einzelnen Stacheln oder Zähnen stehen die Basidien. Die Sporen sind einfach. Die wichtigsten Gattungen sind: Grandinia (III. p. 177) Taf. G. 74. Fig. 1 — 2. Die Arten dieser Gattung bilden krusten- CVI förmige Ueberzüge mit warzigei- , stacliliger oder körniger Oberfläche. Die IJasidicn sind einfache, verfilzte Fäden, mit einzelnen, terminalen vSporen. A. A. (i. cruslosa. Weiss. Vor- züglich häufig auf alten Dachschindeln, Odontia III. p. 117) Taf. G. 74. Fig. 3. 4. Das Fruchtlager ist stachlig, und jeder Stachel ist an der Spitze mit einem Bündel ästiger Borsten versehen (Fig. 4). A. A. O. barba jovis. Weiss, Spitzen und Borsten der Stacheln gelbbraun. Auf modelnden Fichenästen, s. selten. Radulum (III. p. 177) Taf. G. 74. Fig ö. G. Ein kriechendes Ilydnum mit minder entwickelten, oft zahnför- migen Stacheln. A. A. R. orbiculare. Ausgebreitet, weiss. Auf modernden Laubhölzern, gemein. Irpe.\ (III. p, 177) Taf. G. 74. Fig. 7 — 9. Das Fruchtlager steht auf der l ntcrseite des Hutes, ist zähnig, die Zähne sind höchst ungleich, und sind am Grunde netzartig oder blätterig unter einander verbunden. A. A. Irp. pendulus. Fig. 7. 8. Hut gelb, schup- pig-haarig ; Zähne weiss. Auf Nadelholz. Irp. canesccns. Fig. 9. Hut und Zähne gelblich grau. Im südlichen Europa. Hvd- num (III. p. 178) Taf. G. 74. Fig. 10—19. Das Fruchtla'ger ist stachlig, seine Substanz mit der des Hutes gleich; auf der äusseren Stachelfläche stehen die viersporigen Basidien; die Sporen sind einfach. A A. H. membranaceum. Fig. 10. 11. Kriechend, braun, die Spitzen der Stacheln weiss; auf fau- lenden Acstcn. H. Auriscalpium (Fig. 12 — lö.) Gestielt, Hut seillich, dunkelbiaun, haarig; Stacheln grau, lang; Basidien viersporig; Sporen kuglich. Auf faulenden Fichtenzapfen häufig. H. cervjnum (imbricatum Linn). Vig. 16 — 19. Flei- schig, wohlschmeckend, gestielt. Hut braun, schuppig; Sta- cheln grau, rund, spitzig, Basidien viersporig; Sporen warzig. Fleisch röthlich, grau verfärbend. In Wäldern. Sistotrema (HI. p. 178) Taf G. 7i. Fig. 20—23. Hut nach unten mit dem zähnig1)läftrigen Fruchtlager bedeckt; die Stacheln flach- gedrückt, blallartig, ungleich, oft längs eingerollt oder unter- einander verflossen. A. A. S. confluens (Fig. 20 — 22.) Weiss, fleischig. In Wiesen und Wäldern, selten. S. occarium (Fig. 23 . Sit/.end, halbirt, sannulhaarig, weiss; Stacheln flach, ge- bogen , fleischfaib-gelblich. Auf Baumstrünken im südlichen Europa. LXIII. Familie: POLYI'OUEI (III. p. 178) Taf H.75.76. Das Fruchtlager dieser Gruppe ])esteht aus Röhren, Poren oder Gruben, deren Wände an der Innenseite mit Basidien bedeckt sind. Die Basidien sind viersporig; die Sporen ein- fach. DieCiattungen sind: Fistulina (III. p. I79j Taf. H. 7o. I'ig. 1— l. Das Fruchtlager steht auf der Unterseite des Hu- CYII tes^ ist frülier warzig, daiin rölirig, und die einzelnen Röhren sind frei, und innen sporentragend. A. A. F. hepatica. Der Fleischschwamni, essbar. Fleischroth , Fruchtlager weiss , die Substanz; rothgestreÜt., wie Fleisch. Auf Eichen häufig. Bo- letus (III. p. nO) Taf. H. 75. Fig. 5 — 12. Die Pilze sind fleischig; der Hut ist gestielt, an der Unterfläche das Frucht« lager ti'agend (Fig. 6); die Röhren (Fig. 8) sind trennbar von dem Hutfleische und auch unter einander nur leicht ver- wachsen, da jede ihre eigene Wand hat. In der Jugend stehen in der Röhre nur PoUinarien (Fig. 10); bei der Reife auch Basidien (Fig. 9. il) mit vier einfachen gekerbten Spo- ren. Viele Arten der Gattung sind essbar, andere äusserst giftig. A. A. B. scabcr. Hut braun, trocken; Fruchtlager weiss; Stiel voll, aussen weiss, und mit schwärzlich-ver- fnrbten Faserbüscheln zart bestreut. Polyp orus (III. p. 180) Taf. H. 75. Fig. 13—22. Das Fruchtlager besteht aus feinen Poren, Avelche unter einander und mit der Substanz des Hu- tes völlig verwachsen sind. An der inneren Porenfläche stehen viersporige Basidien. Fleischige und korkige Pilze, von denen die letzleren oft vieljälnig sind, und dann über das Iriiliere Fruchtlager das neue legen, und das erslere in Ilutsubstanz umwandeln. Die fleischigen Arten sind oft essbar. A. A. P. ovinus (Fig. 13 — 15.) Gesellig, oder in Rasen wachsend, weiss, flei.«:chig, essbar; Basidien viersporig, Sporen eiförmig (Fig. 15). Auf der Erde in Wäldern. P. umbellatus (Fig. IG — 18). Aestig, fast doldig; die Acste rundlich, weiss, mit dem zarten Fruclitlager bedeckt; der Hut trichterförmig, braun, am Rande eingerollt. Poren flach, Basidien (Fig. 18) viersporig; Sporen länglich. Essbar. Wird Eichliaase genannt. In Wäl- dern, in JMoosboden. P. versicolor (Fig. 19 — 22). Zähe, fast holzig, gehäuft, sitzend, gebändert, fast sammthaarig; Frucht- lager weiss; Poren kurz; Basidien viersporig (Fig. 21), Spo- ren eilörmig-länglich (Fig. 22). Auf faulenden Baumstöcken der Laubhölzer, gemein. Porothelium (III. p. 180) Taf. H. 75. Fig. 23. Der Pilz ist ausgebreitet, kriechend, früher warzig, dann röln ig-porig. A. A. P. subtile. Weiss, am Rande oft gefasert, mit verlängerten, horizontalen Poren. Auf der Rinde des gemeinen Wacliholders, sehr selten in Deutschland. Cellularia (Bufl. Herb. A\i) Taf II. 75. Fig. 24— 2G. Der becherförmige Hut ist auf der Unterseite mit kugelför- migen , sehr kleinen, in die Substanz versenkten, poren- ähnlichen Höhlen (s. Fig. 25. 2G) versehen, welche keine Röhren, wie beiPolyporus bilden; in diesen Höhlen liegt das Fiucht- lager. Der Pilz ist holzisr-lcdcjig. Im südlichen Frankreich CVIÜ kömmt die einzige Art: C. cyathiformis Bull, vor, und ist von neueren Forschern übersehen worden, ilire Analyse sei eine Au%ahe für Frankreichs IVlvcolog^en. (^eriomvces (HI. p. 180) Tat". H. Ih. Fig. 27—28. Der ganze holzig-kor- kige l^ilz ist innen und aussen von grossen Kanälen imd Zellen durchzogen, welche mit dem Fruchllager ausgekleidet sind. Die Sporen (Fig. 28) sind einfach. A. A, C. Fisclieri, schön zimmlhraun, die Lage unter dem Fruchllager ist dun- kelbraun. Selten, auf Tanncnbalken. Favolus (III. p. 181) Taf. II. 75. Fig. 29. 30. Ein fleischig-zäher, gestielter oder seitlich befestigter Pilz, dessen Fruchllager aus sechsseitigen, wachsartigen Zellen gebildet wird , welche die IJasidien ent- lialten. A. A. F. glaber. Sammtarlig, dunkelbraun. Aus Guinea. Hexagona (III. p. 181) Taf. H. 75. Fig. 31-35. Wie die vorige Gattung gebaut, nur sind die W.inde der sechsseitigen Zellen (Fig. 32. 31) mit der Hutsubstanz fest A erwachsen und gleichartig. Die Sporen (Fig. 35) sind einfach. A. A. II. api- aria (Fig. 31. 32). Schwarzbraun, gebändert, und mit bor- stenartigen Fasern bedeckt. Von der Insel Ilawak. II. (lar- michelii (Fig. 33 — 35). Ausgegossen, weiss, zart, Zellen klein. Auf Holz, selten in England, Böhmen. Trametes (III.p. 181). "Wie die vorige Gattung gebaut, nur sind die Poren kurz und unregelmässig , früher sehr klein, später sich erweiternd imd gross, rund, unregelmässig, buchtig oder auch zerrissen. Bildet den Uebergang zu Dacdalea. A. A. Tr. Pini (Fig. 30. 37). Rauh, braun; Poren früher weiss, dann braun. Auf Nadel- hölzern häufig. Tr, gallica (Fig. 38). Hut stricgelhaarig, schv.arzbraun; Fruchtlager lichter braun, Poren gross (1 — H Linie breit), rund. Auf Nadelhölzern in Frankreich. Daeda- lea (HL p. 182) Taf. H. 76. Fig. I— ß. Das Fruchtlager ist buclitig, selten buchtig-blätterig, und die Wände der Zellen entspringen aus der Hutsubstanz, und sind holzig, gebogen, strahlig oder unregelmässig verbunden; die Basidien (Fig. 5) sind viersporig; die S])oren (Fig. 6) einfach. A. A. D. quer- cina (l'ig. l. 2). Ledergelb, korkig, fest; Buchten unregel- mässig. Auf Eichenstöcken, sehr gemein. D. sepiaria (Fig. 3 G), rauhhaarig, braun. Buchten graubraun. Gemein, auf allen Barrieren aus Nadelholz an unseren Strassen. IMerulius (III. p. 183) Taf, IL 76. Fig. 7 — 13. Fleischigledrige, ausgegossene Pilze, mit wachsartigem , unregelmässiggefaltetem Fruchllager, mit viersporigen Basidien und einfachen Sporen (Fig. 9. 10). A. A. IM. destruens (Fig. 7 — 10). Ausgegossen, übelriechend. Band weiss oder weisslich ; Fruchtlager klein, faltig, grubig, ochergelb, staubend. Sporen koffecbohnciiförn)ig. In Häusern au Dielen und Holzwerk , liöehst schädlieh. M. retirugus (Fig;. 11). Häuiig, zart, ledergelb. Auf Moos und faulenden l'flanzentheilen, selten. M. bryophilus. (Fig. 12. 13). Klein, weiss, napfförmig, oben strahlig-gefaltet, die Fallen gabiig. Auf Moosen, selten. Epirhysium (III. p. 183) Taf. H. 76. Fig. 14 — 17. Becherförmig, und innen mit dem gefalteten, wachsartigen Fruchtlager bedeckt, dessen Falten (Fig. 17) gabiig verästet sind. A. A. Fp. argenteum. Weiss; auf Schweinekoth, s. selten. Gyclomyces (III. p. 182) Taf. II. 76. Fig. 18—20. Das Fruchtlager ist buchtig-blätterig, aber die verästeten Blätter laufen nicht strahlig, sondern dem Bande des Hutes pa- rallel (s. Fig. 19), und bilden langgezogene Maschen. A. A. C. fuscus. Auf Bäumen aus Mauritius. LXIV. Famlie: AGABICINI (III. p. 184) Taf. H. 77. Das Fruchtlager ist blätterig oder adrig. Die Blätter und Falten sind mit dem wachsartigen Fruchtlager bedeckt, welches stets aus einer Basilarzellenschichte (Fig. 26. c, r), denBasidien [d], den PoUinarien (t), und der Miltelsubstanz {a. b. b) besteht. Die Sporen sind einfach. Nur folgende fünf Gattungen sind bekannt: Schizophyllum (III. p. 184) Taf. H. 77. Fig. 1 — 4. Die strahlig gestielten Blätter verästen sich gablich, und sind der Länge nach so gespalten, dass zwei äussere halbe Lamellen eine oder drei andere ebenfalls an der Spitze ge- spaltene Lamellen (s. Fig. 3) umschliessen , von welchen die mittlere innere dann die längste ist. Die so verbundenen Blätter sind am Grunde fleischig-verdickt, und neben einander liegend bilden sie unmittelbar den Pilz , der keine eigene Hutsubstanz hat. An den Spaltflächen sind die Blätter haarig, und an der inneren Fläche tragen sie kurze, viersporige Ba- sidien (Fig. 4) mit einfachen Sporen. A. A. Seh. commune. Weisslich , wollig. Auf allem Lindcnholze, s. gemein , und über die ganze Erde verbreitet. Cantharellus (III. p. 184). Taf. H. 77. Fig. 5 — 11. Das Fruchtlager auf der Unterseite des Hutes, als aderförmige, gablichverästete, niedrige, stumpfe, faltenähnliche Blätter (Fig. 6. 7), welche zahlreiche vier- bis seclissporige Basidien (Fig. 8 — 10) tragen. Die Sporen sind pleurotrop und einfach. Nur ein Agaricus mit niedrigen, verästeten Blättern. A. A. G. cibarius. Orangegelb. In Wäl- dern, s. gemein. Essbar. Agaricus (III. p. 185) Taf. H. 77. Fig. 12 — 32. Das auf der Unterseite des Hutes stehende Fruchtlager ist blätterig, die Blätter sind strahlig gestellt, und beide Flächen derselben sind mit den viersporigen Ba- sidien bedeckt. Diese Gattung ist wahrscheinhch die an Arten reichste Pflanzengattung, da schon mehr als 1200 euro- pciische Arlf»n (loiselljcn Ijckannl sind, utid noch hnigc nidit alle Gegenden hinreichend dnrchsucht, und der Süden von Europa so viel wie völlig undurcliforscht ist. Wir hahen hier nur einige Arten als Typen abgebildet: A. (Amanita) vagi- natns (Fig. 12— lö). Hut gepuckelt, am Rande gestreift, blei- grau, weiss oder ochergelb. Stiel rund, hohl ; Blätter weiss. Wulsthaut stiefeiförmig. Sehr giftig. Aufwiesen, in Wäldern. A. (Amanita) cacsareus. Der Kaiserling (Fig. 16 — 17.) Hut gewölbt, fleischig, hochorangeroth , mit weissen, eckigen Lappen , als Reste der Wulstliaut bedeckt, am Rande ge- streift. Blätter, Stiel, Fleisch und Ring hochgelb. Wulst liänlig, gross, weiss. Wohlschmeckend, doch sehr dem Fliegenpilz (A. muscarius) ähnlich, der sich von ersterem durcli das weisse Fleisch, die weissen Blätter und die knollige W'ulst unterscheidet. A. (Lepiota) excoriatus (Fig. 18- 19). Der Hut reisst an seiner Oberfläche in unregelmässige Schuppen, ist gebuckelt, weiss; die Blätter sind weiss; der Stiel ist rund, hohl, weiss, am Grunde knollig verdickt; der Ring ist beweglich. A. (Russula) foetens (Fig. 20 — 2i). Der Hut ist fleischig, fest, gelb, am Rande gestreift, Blätter weiss, mil- chend ; Stiel und Fleisch weisslich. Dieser Pilz besitzt wirk- liche Saftröhren, welche Milchsaft führen, verästet und viel- fach verschlungen sind , und in welchen der Milchsaft sich bewegt, gleich jenen in den Gelassen der höheren, milchenden Pflanzen (s. Fig 22. 23). A. (Coprinus) petasiformis (Fig. 25 — 32). Der Hut ist fast glockenförmig , früher fingerhut- förmig , gelb , am Rande gestreift , und zart bereut. Die Blätter sind früher weiss, dann rölhlich, und bei der Sporen- reife verfärben sie sich schwarz , und zerfliessen. Der Stiel ist hohl und weiss. Wächst gesellig in Bergwerken und Kel- lern am faulenden Holze. Montagnites (A ctin ocn emis). Der mit einer Wulst oder mit einem Schleier bekleidete Strunk verdickt sich am Gipfel ohne einen eigentlichen Hut zu bilden , und aus seinem Bande entspringen die strahlen- förmigen, kurzgestielten, hackmesserförmigen, völlig verein- zelten, freien Blätter, welche mit dem Fruchtlager bedeckt sind , Basidien und einfache Sporen tragen. !M. Candollei. Bei Montj)ellier in Frankreich. Wir verdanken eine Zeichnung dieser schönen Gattung unserem hochverehrtem P'reunde Herrn Dr. Montagne. Wir haben nun den systematischen Theil beendet, und hiermit gleichsam eine fragmentarische Einleitung für die dritte Abtheilung dieses Buches gegeben, um dem Anfänger CXI zwei Richtungen naturhistorisclier Anschauung zu bieten. Aber sowohl die eine wie die andere dieser Riclitungen konnten hier ebenfalls nur fragmentarisch aufgefasst werden-, und um sich eine richtige Idee zu bilden, wie eine vollendete Beschreibung einer Gattung und Alt gemacht werden solle, so ersuchen wir die Beschreibungen des Agaricus (Amanita) muscarius hei Kromholz, Heft II. p. 7—16, ferner Prosthe- mium betuhnum und Phallus impudicus in unseren Icones fungorum, III. p. 24. V. p. 71, nachzulesen. Eine philoso- phische Betrachtung der Pilze wird in unserer praktischen Zeit jeder vernünftige Leser uns erlassen Wir gehen mithin unmittelbar zur Ucbersicht der Literatur, welche für myko- logische Arbeiten mehr oder minder nothwendige Werke früherer und gleichzeitiger Schriftsteller anzeigen soll, über, ohne auf wirkliche Vollständigkeit Anspruch machen zu wollen, denn solche kann ein armer, mittelloser Natur- forscher wohl kaum schreiben. Wir haben auch alle uns bekannt gewordenen Aufsätze aus Zeitschriften und anderen nicht rein botanischen Werken aufgenommen, sobald wir sie für wichtig oder beachtenswerth erkannten. Nur wenige Auf- sätze dürften uns entgangen sein, und jene, welche wir nicht im Original sahen , haben wir in den vorzüglichsten Ueber- setzungen oder Auszügen aufgenommen. Zugleich erlauben wir uns die, der französischen Sprache kundigen Leser auf eine meisterhafte Schrift »Esquisse or- ganographique et physiologique sur la Classe des Champi- gnons. Par Dr. Montagne. Paris. Chez Arthus Bertrand. 1841« aufmerksam zu machen. Alle bisher bekannt gewordenen, wichtigen Erscheinungen und Entdeckungen im Gebiete der Physiologie und Organographie der Pilze sind hierin bei jeder einzelnen Classe oder Ordnung scharfsinnig und viel- seitig aufgefasst, und da die Art der Darstellung gewandt, leicht und angenehm ist, so wird der Leser unbemerkt wei- ter geführt, ohne dass Ermüdung oder gar Widerwillen her- beigeführt würde. Man erlaube uns das schöne Buch als eine Ergänzung unseres Versuches zu betrachten, und sollte uns wirklich von nun an eine glücklichere Sonne durch Unser trübes Leben leiten wollen, und uns unserer bittern Brodsorgen entheben , dann würden wir versuchen, dieses schöne Schriftchen unseren deutschen Freunden und Lesern in unserer Muttersprache wieder zu geben. Uitocrsiclit der liiteratur. ^bhildiingen der Schwömme. 3 Hefte. Berlin 1793. ^danson. Familles des planlcs. Paris. 1703. — Sur an mouvciiiciil .spontanee observe dans la plante apjielli'c Tre- mella, v. Hisioire de 1' Academie royale. 1707. ll.J. M. 415. Afzcliiis, Beschreibung der Schwamnigallung Helvella. Abhandl. der k. schwed. Academie. Leipzig. Toni. IV. ]>. 291. udlbertiiü et Schweinitz. Conspeclus fungoruin in agro nieskiensi crescer.- tium. 8. Lipisiae 1805. jlscherson. Dissertatio de fungis venenalis. Berolinae 1827. — Fruktifikations-Organe der höheren Pilze. Froriep.s jNolizen 1836. 185. Balsamo. Dr. et de IS'oiaris, Dr. Enumerazione delle piante criltogame In der Bibliot. itaiiana. 1831. p. 270. Blink' s 1. Sr, A short Account of tbe cause ofthe disease in Com. London. Batscli R. J. G, Elenchus fungoruoi. Halae 1783. Continunlio L — II. 1786 — 1799. Baüarra J. A. Fungorum agri ariminensis liistoria. Favent. 1759. Bnulimus Cnsp. Pliyiopinax. Basil. 1613. — Jnann, Historia plantarum universalis. Tom. III. Ebroduni 1650. Baylc-Biirelle. IJescrizione esatta dei funghi nocivi e sospelti con flgure. Milano. 1808. Bellardi. Sur une nouvelle espece d' Agaric. Römers Archiv f. d. 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Turpm Organngrapliie rcgiilalei ül)scr^■ations .sur T f)rganisalioa lissu- laire , ■ l'accroissemcnl et Ic niode de reprodiiction de la Tndlc. ^id. .Mcmoires dvi INIuscum d' liisloirc naturelle. 1827. Tom. XV. p. 343. .-..., ..>J .;, Lngcr, Prof. Die Exantheme der Pflanzen. AVien. 183.'». — Püufluss desIJodcns auf die N'eilhciiuiig der (jewiichse. AVieu, 183G. — Beitrag zur vcrgleichctideii l'aihologie, Wien. 18-10. — Chlori.s protogaea. Leipzig. 1811. ' l'tiilliint. Botanicon parisiense. Leod. 1727. f'utiiilini , Dr. Aniaiiitaruiu illustralio. Mcdiolani. 182r>. — IMouographia Tuberaccanuu. JMedioUini. 18.'JI. — Descrizione dei funghi maiigcrecci piu couuuuiii dcIT Ilalia. Con XLIV Tav. in ram. e colorat. IMilano. 18.3.") f'iviani, Dr. Prof. I funglii d' Ilalia e principalmenle le loro .spccie mangerecci, vclcaose e sospetle. Fasciculi I. — V. Geuova 1834. (50 Tafeln.) Jf'ullroth. Dr. Nalurgeschiclite des Mucor Erysiphe. Verhaudl. der Ge- sellsch. nat. Freunde in Berlin, 181!). 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Zenker, Dr. Uibcr einen neuen Pilz auf der rdattoberfl.icbe der (.'auiellia japonica. Bot. Zeit. 1831. p. 211. Zuingcr. Fr. Uibrr den jetzigen Zuslaud der Mykologie. Bot, Zeit. 181!). II. 3'J7. III. Abtheilung. Kritische Beschreibung aller bisher bekannten Gattungen der Pilze. :*MfOii'Jfi. t*".hrTr: ' CXIII Ballon. Historia fungoriim circa Halifax sponlc nasccntium. Hallfax 1788 — 91. Deutsche Ausgabe: Geschichte der merkwürdigsten Pilze Yon Wildenow und Nees. Berlin 1795. Wir rathen Jedernian /.ur Aa- chailang der Original-Ausgabe. Borch C. de. Leltres sur Ics trull'es du Piemontc. Milan 1780. Bosc. M. Me'moire sur quelques especes dp Chamjjignons des parties nieridionales de I'AmL'rique scptentrionale. Berlin, Gesell Naturf. Freunde Magazin. Berlin 1811. V. p. 83. — Brand im Weizen und d. Mutterkorn, s. Magazin der neuesten Erfahr, der gesammt. INaturkunde. Berlin 1811 — 12. Boucher. Description de deux nouvelles especes d' Urediuees. Annales de la Socict. Lin. a Paris. 1825. 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Flora Danica , vel Icnnes plantarum in regnis Daniae et Norwcgiae nas- centium, ad illustrandam Floram Danicam. Hafinae 1766 — 1842. Frank de Frnnkenau. Fungu$ quercus insulae Mocnac monstrosus. Ver- handlungen der Leopold. Academie. f. 245. Fries, Elias. Systema Mycologicum. Tom. I. — III. Gryphiswaldiae. 1821 — 18.33.- -+- Systema orbis vegetabilis. Tom. I. Lundae. 1825. -^ Elenchus fungorum. 8. Vol. I. — II. Gryphiswaldiae. 1828. — Eclogae fungorum. 8. Linnea. V. c. Tab. col. -*— Epicrisis systematis mycologici. seu Synopsis Hvmenomycctum. Upsaliae 18.39. Aus diesem Werke sind die Genera Hymenumy- cetum und die Monograpliia generis Boleti extra abgedruckt. — Fungi vesci et nocivi Sueciae. — Fungi Guineenses. Die beiden letztem Schriften sind nicht im Buch- handel und mir unbekannt. 8* CXVI y^/'ies, Agaricos synonymos in Pcrsoonii Mycologia europaea. T. III. clSys- tcmads siio mycologico rcconciliat. Linaca. 1830. V. p. 689. . , — - Om Rost och Brand. Lund. 1821. Fiuik. Die kryptoganiisclion Gewächse des Fichtelgchirgcs. In Ilefti-n. Galama. Verhandeling over het IMoederkorn. Groningen. 1834. QeqffroY le jeune. Sur les Trun'e.s. Histoire de rAcademic royale-dc Paris. 1711. .')0. M. 29. Gleilitsch , J. Tli. IVIelhcxlus fungorura. Berol. 17r)3. — Sur Ic Carpoholus de INIicheli. vid. Collcclion academiqne conccr nant Phistoire naturelle etc. Dijon Auxerre et Paris. 17.').') — 1774. XII. 84. •.;;;•!../.-. — Krzeugung der PfilTerlinge. vid. Hamhnrgisches Magazin VIII. -109. — Nutzen der durchsiclitigen Körperchen des 3Iicheh"us^an4en Schwäm- men, Hamburger Magazin. IX. 470. '. ■ Cmclin. Reschreibmig der Milchblätlcrschwämmc im Ilerzogthume Baden. Karlsruhe. l!^25. Oöppcit. Fossile Farrenkräuter. Breslau. 1830. Grevülc. Scouish cryploganiic Flora Vol. VI. 1822 — 1828. ^ — Descriplions o( thc Esculent Fnngi of Grcat Britain, wilh Obscr- valions. Wernerian Society M. Vol. IV. II. p. 39. — Descriptions of Sevcn New Scottish Fungi. Mem. of ihc VVern. Sog. IV. I. p. 67. TJaherle. Uiber das Entstellen der Sphaeria lagcnaria. 8. Erfurt. 180G. — Das Gewächsreich (Pilze und Schwämme). ^VÜ•imar. 1806. Uallcr yilh.nb. Ilistoria Mipiuni lieh etiae in<]igenaruin. Tom. III. Hern. 1768. Uaync. Gemeinnütziger LlnlerricIiL über die schädlichen und nnlzlichcu Schwämme. Wien 1830. Hedwig. Stirjies cryptoganiicae. Fase. III. Lips. 1778. "- Theoria genrralionis et fructificationis iilantarum cryptqgamicarum. Lij.siae. J798. • ■'^ ° .. Hermes. BeobacliUnigcn über die Enlslehuns des Mullerkorns im Roggen. Neue Schriften der Gesrilsch. iiat. Fieunde zu Berhn. I. 244. Hilchoch. E. Rey: Physiology of the Gyropodiuuj coccineum. vid. Silliman Amoric. Journ. J825. Vol. IX. j). 50. Hctßmnnii Cr. Fr. V^egetabilia crj plogamica. 1787. — Vegelabiha in Hercyniae subterraneis collecta. Norimbergae (sine - j, .,,.!, a"no). — Nomenciator fungorum. T. Agarici. BcroHui 1789. — Deutschlands FJi^ra .Ui,j^3 Keiner. Giftige und essbare Schwämme von A/Viirtemberg und Deutsch- land. Stuttgart. 1786, Klotzsch, Dr. Herbarium vivum mycologicum. Cent. I. II. Berol. 1832. — Mykologische Berichtigungen. Linnea. 1832. VII. p. 193. — Die Pilze in Ditrichs Flora Preussens. cont. — Fungi exotici e collectionibus Brittanoruni. V. Linnea. 1833. p. 478. KnipJ. Beschreibung der verdächtigen und essbaren Schwämme inÜntcr- österreich. 2 Hefte. Wien. 1782. Kromhholz JVob, de, Conspectus fungorum esculcntorum, Pragae anno 1820 venditorum. Pragae 1821. - — Naturgetreue Abbildungen und Beschreibungen der essbaren und verdächtigen Schwämme. 7 Hefte. Prag. 1830 — 1841. . vjviV». Kunze. Mykologische Hefte. I. II. Leipzig. 1817. 1823. .,,.»»V^ — Achitonium, eine neue Pilzgattung, s. Flora. 1819. 1. p. 49. -lJ^•,\^\^ — Uiber Stilbospora asterosperma. s. Flora. 1819. 1. p. 225. Lnggcr. Verzeichniss der in der Umgegend von Thun vorkommenden Schwämme. Botan. Zeit. 1836. 225. 245. 259. «AnV^. •' ! Langsdorf. Eigenschaften des kamtschadalischen Fliegenschwamms. An- nalen der Wctterauer Gesellschaft. I. 249. Larher Giov. Sui funglii saggio generale. Bassano. 1828. Laroche. Das Leuchten der Rhizomorpha subterranea. Verhandl. naturf. Freunde. L 222. Lenz. Die nützlichen und schädlichen Schwämme. 2lc Ausg. Gotha. 1840. Lclellier Dr. Note sur quelques especes et Varietes nouvelles d'Agaricus. Ann. des Scienc. nat. 1835. HI. p. 85. — Figures des Champignons. Paris. 1 — 14. Liv. 1830 — 1838. — Histoire et descriptiou des Champignons aliuientaires et veneneux, qui croissent aux environs de Paris. Paris. 1826. t— Sur les proprietes toxiques de l'Agaricus glojocephalus. Annales des Scienc. 1835. III. p. 96. Leveille Dr. Descriptions de quelques especes nouvelles de Champignons. Annal. des Scienc. nat. 1841. Oct. et Nov. p. 235. — Sur deux Champignons de la famille des Uredino'es. Annales de la Soc. Linn. ä Paris. 1825. — Recherches sar I'Hymenium des Champignons. Annal. des Scienc. 1836. VIH. p. 321. ^ i,,;,,,; ,,,;,,,;,,, — Reclierches sur le developpement des Uredinees. Annal. des Scienc. nat. 1839. p. 5. Liberi JMarie-Anne. I\L Description d' un nouveau genre des Champig- nons, nomine Desmazierella. Annales des Scienc. nat. I§3i9.. XVII. — Plantae cryptogamicae, quas in Arduena collegil. Fase. I — IV. Leodii. 1830 — 1837. Höchst wichtig! — Precis des observalions sur la famille des Hypoxylons. Aunales des Scienc. nat. II. Ser. Tom. VII. p. 221. Lindlcy and HuLLon. The fossil Flora of greut Brilaiu. London. 1831. sequ. GXVIII Link. II. Fr. Ohsprvaliones in i)iiliiu;.s |il^iiil:ii um iialiirnlcs. Disscii, I. II. V. lifil. Mag;»?,, nat. Frciiiidi-. 1H(H>. ISir). — Kova |)lanlarum gciicra c (Masse Lit:Iicnun» , Algarnm , FimgurKrn. •' Schraacr neues Jf)iirnal für die Rmanik. III. Rand. I. II. Slk. [». 1. — Species plantarnni , cMirante WiUdcuow , conliiiuala a H. l''i-. L. .feSri Xom. VI. P. I. II. Bciol. 1824. • Linne. Genera ])lantaruin. 17.')(). — Species plaMtaiiim. Hm mushrooms. Sillim Aincric. .Toum. XV If. 174. ISIarsilii. L. F. Dissertalio de generatione fiingorum. Komae. 1711. Martins. Fh)ra crj^jitogamica Erlangcnsis. Norimb. 1817. ' .>i>»v — Decas ]>lanlarum mvcetoidearum , f|ua.s in iiincre Rrasiliensi ob- o .scrNavii. Nova Aci. Acad. C. L. N. C. X. 11. p. 50;5. Mayer. Vorzüghcbe eiiilicirnisclie und essl)are Scliwäninie. Rcilin. IS'OI. Merat. Dr. NouAclIe Flore des Environs de Paris. Tom. I. Paris. 18;M. Mentzel. Pugillns plantarum rariorum. Rerolini. 1082. Meyen Dr. Historische Bernericungcn zur Actinomyce Ilorkelii ('l'remelia meteorica). Oken Isis. 18.30. 1. \m. Michcli. iNova plantarum genei-a. Florent. 1720. Mujucl. J. A. If. Note sur (|uel. 28. 3-10. — Prodromus Florae Ferdinandesianae. Annal. des Sc. 1835. 11. p, .3'17. — Ccnturie de y>lantcs cellulaires cxotifjues nouvelles. Ann. des Scicuc. 1836. Tom. VIII. p. 345. — Secondc Ccnturie. 1. c. 1840. Avril. 103. Juiu. 330. Dccb. 321. 1841. Juil. et Aoiit. 108. Ocl. et Nov. 266. — Troisieme Ccntuiie. 1. c. 1842. p. 110. — Description de plusieures nouvelles especcs de Crv])togamcs , de- couvertes par m. Gaudichaud dan.s PAmerirpic mcridionale. An- nal. des Scienc. nat. 1834. II. [>. 7.3. 368. — Cham])iguons, ia d'Orbigny Voyagc dans FAmeriqucJ mcridionale. Paris. 4. ßlougeot el IS'cstlcr. Slirpcs cryptogamae Vogeso-Rhcnanae, quas in Rheni supcrioris inferiorisque , nee non Vogcsorum pracfecturis college- runt. Fase. X. Rruvercs. 1834. ßfotJiicr. Traite complet de la Trufl'e. Paris. 1836. Müller. O. F. L'ibcr die Schwiimme überhaupt. Schrifti-n der ualur- forschcndcn Gesellschaft zu Kopenhagen. I. 2. Abtlieil. lül. Ord. I. COWOMYCETES. NEES ab ESENB. Farn. I. BYSSINI. Vid. Icones fung-. IV. p. 1. üb. Syn. omn. Ch. Fungi fibrillosi, septati vel continui; sporis nullis. Evo- lutio incompleta. Kritik: Wir bezeichnen diese Familie als solche, um keinen Vorwurf von andern hochgefeierten Mycologen zu erhalten, welche diese Familie und ihre Gattungen als ent- wickelte Pilzformen betrachten, während wir zur festen Uiber- zeugung gelangt sind, dass die Gattungen der ersten Ab- theilung entweder krankhafte Schematomorphosen der Pilz- substanz höherer Ordnungen, oder auf niederer (primor- dialer) Entwicklung stehen gebliebene Glieder höherer Pflanzen sind. Die zweite Abtheilung umfasst nur krank- hafte Umbildungen der Zellular- und Epidermidalgebilde der Gefasspflanzen. Tiib. 1. BYSSACEAE. 1. MYCOMATER. Fries. S. Orb. V. p. 200. »Mucus coagu- lesccns, subviscidus (saepe coloratus), e vulncribus 1 arborum diffliicns, in quo flocci tcncrrinii vcl granula nidulantur.« Krit. Der vage Charakter umfasst eine grosse Summe Primordialgcbilde, wo im Bildungssafte fadige oder körnige Substanz entsteht und niedergeschlagen wird. Uibcr Ge- stalt und Bau der Fäden und Körnchen, so wie über ihre allgemeine oder gegenseitige Anheftung und Genese ist nichts gesagt, daher uns die Galtung und ihr gegebener Character dubios sind. 2. BYSSUS. Vaill. Bot. p. Humboldt. FL subt. Frib. p. Gl. Hypha Pers. Myc. 1. p. 63. »Flocci dccumbenies ra- mosi, ad tactum difflucntes fugaces. Fungi aut subtcr- ranei aut in locis suffocatis et cryptis vegetant, colore plerumquc albi.« Abb. Ilumb. 1. c. Tab. 11. Fig. 7. IVees s. Fig. LXXIII. B. Krit. Wir kennen bisher noch nicht den Bau der Fäden, und in den hier gegebenen Charakter sind Bezeich- nungen aufgenommmcn, welche in keiner systematischen Nomenclalur erscheinen sollen. Prof. Fries hat im Syst. orb. veget. p. 309, dem von Linne ebenfalls gebrauchten, von Baron von Humboldt, Persoon, Nees und Link aber kritisch beleuchteten Namen einen neuen Charakter und höchst dilfcrente Pflanzen unterlegt, und daher übergehen wir diesen Charakter, da sich sonst leicht grenzenloser Wirrwarr einschleichen dürfte. Die von Humboldt und Per- soon verzeichneten Arten finden sich in allen Schachten und Bauen unserer bohm. Bergwerke. 3. LANOSA. Fries. S. Orb. Yeg. p. 317. »Fibrae arach- noideae, tencrrimae, subfugaces, sed non deliquescen- tes, e constitutione aeris (meteorica?) illico natae.« Krit. Die von Prof. Fries als Typus gegebene L. nivalis, haben Avir sehr oft im Frühjahre gleich nach Ver- schwinden der Schneedecke gesehen. Die Fäden sind ge- tlieill (septalae) und können allen erdwohnendcn Schimmel- formcn angehören. Ihr meteorischer Ursprung ist unter der Schneedecke (wo ich sie auch gesehen habe) sehr zweifelhaft. Mit dem als »alter Weibersommer« bezeichne- ten Spinngewebe vom 10. August 17ol dürfen sie nicht verglichen werden, da letzteres thierischen Ursprungs ist, und noch manchesmal auf kleinen Waldstrecken vorkömmt, und von mir selbst gesehen worden ist. 4. TOPHORA. Fries S. O. V. 313. «Fila libera, virescentia, septata, in caespitem implicata.« Krit. Diese Gattung ist dubios. Farbe und Rasen, so wie die Theilung der Fäden, erinnern an Oscillatoria. .Jedenfalls ist es kein Pilz. 5. IIERPOTRICIIUM. Fries. S. Orb. veg. p. 313. Protonema Ag. Syst. Alg. p. 43. »Fila radicantia!, viridia, in Stratum velutinum intertexta.« Krit. Einige Arten dieser Gattungen sind Cotyledo- narfasern der Moose, andere wuchernde Wurzelhaare der Moose und Farren ! — Ist fernerhin gänzlich zu streichen, da man einzelne Organe der Individuen anderer Familien nie als selbstständige Arten vernünftigerweise betrachten soll. Ein gleiches gilt von der Gattung Phlegmatium Fr. N. et S. Orb. V. p. 314. — 6. FIBRILLARIA. Persoon Myc. europ. 1. p. 52. »Rhizoi- dea, fibrillosa, vage ramosa, libera, farcta, subfarina- cea (alba).« Krit. »Fibrillariae P. sunt initia fungorum radiantium V. c. Polypori, Ilydni fimbriati, intra cortices nascentia.« Fries. S. Orb. V. p. 217. — G. R. Link's Arten kennen wir nicht. 7. CAPILLARIA. Pers. 1. c. p. 50. Fila laevia, tenuissima (capilliformia), solida, matrici (Hgno aut foliis) arcte adhaerentia. (Color fusco-nigricans).« 1* Krit. Capillaria nigra sali ich nie. C. Arnndinis, C. Phytolaccac und cpidcnnidis sind wuchernde Ilypolhalli, und C. grammica, ist die umschreibende Linie des Ilvpo- thallus eines Scleromyccten. Wir können diese Gattung fernerhin streichen, um so mehr, als ich den INamen auf eine Ilyphomycetcn-Gatlung übertragen habe. Actinonema Pers. gehört auch hier her, aber M. Libert hat bereits die Früchte entdeckt, und daher stelle ich Actinonema Lib. unter die Scleromycetes. 8. DEMATIUM. Link Obs. p. 19 Spec.pl. l.p. 13t. «Flocci decumbentes aequaliter ramosi intricati non septati.« Racodium Pers. et Auct. Krit. Der Herr G. R. Link hat eine Zahl Arten kritisch und scharf umschrieben, die wir grösstenthcils gesehen und untersucht haben. Im Gattungscharactcr kann man die Ausdrücke »aequaliter ramosus» und «intricatus« streichen, da es Arten giebt, denen diese Charaktere fehlen. 9. OZONIÜM. Link. sp. l p. 137. »Flocci decumbentes ra- mosi irv ramos majores minorcsque appositi, tenuiores septati.« INot. Flocci ramosi quidem sunt, at ramificatio in ramos majores et minores, quibus genus hoccc distinguitur, appositione floccorum et separatione efll- citur, Uli ramificatio ncrvorum in foliis separatione va- sorum fieri solet. Dubium genus, ea enim floccorum appositio in fungis majoribus locum habet, ita ut Ozo- nia thallo radicante aliorum fungorum orta videantur.« Krit. An Ozonium fulviun hat Letellier (Figures des Champignons Taf. (572.) Früchte beobachtet, aber so unvollständig und unkenntlich abgebildet, dass wir selbe nicht deuten können. Sollten diese keuligen Spitzen Ra- sidien zeigen, so müsste diese Gattung neben Dacrina, Anlhina oder Scorias gestellt werden. Wir sahen diese Früchte an den höchst häufigen Arten (Oz. auricomum und O. sluposum) nicht. Am Sclilusse dieser Reihe sollten wir die Gattungen Ceratonema und Rhizomorpha betrachten. Ceratonema ist aus degenerirten Stielen einiger Agarici und Sphaerien ge- bildet, und muss daher mit Acrotharanium (s. Fries S. Orb. vegct. 215. e.), welches ebenfalls PrimordiaJbildung hö- herer Pilzarten ist, als Gattung gestrichen werden. Rhizo- morpha ist aber eine selbständige Pilzform , wenn man nicht alle Wurzeln alter Bäume auch dahin stellt, und nach der bei Greville (Scott. Crypt. Flor. llf. Taf. 154.) abgebildeten Frucht eine Scleromycetc. Schade, dass keine brauchbare Analyse gemacht wurde ! — Tiib. 2. PHYLLERIAGEI. 11. CHAETOSPORIUM. Corda ap. Sturm. 13.p.65. Taf. 33. Chrysomyxa. Unger Beiträge zur vergl. Pathologie. 1840. 4. c. ic. Flocci entopliylli, dein nudi, erecti, caespi- tosi, stromate floccoso immerso sufTulti, epidermide cincti. Krit. Wir bezeichneten die Gattung im Jahre 1833 und wählten lür die Fäden den falschen Ausdruck : Spo- ren; aber Abbildung und Beschreibung konnten alle Zweifel über die Gattung beseitigen. Prof. Unger gab 1840 die zweite Art und bildete den Hypothallus oder Träger gut ab. ERINEUM. Persoon Syn. p. XIX. Corda Icon. IV. p. 1. üb. Syn. omn. Flocci epiphylli, continui, gregarii vel cae- spitosi, simplices vel ramosi, colorati, subdiaphani. Abb. Corda 1. c. IV. V. Taf. I. Krit. Nach unseren in diesem Bande gegebenen Beobachtungen erscheinen di« Arten dieser Gattung als Verlängerungen der Zellen der Epidermis, und es bleibt der Laune des Einzclnmenschcn anhcimgestellt, ob solche späterhin in eine systematische Aufzählung aufgenommen werden sollen oder nicht. Wir geben nur Thatsachen, denn Theoreme bauen ist lächerlich. 12. SEPTOTRICHUM. Corda Ic. %. IV. p. 4. Er. sp. Auct. Flocci epipliyili, septati vel celhilosi, siniplices vel ramosi, filiformes vel capitali, rarius raembranaeei, lo- bali vel lacerati. Abb. Corda 1. c. T. IV. Taf. IT. Krit. Ein Theil der Artensumme ist hier durch Ver- längerung der Epidermidal- und Parenchymzellen entstan- den, der andere Theil durch Wucherung und Schemato- morphose der Haare. Was wir ferner von Erineum gesagt, gilt hier eben so strenge. Warum wir Taphria, Grumaria und Phyllerium nicht restituirt, erhellt deutlich aus der hier gegebenen Natur- geschichte der Erinea. Der IName Taphria war früher schon in der Zoologie vergeben. Fam. II. CAEOaiACEAE. Corda in Opiz Beitr. p. G37. Icones fung. IV. p. 7. ubi Syn. Parasitae ; sti'omate spurio, floccoso, frustuloso vel gela- tinoso; sporis simplicibus. 13. SPILOCA.EA. Fries S. O. V. p. 198. »Sporidia simplicia, subglobosa, sibi invicem et matrici adnata; cpidermis tenerrima pellicula seccdente nuda.« Abb. Corda ap. Sturm IL Taf. 32. K. Wir geben hier die Fries'sche Bezeichnung, da wir selbst bei schwedischen und deutschen Exemplaren keine Sporen gefunden, noch die hier verzeichnete Diagnose bestätigt gefunden haben. Ob Spilocaea Sciipi generisch hierher gehört, bleibt so lange zweifelhaft, bis eine aus- führliche Analyse die Gattung versinnlicht. Ob Naevia Fries 1. c. hier verwandt ist oder zu den Scleromyceten gehört, ist zweifelhaft, da Punkte nur mathematische Grössen sind, die sich nicht naturhistorisch klassifiziren lassen. 14. PAPULARIA. Fries S. Ohr. V. p. 195. «Sporidia globosa, simplicia, conglutinata, sub epidermide discreta mor- lua, nunquam rupta collecta. Stroma vix ullura.« Eine einzige unvollkommen beschriebene Art auf Buchenblättern: P. Fagi Fries, ist entdeckt, von mir aber leider noch nicht gesehen worden. 15. PHYLLOEDIUM. Fries S. O. V. p. 195. «Sporidia globosa simplicia, materia grumoso-gelatinosa in corpus soli- dum persistens, cum epidermide plantae (annuae) con- natum, conglutinata. Plantis mortuis vivisque innata.« K. Eine mir gänzlich unbekannte Gattung, welche dem Charakter gemäss hierher gehört, obgleich mich die im S. O. V. p. 196 gegebene Bemerkung: (Sclerotium, Xyloma. S. M. II. p. 2G1.) beunruhigt, indem ich alle dort verzeichneten Sclerotia kenne, und in ihrem Baue keine Bestätigung der obigen Diagnose finde. 16. HYPODERMIUM. Link Sp. II. p. 88. »Sporidia non di- dyma nee septata materia grumosa conjuncta non pe- dicellata sub epidermide rumpentia.« Link. N. Ich zweifle, diese von mir nie gesehene Gattung hier gut placirt zu haben; die Schärfe der gegebenen Be- zeichnung rechtfertigt wohl diese Stellung. 17.SGHIZODERMA. Kunze. Fries S. O. V.p. 194. »Sporidia globosa, simplicia, cum stromate granulös© congluti- nata, discoideo-erumpenlia. Sub epidermide perenni.« Fr. 1. c. 8 N. Die einzige Art: Schlzodcrma pinastri, ist noch niclit kritisch untersucht und uns unbekannt. 18. PROTOMYCES. Unger. Sporae enlophytae, simpllces, coacervatae, semper immcrsae; cpisporio firmo, dla- phano; nucleo granuloso, colorato; matrici spuriae immersae. K. Prof. Unger hat diese schöne Gattung durch trefniche Abbildungen (Exantheme der Pflanzen, Tab. V. Fig. 27. Tab. YI. Fig. 28.) erläutert, nur wäre eine Ent- wicklungsgeschichte der Sporen, so wie auch ihre Aussaat und Verbreitung wünschenswerth. 19. PHYSODERMA. Wallroth Fl. germ. II. p. 192. pari. Corda Icones III. p. 3. ' »Sporidia siniplicia (sphaerica) insig- nia ex massa sporacea opaca, parenchyma herbarum vegetarum penetranlia, grumulosquc convexos s. gib- bosos epidermide velatos informanlia. »Ilypolhallus spurius fibrosus; fibris erectis.« Abb. Corda 1. c. Taf. Fig. 8. N. Der Sporenbau unterscheidet diese Gattung strenge von Caeoma. s. Icon fung. 1. c. c. ic. 20. CAEOMA. Link Spcc. plant. II. p. 1. Corda Ic. fung. IV. Hypothallus entophvtus, epidermide primum tectus, fibroso-floccosus, infra floccoso-radiculosus. Flocci in- tertexti. Sporae acrogcnae, primum tectae, dein denu- datae, simplices, apodes vcl pedicellatae; cpisporio simplici, continuo, glabro vel araicto; nucleo plerumque colorato, subccracco, saepius guttulis olcosis repleto. Abb. Corda 1. c. Taf. III. Fig. 25. K. Eine grosse reiche Gattung , deren Endogencse noch sehr genau zu erforschen ist, obgleich Prof. Unger und Levcille vieles Denkwürdige darüber bekannt gemacht haben. 21. UREDO. Persoon Syn. 1. p. 214. Corda Icon. II. p. 2. eniend. Ilypothallus spurius floccosus; accrvuli cnto- vel epiphytij sporis simplicibus (nori septatis); episporio celluloso; nucleo simplici obsuro. vid. l. c. Abb. Corda 1. c. Taf. VIII. Fig. 12. N. Hieher gehört Caeoma utriculosum Link. Ob die fruchtbewohnenden Caeomata der Gramineen und Carices nicht theilweise Arten dieser Gattung bilden, bleibt noch zu untersuchen. 22. USTILAGO. Fries. Syst. III. p. 517. Ic. fung. IV. emend. p. 8. Hypothallus spurius. Sporae entophytae, coacer- vatae, dein erumpentes et destruentes, simplicissimae, liberacj episporio tenui; nucleo farcto, niedio cavo; hylo nullo. Abb. Corda 1. c. Taf. III. Fig. 26. N. Die gesammten Arten des Brandes gehören hier- her und haben in der Tropcnvvelt zahlreiche Repräsentan- ten. Ust. Maydis besitzt Oeltröpfchen anl Sporenkern und eine warzige Sporenhaut. Vielleicht ist es Sporisorium verwandt. 23. SPORISORIUM. Ehrenberg in Link. Sp. IL p. 86. »Sporae continuae, non pedicellatae, in acervos entophytos con- gestae; floccis septatis acervo immixtis. Hypothallo eva- nido, floccoso-radiculoso.« N. Gramineen und Ranunculaceen sind nebst den Helleboreen die einzigen bis jetzt bekannten Familien, wel- che von Parasiten dieser Gattung bewohnt werden. 24. SEPEDONIUM. Link. Obs. L p. 16. Corda Ic. fung. IV. p. 7. emend. Hypothallus primarius floccosus, dein evanescens; floccis ramosis septatis intertextis. Sporae entophytae, dein eraersae, globosae, acrogenae, dein libcrac et acervatae; episporio simplici membranacco 10 liispido; nuclco subceraceo, ^loboso, intus cavo. Spec. funyicolac, coloratae. Abb. Corda. 1. c. Taf. III. Fig. 23. 26. ASTEaOPIIORA. Dittmar Schrad. Journ. III. pag. 66. Corda Iconcs. IV. p. 7. emend. »Ilypolhallus prima- rius floccosus persistans; floccis scptatis dein sece- dentibus. Sporac entopbylac, niesogenae , simplices ; episporio aculeato, aculcissubfui'catis; nucleo ceraceo.« Abb. Corda 1. c. Taf. VIII. Fig. 24. 26. ECIIINOBOTRIUM. Corda. Slurm's Flor. D. III. II. p. :>!. Pracbtflora p. 17. Icon. fung. III. p. 2. »Sporae para- sitantes nudae, siinpliccs (non septatae), basi in pul- vinulos connatae ; a})iculo subulato; episporio vcrru- coso, nucleo firmo. Stroma nulluni.« Abb. Sturm Tab. 2G. Pracbtflora Taf. VIII. Fig. 10—13. Icon. in. Taf. 1. Fig. 6. 27. FUSIDIUM. Link. spec. II. p. 96. Corda Ic. fung. III. p. 2. emend. Sporae simplices in acervulos nudos pulveraceos superficiales conglobatae; episporio sim- plici continuo ; nucleo bomogeneo mucoso ; slromalc gelatinaquc nulla. Abb. Icon. 1. c. Taf. I. Fig. 7. K. Wir kennen nocb die cigentlicbe Sporenentwick- lung nicbt. Bei F. aureum sab icb einzelne Sporenreiben kettenarlig entwickelt. 28. GYMNOSPORIUxM. Corda ap. Sturm. 13. p. G9. Ic. fung. II. p. 1. Sporac superficiales, conglobatae, simplices; episporio glabro, nucleo firmo; stromate evoluto nullo. Abb. 1. c. Taf. VIII. Fig. 1. 29. LEUCOSPORIUM. Corda in SlurnVs Fl. 13. p. 67. Spo- rae simpHccs, farinaccae, fruslubs cellulosis angulatis 11 mixtae, in acervulos superficiales absque gelatina con- globatae; stromate evolulo nullo. Abb. l. c. Taf. 34. N. Uns ist nur L. Tesiculiferum bekannt, und die den Sporen eingestreuten unregebnässigen Zellen sind sebr beachtenswertb, da wir ibre Function nocli nicbt kennen. 30. ILLOSPORIUM. Mart. FL erlang, p. 325. Ic. fung. III. p. 1. Sporae coilomorpbae, subregulares, muco sub- involulo vel irregulariter acervatae, in granula Con- globatae, tballo spurio vel nullo sufFultae. Abb. Icon. 1. c. Taf. I. Fig. 1 — 3. K. Diese Gattung besitzt kein Pseüdoperidium, wie wir bereits durch genaueste zahlreiche Analysen nachge- wiesen haben, und sie ist nur mit der folgenden Gattung nahe verwandt, von welcher sie sich nur durch die ober- flächliche Entwicklung unterscheidet. 31. CHROMOSPORIUM. Corda ap. Sturm. III. II. p. 119. Sporae entophytae, minutissimae, simplicissimae, irre- gulariter dispersae coloratae, Stroma spurium nulluni. Abb. I. c. Taf. 56. K. Man hat höchst unerfahren diese Gattung für Gonidien der Flechten (welcher?) gehalten; wer aber den Bau der Gonidien, ihre Grösse und ihre Lagerung auch nur einmal oberflächlich gesehen hat, wird solche Ver- gleiche nie aussprechen. Chr. roseum ist der Typus der Gattung. 32. CONISPORIUM. Link spec. II. p. 99. Corda Ic. fung. I. p. I. Sporae nudae, superficiales, apodes vel bre- vissime pedicellatae, rarius stromatae spurio sufTultae, liberae, continuae. Abb. Icon. 1. c. Taf. 1. Fig. 1 — 5. •'^tit^ixu'' 12 N. Wir haben diese Gattung im Sinne des Herrn G. R. Link aufgcfasst. 33. CONIOTHECIUM. Corda Ic. fung. I. p. 2. Sporac sini- plices in globulos corneos irregularilcr conghilinatac, et acervulos elTusos vel solitarios rarius stroniatc spu- rio sulTullos referentes. Color obscurus. Abb. 1. c. Taf. 1. Fig. 19-29. K. Ob die Arten dieser Gattung, welche einen Trä- ger besitzen, späteriiin nicht getrennt werden müssen, bleibt noch zu untersuchen. Die Sporen sind bei einigen Arten eigenthünilich und unregelmässig, selten kettenartig verwachsen. 34. COCCULÄRIA. Corda ap.Slurm ITI. II. p. 127. Sporidia membranacea, opaca, libera; episporio impellu- cido continuo; nucleo granuloso dein pulveraceo. Stroma spurium atrum, s. macula alra, lignum incpii- nans. Abb. 1. c. Taf. GO. K. Stellung und Bau der Gattung bedürfen einer kritischen Revision. » 35. ENT0MYCLIU3I. Wallroth Fl. g. er. II. p. 189. »Sporidia fusiformia cylindi'ica continua subacqualia rccla non septata libera epigena, intus massa sporacca coacla, slrian» longiludinaleni saturatiorem, folliculo utrinque pellucido inclusam mentiente repleta caque voluli striata.« K. Wir kennen die Galtung und ihre einzige Art nicht, und erkennen in der Stria longitudinalis den Sporen- kern, und im Folliculus das Episporium. 36. MYXOSPORIUM. Link sp. IL pag. 98. Corda Ic. III. p. 2. üb. Syn. »Sporae siniplices muco matricali im- mcrsac, coluralae, stralosac vel cirrhalim conglobatae. 13 Episporio glabro, simplici, nuclco firmo, subceraceo colorato.« Abb. Icon. 1. c. Taf. I. Fig. 4. 5. K. Den alten Persoon'schen Namen Nemaspora ha- ben wir auf die Grosszahl der Arten der Synopsis fungo- riim übertragen, und sind der trefflichen Ansicht des Herrn G. R. Links gefolgt. Die wenigen bekannten Arten sind trefflich charakterisirt, nur fehlt noch die Geschichte der Entwicklung der Sporen. Wenn wir die Familien der Pilze kritisch übersehen, so ist diese hier geschlossene die tiefcntwickeltstc, indem selbst ihre Sporen nur aus einfachen Zellen bestehen, wel- che einen freien Kern als Keimkern umschliessen, und ihr Träger tritt stets als untergeordnetes Organ auf. Aecidium und die verwandten Gattungen haben wir getrennt und zu den Gasteromyccten gestellt, wohin sie ihr eigenihümliches selbstständiges Peridium und ihre Sporenbildung verweist- Farn. IIL PHRAGMIDIACEAE. Corda Icones fung. I. p. G. II. p. 4. III. p. 4. IV. p. 9. Parasitae epi- vel entophytae ; sporis compositis, cellalosis vel septatis; stromate spurio, membranaceo vel nullo. 37. DICOCGUM. Corda ap. Sturm. III. p. 117. Icon. fung. II. p. 5. Fries Syst. III. p. 47G. Sporae didymae vel cellulosae, in acervulos superficiales conglobatae ; stromate nullo. Abb. Icon. 1. c. VIII. Fig. 22. 14 N. Wir begrenzen die Gattung und scheiden die melirzelligen Arten aus, welche wohl zur dubiösen Gal- tung Slilbospora gehören dürften. 38. STILBOSPORA. Persoon Syn. p. 96.(?) Link spec. II. p. 95. Fries Syst. III. p. 483. (pari.) einend. »Sporidia septata non pcdicellata sub epidermide planta- rum mortuarum erumpentia.« K. Wir zählen hierher St. macrüsperma ; St. angu- stata; St. dryophylla (Dicocc. Corda. Ic. I. Taf. II. Fig. 104), St. tricoila (Fig. t05.), und schlicssen die anderen von Fries u. s. w. verzeichneten Arten aus. Dass Persoon diese Gattung zwischen Sphaeria und Ilysteriuni stellte, bleibt denkwürdig, da ich in neuerer Zeit bei zwei seiner Arten ein wahres Perilhecium fand. 39. DIDYMOSPORIUM. Nees ab Esenb. Syst. p. 33. Corda Icones emend. I. p. 7 II. p. 5. Sporac didymae, (vel cellulosae), primum epidermide tectac dein diffluentes et erunipentes vel libere evolutae, slro- mate carnoso vel gelalinoso suffultae. Abb. Icon. 1. c. Taf. VII. Fig. 23. N. Did. elevatum Link p. 94. ist ein wahres Melan- conium, s. Ic. fung. III. Taf. IV. Fig. 60. 40. FUSOMA. Corda Icones. L p. 7. IL p. 5. Sporae cpi- vel entophytae, tectae vel liberae innatae, fu- siformes, septatae ; slromate nullo. Abb. Icon. II. Taf. VIIL Fig. 24. N. Sie repräsentirt in dieser Familie die Gattung Fusidium, von welcher sie nur durch die getheilten Sporen unterschieden ist. Mehrere Arten parasiliren ebenfalls auf Hyphomyeeten, wie es die meisten Fusidia thun. 15 41. SEIMATOSPORIUM. Corda ap. Sturm. III. Heft 1 3. pag-. 79. Sporae coacervatae, oblongae, septatae, stromatc hetero- geneo piano sulTultae, dein ex epidermide emorlua ramulorum erumpentes. Abb. Icon. 1. c. 40. K. Der Träger unterscheidet diese Gattung von Stll- bospora, die fehlende Perithecie von IMelanconium. Mit Didymosporum kann es fast vereinigt werden, wenn die Genese der Früchte gleichartig gefunden werden sollte. 42. APOTEMNOUM. Corda ap. Slurm III. 13. pag. 77. Sporae septato - arliculatae vel cellulosae, gelatinae im- niersae. Stroma nuUum. Abb. 1. c. Taf. 39. K. Die Schleimlage, welche als Bindungsmittel der Sporen vorhanden ist, unterscheidet diese Gattung strenge von den benachbarten. Die ungleiche Entwicklung der Sporen und ihr Zerfallen in gleichsam gehackte Stücke ist der Beachtung werth. 43. PUCCmiA. Persoon Syn. p. 225 Corda Ic. IV. p. 9. Hypothallus entophytus floccosus, epidermide tectus, sub- tus floccoso-radicatus. Sporae acrogenae, sessiles vel stipitatae, primum tectae, dein nudae, uni- rarius bi- septatae, septis transversalibus. Episporium stratosum vel simplex, glabrum vel verrucosum; nucleis binis rarius ternis, curvatis, annuliformibus vel cavis, sub- ceraceis. Abb. Icon. 1. c. Taf. 111. Fig. 27. K. Die Genesis der Sporen und den anatomischen Bau gaben wir im vorigen Bande der Icones. 16 44 . SPORIDESMIUM. Link Obs. 1 . p. 39. ementl. Sporne didymac vcl cellulosae, in accrvulos superficiales vel semiininicrsos conglobatae; stromate spurio vel nullo. Episporium subcorneum, nucleo cellulari sub- ccraceo, gutlulis olcosis saepius mixto ; slipitc continuo vel heterogeneo. Abb. Icon. fung. IV. Taf. VI. Fig. 74. K. Das von Pr. Nees und mir abgebildete Sp. atrum unterscheidet sich von den bei Greville (IV. 19 i.) abge- bildeten spezifisch, und unsere Art dürfte wohl einer ande- ren Gattung angch()ren. 45. HYMENOPODlüM. Corda Icon. I. p. 7. Sporae fasciculares, erectae, septatae, clavatae, obtusac vel fusiformes, stromate membranaceo, effuso, icnui- ter celluloso, superficiali adnato dein libero, sufTultae. Abb. Icon. 1. c. Taf. II. Fig. 121. N. Bisher ist eine einzige seltene Art bekannt. Die Sporen stehen sehr zerstreut, und der Träger ist stark entwickelt und braun. 46. DICTVOSPOPvIUM. Corda in Weitenwebers Beit 1836 1. 1. p. 87. Sporae linguaeformes, crectae, planac, reticulato-cellulosae; celldlis seriatis; gultulis rcpletis. Stroma spurium, he- terogcneum, granulosum, efTusum. Abb. Icon. fung. II. Taf. Fig. 29. N. Die in Hinsicht des Sporenbaues denkwürdigste Gattung unter den Pilzen. D. elcgans. ist sehr gemein. 47. PHRAGäIIDIUM. Link sp. II. p. 84. Corda Ic. fung. IV. p. 19 üb. Syn. Hypostroma nulluni. Sporae parasitantes, libere evolutae, multi-septatae, slipitatae; septis firmis transversis; cel- 17 •~ Ullis nucleo ceraceo cavo replelis ; stipite longo, hete- rogeneo, ad basim bulboso, continuo. Abb. Icon. fung. 1. c. Fig. 70 — 72. 48. TRIPHRAGMIUM. Link spec. II. p. 84. Corda Icones. IV. p. 22. ■ Hypostroma erumpens, dein pulvinatum, carnoso-cellulo- sum; sporis primum immersis, dein adnatis super- ficialibus, e cellulis ternatis connatis, pedicellatis. Cel- lulae sphaerico — tetraedricae; episporio primum albo, dein corneo, colorato, verrucoso; nucleo ceraceo dein cavo ; stipile brevi, tenui, heterogeneo, albo. Abb. Icon. fang. IV. Taf. VI. Fig. 73. N. Beide Gattungen haben wir in den Icones fungo- rum ausführlich i^ewürdigt. 49. ASTEROSPORIUM. Kunze. Bot. Zeit. 1819. 1. p. 225. Sporidia coacervata, stellata, septata, stromati heterogeneo, floccoso-granuloso incumbentia. Abb. Nees. Syst. II. Fig. 17— B. K. Es ist aus dem gegebenen Gattungscharacter die Stellung dieser Gattung nicht ermittelbar. Entspringen die Sporen auf Basidien, wie der flockige Träger vermulhen lässt, so gehört die Gattung in die Reihe von Prosthemium. 18 Fam. IV. TORULACEAE. Corda. Fungi c sporis concatenatis continuis compositi, floccifornies, hyphopodio vel stromate spuriis vel nuUis sufl'ulti. 50. SIRIDIUM. Nees ab. Esenb. Syst. 1817 p. 5. »Sporidia opaca, isthmis filiformibus concatenala, oblonga, innata, acervis orbiculatis erunipunt.« Abb. Nees. Syst. 2. Taf. 1. Fig. 19. K. Diese Gattung wurde bisher nicht wieder ge- funden, und CS fehlt die Entwicklung der Sporen und eine ' strenge Anatomie. Der Bau der Sporenfäden verweist ganz auf Phragniotrichum. 51. TORULA. Persoon Obs. mjc. 1. p. 25. Corda Icones. lY. p. 23. üb. Syn. nuni. Flocci e sporis simpHcibus concatenati, hyphasmate spurio vel nullo suffulti, vel pedicello flocciformi innati. Epis- porium simplex. Nucleus firmus, rotundatus vel cur- valus; guttulis oleosis raris. Interstitia nulla. Abb. Ic. fung. I. Fig. 124—139. II. Fig. 3i— 43. III. Fig. 13—15. IV. Fig. 75—80. Sect. CHALARA. Corda Icon. II. pag. 9. Stroma efFusum, grumulosum; floccis siniplicissimis, hyphopodio lagcni- fonni uniioculari sufTultis, et e sporis cylindricis compositis. Ligni- et corlicicolae. Sect. CYLINDROSPORIUM. Greville Syn. p. 1. Flocci sini- plicissimi ; sporis cylindraceis ; hyphopodio floccoso, repentc, entophyllino. Sect. AINTENNARIA Link. Nccs. Stromate gelatinöse lobato, floccis sporarum ramosis. 19 Scct. TORULA. Pers. I. c. Flocci e sporis dein seccn- dcnlibus coloratis compositi ; episporio firmo clause ; nucleo guttulis oleosis farcto. K. Diese Gattung ist äusserst artenreich, und ver- dient eine monographische Bearbeitung. Ol) für die, unter dem generischen Namen »Fumago« verzeichneten Arten eine besondere Section gebildet werden kann, niuss noch strenge untersucht werden. 52. SPEIRA. Corda Icon. fung. I. p. 9. Flocci e sporis simplicibus contentrice — connati, in laminam soleae ferreae similem dein secedentes. Stroma nulluni. Abb. Icon. fung. l. Fig. 140. N. Die Theilbarkeit der Sporenfäden unterscheidet diese Gattung von Dyctiosporium , mit welcher sie , abge- sehen vom Baue, einige Achnlichkcit hat. 53. GYROCERUS. Corda Icones fung. I. p. 9. Stroma effusum, irreguläre, e stratis duobus formatum: Strato inferiore corneo , superiore carnoso - celluloso, floccis tecto. Flocci erecti, inserti, spiraliter tortuosi, fragillimi ; sporis depressis, disciformibus, opacis, sim- plicibus. Abb. Icon. fung. I. Fig. 141. IN. Diese Gattung hat in der Familie noch keinen Verwandten, und neben Helicomyces stehend ist ihre Farbe und der Sporenbau der Fäden sehr auffallend. 54. HELICOMYCES. Link Obs. 1. p. 19. Corda Icones fung-, 1. p. 9. emend. Prachtilora. p. 29. Sporae parasitantes, libere-evolutae, septatae, floccifarmes vel helicomorphae, sive primum spiraliter involutae, dein expansae et secedentes. Abb. Prachtflora. Taf. 14. Icon. fung. I. Fig. 142. 9> 20 K. Wir kennen drei Arien: H. roseus, ve^elus und aureus. Die Sporen sind ladenförmig und daher oft undeutlich gliedrig. Wir können die Gattuni^ nirgend an- ders als hier einreihen, aher auch hier steht sie sichtbar nicht natürlich, und wir wollen doch noch keine neue Familie für diese einzige Gattung gründen, um so mehr als wir die Genese derselben noch nicht kennen. Farn. V. SEPTONEMäEAE. Corda Icones fung'. Tom. IlT. p. 5. Pliragmotrichaceae part. ol. Flocci e sporis seplatis vel cellulosis compositi; stromate vel hyphopodio spurio vel nullo, vel carnoso-tubercu- loso. 55. BISPORA. Corda Icones fiing. 1. p. 9. Flocci fasciculatim-congesti, hyphopodio pedicelliformi, he- terogeneo, brevissimo suüulti, erecti, dein inclinali et intcrtexti, e sporis didymis concatenati. Interstitia nulla. Abb. Icon. fung. I. Fig. 143 — IdG. K. Diese Gattung unterscheidet sich von Torula durch die zweizeiligen Sporen , wie sich Puccinia von Uredo unterscheidet. Die Farbe der Arten ist meist dunkel, ja selbst tief schwarz, und schwach durchscheinend. Eine Art hat vieltheilige Sporen. 56. SEPTONEMA. Corda Icon. fung. I. II. p. 9. Flocci crecti, simplices vel ramosl, hyphopodio filiformi vel nullo, vel stromate spurio grumuloso sufFulti, e sporis transverse-septatis dein secedcntibus compositi. Abb. Icon. fung. I. Fig. 147. II. Fig. 44. 45. N. Die Fäden dieser Gattung zerfallen sehr schnell, und leicht in die einzelnen Sporen, oder in Trümmer, welche dann unregelmässig verfilzt erscheinen. 57. TRIMMATOSTROMA. Corda Icon. I. p. 9. Stroma superficiale, placentiforme, carnosum, tectum floc- cis polymorphis, irregulariter intertextis, e sporis plus minus curvatis, polyseptatis, concatenatis compositis, et dein secedcntibus. Interstitia sporarum nulla. Abb. Icon. fung. I. Fig. 148. Eine einzige Art dieser denkwürdigen Gattung ist bekannt. Leider konnte ich nicht die Genese der Sporen untersuchen! 58. ALTERNARIA. Nees ab Esenb. Syst. IL p. 72. Corda Prachtfl. p. 13. Icones fung. III. p. 5. Torula Fries. Syst. III. p. 500. Macrosporium Fries. Syst. p. 373. 1. c. Flocci parasitantes, erecti, moniliformes , e sporis lageni- formibus, infra cellulosis, supra in Collum continuum heterogeneum attenuatis, concatenati. Abb. Icon. fung. IIL Fig. 16. Prachtflora. Taf. VIL K. Die einzige mir bekannte Art dieser Gattung ge- hört zu den schönsten Formen dieser Reihe, und zeichnet sich sowohl durch Sporenbau, den Parasitismus auf Hy- phomyceten, als auch durch ihre Keimung aus, wie wir in den Icon. fung. l. c. zeigten. 22 Die kleine Familie gibt abermals einen deutiiclicn Beweis, wie strenge die Natur den Sporenbau durchfübrte, und wie leicht sich bei gründlicher Forschung die Familien trennen lassen, und dabei gegenseitig einander repräscn- tiren. Ordo II. flYPlIOMYCETES. IVEES. Farn. VI. SPOROTRICHACEAE. Corda. Icon. fung-. 1. p. 10. II. p. 10. IV. p. 26. Flocci repentes septati vel continui ; sporis simplicibus dein inspersis. 59. RAMULARIA. Unger Exanth. Taf. II. Fig. 12. emend. Flocci enlophyllini, repentes, continui, dein erumpentes. Sporae acrogenae, simplices; nucleo firmo. K. Diese schöne Gattung des klarsehenden Unger verdient alle Berücksichtigung. Die zweite Art (Rainularia didvina) haben wir getrennt und zu dem Bactridiaceen ge- stellt. GO. TUBURCINIA. Fries Syst. mjc. III. p. 439. »Sporae rotundatae, inaequales, opacae, sporidiis minimis pellucidis secedentibus farctae, plantis putridis innatae, floccis raris tcnellis intertextis evanescentibus primo adhaerentcs.« 24 K. Wir haben den Characler wörtlich entlehnt, um keine Missverständnisse herbeizuführen; nach unserer An- sicht müsste man ihn folgends emendiren : Flocci repentes, tenelh , evanescentes, sporis acrogenis dein intcrtextis, simphcibus, inaequahbus: episporio simpHci, nucleo firmo. Bisher fehlt eine Abbildung einer Normart! 61. ATHELIA. Persoon Myc. Europ. 1. p. 83. »Flocci intertexti, tenues, medio in pelliculam levem spo- rulifcram condensati (saepius fissilem). Dcpresso-appla- nata.« K. Die Gattung ist dubios und so oberflächlich be- schrieben, dass es gut sein wird, sie aus unseren syste- matischen Anordnungen zu streichen. 62. ACROTHAMNIUM. Kees Syst. p. 71. Link spec. I. p. 28. »Flocci ramosi intricati enodes nudi apicibus tantum sep- tatis. Sporidia e cellulis delapsis exorta simplicia.« Abb. Necs. Syst. Fig. 71. K. Wir haben ebenfalls diesen Character wörtlich entlehnt, weil wir diese Gattung noch nicht selbst vollkom- men untersucht baben. 63. ALYTOSPORIUM. Link. spec. I. p. 23. »Flocci ramosi toti septati. Sporidia nuda (absquc appcn- diculo) simplicia (non septata nee didyma) agglutinata thallo.« Abb. keine. 64. CAPILLARIA. Persoon Myc. 1. p. fjO. Corda Ic. II. p. 12. emend. Flocci continui repentes ramosi; sporae continuac simplices floccis inspersae vel adhaerentes. Abb. Icon. fung. II, Fig. 53. 25 K. Diese Gattung muss bei genauerer Betrachtung der Arten der folgenden Gattung, mit dieser nothwendig vereinigt werden. 65. SPOROTRICHÜM. Link spec. 1. p. 1. Ic. fung-. 1. p. 10. Aleurisma Link. Obs. IL p. 38. Flocci ramosi, intricati, septati; sporis simplicibus, liberis homogeneis. Abb. Icon. fung. I. Fig. 159. Nees. Syst. Fig. 45. 46. Greville Sc. Cr. Flor. II. Taf. 108. 66. DENDRINA. Fries S. 0. V. 1. p. 186. S. Myc. m. p. 453. »Flocci effusi,, tenuissimi, a sporidiis discreli, in maculam matrici adglutinatam contexti. Sporidia matrici innata, simplicia, globosa, pellucida.« Abb. keine. K. Wir können aus den Gattungs- und Artencharacte- ren uns keine Vorstellung von der Gattung verschaffen, aber so viel ist gewiss, dass Chromosporium roseum Ca. nicht hieher gehört! — 67. rUSISPORIUM. Link spec. 1. p. 30. Cor da Icon. I. p. 10. II. p. 10. Flocci repentes, ramosi, septati, pellucidi , intertexti ; spo- ris fusiformibus vel ellipticis , homogeneis, diaphanis. Abb. Icon. fung. I. Fig. 161—163. II. Fig. 47. Nees. Syst. IL Fig. 40. B. K. Wenn einige Arten nicht eine besondere Sporen- entvvicklung zeigen, so fallen sie der Gattung Sporotrichum anheim. 2G G8. CIRCINOTRICHUM. Nees ab Esenb. Sysl. p. 19. Link spec. 1. p. 35. Persoon M. E. 1. p. 19. «Flocci simplices circinato-intricali nudi non scptati. Spo- ridia fusifonuia siniplicia.« Abb. Nees. Syst. II. Fig. 66. *. N. Diese Gattung bedarf einer strengen mikroskopi- schen Analyse. 69. PLECOTPJCHUM. Corda. Sturm Fl. 13. p. 87. Sporae simplices continuae hyalinae, floccis heterogeneis coloratis, continuis, simplicibus, subraraosis, intricatis inspersae. Abb. Sturms Flora. III. 13. Taf. 44. K. Auch hier ist die Genese der Spore noch mangel- haft bekannt. 70. MIAINOMYCES. Corda. Sturm Fl. 13. p. 83. Sporae simplices oblongae , floccis homogeneis continuis simplicibus radiatis intcrtextis agglutinatae. Abb. Corda ap. Sturm I. c. III. 13. Fig. 42. N. Die Sporen scheinen hier aus einer ursprünglich klebrigen Substanz gebildet zu werden, welche sie später anleimt und endlich verschwindet. 71. CHRYSOSPORIUM. Corda. 1. c. 13. p. 85. Sporae continuae coloratae, floccis heterogencis, continuis, hyalinis intcrtextis inspersae. Ahb. Corda ap. Sturm. 1. c. 13. Taf. 43. K. Diese Art hat bei oberflächlicher Anschauung Aehnlichkeit mit Sepedonium, aber sie ist anders gebaut und gehört strenge in diese Familie. Die Sporen sind gross. 27 72. CHROMELOSPORIUM. Corda, I.e. 13. p. 81. Sporae continuae, coloratae, gelatinae immersae, floccis heterogeneis, articulatis, repentibus, ramosis, hyalinis inspersae. Abb. Corda ap. Sturm. I. c. 13. Taf. 41. K. Wir haben eine deutliche Schleimmasse gefunden, welche die Sporen und Flocken einhüllte, und nur durch diese und durch die ungefärbten kuglichen Sporen unter- scheidet sich diese Gattung von der nächstfolgenden. 73. NEMATOGONUM. Desmaziferes Hyphom. ined. Ann. des Sc. 1834. II. 2. p. 69. »Flocci erecti aut decumbentes, simplices vel subramosi, seplati et articulali; articulis remotis inflatis. Sporidia vage inspersa, nuda (absque appendiculo), simplicia (non septata), thallo non adglutinata. Abb. Desmazieres 1. c. Taf. 2. Fig. 1. N. Die Sporen der einzigen ocherrothen Art sind beiderseits zugespitzt und durchsichtig. 74. MYXONEMA. Corda Ic. fung. I. p. 10. Flocci simplices, radiantes, continui, sporis globosis simpli- cibus inspersi et muco arctc conglutinali. x\bb. Icon. fung. I. Fig. 150. N. Mit unbewaffnetem Auge besehen ähnelt die Gat- tung und Art sehr Myxosporium croceum Link, indem der Schleim eine eigene Firnissdecke bildet, unter welcher die Faden und Sporen liegen. «8 75. COLLETOSPOUTllM. Link spec. p. 25. Icon. liing. 1. p. 10. enieiid. Flocci continui, atri vel obscuri, inlricali; sporis siniplicihus in globulos congloballs, homogeneis, massa vesiculosa niixlis. Abb. Corda Icon. I. Fig. 15C. 157. N. Oft fehlt die blasige zellige Masse gänzlich. 76. MELANOTRICIiüM. Corda ap. Sturm Fl. 13. p. 89. Sporae continuae pellucidae globosae, floccis heterogeneis intricatis suberectis annulatis inipellucidis inspersae. Abb. Corda ap. Sturm. 1. c. III. 13. Taf. 45. N. Die Flocken der Art sind völlig undurchsichtig, die Sporen in ungeheuerer Zahl vorhanden. M. microsper- mum bewohnt Fichtenholzspähne. 77. MEMNONIUM. Corda. 1. c. 13. p. 91. Sporae continuae impellucidac fusiformes, floccis hetero- geneis continuis coloratis diaphanis ramosis intricatis inspersae. Abb. Corda ap. Sturm. 1. c. III. 13. Taf. 46. N. Die völlige Undurchsichtigkeit der Sporen hat uns gcnöthigt, solche als ungctheilt (continuae) zu betrach- ten. Die Flocken sind blassbräunlich gefärbt. 78. MEROSPORIUM. Corda ap. Suirm. 12. p. 15. Sporae simplices, continuae, fusiformes, floccis septatis abbreviatis irregularitcr inspersae, in globulos erectos conglobatae. Abb. Corda ap. Sturm. 1. c. III. 12. Taf. 23. K. Diese Gattung unterscheidet sich von allen an- deren der Ordnung und Familie durch die Eigenschafl, • 29 dass Sporen und Flocken gleichsam trümmerweise in aut- rcclit stehende Klümpchen fest zusammengeballt sind, wei- che in Wasser sich trennen. Ich habe keine Idee von der Genese der Sporen, noch von der der Flocken, und die einzige bekannte Art ist höchst selten. Fam. VII. CEPHALOCLADIA. Corda. Corda Icon. fung. II. p. 11. Flocci repentes, ramosi; ramulis solitariis, dichotomis vel verticillatis, apice sporis solitariis vel capitulis spora- rum ornatis. Sporae acrogenae, continuae. 79. MONOTOSPORA. Corda 1. c. I. p. 11. Flocci abbreviati, repentes, articulati, monilioidei, ramis pe- dicelliformibus, continuis, apice sporam heterogeneam, solitariam simplicem referentibus. Sporae simplices co- loratae dein deciduae, floccis inspersae: episporio pri- mura albo, pellucido, dein colorato, fragili, infra hylo instructo ; nucleo granuloso dein aterrimo , membrana propia diaphana tenui vestito. Abb. Icon. fung. I. Fig. 169. K. Diese Gattung ist gleichsam die erste Stufe der Entwicklung, und die einzelne Spore und der kurze un- vollsländig entwickelte Träger verweiset auf die tiefstehen- den Hyphopodia der Coniomycetes. 80. COCCOTRICHUM. Link spec. I. p. 25. Flocci ramosi, septati, colorati. Sporae acrogenae simplices, opacae, in globulum primum coactae dein floccis in- spersae. Abb. keine. 30 N. Wallroth hat die Gattung mit zwei schönen Arten bereichert, die sich alle durch intense gefärbte Sporen auszeichnen. hQ/ti_^ 81. AJMPHIBLISTRUM. Corda Icon. fung. I. 11. Flocci intricati, septati, reticulatim conjuncti, verrucis minu- tissiniis, irregulariter positis, sporidiferis obsiti, intus guttulis oleosis repleti. Sporae simplices acrogenae, verrucis insertae, hylo instructae, pellucidae, intus nu- cleum viridem , muco et guttulis oleosis circumdatum referentes. Abb. Corda Icon. fun—- ^— - Flocci entophyllini, repentes, continui, sporis acrogenis, heterogeneis, didymis, dein inspersis. N. Ramularia didyma ünger (Pflanzen-Exanth. Taf. II. Fig. 10.) ist der Typus der Gattung, die sich durch ihr Nisten in lebenden Pflanzen und die ungctheilten Fäden von Trichothecium unterscheidet. 87. TRICHOTHECIUM. Link spec. 1. pag. 28. Corda Icon. 1. p. 12. II. p. 10. emend. Flocci ramosi intricati septati. Sporae homogcneae septatae. Abb. Corda Icon. I. Taf. III. Fig. 170. A. SUBGEIN. ANODOTRICHUÄI. Corda Ic. 1. c. Flocci intricati vix septati , primum repentes ; ramis dein adscendentibus inlrioatis; sporis subfusiformibus sep- talis, rarius continuis mixtis. Abb. Corda Icon. II. Taf. IX. Fig. 48. B. SUBGEIN. ACROTIIECIUM. Corda. 1. c. Flocci repentes septati ramosi ; raniulis adscendentibus, sporam solilariani acrogenani referentibus. Sporae septalae continuis niixtae, fusiformes. Abb. Corda Icon. II. Taf. IX. Fig. 49, 33 88. EPOCHNIUM. Link spec. pl. I. p. 32. »Flocci ramosi intricati toti septati. Sporidia septata.« INees Syst. Taf. III. Fig. 40.? — K. Wir können diese Gattung nicht von Trichothe- cium unterscheiden. Allerdings haben wir noch keine der beiden Arten lebend gesehen, und alle unter diesen Namen uns mitgetheilte Pilze waren falsch bestimmt, und verdorbene Cladosporia. In der Abbildung von Herrn Pr. Nees sind die Sporen ungetheiit und kurz gestielt. 89. SCOLICOTRICHUM. Kunze mjc. Heft. 1. pag". 10. Flocci decumbentes, intricati, continui, sporidiis uniseptatis obscuris (heterogeneis?). Abb. Kunze 1. c. Heft I. Tab. 1. Fig. 5. K. Wir sahen die einzige Art dieser Gattung nie. Die Flocken sind stark, röhrig, und ihre Wand ist dick. 90. HELICOTRICHUM. Nees N. Act. Ac. L. C. C. IX. p. 246. Link spec. 1. p. 33. »Flocci ramosi intricati enodes nudi apicibus tantum sep- tatis. Sporidia spirahter involuta subseptigera.« Abb. Nees 1. c. IX. Taf. 5. Fig. 15. Nees jun. Syst, Taf. 7. K. Wir sahen die Sporen vieltheilig. 91. MYXOCLADIUM. Coicla Icon. fung. L p. 12. Flocci simplices , articulati, repentcs, gelatina granulosa conglutinati, sporis tridymis heterogeneis inspersis. Abb. Corda Icon. L Tab. III. Fig. 172. 92. BACTRIDIUM. Kunze myc. tlefle. I. j). 5. Link spec. pl. 1. p. 34. »Flocci raniosi toti septati. Sporidia (septata) extremitalibus hyalinis, nicdio matcria grumosa referto.« Abb. Kunze I. c. Taf. IL Fig. 20. 21. Nees Act. Ac. N. C. IX. Taf. 1. Fig. 3. Taf. II. Fig. 21. Nees jun. Syst. Taf. 4. K. Da wir keine Art dieser schönen Gattung le])end gesehen haben, so verweisen wir auf die trefflichen Erhiu- terungen, welche die oben citirten Herren von den Arten derselben gegeben. 93. SOREDOSPORA. Corda Icon. fun^. 1. p. 12. Flocci articulati, ramosi , repentes, intertexti, hinc inde acervulis sporaruni tecti. Sporae conglobatae, hetero- geneae, cellulosae, apiciljus floccorum innatae. Abb. Corda Icon. I. Taf. III. Fig 173. Die kleine Gruppe repräsentirt die Ilelminlhospo- ria unter den Ilyphomyceten mit kriechendem Fadenträger, und einzelne Gallungen beider Familien gleichen sich in Bezug auf Sporenbau bedeutend. Trichothecium und Cladosporium haben gethcilte und ungetheiltc Sporen gemischt, und bilden die Uibergänge zu den Sporotrichaceen und Psiloniaceen. Helicotrichum und Hclicoma haben die spiralig gewundene Spore gemein, und Soredospora ist ein niederliegendes Mystrosporium. Bei allen Galtungen dieser Reihe ist der Träger minder selbstsländig entwickelt, und die Zahl der Gattun- gen ist, so wie auch die Zahl der Arten minder reich. Allerdings kennen wir nur die Arten weniger Punkte Deutschlands und Oesterreichs, daher wir keine gültige Scblussfolgc auf Zahl und Verbreitung ziehen können. 35 Farn. IX. HELMINTHOSPORIACEAE. Cda. Icon. fung. 1. p. 12. IL p. 13. III. p. 9. IV. p. 27. Flocci erecti. Sporae septatae vel cellulosae. Stroma nul- lum, rarius corneum spurium. 94. BLASTOTRICHUM. Corda. Icon. II. p. 10. Flocci continui, ramosissimi, adscendentes vel fluitantes; ramulis sporis solitariis continuis globosis vel obovatis Iransverse septatis ornatis. Abb. Corda 1. c. Taf. IX. Fig. 50. K. Die Entwicklung und der Bau der Gattung ist eigentliümlich, und Leptomitus ähnlich. Mit Cladosporium hat es die eigenthümliche Entwicklung getheilter und un- getheilter Sporen gemein. 95. CLADOSPORIUM. Link spec. L p. 39. Icon. fiing. HI. p. 9. Flocci erecti septati. Sporae acrogenae, homogeneae, irre- gulariter septatae, simplicibus mixtae, primum conca- tenatae, dein irregulariter inspersae. Stroma plerumque spurium vel cellulosum. Abb. Nees Syst. II. Taf. V. Fig. 64. B. Nees jun. Syst. Taf. 1. Corda Icon. I. Taf. ill. Fig 202—116. III. Taf. I, Fig. 24. 9G. AZOSMA. Corda vid. Sturm's Fl. D. IIL Heft. 12. p. 35. Flocci erecti, simplices continui, hyalini; sporis heteroge- neis septato-cellulosis irregulariter inspersis. Abb. Corda ap. Sturm. 1. c. Taf. 18. 3* 36 97. LEPTOTRICHr.M. Corda. Flocci subsimplices, diaphani, toniiissimi, subiilati, continui, erecti; sporis didymis numerosis, heteroi^eneis, arcte conglobatis; episporio firino, liyalino ; nucleo oblongo. Abb. Corda Icon. fung. Tom. V. Taf. II. Fig. 16. 98. HELMINTHOSPORIUM. Link Obs. T. p. 8. Corda Icon. fang. II. p. 13. III. p. 10. Praclitilora p. 7. Flocci erecti, septati; sporis homogeneis primum floccis innatis dein deciduis et inspersis, transverse septatis et polydymis. Stroma homogcncum verum nullum, vel ' subgelatinosum, vel rarius velum tenuissimum fugax representans. Fungi obscure -colorati, greges lale cx- pansas formantes. Abb. Nees Syst. II. Taf. V. Fig. 65. Corda ap. Sturm. III. 11. Taf. 10—15. Corda Ic. I. Taf. III. Fig. 177- 201. III. Taf. II. Fig. 2G. Praclitflora. Taf. IV. 99. MYDOJNOTRICHUM. Corda ap. Sturm 1. c. 12. p. 37. Flocci erecti, rigidi, subulafi, impollucidi. Sporae heteroge- neae, fusiformes , septalae, muco colorato iuuiiersae. Abb. Corda ap. Siurm. I. c. Taf. 19. 100. MACROON. Corda ap. St. 1. c. III. 13. p. 93. Flocci primum erecti, dein dcolinali intricati, ramosT, annulati; sporis hcterogencis oblongis transverse-sep- tatis , diapiianis, dein irreguiariter inspersis. Abb. Corda ap. Sturm, III. 13. Taf. 47. K. Diese Galtung ist gleichfalls ein Helminthosporium mit niedergebogenen Fäden, aber die Sporen scheinen nicht acrogen zu seyn und die geringelten Flocken unterscheiden hinreichend. 37 101. COCCOSPORIUM. Corda ap. Sturm 111. 12. pag". 48. Klocci erecti, simplices, 4—5 articulati; spoi'is heleroge- neis magnis cellulosis ; episporio corneo colorato ; nucleo firmo. Abb. Corda. 1. c. 12. Taf. 25. K. Diese Gattung ist durch ihre Sporen ausgezeich- net, und diese letzteren für Insenktcneier zu betrachten ist nur lächerlich. 102. POLYTHRINCIUM. Kunze Myc. Heft. 1. p. 13. Corda Icon. III. p. 10. Flocci erecti, caespitosi, continui, rarissime septati et mo- niliformes; sporis solitariis, acrogenis, didymis ; epis- porio simplici hylo basilari instructo et guttulis oleosis repleto. Stroma spurium, tenue, cellulosum. Abb. Kunze 1. c. Taf. I. Fig. 8. Corda ap. Sturm III. II. Taf. 9. Corda Icon. III. Taf. II. Fig. 25. 103. DIPLOSPORIUM. Link spec. I. p. G4. »Flocci sporidiferi erecti ramosi toti septati. Sporidia didyma s. septo Iransverso discreta.« 1. c. N. Von der Normart dieser Gattung besitzt man noch keine Abbildung. Wir haben eine zweite Art hieher- gezogen und im fünften Bande der Icones fung. Taf. II. Flg. 17. abgebildet. 104. MYSTROSPORIUM. Corda Icon. fung. 1. p 12. 11. p. 13. III. p. 10. Flocci erecti vel adscendentes, simplicissimi, septati vel torulosi. Sporae acrogenae, solitariae vel agglomeratae, cellulosae. Abb. Corda 1. c. I. Taf. III. Fig. VA. II. Taf. X. Fig. 61. III. Taf. II. Fig. 27. 38 K. Ob diese Gattung nicht mit der folgenden Wall- roth'schen zusammenfällt, ist ohne Analyse und gute Ab- bildung der zweiten nicht zu unterscheiden. Da wir Stcm- phjlium nicht gesehen, so schreiben wir die Diagnose der Flora crypt. germ. ab, und beweisen hiermit, dass Floccus und Uypha W. synonym sind. 105. STEMPIIYUUM. Wallrotb Flor. germ. crypl. II p. 300. »Ilyphac simplicissimae breves articulatac nodulosac, vertice incrassato sporidium ovatum subangulatum longitudi- naliter transvcrsimquc septatum, veluti multilocularc suslinentes.« 1. c, 106. SEPTOSPORIUM. Corda ap. Sturm. 1. c. 12. p. 33. Icon. fiing. I. p. 12. Flocci erccti pauci-septati. Sporae heterogeneae , cellulo- sae, pedicellatae; pedicello scptato heterogeneo. Abb. Corda ap. Sturm. 1. c. Taf. 17. Icon. I. Taf. HI. Fig. IIb. 176. 107. TRICHAEGUM. Corda Icon. I. p. 15. Flocci erecti, septati, stromate effuso vesiculoso innati; sporis heterogeneis, magnis, cellulosis, conglobalis, in- spersis, Abb. Corda. 1. c. I. Taf. IV. Fig. 217. 218. 108. AMPlllTIUClIllM. Nees. N. A. A. C. C. L. IX. p. 248. Corda Icon. fung. I. p. 16. einend. Flocci erecti septati , basi stromati spurio homogeneo, corneo, celluloso, innati; sporis simplicibus vel didymis, helcrogcneis, inspersis. Abb. Nees. I. c. Taf. 6. Fig. 17. Corda. Icon. I. Taf. IV. Fig. 221. 109. TRIPOSPORIUM. Corda Icon. fung. 1. p. IG. Prachttlora europ. Schimmelbild. p. 21. Flocci steriles erecti septati, ramis solitariis plus minus patentibus, fertilibus brevioribus, apice sporam solita- riani, stellulatam, bi-, tri-vel quadrifidam, dein plerum- que brevissime pedicellatam gerentes; radiis oblongis acuminatis septatis. Hyphasma effusum, repens, sep- talum. Abb. Corda Icon. I. Taf. IV. Fig. 220. Taf. X. 110. HELICOMA. Corda. Icon. I. p. 15. Flocci caespitosi, erecti, septati, velati; sporis beterogeneis, spiraliter involutis, helicomorpbis, septatis; spiris inter se connatis; episporio tenui; nucleo gultulis oleosis farclo. Abb. Corda 1. c. Taf. IV. Fig. 219. 111. HELICOSPORIUM. Nees. era. Corda. Ic. 1. p. 15. Sturm I. c. 11. p. 39. Flocci erecti, caespitosi, subulati, arcte-septati; apice con- tinui, diaphani. Sporae acrogenae, filiformes, septatae, spiraliter involutae , dein sese elastice expandentes. Abb. Corda ap. Sturm. 1. c. Taf. 15. N. Wir können hieher nur Hei. obscurum rechnen. 112. CLADOTRICHUM. Corda ap. Sturm. I.e. 12. p. 39. Icoij. fung. Lp. 12. IV. p. 27. Pracbtfiora p. 47. Flocci erecti, septati vel supra articulati, ramosi, ramis ramulisque sporidiferis. Sporae didymae, acrogenae, liomogeneae, concatenatae, catenas breves formantes. Abb. Corda ap. Sturm. 1. c. Taf. 20. Icon. fung. IV. Taf. VJ. Fig. III. 83. Prachtflora Taf. XXIII. 40 113. MYDONOSPOIUUM. Corda ap. Sturm, l. c. pag-. 95. ))Sporae simpliccs, liomogeneae, discolores, didymae, ex apicibus floccorum erectorum , septatorum, muco in- volutoruni decedentcs.« Abb. Corda ap. Sturm. 1. c. 13. Taf. 48. N. In dieser Gattung wiederholt sich die Sporen- bildung von Cladosporium mit der Kettenbildung von Cladotrichum, aber Fäden und Sporen sind einem gefärb- ten löslichen Schleime eingesenkt, welcher die Rasen gleich- sam zusammenkittet. Diplosporium und Stemphyhum sind die einzigen Glieder dieser Familie, welche ich nicht gesehen habe, und deren Untersuchung und Abbildung dringend zu wünschen ist. Die Familie selbst ist sehr natürlich, und alle ihre Gattungen sind, bis auf wenige höchst ausgezeichnete, künst- lich gebildet und haben oft Uibergange, so z. B. Ilelmin- thosporium und Cladosporium, wo letzteres sich nur durch die Ungleichheit und Unregelmässigkeit seiner Sporen unterscheidet. 41 Farn. X. PSTLONIACEAE. Corda. Icones Tuni;. 1. p. IG. II. |3. 12. HI. p. 7. IV. pag. 27. Flocci erecti, continui vel septati, stromate nullo vel spurio sufTulti ; sporis continuis (non septatis) dein inspcrsis. 114. PSILOMA. Fries Syst. Orb. Veg. 1. p. 187. Corcla Icon. IV. 1. c. Flocci erecti septati, sporis acrogenis simplicibus continuis insp ersis. Abb. Corda Icon. I. Taf. IV. Fig. 227-230. IV. Taf. VI. Fig. 84. 115. COLLETOTRICHUM. Corda ap. Sturm IIL 12. p. 41. Flocci erecti impellucidi (septati?) subulati. Sporae conti- nuae, fusiformes, heterogeneae, hyalinae, cavae, gela- tinae coloratae immersae. Abb. Corda ap. Sturm 1. c. 12. Taf. 2t. Icon. fung. IV. Taf. VI. Fig. 85. 116. ASEIMOTRICHUM. Corda ap. Sturm, l. c. pag. 43. Flocci erecti (fasciculatim juncti) colorati continui. Sporae continuae fusiformes, heterogeneae, massa vesiculosa diaphana colorata mixtae. Abb. Corda ap. Sturm 1. c. 12. Taf. 22. 117. HALYSIUM. Gerda Icon. fung. I. p. 17. Flocci erecti, articulati, monilioidei : sporis simplicibus, continuis, heterogeneis, coloratis, primum lateraliter innatis dein deciduis et inspcrsis. Abb. Corda 1. c. I. Taf. IV. Fig. 234. 42 118. CHLORIDIOI. Link spec. I. p. 38. Coida Icon. Lp. 17 III. p. 7. Flocci erecti continui (non septati); sporis simplicibus con- tinuis, hasi accumulatis vel irregulariler inspcrsis. Abb. Nees Syst. Taf. V. ¥ig, 64. Corda Icon. I. Ta(. IV. Fig. 235—238. III. Taf. I. Fig. 19. 119. AllTHRIMUM. Kunze myc. Heft 1. p. ü. Link spec. I. p. 43. Flocci caespitosi, erecti, simplices, pellucidi, nuiltiscptati; septulis crassiusculis atris. Sporidia fusiforniia, obscura, inspersa. Abb. Kunze 1. c. Taf. I. Fig. 4. Nees jun. Syst. Taf. 7. In Bezug des Sporenbaues wiedersprecben sich die Diagnosen von Kunze und Link. Letzterer sagt: Sporidia fusifornu'a floccis multoties crassiora transversiin et lon- gitudinaliter obscurc scptata. 1. c. Wir haben die Gattung noch nicht untersucht. 120. CAMPTOUM. Link spec. 1. p. 44. Corda Icon. IIL p. 7. Flocci erecti septati; articulis alternis nigris opacibus tumi- dis et albis diaphanis; sporis primuni apicibus flocco- rum innatis, dein inspersis, naviculaefonnibus, curvatis, coloratis. Stroma spurium subdisciforme superficiale atrum. Abb. Corda Icon. IIL Taf. I. Fig. 17. 121. GONATOSPORIÜM. Link spec. L p. 44. Corda Icon. III. p. 8. Flocci Stromati spurio ceraceo innati, erecti, septati; septis nodulae formibus; sporis heterogeneis, acrogcnis, polv- morphis, angulatis, subconcatcnatis, dein irregulariler dispersis. Abb. Corda Icon. Tom. IIL Taf. I. Fig. 18. 43 122. BOTRYTIS. Link spec. I. pag. 53. Icon. fung-, I. p. 18. III p. 9. Prachtflora, p. 35. Flocci sporidiferi erecti septati ramosi; ramis ramulisque septatis; capitulis sporaruni nuUis. Sporae acrogenae, homogeneae, solitarim evolutae, simplices, continuae, ad apices vel latera ramulorum irregulariter accumulatae vel inspersae. Abb. Icon. fung. I. Taf. IV. 244—246. III. Taf. I. Fig. 23. Prachtflora. Taf. 17. Wir haben diese so oft gemissbrauchte Gattung emendirt, und vorzüglich durch ihre Sporengenesis strenge von den folgenden Gattungen geschieden. 123. CHAETOPSIS. Greville Scott, crypt. Flor. IV. 236. Corda Icon. I. p. 18. III. p. 8. Flocci erecti, septati, subulati, infra verticiilato-ramosi, supra simplicissimi et flagelliformes. Sporae continuae cyiin- dricae, ramulis inspersae, et ex eorum apicibus Orientes. Abb. Greville 1. c. IV. Taf. 236. Corda Icon. I. Taf. IV. Fig. 242. 243. III. Taf. 1. Fig. 21. 124. STREPTOTHRIX. Corda Prachtflora der Schimmelbild. p. 27. Flocci erecti, septato-articulati, virgato-ramosi ; ramis ramu- lisque alternis, articulatis, spiraliter tortuosis; sporis simplicibus, terminalibus, apiculo suffultis, aut axillari- bus sessilibus hylo adfixis; nucleo firmo, guttularum oleosaruni pleno ; episporio crasso, Abb. Prachtflora Taf. XIIT. 44 125. CAMPSOTRICIIL'M. Eluenb. .laliibucli der Gewächsk. 2. p. bl. Icon. fung-. IV. p. 28. Flücci erecli, septati, hypliasinati repenti vel hypostroniate spurio innati; sporis heterogeneis, simplicihus, nuine- rosissimis inspcrsis. Abb. Ehrcnb. Jahrb. 1. c. Taf. F. Fig. 4. Horrae ph\s. beroh Taf. 17. Fig. 2. Corda Icon. IV. Tal. VI. Fig. 86-88. K. In der Prachtflora europäischer Scbimmclbildun- gen liabcn wir hieher auch Gyrothrix gezogen, welclics in eine andere Famihe gehört. 12G. MEAISPOPvA. Persoon Myc. europ. I. p. 32. Corda Icon. fimi^-. I. p. 16. IL p. 12. III. p- 8. Fiocci erecti septati. Sporae heterogeneae, acrogenae, fusi- formes vel cylindricae, continuae, primuni fasciculatim junctae, dein floccis irregulariter inspersae. Abb. Corda. Icon. I. Taf. IV. Fig. 222—226. II. Taf. X. Fig. 54—57. III. Taf. I. Fig. 20. K. Ob Menispora aurea Ca. hieher oder unter die vStilbini gehört, ist noch zu entscheiden. 127. SPOROPHLEUxM. Nees in Linkii spec. 1. pag-, 45. »Fiocci suberecti simplices septati. Sporidia fusiformia sini- pHcia (non septata).« Abb. Sprengel Grundzüge der wiss. Pflanzenkunde Taf. 5. Fig. 5. K. Wir schreiben diese Diagnose ab, und gestehen offen, dass wir nach ihr diese Gattung von Menispora nicht unterscheiden können, da eine kritische Untersuchung noch felilt, und wir auch noch keine deudiche und brauch- bare Abbildung kennen. 45 128. COELOSPORIUM. Link spec. I. p. 46. »Flocci aggregati non septati rainosi et subramosi. Sporidia inspersa cava.« 1. c. Abb. Uns ist keine bekannt. K. Wir kennen die Gattung nicht, und haben keine Vorstelkmg welche Form eine »Spora cava« haben uiuss. Alle Sporen sind hohl, wenn man ihr Episporium und dessen Höhle in Betracht zieht; aber auch diese Höhle ist ausgefüllt und dann nur der Sporenhaut, nicht aber der Spore als generischer DifTerentialcharacter eigen. Es wäre dringend zu bitten, dass die Herren Naturforscher von allen dubiösen Gattungen gute Abbildungen veranlassten! 129. GLIOTRICHUM. Eschweil. Syllog. plant, ad Flor. Ratisb. p. 166. Fries Syst. III. p. 378. »Flocci continui, opaci, tenerrimi, primitus mucosi, dein rigescentes, assurgentes. Sporidia globosa, simplicia, e gelatina orta subadglutinata.« Abb. Eschweiler 1. c. Taf. I. Fig. 2. K. Eine gute Analyse der Arten sowohl, wie eine kritische Darstellung der höchst dubiösen Gattung fehlt noch. Die einzige abgebildete Art sieht dem Hypothallus der Scieromyceten (z. B. Pisomyxa) höchst ähnlich. 130. BALANIUM. Wallr. FL g^erm. er. II. p. 159. »Flocci continui vage-ramosi opaci, ad extremitates di- chotonias, corpuscula spoiomorpha obovata in basin sensim tenaala et veluti pedicellata sustinentes, de- niumque excutientes.« Abb. Wir kennen keine. N. Zur Verdeutlichung der Gattung wäre eine gute Abbildung dringend nothwendig. 4ß 131. GONGYLOCLADIUM. Wallr. Fl. 1. c. 160. »Flocci erecti sinipliccs septati e basi tenuata inde sensiin tumentes et veluti in tubercula subrotunda inflata ar- ticulati, primum continui dein sensim inatjis constricli inque articulos subrotundos dilabentes.« N. Die frübere Note gilt auch hier. Mit Oedemium ist diese Gattung nach der gegebenen Diagnose nicht identisch, fi^ ^/^UHt ^r#«,»w,..- ^«^^y - 132. OEDEMIUM. Link spec. I. p. 42. Corda ap. Sturm 111. 2. p. 21. Icon. fun^. I. p. 17. Flocci erecti annulati vel septati ; sporis simplicibus pri- mum globulo communi, libero superficialiter innatis, dein deciduis, bomogeneis. Abb. Corda ap. Sturm. III. Taf. 9. Icon fung. I. Taf. IV. Fig. 238. Nees jun. Syst. Taf. 7. 133. OSPRIOSPORIUM. Corda 1. c. III. 12. p. 47. Flocci erecti, inipellucidi, annulati. Sporangiola irregula- riter inspersa membranacea diaphana sporis continuis simplicibus in gelalina nidulantibus plcna. Abb. Corda ap. Sturm. 1. c. 12. Taf. 24. N. Ob diese Gattung nicht in die Nähe der Mucedi- neae gehört, ist ungewiss, indem ich die äusserst zarten Sporangiolen nie befestigt fand , und die Schleimhülle der Sporen, so wie der höchst einfache Bau der lezteren dieser Meinung entgegentreten. 134. RHINOTRICHUM. Corda. Icon. fung-.I. p. 17. Flocci erecti, septati, supra verruoosi ; sporis simplicibus verrucis innatis, dein deciduis et hylo instructis. Epi- sporium hyalinum. Nucleus firmus plenus. Abb. Corda Icon. fung. I. Taf. IV. Fig. 232. 47 135. TRICHOSTROMA. Corda ap. Sturm IIT. 2. p. 131. Icoii. fung-. I. p. 17. Stroma verruciforme, corneum, floccis rigidis, homogeneis, ereclis annulatis tectum. Sporae simplices continuae floccis inspersae. Abb. Corda ap. Sturm 1. c. III. 2. Taf. 62. 136. MEDUSULA. Tode Fung. mekl. I. p. 17. Corda Icon. I. p. 18. emend. Stroma spurium carnosuni, floccis septatis heterogeneis erectis tectum. Sporae simpHces, floccis inspersae. Abb. Tode 1. c. I. Taf. III. Fig. 28. Corda Icon. I. Taf. IV. Fig. 240—241. Farn. XL SPORODAEAE. Corda. Flocci erecti; sporis simphcibus concatenatis in filamenta monihformia lateraliter adnata. 137. SPORODUM. Corda Icon. I. p. 18. II. p. 8. Flocci erecti seplati. Filamenta sporarum abbreviata infra irregulariter adfixa. Sporae simplices; episporio conti- nuo, nucleo curvato vel spiraliter intorto. Abb. Corda Icon. I. Taf. IV. Fig. 247. III. Taf. I. Fig. 22. K. Die Gattung erscheint höchst eigenartig, und ver- eint gleichsam Torula mit den Flocken einer Psiloniacee. Die Sporen sind ursprünglich verwachsen und trennen sich später vollkommen. 48 137. SPO^DVLOCLADIUM. Marl. Fl. eil p. 351. Link. spec. 1. p. 79. »Hyphasma riuUmn. FIncci sporidiferi erecti sitnplices aut subramosi monillfonnes. Sporidia latcralia opposila aut verticillata.« Abb. Ilofrmann Flor. germ. 11. Taf. 13.? — K. Die Galtung ist höchst ungenügend gekannt. Nach G. R. Link's Reschreibung sollte man ein Dactvlium oder ein Dendrvphium dahinter vennulhen, aber die »Ha- muli verticillati quaterni« widerlegen alle unsere und auch andere melir oder minder verständige Meinungen. Diese kleine Gruppe ist gleichsam wieder eine Reprä- sentativ-Form in unserem Systeme. Wie in der niedersten Reihe der Coniomyceten die einfache Spore in der Fa- milie der Caeomaceen, die zusammengesetzte Spore in den Phragmidiaceen, die kettenartig gereihte einfache in den Torulaceen, und die kettenartig -gereihte zusammen- gesetzte in den Septonemeen ausgesprochen ist, so finden wir denselben Rau auch in den Hyphomycetcn mit auf- rechten Flocken, wo den Caeomaceen die Psiloniaceen, den Phragmidiaceen die Jlelminthosporicn, und die Toru- laceen den Sporodaeen entsprechen. Nur die Septonemen haben keinen reinen Repräsentanten, aber der Uibergang dazu findet sich in folgender Gattung, die wir aber noch zu dieser Familie zählen, um die Familien nicht überflüssig zu häufen. 138. GONATORRHODl M. Corda Prachtllora p. 5. Flocci erecti, septati , nodulosi ; ranmlis sporomorphis, minutis, vcrticiliatim congeslis, septatis, nodulis adfixis, apice sporashomogeneasconcatcnatas, simplices, rarius didymas gerentibus. Abb. Corda 1. c. Taf. III. '!//"/) c, 65 Farn. XVII. DENDRYPHIACEAE. Corda. Icon. fung. IV. p. 32. Stipes erectus septatus, ramosus vel simplex. Sporae com- positae septatae, in filamenfa moniliformia concatcnatac, capitulo stipitis vel apicibus floccorum ramulorumque innatae. 180. DENDRYPHIUM. Wallrolh Flor. gevm. IV. p. 300. Corda Icon. fung. I. p. 21. IV. p. 33. Stipes simplex, dein supra ramosus vel dichotomus, sep- tatus; ramis ramulisque apice nionilioideis; sporis acrogenis, septatis, in filamenta moniliformia concate- natis; episporio externo communi continuo , inlerno cellulari; nucleis firmis dein cavis. Abb. Icon. fung. I. Taf. VI. 279. IV. Taf. VII. Fig, 95. 181. DACTYLIUM. Nees Syst. II. p. IG. Icon. fung. IV. p. 32. Prachlflora p. 45. Stipes erectus, flocciformis, simplex, corneus , septatus, apice capitulo minuto incompleto e floccis radialis moniliformibus , abbreviatis , sporidiferis terminatus. Sporae acrogenae clavatae, septatae, digitatim accu- mulatae et inter se concatenatae. Abb. Nees Syst. Taf. IV. Fig. 58. Nees jun. Taf. 4. Prachl- flora Taf. 22. Oido III. MYELOMYCETES. Corda. Subord. 1. DERMATOGASTERES. Corda. Pam. XVIIL MÜCOROIDEAE. Cda. Icoii. fung-. II. p. 19. III. p. 15. Sporangia vesiculiformia, pedicellata vcl stipitata. Columella centralis vcl nuUa. Sporac simpliccs, sporangio inclusac, nuUis floccis mixtae. Ilyphasma clTusiim vel nulluni. Scct. I. CRATEROMYCETES : sporangio supra scnipcr aperto. 182. CALYSSOSPORIUM. Corda ap. Sturm. 12. p. 53. Sporangium rudinientalc cyalhifornic. Capilulum sporaruni infra peridio cinclum, supra nudum, e sporis continuis, diaphanis, heterogencis conglobalum, stipite rigido, impellucido, annulato, lieterogenco, medium percurren- te. Sporac globosaCj minulae ; cpisporio tcnui; nucleo firmo. Abb. Corda ap. Sturm 1, c. Taf. 27. Nees jun. Taf. 6. 67 K. Die Gattung ist gleichsam eine Periconia, deren Sporenkopf in einem Napfe sizt, und von dem Stiele säulchenartig durchbohrt ist. Der Rand des unvollkommenen Sporangiums ist stets gelappt. 183. HEMISCYPHE. Corda ap. Sturm. 1. c. p. 55. Sporangium inferum cupulaeforme, tenuc; hyalinum. Capi- tulum oblongum, conglobatum. Columella cupulae in- sidens, centralis, magna, ovata, sporis continuis, ho- mogeneis, arcte conglobatis tecta. Abb. Corda 1. c. Taf. 28. Nces jun. Taf. 5. 184. CIIATEROMYCES. Corda ap. Sturm. 1. c. pag. 59. Sporangium cyathiformc, ovoideum, hyalinum, terminale, solitarium, semper aper tum ; stromate orbiculari, inte- gro ; stipile continuo longo. Sporae continuae homo- geneae diaphanae. Abb. Corda 1. c. 12. Taf. 30. N. Diese Gattung ist gleichsam der einfrüchtige Di- dymocratcr. 185. DIDYMOCRATER. Mar tius Flor. Erl. p. 363. N. Act. N. C. X. p. 510. Sporangia acrogena, geminata, cyathiformia, semper aperta; ore integro. Sporae minutae, continuae. Stipes simplex, erectus, septatus, latere gemmiparus. Abb. Martius N. Ä. N. C. 1. c. Taf. 46. Fig. 8. 9. Nees jun. Taf. 5. h* 68 Scct. II. MUCOROIDEAE VERAE: sporangio elauso. 186. HYDR01>II0RA. Tode Fimg. mekl. 2. p. 5 Fries Syst. III. p. 313. (?). Sporangium tcnue, sporis simpliribus continuis replcluni. Columclla spuria. Stipcs erectus siniplex continuus. Ilyphasma effusum vcl nulluni. .. . Abb. Tode 1. c. Taf. 8. Fig. Gö. K. Wir haben nach Ilydrophora fimclaria Fr. und H. minima Tode, einen neuen Gatlungscharakter entworfen, erkennen aber die Gattung als eine künstliche, welche später mit Mucor zusammen ("allen muss. 187. MUCOR. Midieli N. gen. pl. p. 215. Fries S. III. p. 317. Corda Icon. II. p. 21. Sporangium terminale membranaceuin dein ruptuni. Colu- mella centralis, capituliformis, stipile contiguo. Sporae simplices, prinium columcllae radialim innatac, dein liberae; episporio glabro ; nucleo guttulis granulisque farclo. Stipes erectus continuus, hyphopodio ramoso vel nullo sufTultus. Abb. Corda Icon. fung. II. Taf. XII. Fig. 84. 188. RHIZOPUS. Elirenb. Nov. Acl. A. C. N. C. X. p. 198. Corda Icon. II. ]). 20. ren. Sporangium terminale membranaceum , persistcns, dein irregularitcr ruptum. Columclla centralis capituliformis, globosa. Sporae columcllae primum innatae dein li- berae, inter se concatenatac, continuae ; episporio utrinque hylo instruclo; nucleo famo. Stipcs erectus, simplex , continuus , hyphopodio radiato stolonifero sufTultus. Abb. Ehrenb. 1. c. Taf. XI. Nees jun. Taf. 5. Corda Ic. 1. c. Taf. XII. Fig. 83. 69 189. ASCOPHORA. Tode fiin^^ mekl. 1. p. 13. Fries Syst. III. pag-. »309. Corda Icoii. II. pag-. 19. III. p. 14. Thamnidiuiii Link Obs. I. p. 45. Sporangiuni vesiculiforme , tenue , clausuni , dein ruptum et difTIueiis, stipite continuo vel septato sufTultum. Columella capituliformis , centralis, dein nuda et basi plerumque collabescente subcampanulata. Sporae co- lumellae innatae, concatenatae, simplices; episporio siniplici, hylo instructo et nucleo firmo farcto. Abb. Corda Icon. fang. IF. Taf. XI. Fig. 78—82. III. Taf. II. Fig. /j3— 44. Tode fung. I. Taf. III. Fig. 22. K. Die strenge Untersuchung der Arten der Gattun- gen Mucor und Ascophora kann allein den hier herrschen- den Wirrwarr in der Artbestinimung lösen. Oberflächliche Beschreibungen schaden nur. 1 90. THELAGTIS. Marl. N. Act. A. C. X. p. 509. »Flocci erecti apice sporangiferi superne simplices et ad basin ramis verticillatis apice sporidiferis.« Abb. Mart. 1. c Taf. 46. Fig. 4-7. Nees jun. Taf. 5. N. Ein schönes Genus, welches sich von Ascophora durch die wirtclständigen Gemmen -tragenden Aestchen unterscheidet, welche an der Gliederung der Zellen des Stieles stehen. 191. HELICOSTYLUM. Corda Icon. V. pag. 18. Tab. II. Fig. 28. Hyphasma decumbens, ramosum, continuuni. Stipes erectus spiraliter incurvus, simplex, dein declduus. Sporangium acrogenum, stipiti adfixum, dein deciduum, irregulariter rumpens. Columella nulla. Sporae irregulariter con- globatae, continuae, episporio simpHci ; nucleo firmo, guttuhs oleosis repleto. Abb. Corda 1. c. ro 192. MELIDIUM. Eschvveil. Illii/.onioiph. p. 33. Fries Syst. IIT. p. 330. »Flücci Sülidi , conligui, rainulls latcralibiis poridiolis glo- bosis pcrsistcntibus terminatis. Sporidia qualcrna pel- lucida.a Abb. Eschwcilcr 1. c. Fig. 10. 193. AEROPHYTON. Eschw. Syll. ad flor. Rat. I. p. 163. Fries Syst. III. p. 328. »Flocci coenotocii articulali, apice clavati; clavulis pcri- diola subrotunda adhaercntia gerentibus. Sporidia mi- nutissima.« Abb. Eschweilcr 1. c. Taf, 1. Fig. 1. Nees jun. Taf. 5. 194. CEPHALEUROS. Kunze in Fries Syst. myc. III. p. 327. »Flocci fertiles erecli, simpliccs, non scptati, apice demum clavato peridiola plura subterminalia profcrentes. Spo- ridia discreta.« Von dieser Galtung fehlt leider eine Abbildung. 195. SPORODINIA. Link spec. I. p. 94. Corda Icon. I. p. 22. Stipes ercctus , conlinuus, dicliotome-ramosus. Sporangia solilaria, terininalia, stipiti contigua, menibranacea, den circumscissa. Columclla magna. Sporae siniplices, lio- mogeneae, columcllae innatac. Abb. Corda Icon. fung. I. Taf. VI. Fig. 284. 19G. SYZYGITES. Ehrenb. Verb, nalurf. Freunde zu Berlin. 1820. I. II. p. 98. Corda Prachlfl. p. Ad, Azygites Fries 1. c. 330. Stipes creclus, conlinuus, simplex, supra ramosissinius, ramis ramulisipic di-vel tricholojnis; ramis fertilibus forci- 71 patis, ramulos binos internos, oppositos, cystomorphos, clavatos gerentibus, dein in unum coalesccntes et inter se sporangiolum corneuni, aut unum aut duo gene- rantes. Sporae pulpae immersac, sparsae, siniplices. Abb. Ehrenb. 1. c. Taf. 2. 3. Nees jun. Taf. 5. Gorda Prachtflora Taf. XXIV. Sect. in. DIAMPHOREAE; sporangio operculato. 197. DIAMPHORA. Maitius Nov. Act. 1. c. X. p. 511. Link Spec. I. p. 100. »FlocciVrecti basi radicanti-ramosi, medio siniplices, apice bifidi. Sporangium in utroque apice laterale, opercu- latuni. Sporae aliae septatac ellipticae, aliae minutissi- mae globosae.« Abb. Martius 1. c. Taf. 46. Fig. 9. Nees jun. Taf. 5. Farn. XIX. PILOBOLIDEAE. Cda. Icones fung. I. p. 22. Stipcs rectus supra vel latere pcridiolo demum elastice exploso coronatus. Sporae siniplices, pulveraceae, nullis floccis interspersae. 198. PILOBOLUS. Tode Fung. mekl. I. p. 41. Icon. fung. I. p. 22. Stipes rectus, clavatus, cavus, hydrophorus, apice sporan- gio siniplici , beterogeneo superficiali innato. demum elastice exploso coronatus. Sporangium fragile opacum dein supra irregulariter ruptum, pulpam primum gela- tinosam dein pulvcrulcntam includens. Sporae sim- 72 pliccs; cpisporio tcnui, niiclcü firmiusculo. Hyphasma cfTusum, tenuc. Abb. Pcrsoon. Obs. 1. Taf. IV. Fig. 9—11. Nees scn. Fig. 81. Nees jun. Taf. 5. 199. PYCNOPODIUiM. Corda Icön. I. p, 22. sub Pilobolo. Stipcs clavatus carnosas plenus, sporangio lentiformi dein exploso coronatus. Sporangium lieterogeneum. Sporae minutae, beterogcncac, globosac, episporio nucleoque vix conspicuo. Ilypbasma beterogcncuni efTusuni. Abb. Corda Icon. fung. I. Taf. VI. Fig. 286. 200. CHORDOSTYLUM. Tode fung. mekl. I. p. 37. Icon. fung. I. 22. Slipes adsccndens carnosus, subclavatus, supra pezizoideus, protrudens sporangium membranaccuni, senii-immersum primum vclatuni dein nudum. Sporae farinosae, sirn- plices, floccis nullis interspersae. Abb. Tode 1. c. Taf. VII. Fig. 54. Corda Icon. I. Fig. 285. 201. CAULOGASTEPv. Corda ap. Sturm. I2.p. 61. Stipes ercclus, longus, simpicx, flexuosus, carnosus, clavalus, peridiolis lateralibus irregulariler adnatis. Pcridioia ovata, ferc libera, mcmbranacca, cxlus ccbinato-pilosa. Sporae beterogeneae, globosae, simplicissimae, nullis floccis intertextae. Abb. Corda ap. Sturm III. 12. Taf. 31. Diese kleine Familie ist den eigcnllicben Schimmeln sehr verwandt, al)cr es fehlt allen das Säulehen, und die Sporeiibildung ist eine verschiedene. Tode hat die von iiim gekannten Gattungen sehr lielllich charaktcrisirt. 73 Farn. XX. AECIDIACEAE. Corda. In OpitzBeitr. 1828. p. 637. Icon. III. p. K). V.p. 18. Sporanglum enlophytum^ dein eruinpens, primum clausuni dein apertum. Sporae stromali basilari, centrali innatae, concatcnatae, acrogenae. 202. AECIDIUM. Pers. Syn. fung. p. 204. Corda Icon. fung". III. p. 15. V. p. 18. Sporangium niembranaceum, semi-immersum, supra deliis- cens, ore stellato vel dentato, dein poculifornie, infra stromate celluloso insidens, et intus Stratum basidio- phorum sporidiferum includens. Dasidia confertissima, simplicissima, cellulaeformia, cylindrica; sporis conca- tenatis glol)osis simplicibus; episporio hyalino; nucleo firmo granulöse, guttulis oleosis rcpleto. Abb. Unger Exantb. Taf. IV. Fig. 21. 22. Corda 1. c. Taf. III. Fig. 45. 203. CRONARTIUM. Fries. Obs. I. p. 220. Kunze Myc. HeCte. II. p. 98. Unger Exantb. p. 303! — Sporangium membranaceum, tiibulosum, dein supra aper- tum; stromate tenui; sporis pulpae immersis, congluti» nalis , appendiculatis, simplicibus, episporio tenui; nucjeo viscido, guttulis oleosis repleto. Abb. Unger Exantb. Taf. IV. Fig. 23. N. Ausser Unger bat kein früberer nocb späterer Forseber diese Gattung untersucbt, und alle Diagnosen derselben verratben völlige Unkenntniss des Gegenstandes. Die ein/ige bei Kunze gegebene ist gut. 74 20i. KCESTELIA. Rebeiit. iieoni. p. 350. Un-er. l. c. p. 30 1 ! — em. Clglides. Cheval. Flor, de Par. pag-. 384. Corda Icon. V. p. 19. Sporangium niembranaceum, dein canccllato-fissum, basi slromali carnoso heterogeneo seniiimmersum, intus Strato sporidigero albo; sporis pulveraceis, hetcroge- ncis , acrogcnis , simplicibus; cpisporio firmo; nuclco granuloso. Abb. Brongniart Essai. Taf. t. Fig. I. Corda Icon. V. Taf. III. Fig. 29. 205. GRAPHIOLA. Poit. Ann. des Sc. 1824. p. 473. Trichodesmium. Cbeval. Flor, de Paris, p. 382. »Sporangium scssile ovatum duplex: exterius compactum coriaceuni ; interius membranaccuni inciso - partitum patcns , extcriore longius, filis clongatis simplicibus crcctis l'asciculatisquG e fundo nasccntibus ; sporulac copiosae niinutae globosae.« Cb. 1. c. Abb. Poiteau 1. c. Taf. 26. Fig. 2. Cbcv. I. c. Tat. 11. Fig. I. N. Das Sporangium oder Peridium exterius , ist nacb der von Poiteau gegebenen Abbildung ein boclient- wickelter, napfartiger^ IViiber gescblosscner Träger, dessen Analoge wir sclion in Rocstelia saiien. In ihm entwickeln sich aber eine, drei oder auch fünf nach oben pinselförmig geschlitzte Sporangien. Die Sporen und der Bau der Sporangienhaut sind leider nicht untersucht. Ob sich ferner Cenlridium Chev. unterscheiden lässl, oder Typusform der Aecidixi ist, kann ich noch nicht enträlhseln. 75 Fam. XXL PHYSAREI. Fries. Syst. Myc. III. p. 75. Corda Icon. fung-. II. p. 23. III. p. 17. IV. p. 36. Peridium simplex, duplex vel cortlcatum, interius persistens. Columclla praesens vel nulla. Capillitium floccosum, vagum, columellae vel peridio adnatum vel nulluni. Jjporae floccis capillitii inspersae, conglobatae, sim- plices. Stipes saepius praesens vel nulius. Hypolhallus Primarius gelatinosus, dein induratu.s membranaceus vel floccosus; floccis radialis, ramosis, continuis. Scct. 1. SPORAE FLOCCIS NULLIS IINTEKSPERSAE. 206. EÜKOTlüM. Link. Diss. I. p. 31. Corda Icon. IV. p. 36. »Hvpothallus floccosus, radiatus; floccis suffultoriis raraosis continuis. Peridium membranaceum cellulosum, simpli- cissimum, irregulariter dehiscens. Stipes nulius. Capil- litium nulluni. Columella nulla. Pulpa sporarum alba; sporis simplicibus; episporio glabro, nucleo firmo.« Abb. Necs scn. Taf. VIII. IX. Fig. 91. 92. Corda Icon. IV. Taf. VH. Fig. 29. 207. MVRIOCOCCUM. Fries Syst. II. p. 304. Hypotballus floccosus, intertextus crassiusculus, peridia pri- mum obtegens dein secedens ; floccis ramosissimis, tenuissimis continuis. Peridia numcrosa, globosa, con- globata membranacea. Sporae conglobatae, polymor- phae, subgelatinosae. Columella capillitioque nulla. Abb. Corda Icon. T. V. Taf. 111. Fig. 39. K. Wenn der melir oder minder entwickelte Hypo- tballus liier niclit ausnabmswcise zur Galtungsbildung be- nutzt werden soll, so ist diese Gattung von Eurotium niclit zu trennen! — 76 208. CLISOSPOIUUM. Fries N. Fl. S. p. 80. S. M. 3. p. 334. »Peridiola nicniljranacca, sessilia, irregularlter dcliiscentia. Sporidia globosa, minima, numerosissima, primo gela- linosa, dein difTlucntia pellucida. Flocci nulli discreti." IN. Ich kann mir keine sinnliche Vorstelking von dieser Gattung bilden, und eine Abbildung fehlt. 209. AEGERITA. Persoon Disp. p, 40. Syn, p. 681. Corda Icones. I. p. 21. Pcridium mcmbranaccum vel floccosiun, tenuissimum, fa- tiscens, basi incrassatum et stroma spurium vel nulluni referens. Pulpa sporarum pulverulenta, floccis inter- textis nullis; sporis simplicibus. Abb. Corda 1. c. I. Taf. Yll. Fig. 295. 210. DICHOSPOrUUM. Nees. Syn. gen. Mycet. p. LXII. Syst. II. p. 28. Peridium membranaceum, ex granulorum stralo dein sece- dcnle compositum, corticatum. Sporidia conglobata colorata ; capillitio nulio. IN. Wir haben einen neuen Repräsentanten dieser Gattung im fünften Bande der Icones Taf. III. Fig. 31. ab- gebildet. Sie hat grosse Aehnlichkeit mit Physarum, und keine Säulolien. 211. TIPULARIA. Chcval. Flor, de Paris. I. p. 344. Hallerophora. Endlich. Gen. plant, p. 25. n. 295. »Peridium hberum adnatum subglobosum tomentoso-glandu- loso-subvillosun), intus pulveraceum (i — o appendieibus concoloribus e peridio exorientibus), pulvere nudo.« N. Diese Diagnose enthält Widersprüche. Das Pulver sind Wühl die S[)()ren. 77 212. ASTEROTHECIUM. Walliolh. Endl. Gen. n. 296. p. 25. Stephanoma. Wallr. flor. II. p. 269. »Peridium subglobosum tenuissime niembranaceum , pilis septatis adpressis strigosum, demum apice collabcnte scutellato-deplanatum. Sporidia globosa, ambitu vesi- cuUfera, angulato-stellata, libera super dlscuin cfTusa.« K. Von dieser Gattung- giebt es leider noch gar keine Abbildung, durch welche sie irgend verdeutlicht werden könnte. 213. AMPIIISPORIUM. Link Diss. II. p. 40. nPeridium subglobosum, demum compianatum, menibrana- ceuni, tenue. Sporidia globosa sub peridio periphae- rica, alia in centro collecta fusiformia.« K. Verhält sich die doppelte Sporenform auch in Bezug ihrer Lagerung so, wie der Charakter sagt, dann wäre die Genese der Sporen höchst wichtig zu erforschen. Ausser Link sah noch niemand die Gattung. 214. PERICHAENA. Fries Syst. 0. V. 1. p. 141. S. M. III. 190. Corda Icon. V. p. 19. Peridium papyraceum circumscisso - operculatum, simplex. Sporae discolores, simplices, magnae, confertae, floccis nullis interspersae, furfuraceae; episporio crasso, nu- cleo finuo. Abb. Greville Scott. Cr. Fl. Taf. 252. 275. Corda Icon. V. Taf. III. Fig. 30. Nees sen. Taf. YIII. Fig. 101. Nees jun. Taf. 8. K. Wir haben eine neue Diagnose entworfen, da alle früheren falsch sind. Der Pilz hat keinen Deckel, denn die Nath fehlt, und das Peridium reisst nur deckeiförmig. 78 215. LICEA. Schrader Nov. plant, gen. p. IG. Fries Syst. Myc. III. p. 193. Icon. fung-. III. p. IG. »Peridium lenuc, mcmbranaccum, laevc, irrogulariter dc- hiscens. Sporidia coacervata, laxa, nullis floccis inlcr- texta,« extus granuloso-furfuracca. Abb. Corda Icon. III. Taf. III. Fig. 46. 216. TUBULINA. Peis. Sjn. p. 197. Hypothallus menibranaceus pcrsistens. Pcridia simplicia tubuliformia, caespitosa, hypodiallo innata. Sporac sim- plices, nullis floccis intcrspersae. Abb. Nees jun. Taf. 8. Greville Cr. Scolt. fl. Taf. 308. 217. OSTRACOGOCCUM. Walliolh Fl. gerni. crypt. III. p. 261. wPeridium (Sporodocliium) sessilc sub^lobosuni tcstaccmn durissimum nitidum, sporidiorum globosorum nigroriini arclissime coactoruni farciminc foelum illudque dein mediotcnus s. utrinque tenuando transniillcns.« N. Es giebt leider keine Abbildung. 218. ONVGENA Pers. Sjn. p. 203. Fries Syst. III. pag. 206. »Pcridium capitatum, stipitatum, c floccis contextis crusto- sum,"varie ruptum , denium evanescens. Sporidia ro- tundata (haud angulata), in Stratum compactum coacer- vata« nullis floccis intertexta. Abb. Persoon Obs. II. Taf. VI. Fig. 3. Neos sen. Fig. 121. Nees jun. Taf. 10. K. An diese Gattung hat Pr. Fjies seine Gattung Institale"^p. 210. gereibet, über wclclic Berkeley in der Englisli Flora. Vol. V. P. II. p. 323. hinreichende Auskunft ertheill , wodurch wir befugt sind, dieselbe zu streichen. 79 Sect. U. SPORAE FLOCCIS IINTERSPERSAE. 219. MYROSPORIUM. Corda ap. Sturm. 12. pag-. 63. Peridium membranaceum , sessile , dein irregulariter rup- tum. Sporae continuae hyalinae floccis ramosis laxe intertextae, gelatinae immersae. Fungi semper mucidi, subgelatinosi, purpurei. Abb. Corda 1. c. Taf. 32. 220. LIGNYDIUM. Link. Obs. I. p. 24. »Peridium (Sporangium) globosiusculum, membranac exlen- sae adnatum. Peridium simplex, membranaceum, rum- pens, intus floccis adnatis. Sporidia coacervata, floccis discreta. Abb. Nees sen. Fig. 93. Nees jun. Taf. 8. 221. ANGIORIDIÜM. Gieville Flor. Scott, crypt. Prodr. pag. 12. »Peridium indeterminatum, simplex, papyraceum , fragile, verticali-compressum, rima longitudinali rumpens. Spo- ridia corpusculis (floccis) erectis , crassis , linearibus (plicis obsoletis ?) coacervata.« Abb. Greville 1. c. Tom. VI. Taf. 310. Nees jun. Taf. 9 222. PHYSARUM. Pers. Disp. p. 8. Syn. p. 1G8. Fries Syst. III. p. 127. Corda Icon. I. p. 22. Peridium simplex membranaceum, irregulariter apertum, hypothallo spurio sufl'ultum; columella nulla; capillitio floccoso ; floccis primum reticulatim junctis vel furcatis ; sporis discoloribus, liberis, rarius pedicellatis, simpli- eibus. Abb. Corda 1. c. Taf. VI. Fig. 287. Nees sen. Fig. 108. 80 223. TRICHULTUS. SclinnMd Icon. el Analyses plant. Edit. II. Tom. I. p. 91. Peridium mcmbranaccuni, plcruniquc clrcunisclssum. Flocci ramosi, sporis concatenalis, siinplicibus globosis in- spersi. Slipes sImplex plicatus , liypotliallo mcmbrana- ceo innatus. Abb. Sclimidcl Icon. I. Taf. XXIV. Fig. I— VIII. 22 i. TRIPOTRIGIIIA. Corda. Icon. I. p. 22. Peridium simplcx , membranaccum , irrcgulariter apcrtum, hypotballo spurio sufTullum, scssile; cohuiiclla nulla; capillitio floccoso; floccis primuni rcticulatim conjimc- tis, dein secedentibus; sporis siniplicibus betcrogencis, pedicellatis, primum floccis innatis, dein libcris. Abb. Corda. 1. c. Taf. VI. Fig. 288. A. 225. LEOCARPUS. Link Obs. I. p. 25. emend. Peridium duplex, externum corneum, fragile, internum membranaceum, tenuissimum, externo adnatum. Capilli- tium duplex reticulatum, dein secedens; floccis cras- sis fragilibus coloratis ; lenuioribus albis filamentosis. Sporae simplices, obscurac ; episporio glabro; nucleo incurvo colorato. Abb. Corda Icon. V. Fig. 32. Nees sen. Fig. 110. Nees jun. Taf. 9. Grcvillc Sc. Cr. Fl. II. Taf. 111. 226. ClONIUM. Link Obs. Lp. 28. Enerlhonema. Bowmann in Trans, of tlie Linn. Soc. X\T. p. 153. Peridium duplex, cxtus furfuraceum, persistens; inteiius membranaceum irregularitcr apertum. Capillitium floc- cosum, floccis columellae et versus basin adnatis. Co- lumclla infra peridium capitata. Sporae simplices, dis- colores coacervatae. Abb. Nees sen. Fig. 106. Nees. jun. 9. Fig. 1. 8. 9. 49 K. Das Auftreten von getheilten und einfachen Sporen in denselben Sporenfaden ist höchst beachtenswerth und erscheint als normale Bildung höchst selten. Warum ich die Basilarästchen »raniuli sporomorphi« genannt habe, er- hellt aus der Ansicht der Abbildung. Die Galtung ist strenge von Spondylocladiuin geschieden, und es verriethe liöchst oberflächliche Kenntnisse und völlige Taktlosigkeit, wenn man beide etwa zu vereinigen suchen wollte. Doch An- sichten dieser Art sind leider in der Mycologie zu Hause, und so lange wenig beobachtet, viel bekrittelt, noch mehr geschrieben und nichts gethan wird, werden sie auch heimisch bleiben. Farn. Xn. CERATOCLADIA. Cda. Flocci erecfi, velo hymenomorpho amicti, vel stromati spurio basidiophoro innati. Velum basidiophorum. Basidia simplicissima; sporis acrogenis simplicibus. 140. CERATOCLADIUM. Corda Prachtfl. p. 41. Flocci erecti, septati, raniosi, infra cornei et velo pellucido, hymenomorpho, basidiis lagenifonnibus , sporam sim- plicem baculiformen gerentibus amicti, supra ramosis- simi ; ramis, ramulisque pellucidis, nudis, septalis, plus minus tortuosis vel spiraliter involutis. Abb. Prachtfl. Taf. XX. Icon. fung. V. Taf. II. Fig. 19. 141. GYROTHRIX. Corda. Campsolrichum. pari. Corda Prachtflora, p. 25. Stroma spurium duplex , strato superiore ceraceo sporidi- fero, inferiore floccigero, corneo; floccis erectis con- 50 tinuis, infra corneis, supra in ramos cirrhalos, sacpiua inter se confluenles, pcUucidos divisis. Sporae fusi- formes, continuae; episporio hyalino ; nuclco firmo. Abb. Piaclitn. Taf. XII. K. In der Prachiflora habe ich diese Galtung mit Campsotrichum Ehrb. vereinigt. Da ich nun aber lezteres sehr genau kennne, so sehe ich die Unnatur dieser Zu- sammenwiirfelung ein, und trenne beide Gattungen kritisch. 142. TRICHOLECONIUM. Coida Icon. fung. 1. pag. 17. Stroma discoideum, subniarginatum, carnoso-fdirosum, tcnuc, floccis erectis septatis confertis tectum. Rasidia erecta, numerosa, conferta, simpHcia, sporis stratosis ad basin floccorum congh)balis tecta. Sporae honiogeneae, sim- pUces. Abb. Icon. fung. I. Taf. IV. Fig. 239. V. Taf. II. Fig. 20. K. Diese Gattung hat im äusseren Habitus mit der von Prof. Ehrenberg gegebenen Abbildung des Sarcopo- dium circinatum (s. Sylv. Myc. Berol. p. 23. Fig. 4. A. B.) so grosse Aehnhchkeit, dass ich sie lange für völlig iden- tisch hielt. Aber der grösste Beobachter aller Zeiten kann die unzählig vorhandenen Sporen nicht übersehen haben, und seine Diagnose lautet höchst different, daher wir sie hier gleich zu Erleichterung der Unterscheidung, und (A)n- statirung unserer (iatlung folgen lassen : »Sarcopodium : Fibrae longae cylindricae annulatae moUes, slromati vesi- culoso molli innatae , sursum liberac persistentes.« 1. c. Farbe, Grösse, Form, Flocken und Stroma stim- men zwar bei Sarcopodium circinatum (1. c.) und bei Tri- choleconium roseum in gewissen Alterssladicn völlig über- ein, aber Pr. Ehrenberg's höchst kritische Diagnose scheint alle Zweifel zu beseitigen. 51 In dieser kleinen Gruppe ist die Bildung eigenlluim- Jicher sporenzeugender Organe auffallend, da dieselben völlig den Basidien der Treniellinen gleichen. Es ist hiemit gleichsam die Wiederholung der Formen der Fruchtbil- dung in höchst differenten Familien ebenfalls so angedeutet, wie wir bei der vorhergehenden Familie bereits erwähnten, und im Jahre 1837 vor der h. Versammlung der Natur- forscher zu Prag sehr ausführlich in freien mündlichen Vortrage umfassender entwickelten. Für die reelle Ausroh- rung jener gleichsam geahnten Anschauung ist bei der geringen Zahl unserer euroj)äischen Pilzformen, der Ober- flächlichkeit der bisherigen Bearbeitung, so wie bei dem starren zwecklosen Hängen an Gewohntem und Beque- mem, noch keine Zeit, aber ich hoffe noch die ersten Versuche dazu entwickelt zu sehen, da die Einfachheit und und Constanz der Bildungen hier nur solche Vergleichungcn zulässl. Fam. XIII. POLYACTIDEAE. Corda. Icones fung. II. p. 14. III. p. 11. Fungilli byssini, niinuti, laete-colorati, tenuissimi, fugacissimi. Flocci erecti stipitiformes. Sporae in capitula apicibus floccorum ramulorumque innata congestae, conlinuae, acrogenae, episporio, hylo el nucleo instructae. 143. POLYACTIS. Link spec. pl. I. p. G2. Icoii. fung. I. p. 18. II. p. 14. Pracliltlora. p. 33. Flocci stipitiformes, erecti, septati ; supra ramosi. Sporae in acervulos capituliformes apicibus ramorum flocco- 4 * !>2 ruinque insertos accuniulalae, simplioes; opisporio li\lo basilari instruclo et nucleo firmo. Abb. Icon. fung. I. Taf. V. Fig. 2i8— 250. II. Taf. X. Fi-. 64. 65. Prachtflora. Taf. XVI. Nees sen. Fiir. 57. Nees jun. Tat. 4. N. Die Gattung wurde von Link trcfTlich umgränzt, und wurde von uns stets im reinsten vSinne aufgel'asst. Ihr Typus: Polyactis vulgaris, ist sehr gemein. 144. CLADOBOTRYUM. jXees Syst. pag. 55. 56. Corda Icon. I. p. 21.'^' Stipcs genicuhito-septatus, ramosus; ramis apiculo tenui sterili instructis; sporis siniphcibus ad basin apicuH ter- vel quaternatim adfixis , dein deciduis ; hylo sub- conspicuo et nucleo subccraceo. Hyphasma eflusum vel nuUum. Abb. Icon. fung. I. Taf. VI. Fig. 271. Nees Sen. Taf IV. Fig. 54. N. Die Gattung ist durch die Anheftung und Stellung ihrer Sporen höchst ausgezeichnet, und mit keiner ande- ren cumulirt worden. rTr a \r 145. STACHYLIDIUM. Link Obs. I. pag. 73. Spec. I. p. 77. Corda Icon. fung. I. p. 21. Stipes erectus, arliculatus, supra verticillalo-rainosus ; ra- mulis geniculalis et articulalis; sporis apicihus ramu- loruni innatis, conferlis capituluni fornianlibus siiupli- eibus , hvlo basilari instruclis et nucleo gelatinoso farctis. Hyphasma radiciforme, effusuni. Abb. Icon. fung. \. Taf. VI. Fig. 278. Nees sen. Taf. IV. Fig. 56. Greville Sc. Fl. V. Taf. 257. 33 .^ .146. GONATOBOTRYS. Corda. Prachtfl. p. 9. Flocci erecti septali nodulosi; nodulis clistantibus verru- cosis; verrucis spiraliter dispositis et sporas solitarias simpliccs congloljato -racemosas gerentibus. Sporae homogeneae uniloculares; episporio simplici, basi hylo acuminalo instructo , nucleoque ceraceo diaphano farcto. Abb. Prachlflora. Taf. V. 147. BOTRYOSPORIUM. Corda ap. Sturm III. 3. 11. p. 9. Nees jiin. Syst. 1. p. 27. Prachtflora, p. 39. Flocci erecti, flageliifornies, simplices vel dichotomi, sep- tati , supra rainulis brevibus aculeiformibus instructi. Ramuli spiraliter positi , verrucis articulatim - innati, apice cuspidibus quinque sporidiferis, et capitulis spo- rarum quaternis quinisve ornati, racemum elongatum et densuiii aemulantes. Sporae acrogenae, regularitcr in globulos coacervatae, simplices; episporio hyalino; nucleo firmo. Abb. Sturms Flor. 1. c. Taf. 5. Nees jun. Syst, Taf. 4. Prachtfl. Taf. XIX. 148. CLONOSTACHYS. Corda Prachtflora p. 31. Stipes erectus, simplex, continuus, supra articula*us, ad articulos verticillato-ramosus. Ramis ramulisque qua- ternis; ramulis subulatis, apice subcapitatis, sporis spiraliter positis spicam aemulantibus tectis. Sporae simplices; episporio hyalino; nucleo curvato. Hyphasma repens. Abb. Prachtfl. Taf. XV. 34 liO. SCEPTROMYCES. Corcla ap. Sturm 111. 3. 11. [). 1. Flocci subsiniplices, geniculali, vcrlicillato-ramosi, raniis brevissimis, racemosis. Racemi oblong! , glomerulali. Sporae siniplices , continuae , slipilatae, glomeralac. Color glaucus. Abb. Slurm. 1. c. Taf. i. Nees jun. Taf. 4. N. Diese kleine Gruppe gehört unter die sonder- barsten und schönsten der ganzen Ordnung, und die oft wiederkehrende Spiralslelhing ihrer Organe zeigt auf hö- here Entwicklung. 150. VERTICILLimi. Nees Svst. p. 57. Corda Icon. IL p. 15. Stipes erectus , septatus , hyphopodio ramoso suffullus, ramis ramulisque verticillalis. Sporae siniplices apici- bus ramulorum singulatim insertae ; episporio hvalino, h\lo basilari instruclo et nucleo libero, firmo, farcto. Abb. Nees sen. Taf. IV. Fig. 55. Corda Icon. fung. 1. c. Taf. X. Fig. G8. Sturm 1. c. Taf. 8. 151. PERONOSPORA. Corda Icon. I. p. 20. Stipes erectus continuus , non septatus, supra ramosus, infra hyphasmatc sufTultus. Sporae siniplices, apicibus raniorum singulatim insertae, basi hylo instructae, nu- cleo ad medium bifido vel integro. Abb. Icon. fung. 1. c. Taf. V. Fig. 273. Tom. V. Taf. II. Fig. 21. Diese zwei Galtungen haben wir nur einstweilen hiehergcstelt. Sie weichen vom Faniiliencharactcr haupt- sächlich durch ihre stets vereinzelten Sporen bedeutend ab. ^ 55 152. ACTNIOCLADIUM. Ehrenb. Jahrbuch der Gew. 2. p. 51. Link. spec. I. p. 50. Nees jun. p. 43. »Flocci basi simplices apice umbellatim ramosi erecti se- gregati. Sporidia prinuim apicibus accuniulata, dein vage inspersa simplicia.« Abb. Ehrenb. 1. c. Taf. 5. Fig. 3. Nees jun. Taf. 7. N. Wir haben diese Gattung ihrer Form wegen hier- her gestellt, vielleicht mit Unrecht, und Prof. Ehrenberg wird wohl die Güte haben, über ihre Stellung gefällige Auskunft zu geben. 153. ACROSTALAGMUS. Corda Icon. fung. IL p. 15. m. p. n. Fungi hyphopodio repente sufTulti, stipitibus erectis sep- tatis, ramis ramulisque verticillatis apicibus globuHs sporarum ornatis. Globuli sporarum primum guttulis gelatinosis immersi, dein nudi; sporis acrogenis, radia- tini aggregalis, continuis, hylum saepius referentibus. Abb. Icon. fung. II. Taf. X. Fig. 66. G7. III. Taf. II. Fig. 31. 154. GLIOCLADIUM. Corda Icon. IV. p. 30. Hyphopodium spurium. Stipes ereclus septatus, supra pe- nicillato-ramulosus, ramis ramulisque septatis, capitulo solitario gelatinoso tectis. Sporae acrogenae, irregula- riter coacervatae, simplices, strato mucoso cinctae. - Abb. Icon. fung. 1. c. Taf. VII. Fig. 92. N. Die Schleimschichte der Sporen ist dicker als die Spore, hell, und dient zum Zusammenballen aller Sporen in das glänzende Köpfchen, welches sehr an die Stilb ini erinnert. 56 155. ACMOSPORIUM. Corda Icon. fg. III. p. U. Ilypliasnia rcpcns seplatuin. Slipes erectus septatus, infra simplcx , supra rainosus; raniis ramulisque cyniani lürmantibus , apicc incrassatis et capilulis globosis aculeis iibique tcctis, inslructis. Sporae acrogenae, apiciilis capiluli innatae, subconcatenatae, subpedicel- latae, siniplicissiniac. Abb. Icon. fiini;. 1. c. 'iaf. II. Vig. 32. N. Die Gattung ist durcb den Bau ibrcr Sporen- köpfchen höchst denkwürdig und steht völlig vereinzelt. 156. CORETHROPIS. Corda PjachtQora. p. 1. Slronia erectuni, primum siniplex subclavatum, dein supra niultifiduni , e fibris longissimis, simplicibus, intricatis constipatum, infra raniulis fertilibus heterogeneis obsi- tum. Ramuii fertilcs septati, cornci, ramosi, bi- vel tri- fidi, apice raniulis brevibus subverticillatis, et sporis simplicibus heterogeneis in capitula conglobatis ornati. Sporae acrogenae, heterogeneae, decolorantes, simpli- ces 5 episporio siniplici diaphano, intus nucleo et gut- lulis olcosis repleto. Abb. Pracbtfl. Tai. I. Diese schöne und grosse Familie besteht aus sehr heterogenen Elementen, und wir sahen uns genöthigt, sie in mehrere Abtheilungon zu gliedern, deren kritische Charaktere ausser dem Plane dieser Aufzählung liegen, und hier zu viel Raum füllen würden. Die ganze Familie, wie einzelne Abtheilungen zeigen viele Uebereinstimmung in Form und Bau, und selbst Corcthropis erscheint nur als eine gleichsam potcnzirte Polyactis, auf einem faserigen Astschwanim-älmlichcn Träger verpflanzt. 57 Farn. XIV. ' ARTHROBOTRYDEAE. Cprda. Fungilli byssoidei, laete coloraü vel obscurl. Flocci erecti, stipitifornies, ramosi vel nodosi. Sporne in capilula apicibus floccorum vel nodulorum , raniulorumque innata congestae, septatae, acro- vel pleurogenae, epis- porio, hylo et niicleo firmo. 157. CEPHALOTHECIUM. Cöicla Tcon. fung. II. pa^^ 14. Hyphasma efl'usum , repens, ramosum , intrlcaUim; floccis spoiidiferis ereclis, continuis, slmplicibus, capitulum terminale sporarum referentibus. Sporae didymae, epis- porio albo; hylo apiculato; nucleo finno. Abb. Icon. fung. 1. c. Taf. X. Fig. 62. 158. BRACHYCLADIUM. Corda Icon. II. p. 14. Hyphopodiuiii nulluni! Flocci erecli, infra siniplicissimi, supra ramulosi, septato-nionilioidei; ramis ramulisque capitulum sporidiferum formantibus; sporis acrogenis transverse septatis. Abb. Icon. fung. 1. c. Fig. 63. 159. STACHYOBOTRYS. Corda Icon. I. p 21. Slipes septatus, ramosus; ramis apice ramulis verticillatis, mamillaribus, brevissimis, capitulum formantibus coro- natis: sporis didymis homogeneis, spiraliter positis et capitulo innatis. Abb. Icon. fung. I. Taf. VI. Fig. 278. B. 58 160. ARTHROnOTllYS. Corda Pracliin. p. 43. Flücci erecli, simplices, scptati, nodiilosi; nodulis glomeru- liferis verrucosis; verrucis spiralitcr positis, et sporas solitarias , dein in gloinerula agj;regalas sustincntibus. Sporae verrucis innalac, acrogcnae, didymae, epis- porio bicellulari, livlo basilari apiculifornii et intus nu- clco solitario simplici, firmo , instructae. Abb. Prachtnora Taf. XXf. Wie die Polyactidcen, so zeigt auch diese kleine Gruppe sehr verschiedene Typen, welche auf spätere Scheidung derselben hinweisen. Cephalolhecium erinnert an die Stilbini; Brachycladiuni ist ein ästiges geköpftes nelminthosporiuni;Stachyobotrys hat keinen analogen Typus in einer andern Familie, und Athrobotrys ist gleichsam eine Gonatobolrys mit zweizeiligen Sporen. Doch ist nur das Episporium zweizeilig, Sporenkern und die Sporcn- hühle einfach. Fam. XV. STILBINI. Corda. Icon. fung. II. ]). 16. III. p. 13. IV. p. 29. Hyphopodium spurium vel nulluni ; stipile crecto, filamen- toso, fibroso, floccoso vel corneo: sporis simplicibus, continuis , m capitula terminalia irrcgulariter coacer- vatis vel conglutinatis. 161. IIYALOPUS. Corda Ic. II. p. 16. IV. p. 29. Slipes crcctus, cavus, iiliformis, conlinuus vel septatus, hyphopodio spurio vel nuUo suflultus, apice capitulo sporarum ornatus. Sporae simplices conglutinatae acro- geneae. \bb. Ic. fg. IV. Taf. VII. Fig. 89. Icon. I. Fig. 266-271. 59 16t?. HAPLOTRICHUM. Link spec. (. pag. 52, Cüida Prachlllora. p. 23. Icon. fung-. III. p. 11. Ilyphasma elFusum , repens, septatum; slipilc crecto, fer- tili septato, capitulo continuo, simplici, solitario, spori- difero terminat(i. Sporae hylo instructae, capitulo inna- tae, erectae, confertae, simplices; episporio hyalino simplici; nucleo farcto. Abb. Nees. Sen. Fig. 4. Icon. fung. 1. c. III. Fig. 28. Prachtflora Taf. XI. 163. SPOROCYBE Fries S. O. V. 1. pag. 170. Syst. myc. III. p. 340. (emend.) Icon. fung. IV. p. 29! Hyphopodium repens, ramosum, septatum. Stipes simplex, erectus, flocciforniis, septalus, capitulo sporarum ho- mogenearum ornatus ; sporis siinplicibus acrogenis ; episporio firmo ; nucleo pleno, guttulis oleosis repleto. Abb. Icon. fung. IV. Taf. VII. Fig. 90. N. V\'ir haben im IV. Bande der Icones eine Sporo- cybe abgebildet, und von der Diagnose im Syst. myc. III. p. 343. irre geleitet, dieselbe zu jener Sporocybe Desmazieri gezogen. Nun finden wir aber von dem Herrn Entdecker M. Desmaziers selbst im Annal. des Scienc. 183G. Taf. 1. Fig. 3. diese von Fries getaufte Art abgebil- det und erkennen darin Periconia Stemonitis Pers., welche Herr Prof. Fries im III. Bande des Syst. myc. p. 280 unter den Persoon'schen Namen ebenfalls aufführt und als Art beschreibt. Wir haben diese Periconia zu Stvsanus ee- stellt, daher ersuchen wir, das Fries'sche Synonym noch dazu zu stellen, und unsere Sporocybe Desmazieri, als innige Anerkennung dem grossen belg. Mycologen geweiht, als Normart der Gattung zu betrachten. Welche heterogene Wesen die anderen bei Fries verzeichneten Arten der 60 CJaltiinjj Sporocybe sind, werden wir wohl näclisLensliand- grciflicli anschaulich zu machen versuchen! — .,; 164. CEPHALOTRICriüM. Link spec. II. p. 111. Cörrla Icon. 1. p. 19. Stipes erectus, flexilis, celluloso-fibrosus, floccosus; capi- tulo homogeneo, e floccis radialis sporis conglulinatis inspersis composito- Sporae heterogeneae, pediceilatae, vel hylo inslruciae; episporio glabro vel verrucoso; nucleo firmo. Abb. Icon. fung. I. Taf.V. Fig. 253. 254. 165. PERICOISIA. l^ersoon. Syn. p. 686. Corda Icon. I. p. 19. 111. p. 13. einend. Stipes floccitormis , septatus vel compositus ; capilulo sporidifero nudo; sporis conglobalis, homogeneis, fa- rinosis, siniplicibus ; episporio diaphano , glabro; nu- cleo firmo vel gullulis repleto. Vcluni niucustpie nullus. Abb. Icon. fung. I. Taf. V. Fig. 255— 26 1. 111. Taf. II. Fig. 37-30. V. Fig. 22. ,. , 166. DORATOMYCES. Coida Icon. fg. I. p. 19.' Weifenweb. Beilraeg. 1 p. 83. ,, Slipcs erectus ccliuloso-septatus, subulatus, capitulo spora- rum elongato pulveracco ; sporis heterogeneis, conti- nuis, sfipite hyloquc et floccis nullis. Abb. Icon. fung. I. Taf. V. Fig. 262 A. — 263. 167. PIIYCOMYCES. Kunze niyc. Ilft. II. p. 113! »Flocri (stlpiies) decunibenles continui simplices flaccidi. Sporidia oblonga circa vesiculani pyriformeni apici insidonicin iM)!lecla.Pcridimn simple (?), arrcndi, ä hcrds scudes au scrnmel evase et pcrcux du pt'diculc ; ccntcnanl une substance mclasse des l'crigine, dnenant presque liquide Urs de la dcslruclicn (par fcnte) du chapcau.v. Wir haben diese dubiöse Form hier herbezogen, da sie bisher in keiner systematischen Aufzählung aufgenom- men wurde, und empfehlen sie den Mycologen Südeuropas dringend. AVir haben auch die Diagnose nicht übersezt, um des Verfassers Worte strenge wiederzugeben, und jede Deutelei zu vermeiden. Auch haben wir keine Abbildung. 254. TULÖSTOMA. Persoon Disp. pag. G. Syn. pag. 139. Peridium duplex, basi discretum, stipitatum, supra ore subcylindrico cartilagineo apcrtum. Capillitiuni flocco- sum, ramosum. Sporae simplices. Abb. ^ces sen. Fig. 130. Nees jun. Taf. 11. Greville Sc. Fl. VI. Taf. 340. 255. SPADOINIA. Fries Syst. Mye. 3. p. 203. »Receptaculum stipitatum, mitraeforme, discretum, snperne rugosum, Strato sporidiorum compacto-pulveraceo Ic- 93 naci (primitus (peridio) velato?) tectum. Stipes cellu- loso-rcticulatus.« 1. c. K. Da keine Vulva vorhanden ist, so kann diese Gattung nur hierher gehören; wäre aber eine solclie doch vorlianden , so müssle sie neben Battarea stehen. Prof. Fries hat diese schöne Gattung viel zu kurz beschrieben. Es existirt keine Abbildung! — — 256. PILACRE. Fries Syst. Orb. 1. p. 364. S- Myc. 3. p. 204. Weinmarin Hymen, ross. p. 632. »Peridium capitatum, subtus umbilicatum, persistens; su- pra membranaceuni, tenerrimum, fatiscens. Sporidia simplicia (haud angulata), in Strato supero peripherico compacto coacervata.« 1. c. K. Auch hier gilt die oben gegebene Bemerkung. Leider existirt weder eine Abbildung noch eine Analyse, und wir waren noch nicht so glücklich, beide Gattungen zu sehen. Herr Roslkovius hat im 18. Heft der Sturm'schen Flora die Gattungen Lycoperdon und Bovista so eigenartig zerschnitten und verwechselt, dass wir leider nicht umhin können, diese Zertheilung hier zu berühren. Der Pharma- copole-Name »Bovista« wurde auf verstäubte Exemplare mehrerer Lycoperda (z. B. giganteum etc.) im Sinne der Droguisten übertragen, und für Lycoperdon: Bovista (pu- silla) und Lycoperdon neu gebildet, Bovista Persoon aber in Sacke a umgetauft, und aus einigen langgestieltenLy co - perda's (z. B. echinatum etc.) ein neues Genus: Langer- mann ia (mit neuen Artnamen) gebildet. Diese ganze Um- taufung und Zerstückelung war überflüssig, und die Analysen und Diagnosen sind so kahl, unvollständig und unbrauchbar, dass kein verständiger Gelehrte uns Vorwürfe machen kann, dieselben unberücksichtigt gelassen zu haben. 94 Farn. XXIX. SCLER0DER31ACEAE. Corda. Opiz. Beilr. 1828. p. G37. Peridium crassum vel coriaceum, rarius subcrosum Tel corneuni, siniplex vel multiplex. Pulpa prinium car- nosa, dein pulveracea vel fluida, capilliiio sporisque simplicibus lepleta. 257. HYPERRHIZA. Bosc. Berl. Mag. Y. p. 88. Fries Syj't. 3. p. [36. emend. »Peridium suherosum, irregulariter dehiscens, absque cor- tice discreto, intus solidum, angiolis oblongis contor- tis, in quibus nidulantur sporidia soluta pulverulenta. Rotundatae, extus rd)rillosae ; (ibrillae, tcrram petcnles, priusquam eam inlrent, in caudicem connatae.« Fr. 1. c. Abb. Bosc. 1. c. Taf. VI. Fig. 52. Nees sen. Fig. 14(5. Nces jun. Taf. 12. K. Ausser der robcn, von Böse gegebenen Abbil- dung bat kein neuerer Forseber diese Gattung unlersucbt und gesellen, »llyperrbiza« Klolzscb, gebort gewiss zu Me- lanogasler. 258. MELANOr,ASTER. Corda ap. Sturm. 11. p. 1. Octaviania. Viltadini. Monogr. p. 15. pari. Peridium simplex carnosum, intus cellulosum, cellulis irre- gularibus conferlis minutis muco aterrimo sporis farcto rcpletis. Sporae cuneatae, supra rotundatae, infra acu- minatae, vel oblongae, utrinque attenuatae, simplices, atei'riniae. Abb. Corda 1. c. Taf. l. Nees jun. Taf. 12. K. Hjperrbi/.a liquaminosa Klotzscb 1. c. Taf. 468. (Octaviania ambigna Vitt. 1. c. p. 18. Taf. IV. Fig. VII.) ist eine 95 schöne zweite Art, welche sich durch die Sporen trefflich unterscheidet, und die ich M. Klotzschii , dem tüchtigen Mycologen zu Ehren, henenne. Oh Argylium Wallroth und Bulliarda Jungh. auch hieher gehören, ist bei der so unsicheren Analyse, wenn man dieselbe so noch nennen darf, wohl nicht zu entscheiden, obgleich der jüngere Nees auf Taf. 12. des Systemes der Pilze eine Abbildung gibt, welche aber unser systematisches Wissen über die Gattung nicht erweitert. 259. PHLYCTOSPORA. Corda ap. Sturm. III. 19. 20. p. 51. Peridium simplex, coriaceum, intus carnosum dein cellu- losum. Cellulae farctae irreguläres. Sporae aggregatae, compositae , decolorantes , substantiae immersae; epi- sporio celluloso hyalino; nucleo globoso colorato. Ca- pillitium et basidia nulla, Fungi subterranei. Abb. Corda I. c. Taf. 16. 260. CERATOGASTER. Corda ap. Sturm. 1. c. Peridium indehiscens coriaceum dein corneum, cortice nullo , Strato interno floccoso - celluloso vel lamelloso albo. Capillitium laxum album; floccis continuis. Sporae coloratae, simplices, hyahnae, cortice scabra vestitae; hylo punctiformi; nucleo spurio. Fungl minuti, duri subterranei, mycelio atro vel spurio insidentes. Abb. Corda 1. c. Taf. 12. Vitt. Mon. Tub. Taf. IV. Fig. V. Tulasnc. Ann. des Sc. 1841. Juillet Taf. I. Fig. 1. Taf. Iir. Fig. 2. S6 261. ELAPHOMYCES. Nees. Fries Syst. 3. p. 21. Corda ap. Slurm III. 19. 20. p. 21. Peridlum indehiscens, crassuni, carnoso-coriaceuni dein du- rum, extus cortice colorata vestitum. Capillitiuin laxum, septis periciio in ccntrum uteri irregularitcr direc- tis ac complicalis divisuni. Sporae priniuni tetraedrice- connatae (an ascis inclusae?) dein libcrac, alro-fuscae, simplices cortice furfuracea vestitae ; hylo spurio ; nu- cleo firmo. Fungi subcrosi, subterranei, subarrhizi. Abb. rs'ees jun. Taf. 10. Corda 1. c. Taf. 1 — 11. Tulasne 1. c. Taf. I. Fig. 3. 46. II. Fig. 7. i. 11. 6. 35. 9. 10. IV. Fig. 3. Fig. 1. Fig. 2. 2G2. POxMPHOLYX. Corda ap. Sturm. 1. c. p. 47. Peridium siniplex, coriaceum, intus vcnoso-reticulatum. Venae carnosae. Sporae simplices, venarum parcncbymati irregularitcr inimcrsae, sphaerico-tetraedricae; episporio simplici, verrucoso, basi bylo maximo instructo. Fungi luberiformes, subterranei, aromatici, sapidissimi. Abb. Corda 1. c. Taf. 15. 2G3. SCLERODEKMA. Pers. syn. p. 159. Fries Syst. 3. p. 4 4. Acligea. Rafinestpie. Peridium radicatum, subsimplex, coriaceum , plerumque innato-corticatum, irregularitcr debiscens , dein intus cellulosum. Flocci peridio undicpie adnati, cellulas formant minutas, in quibus glomerula sporidiorum ni- dulantur. Sporae simplices. Abb. Nees sen. Fig. 123. Nees jun. Taf. 10. Brong. Ess. Taf. 4.! Greville Sc. er. Flor. II. Taf. 66. 97 264. CALOSTOMA. Desv. ßrongniart Essai d'une Class. nat. des Champig-nons. 1825. p. 71. Peridium stipitatum, duplex, liberum, apice orificio regulari dentato apertum, internum tenue, irregularitcr ruptum; capillitio filainentoso, sporis insperso. Abb. Persoon in Desv. Journ. de botanique II. p. 5. Taf. II. Fig. 2. 265. DIPLODERMA. Link Diss. 2. p. 44. Fries Syst. 3. p. 21. »Peridium duplex, exterius lignesoens, clausum , iuterius discretum papyraceum. Capillitium floccosum, sporis concoloribus inspersis.« Abb. Mir ist keine bekannt. Die letzten beiden Gattungen ähneln sich im Baue sehr, und bedürfen beide dringend einer kritischen Unter- suchung und Bestättigung. Wir haben bis heute bei keiner Gattung dieser Familie Schläuche oder Basidien entdeckt, aber wir wollen solche durchaus nicht irgend einer der hier verzeichneten Gattung absprechen, und Ceratogaster und Elaphomvces besitzen deren in der Jugend gewiss. Die Herren Tulasne bilden in der oben cilirten Abhandlung diese Schläuche Glaphomyces Beveillei, granulatus, muri- catus und aculeatus ab. Ob hierher nicht die beiden Gattungen Mylitta und Anixia Fries S. M. IFI. p. 225. 226. gehören , ist aus der mangelhaften Diagnose nicht zu entnehmen. Neben Ceno- coccum und Antennaria gehören sie aber nicht. Wir wollen beide Diagnosen treu, aber rücksichtslos abschreiben. 266. MYLITTA. Fries S.O. V. p. 154. S. M. m. 226. »Peridium induratum, extus verrucoso-furfuraceum , inler- nam massam compaclaiu siccam hclcrogeneam corti- 9^^ cans. Sporidia in maculis amplis difTormibus indeter- minalis discoloribus, rccentibus sub<,^elatinosis, siccis subcorneis, intcrnam niassani varie^alam reddentibus, nidulanlia. Subterraneac, fibrillis radicibus arborum inhaerentes.i» Abb. Es ist keine publizirt. 267. AMXU. Fries. V. p. \IA. S. :\!. III. p. 220. »Peiidium carnosurn , intus deniuni caMiin apiceque dehis- cens. Sporidia siniplicia , pulpae carnoso-succulentac hinc inde inimersae. Libere evolutae, terrestres, thallo contexto floccoso radicanles.« Abb. Es ist uns keine bekannt. Fam. XXX. PODAXIDEAE. Corda. Pcridium simplex vel duplex. Coluniclla centralis , firnia. Capillitium floccosum vel fibrosuni. Sporae sinipiic.es capillitio inspersae. 2G8. CYCLODERMA. Klolzsch. Linnea 1832. 7. pa-. 203. »Peridium duplex, cxtcrius coriaceum, mnlic, interius dis- cretum, papyraceum, tenuissimuni. Colutnella scvpbi- forniis, ccntro infero peridii interioris adnata. Ciipilli- tium radialuni coluineliam et peridium interius jun- gens, sporidiis minutis inspersum. Radiculosum ; radice- crasso , incurvo, subrapiformi.« Abb. Klotzscb. i. c. Taf. IX. Fig. B. 99 269. PODAXON. Desv. Fries Sjst. 3. p. 62. »Peridium discretum, basi a slipite dehiscens, percursum slylidio denium denudato. Sporidia congiomerata, floc- cis stylidio adfixis intertexla. Fungi radicantes, stipitati, peridio subclavato.« Abb. Bosc in Ann. de la Societ. d'histn. at. I. Taf. 11. Pluni. fil. Taf. 168. Fig. M. 270. CAULOGLOSSUM. Greville Edinb. philos. Journ. Fries Syst. 3. p. 60. Peridium simplex, cum slipite conliguum, dein ad latera lacerato-dehiscens, percursum columella floccosa, cui inspersa sporidia. Fungi clavueformes, stipitati; radi- cantes. Abb. Bosc in Berl. Mgz. V. p. 87. Taf. 6. Fig. 9. Nees sen. Fig. 129. B. "Wir sind in Bezug der beiden lezten Galtungen stren- ge den Diagnosen von Pr. Fries gefolgt, da wir keine der beiden Gattungen kennen. Ob Catachyon Ehrb. verschieden von Podaxon ist, und dann als vierte Gattung hergezo- gen werden müsste, können wir nicht erörtern, da uns nicht das Glück zu Theil wurde, dieselbe untersuchen zu können. Farn. XXXL PISOCARPIACEAE. Corda. Icoii. fung'. II. p. 24. Peridium simplex vel multiplex, membranaceum, carnosum vel floccosum, stipilalum vel liberc evolutum, intus 1* 100 cellulosum vel caviini. Cellulae sporangiolls liberis vel innatis, propriis repletum. Sporangiola aggregata, rarius solitaria, simplicia, intus sporis floccis inspersis repleta. 271. POLYANGIUxM. Link. Obs. I. p. 42. Dillmar ap. Sturm. 111. 1. p. 55. Fries Syst. 2. p. 30 i. Peridium externum sessile, subglobosuni, byalinum, dein apcrtum, intus cavuni , cellulis nullis. Sporangiola pauca, libera, aggregata, mcmbranacea colorata, niassa grumosa farcla. Sporae — ? Abb. Ditmar 1. c. Taf. 2". Nees scn. Taf. 13. Fig. CXXXl. Nees jun. Taf. 1 1. K. Ist diese Galtung kein Insekten-Nest? — Eier? 272. ENDOGONE. Link Obs. L p. 33. Fries Syst. pag. 295. Peridium subglobosum extus floccosum, intus grumosuni. Sporangiola niinuta, globosa membranacea, sporidiis repleta. Sporidia minuta globosa.« Abb. Nees sen. Syst. Fig. 195. Nees jun. Taf. II. 273. CEMTOPHORA. Humboldt Fl. Frib. p. 112. (excl.) (Cit. Auct. oran.) Peridium externum verum nulluni sed stromaticum, cla- vaeforme et irregulariter ramosum, lobatum vel expla- natum , tomentosum , intus sporangiola minutissima includens. Sporangiola composita, loculifera, mem- branacea subsolitaria: loculis radiato-stellalis, pulpa cinerea repletis. Sporae pulveraceae simplices , nullis floccis interspersae. Abb. Humboldt 1. c. Tat. I. K. Hoffmann und Pr. Fries haben diesen sehr sel- tenen und ausgezeichneten Pilz zu Polyporus gezogen, und 101 sterile Formen desselben haben mit der Abbildung vergli- chen allerdings einige Aehnlichkeit, aber die Identität eines degenerirten Polyporus und dieser Galtung ist dadurch noch gar nicht angedeutet, noch weniger aber bewiesen, daher wäre grössere Behutsamkeit, und weniger diktatori- sches Absprechen sehr oft heilsam. Wir sahen ihn einmal aus den tiefsten Läufen (13. und 14.) von Przibram, und erkannten gleich die trellliche Ilumboldt'sche Darstellung als wahr. , 274. CILICIOCARPUS. Coida ap. Sturm. 11. p. 5. Peridium externum, floccosum, fugax, basi radice ramosa alba sufTultum. Sporangiola numerosa, in glomerula laxe aggregata, globosa, extus intusque floccoso-fibril- losa, pulpa gelatinosa repleta. Sporae simplices, con- tinuae coloratae , dein pulverulentae. Fungi subterranei, epiphyti, radice stipitiformi, ramosa alba, subcarnosa. Abb. Corda ap. Sturm III. 11. Taf. 3. 275. TESTICULARIA. Rlotzsch. Linnea. 7. 1832. pag. 202. »Peridium sessile, papyraceo - corneum, tenue , farinoso- floccosum, ovatum, vel cyhndricum, clausum , dein apice irregulariter rumpens, sporangiolis rotundato- ovatis, nudis farctis. Sporae simplices, rotundae, fusco- pallidae, filis simplicibus sparsis intertextae.« Fungi epiphyti, in glumis Cyperacearum. Abb. Klotzsch 1. c. Taf. IX. Fig. A. 276. ARACHNION. Schwein. Fung. Carol. in Leip. Schrift. 1. p. 59. Peridium cortice externo tenui evanescente, interno sube- roso irrcgidariler rupto, sporangiolis minutis, numcro- an sis , appressis scd non cODnexis , liberis rcj)letuiii. Sporae pulveraceae simpliccs, coloratae. Abb. Schwcinilz 1. c. Taf. 1. Fig. II. 277. POLYGASTER. Fries Syst. 1. p. 29r). »Peridium subrotundum , sessile, flocculoso - tul)erculosum, rumpens intus cclluloso-carnosum, e sporangiis iiiajus- culis subglübosis aggregatis compositum. Sporidia coa- cervata.« Abb. fehlt. 278. POLYSACCüM. De Cand. et Desporles Rapp. voyag. II. p. 80. Corda Icon. II. p. 24. Pcridium commune stratosum^ carnoso-coriaccum, dein fra- gile et irregulariter apice ruptum, stipite crasso car- noso suflfultum, intus cellulosuni. Sporangiola solitaria/ niembranacea, extus floccosa, in ccllulis nidulantia, sporis simplicibus, bylo basilari instruetis, floccis laxe intertextis replcta. Abb. Nccs scn. Taf. XIII. Fig. 131. Nees jun. Taf. 13. Corda Icon. fang. II. Taf. XII. Fig. 91. V. Taf. IV. Fig. 41. 279. MITREMYCES. INees Syst. p. 136. Schwei- nitz F. Carol 1. c. p. GG. Fries Syst. 3. p. 63. »Peridium papyraceo-corneum, ore determinalo, .«squamis coloratis clauso; extus calyptra basi disrupla squa- mosumj intus in ambitu inane, centro gerens sporan- giolum globosum, discrctum, solis squamis ostioli ad- fixum. Sporidia sporangiolo interiori inclusa , füis de- stituta, conylomcrata.« Radix ampla discrcta, stipitifor-" mis, e tendinibus coralloideis cartilagineis anastomo- santibus conlorta. Abb. Schweinitz 1. c. Taf. I. Fig. 1. 2 — 6. Nees jun. Taf. U. 103 Fam. XXXII. NIDULARIACEAE. Corda. Fries Syst. 2. p. 296. Peridium primum clausuni, dein calyciforme apertum, intus sporangia plura colligens. Sporangia lenticularia clausa, funiculo adfixa vel libera, carnosa. Sporae basidiis floCTyfornrüjus inspersae, simplices. 280. CYATHUS. Haller lielv. 3. pag. 127. Pers. sjn. pag. 236. Peridium cupulifornie, supra primum velo hetero^eneo, suboperculiformi clausuin, dein apertum, fovens spo- ran^iola funiculis innata carnosa, lenticularia semper clausa , umbihcata. Pulpa sporarum carnosa. Sporae simplices, floccis subramosis inspcrsac, acrogenae. Abb. Nees sen. Fig. 132. 133. Neesjun. Taf. 11. Greville Scot. Crypt. Flor. 1. Taf. 34. 281. NIDULAKIA. Bull Champ. (ü. Fries Syst. 2. p. 297. pari. Peridium primum globosum, dein apertum, velo deslitutum. Sporangia absque umbilico et funiculo , margine ad- fjxa, dein libera, lentiloinnia vel globosa. Pulpa car- nosa; sporis acrogenis , simplicibus. Abb. Nees Syst. Taf. XIII. Fig. 133. C. Neesjun. Taf. 11. K. Beide Gattungen sind leicht und sicher zu unter- scheiden, um so mehr, da das Velum bei Cyathus sehr oft einen wahren, am Bande wulstigen Deckel bildet. Das Pe- ridium ist, so wie auch die Sporangien, eigentlich nicht einfach, sondern aus mehreren Schichten, die man füglich als verwachsene Peridien betrachten kann, gebildet. Bei Cyathus striatus ist diese Bildung vorzüglich leicht erkenn- 104 l)ar, denn die äussere, briiunc, liaarige Schichte ist strenge von der grauen gefalteten, inneren gesondert, und leztere ist ol)en gerändert, um dem heterogenen Schleier zur Anheftung zu dienen. Oh die Sporen hioss acrogen zu den sie durchwehenden Fäden sind, oder ob sich auch Spuren von Basidien finden werden, bleibt kritischer Untersuchung noch zu erörtern, # Farn. XXXIII. GEASTRIDEAE. Coida. Peridium multi])lex, externum dein stcllato-fissum, carno- sum, velo separabili vel innato amictum, internum pieinljranaceum stipitatum vel sessilc, supra osculis va- riis apertum. Capillitiuni firmum, spoiis simplicibus repletum. 282. GEASTER. Micheli Gen. nov. pl. p. 220. Velum peridio exlerno innatum, flocculosum, dein evanes- cens. Peridium externum crassum, stratosum, coriaoeo- carnosum, discretum in lacinias plures radianles paten- tesque rumpens ; interius membranaceum, apice ostio- latum vel dein perforatum. Pulpa dein pulverulenta colorata, Capillitium ramoso-floccosum ; sporis simpli- cibus hetcrogeneis ; cpisporio aspero ; hylo spurio. Abb. L^ees Syst. Fig. 127. Bull. Champ. Taf. 238. Corda Icon. fung. V. Taf. IV. Fig. 42. 283. PLECOSTOMA. Desvaux. Joiirn. bot. 1. c. Velum externum pcrsistens, floccoso-mendjranaceum, dein supra in lacinias plures rumpens. Peridium externum coriaccum discretum, laciniato-stellatum, laciniis plu- 105 ribus, reflexla apicibus vel innalis; internum apophy- satum, stipitalum membranaceum vel papyraceum, ore fimbi ialo vel dentato apertum. Pulpa colorata, capillitio firmo. Capillitlum e floccis simplicibus fusiformibus continuis inlei textum, sporis simplicissimis , minutis, coloratis. Abb. Nees Syst. Fig. 128. Nees jun. Taf. 2. Corda Icon. fung. V. Taf. IV. Fig. 43. 284. MYRlOSTOiAIA. Desvaux 1. c. taf. 2. Ad. Brongn. Essai, p. 69. Duby Syn. p. 853. Peridium externuin crassum, stratosum^ discretum, in la- cinias plures inaequales radiantes runipens; internum membranaceum, stipitibus pluribus distinctis brevibus suffultum, apice osculis pluiibus rotundis dchiscens. Pulpa colorata; capillilo floccoso; sporis simplicibus. Abb. Dickson Crypt. Britt. I. p. 24. Taf. 3. Fig. 4. So- werby Taf. 313. K. Wir werden später diese strenge Sichtung durch genauere Nachweisung rechtfertigen. Farn. XXXIV. CARPOBOLl. Fries. Corda. Peridium simplex aut multiplex, rumpens, dein urceolatum, protrudens sporangium solitarium simplex discretum, liberum, basidiis flocciformibus, sporidiis acrogenis simplicibus refertura. U)ß 285. ATRACTOBOLUS. Tode Inng'. mekl. I. p. 4 5. Fries Syst. II. p. 305 »Peridiuni sessile cupulaoforme, apertuni, sed iiifia mar- f^inem liberum operculo uiubonalo tecto clausuni. Spo- rangiuni fusiforme, simplex, clausuni , e fundo peridii cupulaeformi, operculo propulso prosiliens. Sporae mucosae , siiiiplices.« Abb. Tode 1. c. Taf. VII. Fig. 59. 286. THEFEBOLUS. Tode fun-. mekl. L p. 41. Fries Syst. 11. p. 3()G. Alb. et. Scbw. p. 70. Peridium simplex, sessile, subrotundum, urceolato-ventrico- sum, protrudens vesiculam s. sporangiolum globosuni, papillaeformeni, ore excuticns. Sporae mucosae sim- plices. Substantia carnoso-gelatinosa. Velum parliale fugax. Abb. Tode 1. c. Taf. YII. Fig. 5G. Nees scn. Syst. Fig. 363. 364. 287. SPHAEROBOLUS. Tode fun^. 1. p. 43. Fries Syst. 11. p. 309. Grcville Sc. Crypt. Fl. 3. 158. Peridium duplex, primum vclo floccoso fugacissimo tectuni; externum carnosum demum supra stcllalim fissum; internum membranaceuni, supra stellatim fissum, de- mum elaslice inversum projiciens sporangium simplex, membranaceuni, globosum. slrato viscoso iccUim. I^ulpa gelalinosa, viscida. Basidia floccosa, ramosa, continua. Sporae acrogenae simplices. Abb. Tode 1. c. Taf. VII. Fig. 57. 58. Mielieli gen. Taf. 101. Nees sen. Fig. 122. Nees jun. Taf. IL Grcville 1. c. Taf. 158. Corda Icon. V. Taf. VI. Fig. 48. K. AtracLobolus und Thelebolus bedürfen noch einer genauen x\nalyse, da wir über ihre Entwicklung, und über 107 ihren Bau iiherhaupt nichts wissen. vSphaerobolus habe ich in diesem Pjande zu analysiren versucht, und hoffe in Bezug auf Sporengenese einiges Neue zu hefern. Fam. XXXV. SPLANCHNOMYCETES. Corda. Peridium simplex clausuni, intus ceJhilosum vel venosum, celhihs venisque carnosis. Basidia vel asci nulh. Sporae numerosae simphces. Fungi subterranei. 288. SPLANCHNOMYCES. Corda ap. Sturm. 11. p. 3. Nees jun. Syst. p. 63. HysLerangiiiin. Vilt. 1. c. p. 1 3. p. pari. Peridium simplex, subglabrum, basi phcalum, intus carno- sum, venis cavis anastomosantibus sporisque repletum. Sporae minutae, numerosissimae, simphces, conlinuae hyahtiae. Abb. Corda l c. Taf. 2. Nees jun. Syst. Taf. 10. 289. OCTAYIANIA. Vittadini I\[onogr. Tub. p. 15. emend. Peridium simplex, rotundatum, sessile, basi appendicibus radicahhus instructum, extus laeve , intus carnoso- cellulosum. Cellulae confertae , ol)longae. Parieies ceUijlarum tenues albidi, mutabiles. Sporae simphces; epispoi'io aspcro granuloso-stellato. Abb. Vitt. 1. c*. Taf. III. Fig. VII. Taf. Y. Fig. IX. a. K. Octaviania asterosperma dürfte die eigentliche Grundform dieser Gattung bilden. Wir sahen leider keine Art dieser Gattung frisch! — 108 290. HYMENOGASTER. Vlltadinl Monogr. p. 20. Peridium subglobosum, laeve, arrhizum , liasi tarnen ra- dicali instructuni, clausuni, indehisccns. Substantia interna vix venosa, boniogenca, manifeste cellulosa, et basidiis simplicissimis, cellulaeforniibus aequalibus tecta. Sporac simplices, ovoideo-fusiformes, solitariae, binc inde apicibus basidiorum innatae. Episporium simplex, nucleo coniposito, guttulis oleosis pleno. Abb. Vitt. 1. c. Taf. III. Fig. V. Taf. V. Fig. V. K. Wir betracbten Ilymenogaster BuUiardii als Typus dieser Gattung welclie sieh schon an die Hymenangiaceae anschlicsst. Diese leztcre Familie aber besitzt wahre Basi- dien, und ihre Sporen sind an Sporenträgern befestigt, welche den Zellen des Hymeniums dieser Familien fehlen. Farn. XXXVI. TUBERACEAE. Fries, em. Corda. Peridium clausuni, stratosum , carnosum, intus venis vel loculis carnosis plenuni. Vcnae hvmenopliorae. Hyme- nium inclusum, ascophorum, paraphysophorum. Asci tubulosi, clavati vel sacculiformes, sporis heterogeneis repleti. Sporae simplices ! episporio simplici vel coni- positü. Fungi subterranei, rarius epigei. iOl) ,. 291. HYSTERANGIUM. Vittad. Mon. Tub. p. 13. Peridium stratosum, semper clausuni, laeve vel fibrillosum, menibranaceum, intus carnosum. Caro tubulis s. venis plus minus flexuosis inlricaüs, intus hymenophoris, dein subgelatinosis composita. Hymenium tenue , ascis con- fertissimis linearibus, sex vel octosporis compositum. Sporae simplices oblongae. K. Wir betrachten H. clathroides Vitt. 1. c. Taf. IV. Fig. 2. als Typus dieser ausgezeichneten Gattung, mit wel- cher gleichsam diese Familie beginnt. Die Gattung ist halt- bar, und es wäre eine noch bessere Analyse zu wünschen, die ich aber leider nicht geben kann, da mir Original- exemplare fehlen. 292. GENEA. Vittadini 1. c. p. 27. Klotzsch apud. Ditr. Fl. Preuss. 474. Peridium rotundatum , difTorme, tuberoso-plicalum, sub- cavum, apice pervium, Stratum externum verrucosum vel floccosum, internum crassum, hinc illinc duplicato- intrusum. Hymenium venoso-plicatum ascis cylindricis, sex vel octosporis, paraphysibus filiformibus septatis mixtis. Sporae simplices ; episporio verrucoso, simplici, crasso. Abb. Vittad. 1. c. Taf. H. Fig. 7. Taf. Hl. Fig. XHI. XVIII. Taf. V. Fig. I. Klotzsch 1, c. Taf. 474. 293. SPHAEROZOSMA. Klotzsch ap. Ditlr. 1 467. Peridium rotundatum, crassum, subtus stipitato-radicatum, intus aecjuale, hymenio replelum. Hymenium molle; 110 ascis subclavalis octosporis; par —^ — Farn. XXXIX. LYSUROIDEAE. Corda. Peridium externum volvaeforme; internum stipitiforme, su- pra in radios pulpae rmictos, dein stcllatos, expansum Basidia? — 204. LYSURUS. Fries. Syst. II. p. 285. «Peridium externum sessile, volvaeforme, radicatum, rotun- datum, primo includens peridium internum stipitiforme in mucoso liquore, dein rumpens. Peridium internum pronascens, mucum absumit relicta tantum quasi ver- ii7 nicis tinctura; parte infera stipitiforme sufTultum et contiguum, supra partitum in lacinias 5 aequales, simplices, integias, liberas extus pulpa sporidifera tectas. — Pars stipitiformls a peridio externo discreta, pentaedro-prismatica, fistulosa, cellulosa.« Abb. Cibot. Acta, petropol. XIX. 1775. Taf. V. 305. AS#ROE. Labillard. Voy. p. 145. Endl. Au taf. 50. Gen. pl. 357. Berkeley. Eng-. Flor. p. 227. Pcridium extcrnum volvaefornie, sessilc rotundatum, rum- pens; internum stipitiforme, carnosum, cavum conti- niium, quadri-quincpiefidum, laciniis apice bifidis, stel- lato -patentibus. Pulpa mucosa laciniis intus et supra adfixa. Basidia? — Sporae ellipticae. Abb. Endlicher Attacta. Tab. 50. Endlicher Icon. gen. Taf. l. K. Diese kleine Gruppe bildet den alhnähUchen üibcrgang von den Clathreen zu den Phalloideen, indem sie das gethellte Peridium mit der Stielform völlig ver- schmilzt. Ob beide Gattungen dieser Gruppe auch in Be- zug auf Sporenbau sehr verschieden sind, bleibt späteren* Forschern zu zeigen vorbehalten. Schade, dass von der im Royal Garden in Kew in Erde aus Neuholland gewachsenen Ascroe rubra keine Abbildung publizirt wurde, und unseres Wissens keine strenge Analyse gefertigt ist. ti^/U i'i f -^ t€^ Farn. XL. BATAUREAE. Corda. Peildiiim externum volvaefornie, radicatum; internurn longe slij)italuni,pileuni vclaluin siipra pulpa amiciuni formatis, dein inegularilcr ru|)tum calyplratuin. Pulpa colorata, dein pulveraeea, capillitio rcliculato interspersa. Sporae siinplices , subangulatae. 304. LATARREA. Peis. Syn. p. J IIJ. Mont. v. Anna), de Sc. Tom. II. p. 7G. Gaud. II. p. 73. l)en- dromjccs.LIbosch. Monoi;-. Yienuae. 1810. c. ic. »Peridiuni e niembrana duplici, yelalina distcnta, compositum, volvaeformc, lobato-dcliiscens; discretum a receplaculo pronascente stipitato, piiealo, superne villoso-pulvcru- lento, peridii membrana interiori disrupta calyptrato, «Pulpa primum succulenla, dein pulveiacea, colorata; capillitio (?) reticulato ; sporis siinplicibus. Peiidium sub terra neum radicatum. Abb. Pors. Syn. Taf. 3. Fig. 1 — 3. Nees sen. Fig. 257. Nces jun. Taf. 1 1. K. Aucb liier fehlt noch eine sehr gute Abbildung und Analyse. Fam. XLI. PHALLOIDEAE. Fries. Peridium scssile, volvaeforme, radicatum, duplex, gelatina distentum, apicc runipens. Receptaculum stipiliforme supra pileatum , pleruuKjue velafum, elastice pronas- cens. ab peridio discretum. Pulpa pilco adfixa, primum carnosa, dein diffluens, colorata; basidiis tetrasporis sterignialibus armatis; sporis simplioibus, acrogenis. 119 307. CYNOPHALLUS. Fries eniend. S. M. IT. pag-. 282. Peridium volvaeforme radicatum. Receptaculum stipitiforme, cavum, supra impervium, pulpa capituliformi tecluni. l^ileus verus nullus. Basidia polyspora. Sporae oblon- gae. Velum nulluni. Abb. Nees Syst. Fig. 260. Berkeley Annales des Sc. 1839. Sept, Taf. II. Fig. 19—24. 308. SBIBLUM. Klotzsch vid. Hooker Bot. Mise. LXXIX. U. p. 164. Peridium volvaeforme sessile, radiculosum^ lobalo-rumpens. Receptaculum crassum stipilif'orme, cum pileo subglo- boso contiguum et concretum. Pulpa mucosa, massa farinacea sporidifera intermixta. Pileus bemisphaericus, ramis cancellato-anaslomosantibus obliquis et confluen- libus, crispus. 309. PHALLUS. Mich. gen. p. 201. Fries Syst. II. p. 281. Peridium volvaeforme, radicatum, c membrana duplici, ge- lalina distenta, compositum, dein lobalo-rumpens, Re- ceptaculum stipitiforme, listulosum, celluloso-cribrosum, extus intusque velatum , vclo fugacissimo, membrana- ceo, tenui ; apice pileo campanulato, reticulato, pervio, inferne nudo, supra pulpa carnosa, dein diiriuentc amicto. Sporae in strata congestae, muco primum firmo, dein diffluente immersae, simplices. Basidia nulla. Abb. Nees sen. Fig. 259. Gorda Icon. fung. Taf. Vif. N. Hierher gehören bloss Phallus impudicus und ro- seus Den. als ächte Arten. Lejophallus, welche als Section Pb. IJadriani und Ph. rubicundus enthält, durfte vielleicht als Abtheilung hieher gehören. 120 310. HV3IEA'0rtL\LLUS. ^ees Syst. p. 251. ^ >- Peridiuin volvaeforme duplex vel simj)Iex, radicatuni, dein lohafo-ruptum. Receptaculuni stipiliforme , fjslulosum, celluloso-cribrosuni, velo externo proprio nieinbrana- cco fugacissimo amictum; supra pileo pervio, campa- nulato, libcro, rcliculatOj marginalo, pulpa dilTluente tecto. InvoIutTum proprium sub pileo apici stipitis innaUini, magnum, amj)luni, campanulatum, reüforme, inIVa liberum. Sporae simplioes. * Abb. Necs sen. Fig. 258 (?) Brongn. Essai. Taf. 7. Fig. 1. Corda Icon. fung. V. Taf. VIII. Fig. 51. Siiboid. 11. SCLEROGASTERES. Corda. Farn. XLIF. ALPHITOMORPHEAE. Corda. Icon. fung-. L p. 23. Pcridium simplex, corncum vel papyraceum, slromate fila- mentoso, byssoideo, efiuso suirultuni. Sporae siiDplices, spoiangiolis et ascis inclusac vel liberae. 311. AINTEN?sARlA. Link (Sp. I. p. 118) eniend. Corda Icon. I. p. 23. Peridium sessile, astomum, papyraceum vel membranaceum, friabile, irregulariler ruptum; pulpa pulverulenta; sporis simplicibusj conlinuis , liberis, floccis mucoque nullis. Slroina ed'usuu); floccis repenlibus, septatis, peridio subuis stellalim innatis, plerumque brevioiibus gonidioi- dcis, monilÜbnnibus , ad basin peridii mixiis. Abb. Corda Icon. funj). I. Taf. VI. Fig. '289. 2ÜÜ. 121 K. Antennaria cellaiis (Racod. Pers.), laevigata, und Tela sind als Typen der Gattung zu betracliten. 312. LASIOBOTRYS. Kunze M. H. II. p. 88. Peridia aggregata hypoplileoidea, membranacea , basi stro- mate brevi filanientoso, stellato-innato sulTulta. Pulpa gelatinosa, sporangiolis globosis, sporidia ovato-oblonga foventibus, repleta. Abb. Greville Sc. crypt. Fl. IV. Taf. 191. Nees jun. Taf. 5. K. Wir kennen diese Galtung nur aus Prof. Kunze's Beschreibung, und der guten, aber leider die Fruchtorgane ganz vernachlässigenden Abbildung Herrn Greville's. 313. PLEUROPYXIS. Corda Ic. fung. I. p. 23. Peridia membranacea, dein secedentia, floccis stromalis simplicibus, adscendentibus, septatis lateraliter adnata, intus sporis simplicibus, fusiformibus, liberis repleta. Abb. Corda Icon. I. Taf. VI. Fig. 291. K. Strenge genommen, ist diese Gattung von Anten- naria nur durch den Sporenbau und den Träger ver- schieden. Allerdings geht bei Antennaria der Träger gleich- sam aus der Pcridie hervor, während sie hier nur einfach seitlich angeheftet ist. 314. PISOMYXA. Corda Icones I. p. 23. Peridia membranacea, sessilia, stromati radiato innata, dein ostiola aperta, intus sporis simplicibus, in globulos gelatinosos liberos conglobatis repleta. Stroma radiatum e floccis annulatis ramosis, pseudothallo membranaceo diaphano adnatis constipatum, efTusum, coloratum. Abb. Corda Icon. fung. I. Taf. VI. Fig. 292. laji 3ir.. EPvVSIPHi:. lledsv. fil. ap. De C. Flor. Fr. 2. p. 272. Icones f'img-. II. p. 28. Ilyphopodium efTusum vel nulluni. Perilhccinm stromate racliato floccoso proprio sulTultuin, mcnibranaceum, clausuni, dein apcrtum. Asci quatuor vel octo ; para- physibus nullis; sporis continuis, episporio hyalino, glabro, nuclco firmo, gutlulis oleosis farcto. Abb. Corda Icon. fung. T. II. Taf. Xlll. Fig. 1)9. 100. K. Das Ilyphopodium ist selten ursprüngliche dem Pilze zugehörige Bildung; gewöhnlich wird es durch de- struirte Fadenpilze, vorzüglich durch Arten de** Galtung Torula (Sect. Oidium) gebildet. Es scheint Hedingniss zu sein, dass allen Arten ein anderer Fadenpilz vorausgeht, auf welchem sie nisten. Nur bei E. guttata und E. Perispo- rium habe ich noch keinen solchen Vorgänger angetroUen. Podosphaeria Kunze ist nur eine Erysiphe, die sich in Bezug auf Fruchtbau von sehr vielen verwandten Arten durch INichts unterscheidet. Wir haben hier noch den Ausdruck »Peridiuni« nach Fries beibehalten, da er uns sehr gut dünkt, und »Perilhecium« sich eigentlich durch nichts wesentliches, als durch die Härte unterscheidet. In den folgenden Fami- lien werden wir lezteren Terminus, jedoch nur des Her- kommens wilhm, beibehalten. Farn. XLIII. SPHAEIlO^EI>lEAE. Corda. Perilhecium nudum vel amiclum, simplex vel compositum, dein ostiolalum. INuclcus gelalinosus. Asci vel basidia 123 nulla. Sporae gelatinae immersae, siinplices, dein ostiolo erumpentes. N. Wir zerfallen hier einstweilen und nothgedrungen die Pyrenomyceten von Pr. Fries in fünf Familien, deren erstere vier die ehemaligen Sphaeriacei umschliessen, die fünfte aber alle Gattungen mit einer rissig aufspringenden Perithecie enthält. Auch in dieser Gruppe lassen sich die Familien strenge durch den Sporenbau scheiden, indem sie alle in solche zerfallen, deren Sporen ohne Schlauch und Basidie gebildet werden, in solche mit Schläuchen, und endlich in solche mit Basidien, ganz analog dem bei den Gasteromycetes und den Hymenomycetes vorkommen- den Fruchlbaue. Man tadle unsere Systematik nicht darum, dass wir so strenge die Analogien des Fruchtbaues ver- folgen, denn an einem anderen Orte werden wir zeigen, dass jedes andere Organ eben so gut ausgereicht hätte, und dass alle anderen Organe die Bildung der Frucht bedingen, und von ihr gegenseitig bedingt werden. Uiber- haupt dürfte einst ein wahrhaft natürliches System sich dadurch wesentlich auszeichnen, dass es nach einem ein- zigen Organe alle seine Differenzen bilden kann, und da- durch dürfte es abermals den Charakter eines künstlichen Systemes erhalten! — In der Iconographie der Scleromy- ceten wei'den wir diese Ansichten entwickeln, und mit Beweisen belegen, und dann erst die Familien deutlich und schaif sichten. 316. COMOTHYRIOI. Corda Icon. IV. p. 38. Perithecium membranaceum, circumscissura vel irregulariter ruptnm. Asci nulli. Sporae simplices coacervatae, dein liberae : episporio simplici ; nucleo dein cavo. Abb. Corda 1. c. Taf. VIII. Fig. 105—108. 1S>4 317. SACIDIUM. Nees in Kun>.e's Mjc. Ilefl. II. pag. 64. »Pcrithccium sculifornie osliolatum , sporldia subglobosa pellucida obtcgens. Epi[)hy11um.« Abb. Nees 1. c. Taf. II. Fijj. 2. N. Eine sehr unvollständig beschriebene Gattung, die kein neuerer Forscher, ausser Pr. Fries, weiter be- rücksichtigt bat, und die eine genauere Untersuchung verdient. 318. LEPTOSTROMA. Fries S. M. 2. p. 597. S. O. Y. 1. p. 1-22. »Periihecium innatum, superum, scutiforme, aslomum, nu- cleuiT) tenuissimuni obtegcns, demuni totum secedens. Sporidia siniplicia innata.« Abb. Fries Obs. 1. Taf. 1. Fig. 6. 319. PHOMA. Flies S. M. II. p. biß. Perithecium spurium, tcnuissinuim , dein poro pertusum. Nucleus grumosus; sporis simplicibus, dein cjeclis. Asci nulli.« 320. LEPTOTllVIUmi. Kunze Myc. IJelL Jl. p. 79. Icon. fung. Tl. p. 25, Perithecium dimidiatum, scutiforme, carbonaccum, dein circumscisso- solutum. Nucleus gelatinosus , slromate spurio suffultus; ascis nuilis, sporis fusiformibus con- tinuis. Abb. Icon. fung. U. Taf. XII. Fig. 02. 125 321. SPHINGTRINA. Fries. S. 0. Veg-. l.p. 120. »Perithecium integrum, prinio clausuni, dein ore orbicu- culari apertum, intus fovens sporidia globosa, in disco coacervata.« Abb. Bull. Herb. Taf. 444. Fig. 1. 323. STRIGULA. Fries. S. 0. V. p. 111. »Peritliecia carbonacea, globosa, farcta , ostiolo rinioso- inaequabili. Nucleus siccus, ul videtur fatiscens. Stroma corneum, subcffiguratum.« Abb. fehlt. 323. ACTINOTHYRIUM. Kunze Mjc. Hefte. IL (^-^^ pag. 81. Tcon. fung. III. p. 20. Perithecium scutiforme dimidiatum , adpressum, radiato- fibrosum, oblegens nucleum fibrillosum. Fibrae in sporas fdiformes, continuas secedentes. Abb. Corda Icon. fung. III. Taf. IV. Fig. 57. 324. APIOSPOPJUM. Kunze Myc. Hefte. 1. p. 8. lUf Icon. fung. II. p. 26. Peiithecium firmum carbonaceum vel membranaceum, hy- phopodio floccoso spurio sullultum. Nucleus sporaruni primuni gelatinusus, dein pulveraceus. Asci nulli. Sporae simplices primum concatenalae, deinliberae; episporio hyio basilari instructo, nucleo guttulo oleoso repleto. Abb. Icon. fung. II. Taf. XIII. Fig. 96. 325. MICROTHECIUM. Corda. Icon. V. c. ic. U-^. Perithecium membranaceum, tenuissimum immersum, asto- nmm, endophylum ; Strato interiori gelatinoso, sporo- phoro, albo; sporis dein liberis, atris, continuis, sim- i2G plicibus; C])l8pono corneo , glabro ; nucloo gultulis olcosis repicto. Abb. Corda Icon. fung. V. Taf. A FFI. Fij>. 53. IN. Wohiil im Flciscbe des lkhi/.üpo|^oti albus. Ent- deckt von Dr. Zobel. 326. ASCOSPORA. Fries S. 0. V. p. 112. »Peritbccia innata, osliolo siniplici. Niicleus granuloso-j;cla- tinosus, prinio farctus ascellis (thecis Auct.) oblongis globosisvc, denium difTluens, subcirrbosc cxpulsus. In- nata.« Abb. Iclilt. N. Die »Ascelli« sind wobl nur Sporen, und sie werden wobl aueb nur eine einzige Form in derselben Species besitzen? — Mr. Montagne bezeicbnct bei einer Art die Sporen als Soblaucbsporen ; diese Art dürfte da- ber durcbaus dem Fries'sclien Cbarakler widersprecben und zu Dotbidea zu bringen sein. A. a. (3. jn. d. 327. HERCOSPOPvA. Fries S. 0. V. p. 119. »Perithcoium immerso-innatum, ostiolo siniplici. Sporidia septata, opaca, globulo ciirboso erumpentia.« Abb. fcblt. 328. niLOPIIOSPOPvA. Desmaziores Nouv. -en. Annalcs des Sc. N. .hiiilel. 1840. p. 7. Taf. 1. Fig. 11. »Perilbccium rotundatuni, clausuni, ostiolo perforatuin. Asci nuUi. Sporidia cylindi'ica, utrinque appendicibus fili- forniiljus radialis coronata.« Abb. 1. c. c. Taf. 1. Fig. II. -/4t- N. lune sebr sonderbare Sporenform, über deren Entwicklung, Anbcllung und bau noeb so u)anciie Zweifel obwalten. 127 -n'^' 329. SEPTORIA. Fries Nov. Fl. S. p. 78. S. 0. V. pag-. 119. Perithecium innatum , ostiolo simplici. Sporidia cylindrica, septata, pellucida, cirrho rudi erumpentia.« Abb. Greville Fl. scott. Taf. 112. 330. ACROSPERMUM. Tode f. m. 1. p. 8. Corda Icon. III. p. 27. Peritbecium erectum , elongato-clavalum, apice perforatum, extus coriaceum , intus carnosuni; nucleo fibroso-fila- mentoso; sporis continuis basidiomorpbis, baculiformi- bus, rarius parapbysibus continuis mixtis. Abb. Icon. funi;. III. Taf. V. Fig. 73-75. 331. ZYTHiA. Fries S. 0. V. p. 118. »Peritbecium molle, inembranaceum, liberum, includens spo- ridia mucosa, dein irregulariter erumpentia in globulum congulata.« Abb. fehlt. 332. COCCOBOLUS. Wallroth FL germ. crypt. II. p. 752. «Perithecium (Pyrenium) tenuiter membranaceum nigrum, lalitans, insculplum, cubilibusque coarctatum, simplex, pulpa gelatinosa fluxa farctum , eaque dein ex vertice dimoto prominulo denuoque contracto propulsa sphae- rica limpida superficiali, mox (siccando) coacta vesicae- formi, ascidiis exilissimis sphaericis gelatinae innatanti- bus foeta, extus gelatinosa coronatum.cc Abb. fehlt. N. Ich habe kein Urtheil über diese Gattung. 128 333. SPHAEllONEMA. Fiies. S. 0. V. p. 118. Corcla Icon. IV. p. 39. Perithccium utriculosuiu, membranaceum vel coriaceo-cor- neum, in Collum ])Ius miniis siibulalum productum vel perforalum, intus pulpa sporaruni rc{)let,um. Asci nulli. Sporae gelalinae ininicrsae et dein erunipentos in i^lo- bulum denium fatiscentem induratae, sinipliccs, intus nucleo subceraceo. Abb. r.reville Sc. crypt. Fl. IV. Taf. 189. Corda Icon. in. Taf. V. Fig. 72. IV. Taf. YlII. Fig. 111 — 116. 334. POLYSTIGMA. Persoon ap. Moiig. et. Ncstl. n. 270. Corda Icon. 11. p. 29. Stroma carnosum. Peritbecium imniersuni vel scmiinimer- suni, nienibranaccum, apicc pertusum. Äsci nulli. Nu- clcus sporaruni gclatinosus ; floccis " crectis continuis, sporis sini[)licibus numorosis homogeneis inspersis. Abb. Greville Sc. crypt. Fl, Taf. 120. Corda Icon. II. / Taf. XIII. Fig. ^Oi. 335. MICROTIIYPJUM. Desmaziores v. Annales. des Sc. 1811. Mars, p 137. Stroma superficiale, scutiforuie, siniplex, membranaceum, adpressum , centro perforalum, obtogens perilliecia sacciformia, numerosa , radiatim posita , tenuissima, byalina, osliolis confluentibus. Pulpa mucosa. Sporae .septatae (?). Abb. 1. c. Taf. 14. Fig. 1. N. Die schöne Abbildung verdeutlicht die Gattung trefflich, und zeigt, dass die von Herrn Desmazieres als Asci bezeichneten Organe eigentlicii Pcrilhecien sind, in- dem sie alle am Zentrum des Trägers münden, ihr sak- förmiges Fndc nach aussen richten, und unregelmässig 129 » gelagerte Sporenmassen enthalten. Ob die Sporen wirklich zcUig sind, muss ich bezweifeln, und die sehr schwache Ver^rösserung, bei welcher die Abbildung gefertigt wurde, unterstützt diesen Zweifel, wie auch die ungleiche Zellthei- lung derselben. Microthyrium ist ein Actinothyrium mit hcäutigen Perithecien, und von Ceurhospora durch den schildförmigen Träger und die zarten Perithecien unter- schieden. 336. CEUTHOSPORA. Greville Sc. er. Fl. n. 69. Fries S. 0. V. p. 119. Corda Icon. I. p. 24. Stroma immersum, extus excipulo corneo cinctum, intus carnosum. Perithecium solitarium, simplex vel cellu- losum, immersum, supra perforatum, collo superficiali, libero, articulato-adfixo plerumque ornatum; nucleo ge- latinoso dein cirrhoso-propullante ; sporis liberis con- tinuis numerosis. Abb. Greville 1. c. Taf. 253. 254. Corda 1. c. Taf. VII. Fig. 296. Die Glieder dieser Familie sind in Bezug ihres dif- ferentialen Charakters hin und wieder noch schwankend. Man kann sie gleichsam als die ersten aufdämmernden Formen für kritische und consequentere Unterscheidung betrachten, und erst dann, wenn das oberflächliche Be- schreiben in unserer Wissenschaft gänzlich abgeschafft, und für Wort mach er ei gute Abbildungen und kri- tische mikroskopische Analysen unbedingt ein- geführt sein werden, wird man zu einer natürlicheren und richtigeren Gattungsbildung der Pyrenomycetes schrei- ten können. 9 Pam. XLIV. SPHAERIACEI. Fries. Perithccium nudum vel amictum, superficiale vel imraersum, simplex vel compositum, dein ostiolatum. Nuclcus . gelatinosus vel carnosus, ascophorus. Asci fixi, persi- stentes vel dein liquescentes, paraphysibus plerumque mixli, Sporae variae, 337. PEBISPORIÜM. Fries Syst. 0. V. p. 161. Corda Icon II. p. 26. Perithecium hyphopodio floccoso spurio suffultum , extus carbonaceum intus carnosum, primum clausuni dein irregulariter ruptum vel seccdens, nucleo sporarum gelatinoso dein pulveraceo repletum. Asci clavati, pa- raphysibus nullis, primum innati , dein libcri, thecis sporidiferis cylindricis dein secedentibus farcti. Sporae thecis inclusae, dein concatenatae, simplices p. h. llberae; episporio firmo corneo, nucleo guttulis oleosis farcto. Abh. Corda Icon. fung. H. Tat. XIII. Fig. 97. 338. ASCOCHYTA. Libert. Exs. I. p. 8. »Perithecia jolundata stromate communi juncta, vel solitaria poro plus minus dilatato aperta; asci gelatma juncti subciirhoso rejecti ; sporidia globosa.« Abb. keine. 339. ASTEROMA. De Cand. fl. fr. 6. 163. Chevall. Fl. Par. 1. p, 447. emeiid. »Perithecia spbaerica minima prinio solitaria demum seria- tim confluentia, in maculas conferta, fibrillis flexuosis 131 anastoniosantibus innata; nucleus materia mucosa re- pletus.« Sporae continuae. Abb. Chevallier l c. Taf. 11, Fig. 28. (male). 340. CHEILARIA. Libert. Exs. I. p. 8. »Perithecia dilFormia, rotundata, rima dehiscentia; asci ge- latina juncti subciirhose rejecd; sporidia globosa.« Abb. keine. 341. SPOROTHECA. Gorda ap. Sturm. IIL 2. '£ pag. 113. Perithecium membranaceum immersum , stromate spurio albo columellaeformi sufFultum, pulpa atra repletum. Asci tubulosi utrinque obtusi oetospori, dein erumpentes. Sporae continuae. Abb. Corda ap. Sturm 1. c. Taf. 53. 342. SPLANCHNONEMA. Corda ap. Slurm. Stroma immersum corneum , intus peritheciis loculosis, rarius solitariis, pulpa gelatinosa atra repletis. Asci gelatinosi, dein erumpentes et diüluentes. Sporae sep- tatae atrae. Abb. Corda 1. c. Taf. 54. 343. MELANOSPORA. Corda Icon. d. 24. Perithecium membranaceum, superficiale, simplex, collo elongato, includens nucleum pulvereum heterogeneum dein ex collo hiato transmissum. Nucleus primum ge- latinosus; ascis clavatis, gelatinosis, dein diffluentibus, octosporis. Sporae simplices continuae; episporionudo ; nucleo colorato et guttulis oleosis repleto. Abb. Corda 1. c. Taf. VH. Fig. 297. 482 344. CHAETOMIUM. Kunze myc. Hefte 1. p. 15. Corda Icon. iuiv^. 1. p. 24. II. p. 29. III. p. 37. Am- phitrichum. C. Spreng-el Spec. pl. etc. Peritheciuni carljonaceuni, dein ore apcrlum, cxtus pilis opacis vestituin, hvpothallo plus minus cvoluto fibril- loso radiato suirultum. Nucleus gelalinosus, dein dif- fluens, orepropullulans. Asci clavati sudultorii gelatinosi, dein diffluenlcs. Sporae siniplices, dein pulverulentac, übscurae. Abb. Corda 1. c. I. Taf. VII. Fig. 293. II. Fig. 103. 345. MELIOLA. Fries S. 0. Y. p. 111. (excl. Syn.) Peritliecia Cornea, globosa, fibris septatis innatis imposita, ostiolo longissirao. Asci distincti convergentes.« Abb. keine. 346. SPHAERIA. Haller Hist. III. p. 120. Corda Icon. IV. p. 40. Fries S. M. II. p. 319. »Peritliecia rotundata, intcgra, clausa, solitaria 1. stromati communi juncta, singula apice ostiolo perforata, intus nucleo molliori fluxili vel deliquescente, exsiccata, 1. gelatina sine lege rejecla evacuata. Asci elongati, pa- raphysibus immixti, convergentes, deliquescentcs. Spo- ridia varia subannulala. Fr. 1. c.« Abb. Greville Scott, crypt. Flor, IV. Taf. 239. 347. DISCOSIA. Ljbert. Exs. 345. »Peritheciuni innaluui scutilorme ostiolo perforatum ob- tegens ascidia fusiformia utrinque in productionem filiformem protensa, sporidiis globosis.« Abb. Tode fungi mekl. II. Taf. IX. Fig. 73. N. Typus der Gattung ist Sph. Artocreas Tode. Wir haben sie noch nicht untersucht. 133 348. OSTROPA. Fries. S. O. V. p. 109. »Perithecium rotundatum, per velum innatum erumpcns, rima transversali marginata fissuni. Asci diffluentes.» Abb. keine. 349. HYPOSPILA. Fries. S. O. V. p. 109. »Perithecia globosa regularia, plura velo discreto innato lecta, poro aperta. Asci convergenteSj mox diffluentes. Abb. fehlt. 350. DICHAENA. Fries S. 0. V. p. 108. "'^'*r'/ «Peritiiecia rotundata, inaequalia, plura per velum discre- tum innatum erumpentia , irregulariter dehiscenlia.« Abb. Fee Meth. Lichenum Taf. I. Fig. 4. K. Ob diese Gattung wirklich aufzustellen ist, und ob sie zu den Pilzen oder Flechten gehört, dürfte zweifel- haft und schwierig zu enträthseln sein. uJUlu 351. GIBBERA. Fries S. O. V. p. 110. »Perithecia rotundata velo destituta, apice irregulariter ri- mose rumpentia» Asci erecto-convergentes, diu per- sistentes.« .'- 'I /■^ i^H' / Abb. fehlt. 352. PEMPHIDIUM. Montagne Ann. de Sc. nat. Decembre 1840. p. 329. »Peritheciuni proprium nulluni. Pseudoperithecium superum convexum, scutiformc, atrum, ab epidermide nigrefacta formatum, apice papillula, interdum bilabellulata coro- natum. INucleus gelatinosus subopalinus. Asci erecti, elongati, fusiformi-aciculares, sporidia octona confor- mia continua continuentes. Paraphysae continuae ra- mosae.« Abb. 1. c. Taf. 19. Fig. 19. i34 ^ . 353. DOTHIDEA. Fries. Syst. myc. II. p. 548. S. 0. V. p. 112. Perithecia Cornea stromati immersa et confluentia, ostiolata, gregaria. Nucicus gelatinosus, ascis paraphysibusque continuis repletus. Sporae simplices. Abb. Nees Syst. Fig. 311. 312. Tode fung. mekl. II. Fig. 98. .^ 354. CUCURBITARIA. Grev. scot. crypt. Flor. C. syst. p. emend. p. 195. Perithecia Cornea, ostiolo perforata, libera in superficie Stromatis Cornea plana tenui aggregata. Nucleus gela- tinosus; ascis clavatis vel tubulosis , paraphysibusque niixtis ; sporis 6 — 8, transverse septatis, longitudinaliter plicatis, heterogeneis. Abb. Greville Scott, crypt. Flor. IV. Taf. 195. N. Wir betrachten Sphaeria elongata (Grev. 1. c. Taf. 195.) als Typus der restaurirten Gattung. ^ 355. CORYNELIA. Fries. S. M. II. p. 534. S. O. V. pag. 110. »Perithecia carbonacea, elongata, cava, medio constricta ; ravitate superiori ascigera, primo poro pertusa, dein anipliata inaequali-aperta. E stromate erumpentes.« Abb. Fries Obs. II. Taf. VIII. Fig. J. 356. HYPOCREA. Fries 8. 0. V. p. 104. part. »Perithecium membranaccuin. Asci filiformes. Sporidia sim- plicia, pallida, flocci 1. globuli instar erumpentes. Car- nosae, laete coloratac, plane superficiales supra ma- tricem tantuni suffusae 1. floccis adhaerentes.« Abb Nees Syst. Taf. XL. Fig.304. 305. Monlagnc Annal. des Sc. Avril. 1810. Taf. 9. Fig. 4. 135 ^ 357. VALSA. Fries. S. O. V. p. 107. »Perithecia membranacea, nucleo fluxili. Asci subclavati. Sporidia pellucida, subsimplicia , gelatinae instar pro- fusa. Immersae, plus minus erumpentes ; perithecia serapcr obtecta, ostiolo elongato. Yelum discretum nulluni.« Abb. Noch keine Analyse abgebildet. ' 358. PORONIA. Fries. S. M. p. 329. S. 0. V. pag. 106. Stroma cupuliforme carnosum extus excipulo atro amictum. Discus albus marginatus, stomatibus punctatus. Peri- thecia sub disco immersa, Cornea, gregaria vel plus minus regulariter dispersa; collo brevi. Nucleus gela- tinosus. Asci fixi, paraphysibus mixti. Sporae coloratae simplices, 6 — 8, dein erumpentes. Abb. Nees Syst. Taf. XLI. Fig. 313. 359. HYPOXYLON. Bull, (non Fries S. 0. V.) emend. Stroma erectum, carnoso-lignosum, ramosum, merismoideum, primum velo farinaceo heterogene© obduclum, dein subnudum. Perithecia ad basin ramulorum immersae corneae, ostiolo colloque brevi perforatae. Nucleus gelatinosus. Asci tubulosi; sporis simplicibus atris; episporio glabro; nucleo guttulis oleosis repleto. Para- physes continuae. Abb. Hoffmann Crypt. Y. I. Taf. 5. Fig. 1. Sowerby Taf. 55. Micheli Gen. nov. pl. Taf. 55. Fig. 1. K. Wir betrachten Sphaeria Hypoxylon als Typus dieser Gattung, welche sich wesentlich durch die sterilen Spitzen der Aeste von Xylaria und Gordyceps, so wie durch die eingesenkten Perithecien von Thamnomyces unter- scheidet. iSG 360. THA31K0MVCES. Elireiibei- Hör. phjsic. Berol. pag-. 80. Slronia ercctum, ramosum, corneum; pcritheciis lateralibus vel axillaribus, CDiersis, perforatis vcl collo hrcvi in- structis, corneis. [Suclcus gclatinosus. Asci tubulosi. Sporac hcterogeneae. Ab!), Ehrenb. 1. c. Montagne Annal. des Sc. 18iO. Avril Taf. G. Fig. 2. 30 1. ACROSPIIAERIA. Corda viel. Montagne Ann. de Scienc. 1834. ]I. p. 75. Perithccium simplex, solitariuni, terminale, slipite longo com- posito sufTuhum. Kucleus primum gclatinosus. Asci — ? Sporae simplices. Abb. Montagne 1. c. Taf. 9. Fig. 6. 1834. IL Taf. 4.Fig. i. N. Als Typus dieser schönen Galtung bezeichnen Wir Thamnomyces annuhpes und Hypoxylum coUabens. Montagne. 362. XYLARIA. Fiies pari, emend. Slroma clavatum, supra ferlile, carnoso-hgnosuni, priuiuni velo farinaceo hcterogeneo obductum, dein nudum vel hirsulum. Perithecia cornea, gregaria, vel regulariter dispersa, immersa, collo brevi ostiolata. Nucleus gc- latinosus; ascis radialim positis, tubulosis , octosporis, dein gelatinosis difflucnlibus, paraphvsibus niixtis. Spo- rae corneae, laeves, conlinuae; nucleo guttulis oleosis repleto. Abb. Corda Icon. V. Taf. VIII. Fig. 52. 363. COROYGEPS. Fries part. emend. Stroma slipitifornie, supra capitatum vel frucliferum. Pe- rithecia prinuiui velo spurio fugaci tecta, dein nuda. 137 SLipcrficialia , mcnibranacea vel carnosa, ostiolo per- Ibrata. Nucleus carnosus , dein diflluens. Asci lubu- Josi fixi; sporis longis filiformibus scptatis. Paraphyses simplices vel ramosae. Abb. Corda Icon. fung. IV. Taf. IX. Fig. 129. Als dubiöse Gattungen dieser Reibe bezeicbnen wir Depazea Fries, Podostrombium und Collacystis Kunze, und Rbizoniorpha Reb. — Von erster und letzter Gattung kennen wir nocli keine wahren Früchte , und von den beiden andern Gattungen besitzen wir bisher nur den Namen ohne Diagnose. Unmittelbar hieran schliesst sich die Familie der Sclerotiaceae, an deren unten folgenden Gattungen noch keine Fruchtorgane aufgefunden werden konnten, daher wir auch gezwungen sind, diese ganze Gruppe als du- biös zu bezeichnen. Wir geben nur eine nominelle Auf- zählung der hierher bezogenen Gattungen, da eine Wieder- holung der Diagnosen nur Raumverschwendung wäre. 1. Xyloma. Pers. 8. Pyrenium. Tode. 2. Nosophlaea. Fr. 9. Genococcum Fr. 3. Strumella. Fr. 10. Rhizoctonia. D. C. 4. Dryophilum Schw, 11. Pachyma. Fr. 5. Sclerococcum Fr. 12. Mylitta. Fr. 6. Acinula. Fries. 13. Anixia. Fr. 1. Sclerotium. Tode. Rei genauerer Untersuchung, und nach glücklichem Auffinden ihrer Früchte, werden viele dieser Gattungen an ganz andere Familien anheimfallen: aber alles bis jetzt darüber Rekannte berechtigt uns vollkommen , dieselben als dubiös zu bezeichnen, und interim aus der Reihe kritisch besser bestimmter und untersuchter Gattungen auszuschliessen. 138 Fam. XLV. MELANCONIACEAE. Corda. Pcrithecia siniplicia vel composita, libera vel immcrsa, dein poro pcrtusa, vel irregulariter aperta. Nuclcus carnosus vel gelatinosus, simplex vel loculosus, ple- rumque columella sufTultus, basidiophorus. Basidia simplicia, monospora. Sporae hetcrogcneae vel homo- geneae, simpliccs; nucico vario, simplici vel loculifero. Episporiura scmper simplex! — 364. CRYPTOSPORIUM. Kunze. M. IL 1. p. 1. Corda Icon. II. p. 26. Perithecium cpidermide semper tectum, carnoso-membra- naccuin, dein perlusum ; nucleo gelatinoso, Strato verrucoso-fibroso sufTultum. Basidia flocciforniia brevis- sima, Strato fibroso immersa, monospora. Sporae sim- plices , e basidiis strati sudLÜtorii ortae, continuac, fusiformes; cpisporio pcllucido; nucleo gelatinoso, gra- nuloso, guttulis mixto. Abb. Corda Icon. fung. Tom. II. Taf. XII. Fig. 95. K. Die Gattung ist gleichsam eine einzellige Gylispora, welcher der Träger und das Säulchen fehlen. Eine Art besitzt heterogene Sporen und bedarf einer neuen stren- geren Analyse. 365. NEMASPORA. Persoon Obs. 1. p. 80. Corda Icon. III. p. 26. Cjlispora. Ehrb. S. M. ß. p. 28. Fries Syst. II. p. 540. P erithecia cellulosa membranacea, cellulis difformibus tenui- bus, Stromati grumoso vel cortici imraersis, circa colum- nam centralem hcterogcneam circinantibus, subconnatis, apicc junctis, in tubo communi dehisccntibus, collo 139 perforante discum erumpentem, unde ostiolum solita- riuni. Nucleus gelatinosus. Basidia filiformia continua, paraphysibus niixta. Sporae acrogenae, continuae, nu- merosissimae, pulpam formanles. Pulpa sporulosa per osliolum commune in cirrhura expulsa indurescens. Abb. Gorda Icon. fang. III. Taf. IV. Fig. 68—71. K. Wir haben im dritten Bande der Icones diese Gattung genauer untersucht, und Unterabtheilungen gebil- det, welche das Anordnen der Arten erleichtern, aber nie zu Gattungen erhoben werden können. 366. MELANGONIUM. Link spec. II. p. 89. Cda. Icon. III. p. 21. Trichoconium. Corda ap. Sturm. 13. pag. 37. Perithecium membranaceum, extus floccosum, conicum, immersum, centro columellae heterogeneae perforatum, supra irregulariter apertum. Basidia filiformia, aggre- gata; sporis solitariis acrogenis. Pulpa sporarum dein atra, erumpens. Sporae simplices •, episporio duplici, externo albo, membranaceo, hylo instructo , interne colorato , corneo; nucleo firmo simplici, continuo, guttulis oleosis repleto. Abb. Corda Icon. fung. III. Taf. IV. Fig. 58—60. 367. STEGONOSPOPvIUM. Corda Icon. III. p. 22. Perithecium immersum, membranaceo-floccosum, tenuissi- mum, dein supra irregulariter apertum. Stroma colu- mellaeforme vel nulluni. Pulpa sporarum atra, dein erumpens. Basidia filiformia, paraphysibus mixta. Sporae acrogenae ; episporio continuo uniloculari ; nuclep transverse-septato vel celluloso. Abb. Corda Icon. fung. Hl. Taf. IV. Fig. 61. 62. K. Das ganze einzellige Episporium, und der zellige Kern unterscheidet diese Gattung von denen der nächsten 140 Familie, tlorcn Spoi-cn alle eine vielzcllii|;c Spore liaben, mit wahren Zellen des Episporiunis. 368. DlLOl^HOSPORA. Desniazieres Nouveau ^-enr. de Pyrenomycetes. Annal. des Sc. .luillet. 18iO. p. G. »Perillicciinn rotundatunij clausuni ostiolo perforatum. Asci nulli. Sporidia rylindrica, utrinquc appcndicibus filiror- mibus radiato-coronata.« Abb. Desm. 1. c. Planch. I. Fig. II. /■ N. Diese Gattung ist so eigenartig, dass ich ihre rechte Stellung kaum ermitteln kann, wenn die als Spo- ridien abgebildeten Körper wirklich solche sind. Farn. XLVI. SPOROCADEAE. Corda. Perithecia libera vel immersa, simplicia, dein apicc poro pertusa. Pulpa sporarum ßrnia, dein erumpens. Basidia filiformia; sporis acrogenis, coniposilis, hetcrogeneis, solitariis vel verticillato-acumulalis. 369. SPOPvOCADUS. Corda Icon. III. p. 23. Perithecium corneo-coriaceum, immersum vel superficiale, dein supra perforatum vel irregulariter aperium. Ba- sidia simplicia, continua; sporis terminalibus, solitariis, transversc septalis, heterogencis, dein erumpentibus. . Abb. Corda Icon. fung. III Taf. IV. Fig. 63—66. K. Diese Gattung unterscheidet sich von der nächst- folgenden nur künstlich durch die Oeffnung der Perithecie und die drei Spitzen an der Endzelle der Sporen, welche hier mangeln. 14t 370. PESTALOZZIA. Nolaris Exs. ex Desmaz. Aimal. de Sc. 184 Mars. p. 182. Perithecium immersum, corneum, supra mammillatum, per- tusum, dein circuin circa irregulariler secedens. Nu- cleus prinium gelatinosus dein pulverulentus. Basidia filiformia, slipitil'ormia; spoius acrogenis, solitariis, trans- verseseptalis, cuspidibus ternis subulatis terminalibus ornatis. Abb. Annales des Sc. Mars. islo. Taf. 4. Fig. 1 — 3. 371. PROSTHEMIUM. Kunze M. H. 1. p. 17. Corda Icon. fung. III. p. 24. Perithecium immersum, corneum, tenue, simplex. Nucleus primum gelatinosus dein siccus. Paraphyses simplicis- simi, conferti. Basidia filiformia, stipitiformia, continua, simplicissima, sporis verticillatis, acrogenis, transversa septatis, heterogeneis, coronata. Abb. Corda Icon. fung. III. Taf. IV. Fig. 65. Kunze 1. c. Taf- 1. Fig. 10. Brongn. Essai. Taf. 1. Fig. 7. Diese kleine Familie repräsentirt unter den Kerri- schwämmen in Bezug ihres Sporenbaues gleichsam die Hymenomycetes und es bleibt denkwürdig, dass die Pyre- nomyceles alle drei Formen der Sporenbildung enthalten, und gleichsam hierdurch schon in natürliche Gruppen zer- fallen. Auch die lezten beiden Gruppen, die Hysteriaceen und Phragmotrichiaceen zerfallen gegenseitig durch die ■verschiedene Sporenentwicklung. 14a Fam. XLVII. HYSTERLiCEAE. Corda. Perithecium simplex vel compositum, corncum, dein rimoso- apcrtum, rarius operculatum. Nucleus dein disciformis, ascophorus. Asci tubulosi vel clavati, sporis simplici- bus vel compositis; paraphysibus mixtis. 1. STEGIACEAE: Perithecio operculato. 372. STEGIA. Fries Obs. myc. 2. p. 352. »Perilhecia orbiculata, sessiiia , cupulaeformia, aperta, sed infra marginem liberum operculo convexo denium de- ciduo tecta, unde circumscissa. Nucleus ex ascis erec- tis, paraphysibus immixtis primo ceraceofarctus, dein evacuatus. Sporidia globosa, simplicia.« Fr. S. M. p. 532. N. Eine Abbildung fehlt, die bei Pr. Fries (Obs. myc. II, Taf. 8. Fig. 2.) giebt nur den äussern Habitus. 2. IlYSTERIACEAE : Perithecia rima longitudinaU dehis- centia. Spora simplices. 373. AILOGRAPHUM. Lib. Exs. ITI. p. 272. »Perithecium elongatum dimidiatum innatum simplex ramo- sumve rima longitudinaU dchiscens, nucleo discifero pellucido albido-hyalino lineari persistente; asci mi- nuti fixi paraphysibus immixti; sporidiis simplicibus.« N. Eine Abbildung fehlt. 374. MYSTERIUM. Tode Mekl. 2. p. i. Perithecium sessile, simplex, rarius ramosum, dehiscens rima longitudinali, primum clausa dein aperta. Nucleus disciformis, subpcrsistens, ceraceus dein gelatinosus. 143 ascophorus. Asci clavati. Paraphyses simplices. Sporae baculaeformes vel oblongae, simplices; episporio tenuis- simo membranaceo. Abb. Corda Icon. fung. V. Taf. IX. Fig. 54—59. 375. SPOROMEGA. Corda. Perithecium simplex, corneum, rinia longitudinali dehiscens. Nucleus discoideus, ceraceus dein diffluens. Asci cla^ vati, te-traspori. Sporae simplices, bac<|ulßformes ; epis porio duplici, externo gelatinöse, interno spurio mem branaceo. Paraphyses nullae. Typus: Hysterium degenerans. Fries ap. Kunze Myc. Hefte. 2. p. 60. (Exsicc. Sclerom. Svec. n. 40!). Abb. Corda Icon. fung. V. Taf. IX. Fig. 60. 376. LOPHIUM. Fries. Obs. myc. 2. p. 345. S. M. 2. p. 533. »Perithecia verticalia, compressa, submembranacea (?), clausa, rima longitudinali dehiscentia. Nucleus ex ascis erectis, paraphysibus immixtis, sporidia simplicia exigua includentibus , mox in pulvereni fatiscens, evacuatus.« Paraphyses continuae, ramosae. Abb. Greville Sc. Crypt. Flor. Som. III. Taf. 177. 3. GLONIACEAE: Perithecia Cornea, dura, rima longitudi- nali dehiscentia, simplicia vel ramosa. Sporae com- positae. 377. HYSTEROGRAPHIUM. Corda. Perithecium sessile, simplex, corneum, durum, rima longi- tudinali dehiscens. Nucleus carnosus. Asci tubulosi, paraphysibus conglutinatis immersi; sporis compositis, septatis, heterogeneis. Stroma nullum. Abb. Corda Icon. fung. V. Taf. IX. Fig. 61—62. i44 378. GLONllTM. Miihlcnb. Gat. fung. Card. Ab. der Leipz. Ges. 1852. p. 50. no. 258. Taf. 1. Fig-. 1. Kunz^ iMyc. llefle. 1. p. 45. Taf. 2. ¥v^. 2i. ! — Peritheciuni corncum, radiato-ramosum, rima longiludinali raniosa dehiscens. Nucleus prinmni carnosiis dein ge- latinosus. Asci erecti clavati, parapbysibus niixti. Sporac didyniae. Slronia fibrillosuni, irrcgulariter expansum. Abb. Kunze myc. Hcfic. I. Taf. IL Fig. 24. Schweinitz. Fung. Carol. Taf. l. Fig. 1. 4. CLIOSTOMEI. Fries S. O. V. p, llß. pari. Perilhecium simplex vel composilum, rimis pluribus parallelis vel Stellatis dcbiscens. 370. GLTOSTOMITM. Fries S. O. Y. p. 116. »Pcrithecium rotundatum, integrum, rimis pluribus trans- versalibus arcte clausis dehiscens. Subiculum nulluni.« Abb. Acharius in Y. Ac. Handl. 1815. Taf. G. Fig. 5. 380. ACTIDIUM. Fries Obs. Myc. 1. p. 190. S. Myc. 2. p. 595. »Peritheciura sessile, rotundatum, subclausum, intus farc- tum, a centro versus marginem in rimas canaliculatas dehiscens. Asci erecti, fixi, tenuissimi, cylindrici, per- sistentes, sporidiis simplicibus rotundatis. Subiculum nulluni.« Abb. Fries Obs. myc.I. Taf. 3. Fig. Reliquiae Hacnkeanae. Tom. I. Taf. I. Fig. 1. 0. PIIACIDIEI. Fries S. O. Y ]i. 117. Peritheciuni, simplex vel compositum, dein slellato- vel irrcgulariter lobato- apertum. Nucleus discoideus, ascophorus. 145 381. PHACIDIUM. Fries Obs. myc. 1. p. \Cu. Corda Icon. fung-. III. p. 31. Perithecium sessile, subcoineum, simplex primo clausuni, dein dehiscens a centro versus ambitum in lacinias plures. Nucleus disciformis', ceraceus. Asci efecti, cla- vati vel tubulosi , paraphysibus continuis inimixtis. Sporae simplices; episporio tenui; nucleo firmo. Abb. Greville Scott, crypt. Flor. I. Taf. 52. Corda Icon. fung. III. Taf. V. Fig. 81. 382. HETEROSPHAERIA. GrevilleFI. crypt.Scott. 103. Fries. S. 0. V. p. 115. Perithecium corlaceo - corneum, dein liberum, stromate spurio fibrilloso basi cinctum, dein supra in lacinias tenuissimas a centro versus ambitum dehiscens. Nucleus crassus carnosus, infra firmus, supra hymenio tenui tectus. Asci tubulosi; sporis continuis. Paraphyses sim- plices. Abb. Greville 1. c. II, Taf. 103. N. Ich habe diese so gemeine Gattung nie fruktlfizi- rend gesehen, so zahllose Male ich sie untersucht habe, daher habe ich die Fruchtbeschreibung früheren Schrift- stellern entlehnt. Wir zweifeln sehr, ob die Gattung nicht zu Phacidium mit mehr Recht zu bringen, als isoUrt aus- zuscheiden sei. 383. RHYTISMA. Fries S. M. II. p. 565. S. 0. V. p. 117. Icon. fung. IV. p. 45. Cryptomyces Grev.? »Perithecium simplex, subdimidiatum, primo clausuni, dein in rimas flexuosas 1. transversales frustulatim runipens, a nucleo discretum.^ Nucleus compositus submultilocu- laris, perithecio rupto sistit hymeniura, placentaeforme 10 146 carnosum subpersistens. Asci erecii fixi subclavali, sporidiis simplicibus uniserialibus referti, immixtis pa- raphysibus.« Abb. Greville Scott, crypt. Flor. 11. Taf. 118. Corda Icon. fung, IV, Taf. IX. Fig. 130. Diese kleine Familie enthält sehr verschiedene Ty- pen, auch dann noch, wenn man sie nach meinem Bei- spiele in kleine Gruppen zerspaltet. Alle hier aufgezählten Gattungen sind noch nicht kritisch untersucht, und einige noch gar nicht, oder sehr schlecht abgebildet. Farn. XliVIII. PHRAGMOTRICHIACEAE. Cda. Icon. fung;. II. p. 9. Perithccium corneum vcl meuibranaceum, dein longitudl- naliter vel stellatim fissum. Nucleus discoideus, basidio- phorus. Basidia filiforniia vel stipitiformia, dein ple- rumque secedentes. Sporae simplices vel compositae, solitariae vel concatenatae. Sect. I. LABRELLULINI: Basidia spuria secedentia. Sporae simpUces, dein liberae et pulverulentae. 384. LABRELLA. Fries S. 0. V. p. 364. Corda Icones fung. II. p. 25. III. pag. 30. Perithecium carbonaceum , rima longitudinali dehiscens, nucleo sporidifero foetum. Basidia stinitiformia brevis- i47 sima. Sporae clavatae vel fusiformes, continuae, erectae. dein liberae ; eplsporio tenui; nucleo firmo. Paraphy- ses nullae. Abb. Corda Icon. fung. II. Taf. XII. Fig. 93. III. Taf. V. Fig. 80. 385. ENDOTßlCHÜM. Corda Icon. U. p. 25. CUi-^a Perithecium carbonaceum, innatum vel immersum , dein rima longitudinali, rarius irregulariter dehiscens, inlus nucleo sporarum colorato, floccis continuis intertexto. Basidia spuria dein secedentia, tnonospora. Sporae heterogeneae, siniplices, irregulariter inspersae. Abb. Corda 1. c. Taf. XII. Fig. 94. /« Hieran wollen wir noch folgende dubiöse Gattung reihen, deren eigentlicher Standort noch durch strenge Untersuchung ermittelt werden niuss. 386. SCHIZOXYLON. Fers. Fries S. 0. V. p. 121. •>Peritheciuni integrum, prinio clausuni, dein a centro ri- mose dehiscens, obtegens sporidia (annulata?) stroniati discoideo innata. Erumpenlia.« Abb. fehlt. Wir betrachten das Stroma discoideum als einen Nucleus, welcher wahrscheinlich Basidien enthält, da ihm die »Sporidia innata« sind. 387. SCHIZOTHECIUM. Corda Ic. fg. IL p. 29. Perithecium superficiale, membranaceum, dein lateraliter fissum. Nucleus gelatinosus coloratus. Basidia minuta, stipitiformia, lateraliter adnata, monospora. Sporae dein liberae, pedicellatae, heterogeneae, siniplices, coloratae, gelatinae nuclei immersae. Abb. Corda Icon. 1. c. Taf. XIII. Fig. 105. 10* 148 Scct. II. EXCIPULEAE: Rasidia filiformia, firma, monospora. - ;ii Spörae fusiformcs, lioniogeneae, numcrosac, simplices. -^ ,.388. PILIDIÜM. Kunze M. H. 2 p. .92. Fries S. O. V." 1. p. 121. ^''^ ^/•/^^^^^«' ^^-^/ »Pcrithcciuin innatum, licmispliacricum , rimls pluribus a cenlro ruptum, sporidiis fusiformibus refcrtum.« Abb. Kunze myc. Hefte. II. Taf. II. Fig. 5. ,389. EXCIPULA. Fries S. M. IL n. 189. S. O. V. p. 117. Corda Icon. III. p. 29. emend. Yermiculariae spec. Lib. Exsic. IV. 347. Peridiecium cupulaeforme , immersum , corncum , primo clausuni, dein longitudinalilcr dehiscens vel discoideo- apertuin. Nucleus discoideus, liymenomorphus, cbasidiis erectis, continuis, filiforniibus, paraphysibus mlxtis com- positus; spoi'is siniplicibus, copiosis, gelatinac inimcr- sis, dein diflluenlibus. Abb. Corda Icon. fung. III. Taf. II. Fig. 77 — 79. Sect. III. PIIGRAGMOTRICIIIACEAE: Basidia pedicellifor- mia. Sporae compositae, concatenatae. •^ 390. PHRAGMOTRICHUM. Kunze M. H. 2. p. 84. Fries. S. 0. Y. p, 191. Corda Icon. III. p. 30. Perithecium cornco-carbonaceum, erumpens, clausuni, dein longitudinalilcr fissum; stroniate basilari, infra granu- loso-fibroso, supra basidiis pcdiccUiforniibus, paraphy- sibusque continuis intcrtcxto. Sporae concatenatae, compositae. Flocci sporarum ramosi vel simplices, sppris septato-cellulosis, interstitiis fiiiformibus conca- tenatis. Abb. Kunze 1. c. Taf. II. Fis;. 4. Corda Icon. fung. III. Taf. V. Fig. 80. A. ►^K)||^^ M(A IV. HYMEIVOMYCETES. Nces. Ordo L ASC« Hymenium ascophoriim. Asci tubulosi entospoi'i. Sporae eiitogenae. Farn. XLIX. PYHONEMEAE. Corda. Hymenium ascophoriim horizontaliter expansum immargi- natum. Asci entospori. Sporae simplices. 391. PYRONEMA. Caius in Nov. Act. Ac. Nat Cur. XVII. tab. 27. Corticii spec. Fries Epicr. p. 560. Hymenium indetcrminatum, ceraceum, immarginatum. Asci tubulosi, octospori, paraphysibus continuis mixti. Spo- rae simplices. Fungi resupinati, colorali, ceracei, dein subgelatinosi. rnoDci K. Diese Gattung ist durch ihr Fruchtlager höchst denkwürdig, und sie stellt in der Reihe der Schlauchpilze gleichsam die Gattung Thclcphora aus der Reihe basidien- 150 /.ougendei' Pilze dar. (ileichsam das Hymenium einer Ilel- vclla ohne Strunckbildung frei entwickelt. Zu Cürticiiini gehört sie sicher nicht, indem Gorticium ochrolcucuni, evolvens, laxum, sahcinum, sarcoides, giganteum, roseum, sulfureum, cimamonceum, coerulcum, keine Schläuche (Asci), sondern Basidien besitzen. Abb. Carus 1. c. (opt.) Nees jun. Syst. 1. Taf. VI. 392. MIDOTIS. Fries Epic. p. 556. »Hymenium infcrum, ceraceum, crassum, glabrum, laevissi- simum, contiguum (exsiccafione vage rimose ineissum), a pileo separabile. Asci ampli, entospori, sporidiis se- riatis Pezizarum! Fimgus carnoso-lcntus, determinatus, glaber, azonus, Geoglossi in hoc ordine analogon.« Abb. fehlt. N. Wir schreiben ab, da wir die Gattung nicht kennen! Farn. L. AGYRIACEAE. Corda Icon. fung-. 11. p. 36. Stroma verruclforme, sessile, carnosum, superficie hymenio undique tectuni. Velum superficiale, hymeninum, mem- branaceum vel spurium. Hvmcnium persistens, para- physophorum. Asci immersi. Sporae simplices. 393. AGYRIUM. Fries S. M. IT. p. 251. Corda Icon. fung. II. p. 36. , Stroma verruciforme, hymenio ascophoro ubique tectura. Velum projigerum, tenue. Asci ampli. Sporae simplices. Abb. Corda Icon. fung.U. Taf. XV. Fig. 12''. 128. 151 Fam. LI. PATELLARIACEAE. Cda. Icoii. fung. II. p. 37. Fungi cupulati; hymenio supero ascigero; sporis septatis. 394. CRYPTODISCUS. Corda Icon. II. p. 37. Fungi sessiles, immersi, erumpenles, cupulati, limbati vel immarginati; hymenio supero ascigero, Strato proligero sufTulto; ascis clavatis, paraphysibus continuis mixtis. Sporae transversa septatae. Abb. Corda Icon. 1. c. Taf. XV. Fig. 129—130. 395. MELLITIOSPOIUüM. Corda Icon. fung. II. pag. 37. Cupula carnosa, iinmersa, dein crumpcns, hystcrina, pri- mum clausa dein aperta, limbata; hymenio disciformi; ascis clavatis, dein maturescentibus emersis ; paraphy- sibus numerosis filiformibus continuis; sporis longitu- dinaliter et transversa septatis, cellulosis. Abb. Corda Icon. fung. Tom. IL Taf. XV. Fig. 13t. 396. PATELLARIA. Fries S. M. IL p. 138. Cupula coriaceo-cornea, niarginata, patellaeformis. Hyme- nium atrum firmum , dein pulverulento-fatiscens. Asci firmi , paraphysibus mixti. Sporae transverse-septatae, helerogeneaa. Abb. Nees sen. Abb. Fig. 265. B. Fam. LH. PEZIZEAE. Fries. Corda. Icon. fiing-. II. p. 38. III. p. 38. Fiingi cupulati; hymenio supero ascig^ero; ascis tubulosis, sporis conlinuis. 397. PROPOLIS. Corda Icon. fun-. II. p. 38. Cupula disciformis, imniarginata, immersa, dein denudata, liymenio ceraceo crasso tecta. Asci clavati, anipli. Sporae continuae, baculil'ormcs, parallelae. Parapliyses filiformes continuac. Abb. Corda Icon. fung. II. Taf. XV. Fig. 132. 398. STICTIS. Persoon. Obs. 2. p. 73. Corda Ic. IL pag-. 38. '•""' Cupula immersa hysterina, dein erumpens limbata; hyme- nio discoideo, ascigero ; ascis tubulosis dein emersis ; sporis simplicibus. Paraphyses filiformes continuae. Abb. Corda 1. c. Täf. XV. Fig. 133—134. 390. VOLUTELLA. Tode F. Meckl. 1. pag. 28. Fries. S. 31. 2. p. 173. »Cupula hypocratcriformis , stipitata , margine rcvoluta, apcrta, sed vclo partiali heterogcneo tecta. Hymenii »rcplctura unguinosa, in resinam coagulanda, commi- nucnda.« Substantia coriacea.« Abb, Tode 1. c. Tom. I. Taf. V. Fig. 43. N. Wir können nicht umhin, auf alle von Tode ge- bildeten Gattungen aufmerksam zu machen; da der grösste Theil seiner Beobachtungen, und viele der von ihm be- schriebenen Arten noch dubiös sind. 153 400. PEZIZA. Dill. gen. 74. Corda Ic. III. p. 38. Rhizina Fries S. M. 2. p. 32. Solenia Pers. Syn. p. 335. Fries S. M. 2. p. 200. Bulgariae et Patellariae spec. Fries. S. M. 2. p. p. Cupula primum clausa, dein expansa, aperta, intus hyme- nio ceraceo ascigero tecta, Asci lubulosi, sporis con- tinuis repleti, et paraphysibus non septatis, filiforniibus intermixti. Sporae siniplices; episporio pellucido; nu- cleo firmo, guttulis oleosis repleto. Abb. Corda Icon. II. Taf. XV. Fig. 135. III. Taf. VI. Fig. 95. 96. V. Taf. IX. Fig. 64—69. 401. BULGARIA. Fries S. M. 2. p. 166. »Cupula orbiculata, marginata, ventricoso-turbinata , primo clausa, mox aperta planiuscula, intus gelatinosa, extus subrugosa. Hymenium discoideum, laeve, persistens, nudum, glabrum. Asci anipli, distincti, immersi, demuni cum sporidiis elastice erumpentes , paraphysibus per- sistentibus immixti. Sporae simplices, heterogeneae, nigrae. Velum tenuissimum fugax. Substantia tremel- loso-gelatinosa, elastica, crassa.« Abb. Schmiedel Icon. Sub. 69. 70. Nees Syst. Fig. 296. 402. ASCOBOLUS. Persoon Syii. p. 676. Fries S. M. 2. p. 161. Cupula submarginata, orbiculata, disco patellaeformi. Hy- menium discoideum, ceraceum. Asci tubulosi vel cla- vati, demum elastice dissilientes. Sporae heterogeneae/ ^j**^ continuae, atrae. Paraphyses simplices. Abb. Nees Syst. Fig. 297. Greville Sc. crypt. Flor. VI. Taf. 307. (opt). K. Ascobolus Trifolii Bernh. Manip. IV. p. 27. Taf. 6. Fig. 5. Fries 1. c. p. 165. ist Puccinia hybrida Corda.—! io4 403. SAREA. Fries. S. O. V. p. 86. "Gupula lenticularis, subtus excavata, ceracea. Asci fixi, persislenles.« 1. c. Abb. feblt. 404. CYPHELLA. Fries S. M. 2. p. 201. emcnd. Cupula membranacea, concava, pendula, liymenio interno. Asci tubulosi. Sporae simplices. Abb. Albertini et Schweinitz Consp. Taf. ö. Fig^. 1. N. Wir befrachten C. Digitalis als Normart, und ge- stehen offen ein, keinen wesentlichen Unterschied zwischen dieser Gattung und Pcziza bisher erkannt zu haben. 405. CENANGIUM. Fries S. M. 2. p.lTT.S. 0. V. p. 115. Dermea. Fries S. O. Y. p. 114. Cupula coriaceo-cornea, primum clausa, dein ore subcon- nivente aperta. Ilvnieniuni firnium, laeve, persistens, discolor. Asci tubulosi, tenuos. Sporae simplices. Abb. Greviilo Sc. crypt Flor. IV. Taf. 197. Corda Icon. Y. Taf. IX. Fig. G3. 406. TYMPAINIS. Tode fung. Mekl. 1. pag. 23. Fries S. M. 2. p. 173. Cupula corneo-coriacea, marginata, cyathiformis. Hymenium tenue, primum vclo partiali teclum, demum una cum ascis tenuibus fixis fatiscens. Sporae continuae. Slipes sacpe ramosus. Abb. Grcville Scot. crypt Flor. VI. Taf. 338. 407. CORDIERITES.Montagne. Annal. Sc. N. 1840 pag. 330. Cupula aperta, marginata, slromati ramosissimo , carbo- nacco, Iragili insidens. Margo involutus Hymenium 155 discoideum ceraceum flocculosum, dein sporis pruina- tuni. Sporae continuae. Abb. Mont. 1. c. Decembre. 1840. Taf. 19. Fig. 11. N. Der ästige Stiel einer Typanis ist gleicbsam das andeutende Glied der cladonienartigen Zerlheilung des Stieles bei Cordieriles. Ob wirklich keine Schläuche vor- banden sind, wie Herr Montagne angiebt, dürfte bis zur Untersuchung frischer Individuen unentschieden bleiben. Wir ersuchen Herrn Montagne , den in »ites« endigenden Namen wo möglich zu ändern, da solche Appendicular- bildungen bisher glückhcher Weise in der Mykologie nicht eingeführt sind , zu sehr schädhchen Missbräuchen Anlass geben dürften, und überdiess die Endigung »ites« , aller- dings in anderer Ableitung und Sinne, leider schon schlecht genug in der Petrefaktenkunde gebraucht wurde. Neue gute Namen machen ist bei dem unendHchen Reichihume und der Biegsamkeit der griechischen Sprache so leicht! — 156 Farn. Uli. GEOGLOSSEAE. Corda. Icon. fiin^. II. p. 3.^. Fungi clavati, slipilali, carnosi. Clavula hyiiionio subniar- ginato ascigcro tccla. Asci tubulosi; paraphysibus scp- tatis. Sporac septalae! 408. GEOGLOSSUM. Pers. Obs. M. 1. p. 11. Fries S. M. 1. p. ^^87. Corda Icon. IL p. 35. Fungi clavato-capitati; clavula hymenio discrcto, ascophoro tecta. Asci erecti tubulosi v. clavati, sporis filiformibus longissimis septatis rcpleti, paraphysibus scptalis im- mcrsi, Abb. Corda ap. Sturm. III. Heft. 14 — 15. Taf. ö9. Icon. fung. II. Taf. XV. Fig. 124. Farn. LIV. LEOTIACEAE. Corda. F'ingi clavato-capitati. Hymenium superum, capituliformc, submarginatum , laeve, dein plerumcpie tenuiter plica- tum. Asci clavati, paraphysibus mixti. Sporae continuae. Stipes plerumque cavus. 409. VIBRISSEA. Fries. S. M. 2. p. 31. Pilcus capitatus, hemisphacricus, marginatus, subtus con- cavus, centro stipite suü'ultus, supra hymenio vestitus, margine primo undiquc stipili adnato, mox libero. Hymenium laeve, nudum, ])crsistens, dein vcro ex ascis paraphysibusque erumpenlibus vclutlnum. Sporae sim- plices. Velum nulluni. Abb. Alb. et Schw. Consp. fung. mcckl. Taf. 3. Fig. 2. Pers. Myc. curop. Taf. 11. Fig. i). 157 410. MITRULA. Fries. S. M. I. pa^. 491. S. 0. V. p. 89. Heydeiia. Fries. 1. c. p. 492. h. 1. Pileus clavaeformis , ovoideus, laevis, subinflatus, hymenio undique vestitus, basi stipitem discretum arcte ambiens. Asci elongati, tubulosi. Sporae simplices, Abb. Bulliard. Herb. Tab. 463. Fig. 3. Sowerby. Taf. 293. Pers. Syn. Taf. 3. Fig. 13. Batscb Cont. I. Fig. 132. Nees sen, Syst. Fig. 160. 411. SPATHULEA. Pers. Com. p. 34. Fries S. M. 1. p. 490. S. O. V. p. 89. Corda Icon. fung-. II. pag. 36. Pileus clavato-spatbulatus, undulatus, adnatus, latere utrin- que in slipitem decurrens, superne hymenio ceraceo- carnoso, colorato, ascophoro tectus. Asci clavati ; sporis longissimis, paiallelis, baculiformibus, continuis, subcur- vatis ; paraphysibus continuis crispatis. Abb. Nees sen. Fig. 156. Corda Icon. II. Fig. 125. 412. LEOTIA. Pers. Com. de fung. clav. p. 31. Corda Ic. lt. p. 36. III. p. 37. Geoglossi spec. Auet. Pileus stipitatus, carnosus vel gelatinosus, capitatus vel clavaeformis, supra infra margineque hymenio vestitus intus plenus, undulato-plicatus vel glaber et laevis. Hymenium ascophorum, laeve, dein diffluens, colora- tum ; ascis tubulosis ; paraphysibus ramosis capitatis. Sporae continuae, octonae. Velum nulluni. Abb. Cda. Ic. H. Taf. XV. Fig. 126. III. Taf. VI. Fig. 49. V. Taf. IX. Fig. 71. lös Farn. LV. HELVELLACEAE. Fries. S. M. II. p. I, Corda Icon. fung;. II. p. 3G. 111. p. 37. Fungi mitrati carnosi; pileo libero vel innato, supra hv- nicnio ascophoro tecto, glabro, lacunoso vel reticulato ; ascis tubulosis; sporis continuis. 413. YERPA. Swaitz Y. A. H. 1815. p. 129. Fries S. M. II. p. 23. Corda ap. Sturm. D. Fl. III. I. pag;. 1. Pileus campanulatus, laevis , glaber, integer, centro stipite cavü sufTultus, supra undique hymenio coloralo tectus. Ascl lubulüsi; paraphysibus continuis; sporis octonis continuis. Substantia carnoso-membranacea. Abb, Corda ap. Slurni. 111. P. II. Taf. 1— G Kronibli. Ic. Taf. V. Fig. 29—33. 414. HFLVELLA. Gled. Melb. p. 3G. Fries Syst. M. II. p. 13. Pileus niitraeforniis, deflexus, plcrumque lobatus, subinfla- tuSj sinuosus, supra bvnienio colorato ceracco asco- pboro tectus, infra glaber, über et centro stipite cavo sulTultus. Asci longi tubulosi. Parapbyses filiformes continuae. Sporae octonae, continuac; episporio glabro. Abb. Krombbolz Icon. Tal". 19. Fig. 13—29. Taf. 20. 21. (opt.) 415. MOllCIIELLA. Dill. Gen. p. 74. Fries. S. M. II. p. b. Pileus campanulatus, über, vel conicus, totus adnatus, co- stato-reticulatus; reticuüs celüiloso-lacunosis. Hyme- nium supcrum ceraceum coloratum. Asci tubulosi ; io9 sporis octonis simplicibus. Paraphyses conlinuae. Stlpes cavus. Abb. Krombholz. 1. c. Taf. 15. 16. 17. (opt.) Diese erste Abtheilung der Hymenomycetes ist im Verhältniss zu der zweiten sehr klein, und auch die Gattun- gen haben mit Ausnahme der Gattung Peziza sehr wenige Arten. Wir sprechen allerdings nur von wenigen europäi- schen genauer untersuchten Localitäten, da die übrige Erde für diese Familiengruppe fast völlig unbekannt ist. Schade, dass diese so herrlichen Gruppen noch keinen vermöglichen Monographen gefunden haben! — Oido IL BASIDIOPHORI. Hymenium basidiophorum. ßasidia mono- vel polyspora. Sporae acrogenae vel pleurogenae. Farn. LVI. TÜBERCÜLARIACEAE. Corda. Icones fung. IV. p. 32. Fungi minuti, superficiales vel erumpentes, carnoso-cellu- losi vel stromatomorphi, cupulati vel pileolati, supra Strato hymenino sporidifero tecti; basidiis filiformibus vel clavatis, continuis vel septatis, homogeneis vel he- terogeneis, apice sporidiferis. Sporae coloratae, con- catenatae, dein pulverulentae vei conglobatae, simplices. 160 41(). imiENULA. Fries. S. M. II. p. 533. Xeon, fung'. IV. p. 33. Stroma adnatum, applanatum, marginatum vcl margine ciliatum, Strato livmeriino tectum. Ilynicnium c basidiis filiCoriDibus , conlinuis, apice sporidiferis compositum, sporis continuis numcrosis tectum. Abb. Corda Icon. II. Taf. XIV. Fig. 110—112. III. Taf. V. Fig. 95. 86. 417. MYROTIIECIUM. Tode f. M. 1. p. 25. Fries S. M. III. p. 210. Corda Icon. fung. II. p. 31. Stroma efTusum, disciformc, marginatum, carnosum, margi- ne floccis delicatuhs laxis continuis dense intertextis cinctum. Hymenium superficiale, e basidiis filiformibus continuis , acquabbus compositum , sporis acrogenis, continuis, cybndricis, numcrosis, stratoso-conglobatis tectum. Abb. Corda Icon. II. Taf. XIV. Fig. 109. 418. PHYMATOSTROMA. Corda Ic. fg^ 1. p. 5. Stroma cffusum, carnoso-ccllulosum; ccUulis dein seccden- tibus. Basidia minuta, filiformia, dein sccedentia. Sporac stratosae, simplices. Abb. Corda Icon. 1. c. Taf. I. Fig. 82. 419. MELANOSTROMA. Corda Icon. I. p. 5. Stroma immersum, corneum, basidiis vix conspicuis mmu- tissimis tectum. Stratum sporarum heterogencum dein diffluens. Sporac simplices acrogenae. Abb. Corda Icon. 1. Taf. 1. Fig. 85. Sturm 1. c. II. Taf. 61. 161 420. GLIOSTROMA. Corda Icon. fung. I. p. 5. Stroma pulvinalum, gelatinoso-fibrosum, hymenio undique tectum, Basidia spuria floccilormia. Sporae acrogenaie, copiosissimae , globosae. Abb. Corda Icon. fung. I. Taf. I, Fig. 86. 421. DERMOSPORIUM. Link. Obs. II. p. 32. Sp. pl. II. p. 107. »Sporidochium subglobosum clhctum strato sporidiorum simplici denso.« »Sporidochia parva capile aciculae duplo minora, sed ob copiam facillime agnoscenda duriuscula diu persistentia. Sporidia Stratum tarn densum circa sporidochium confi- ciunt, ut membrana aniictum videatur. Affine Tuber- culariae, at strati sporidiorum indole sat diversa.« 1. c. Abb. rVees Syst. Taf. II, Fig. 25. (Sporen.) Wir schreiben ab, da wir weder die Pflanze noch eine Abbildung kennen. 422. CHROOSTROMA. Corda Icon. I. p. 5. Stroma effusuni, gelatinosum, marginatum, glomerulis spo- rarum hinc inde adspersuni. Sporae simplices; epis- porio membranaceo; nucleo guttulis oleosis repleto. Abb. Corda Icon. fung. I. Taf. I. Fig. 84. 423. CROCYSPORIUM. Corda Icon. I. p. 5. Stroma globosum, compositum e filis septatis simplicibus radiantibus basidiomorphis, et in sporas soHtarias acro- genas , simplices, primum adnatas dein liberas abeun- tibus. Sporae diaphanae, episporio simplici, basi hylo instructo ; nucleo gelatinoso, guttulis oleosis repleto. Abb. Corda Icon. fung. I. Taf. I. Fig. 87. 11 16Ji 424. EPICOCCUM. Link Obs. II. p. 32. Corda Icon. fung-. III. p. 32. Stroma celluloso-carnosum, niaculae efTusae plerumquc in- sidens. Basidia pcdicelliformia, abbreviata. Sporae acro- genae siinplices, spbaerico-tetraedricae; episporio gla- bro vcl reliculato. Abb. Corda Icon. I. Taf. 1. Fig. 88—93. III. Taf. V. Fig. 82. 425. DACRY031YCES. ]\ees Syst. I. p. 89. Cda. Ic. II. p. 32. Stroma innatum , gelatinosum, sessile, intus floccis assur- gentibus septalis, supra basidiomorphis sporidiferis tote repletum. Sporae acrogenae, concatenatae, simplices, maculis transversis vel grumulis internis notatae. Abb. Icon. fung. Tom. II. Taf. XIV. Fig. 103— 115. Nees sen, Fig. 90. 426. PERIOLA. Fries. S. M. II. p. 266. Corda Icon. fung-. II. p. 30. Stroma cellulosum, sessile, undiquc slralo hymenino tectum. Basidia abbreviata, torulosa, flocciformia, sporis acro- genis concatenatis. Flocci steriles ramosi vel siinplices, septali, laxi, basidiis intermixti. Sporae angulosae, con- calenatae, simplices. Abb. Corda Icon. fung. II. Taf. XIII. Fig. 106. 427. CHAETOSTROMA. Corda Icon. fung. H. p. 32. III. p. 32. Stroma vcrruciforme vcl pediccllatum, rarius cupuliforme, erectum, undique vel supra Strato bymenino tectum, carnosum, cellulosum, plerumque hyphopodio floccoso 163 sufTultum. Hymenium ceraceum, tenue, setis rigidis, iongis ornatum ; basidiis filiformibus, tenuibus , conti- nuis; sporis continuis fusiformibus vel ovoideis, dein irregulariter adspersis. Abb. Sturm. III. I. Taf. 58. 59. Icon. fung. II. Taf. XIII. Fig. 107. 108. III. Taf. V. Fig. 83. 428. FUSARIUM. Link spec. II. p. 104. Corda Icon. fung. III. p. 33. Stroma immersum, erumpens vel libere evolutum, carno- sum vel celluloso-corneum vel floccosum, supra Strato basidiorum sporidiorumque conglobatorum tectum. Ba- sidia filiformia, continua ; sporidiis acrogenis curvatis, continuis, dein stratosis acervatis. Abb. Icon. fung. I. Taf I. Fig. 35 — 62. 429. TUBERCULARIA. Tode fung. Meckl. 1. p. 18. Corda Icon. I. p. 4. II. p. 32. III. p. 32. Stroma verruciforme , globosum vel stipitatum, carnoso- floccosum, cinctum vel superne tectum strato hyme- nino crasso fibroso; basidiis paraphysibusque erectis, continuis, filiformibus , sporis simplicibus, acrogenis, primum concatenatis et dein conglutinatis numerosis- simis obtectis. Abb. Icon. fung. I. Taf. I. Fig. 63-80. II. Taf. XIV. Fig. 116—118. III. Taf. V. Fig. 84. 430. DITIOLA. Fries S. M. II. pag. 169. Gerda Icon. fung. II. p. 33. Stroma carnosura, capitatum vel clavatum, radicatum, Capi- tulum indeterminatum, strato bymenino decurrente velo involuto dein libero tectum Hymenium superum tenue; basidiis filiformibus, brevibus, floccis intermixtis, mono- 11 * 164 sporis. Sporae acrogeneae simplices. Velum? spurium, cellulosuni , fugax. Abb. Corda Icon. fung. II. Taf. XIV. Fig. 119. Zu dieser Familie dürften vielleicht auch noch fol- gende dubiöse Gattungen zu zahlen sein, deren vollstän- digen Bau wir noch nicht kennen. Blennoria Fr. M. — Pyrenium Tode. Volutella Fries (non Tode) und Spermodermia Tode. Fani. LVIL CORYNEACEAE. Cda. Icon. fung. lY. p. 46. 111. p. 36. Stroma carnoso- fibrosum , vel gelatinoso-filamentosum, ccllulosum, erumpons, cxpansum, cupulatum, pulvina- tum vel clavatum. Hymenium superficiale e floccis suf- fultoriis et basidiis filiformibus compositum. Basidia dein pedicelliformia. Sporae acrogenae, heterogenae, septatae vel cellulosae ; episporio plerumque duro, subcorneo; nucleo firmo. Paraphyses saepius desunt. 431. SELEiXOSPORIUM. Corda Icon. fung. I. p. 7. II. p. 6. III. p. 34. Stroma immcrsum, erumpcns vel libere evolutum, carno- sum, celluloso-corneum, vel floccosum, supra hymenio et Strato sporidiorum conglobatorum tectum. Basidia filiformia vel incompleta. Sporae acrogenae, fusiformes, transverse septatae, dein diffluentes. Abb. Corda Icon. I. Taf. II. Fig. 111. II. Taf. IX. Fig. 30—33. III. Tal. VI. Fig. 88. 165 432. EXOSPORIUM. Link spec. pl. II. p. 120. Stroma subcorneum verruciforme, setis paraphysomorphis rigldis septads corneis tectiim; sporidiis clavatis longe pedicellalis seplatis rarissimis. Abb. Nees sen. Syst. Taf. II. Fig. 30. Nees jun. Taf. 3. Greville Sc. crvpt Flor. IV. Taf. 208. Wir können nicht umhin, auf diese so gemeine Gat- tung aufmerksam zu machen, als deren Repräsentanten wir Ex. Tiliae mit Recht betrachten. Alle von uns ange- stellten, und indem wir diese Zeilen schreiben, wiederholten Analysen, haben kein eigentliches Resultat gegeben. Wenige Male sah ich zwei bis drei eigentliche Sporen, deren Stiel man als Rasidie betrachten konnte , und die metamorpho- sirte Dornen des Trägers waren. 433. CORYNEUM. Nees Syst. pag. 34. Corda Icon. III. p. 36. lY. p. 46. Stroma pulvinatum vel disciforme, erumpens vel super- ficiale, carnoso-cellulosum, supra hvmenio e basidiis pedicelliformibus sporidiferis continuis vel septatis tectum. Sporae acrogenae, heterogeneae, septatae vel cellulosae. Paraphyses continuae vel septatae vel nullae. Abb. Nees sen. Taf. II. Fig. 31. Nees jun. Taf 3. Corda Icon. III, Taf. VI. Fig. 91. 92. IV. Taf. X. Fig. 131. V. Taf. IX. Fig. 73. 434. PODISOMA. Link Obs. 1. p. 7. Corda Icon. III. pag. 36. Stroma carnoso-gelalinosum, intus fibrosum e basidiis sporaruni implicatis, conglutinatis, fasciculatim junctis, longissimis continuis compositum. Sporae acrogenae, primum immersae dein emersae, superficiales, didymae 166 vel cellulosae, heterogeneae; episporio colorato corneo; nucleo firmiusculo. Abb. Gorda Icon. III. Taf. VI. Fig. 93. Farn. LVin. TREMELLINAE, Fries. S. M. II. p. 207. Corda Icon. II. p. 34. III. p. 31. Stroma gelatinosum, globosum, efTusum, irregulariter ex- pansum, cupulatum, clavatum vel mitraturn. Stratum e floccis sufl'uJtoriis basidiomorphis, sporidiferis steri- libusque niixtis, compositum, dein plerumque diffluens. Sporae acrogenae, homomeres, simplices. 435. CORYINE. Nees Syst. I. pag 137. Coida Icon. II. pag. 34. Stipes erectus carnoso-gclatinosus, nudus, supra clavatus et Strato hymenino tectus. Basidia ramosa, muco im- mersa. Sporae acrogenae, minutissimae , continuae. Abb. Corda 1. c. II. Taf. XIS. Fig. 120—122. 436. IMYXARIUM. Wallr. Fl. geiin. II. p. 260. »Sporidoeliiuin ovalum tenerrimum raembranaceum, spori- diis globosis albis jugiter conglobatis (siccando) gru- mosis farctum, massa mucilaginosa amorpha circumflua exceptum.« /?/ Fig. 1. Taf. 8. Fig. 2. Pars. Icon. pict. Taf. 24. Fig. 1. 450. PERIBOTRYOi\. Fries S. M. III. p. ^jsr »Receptaculum rotundatum, sublobatum, e floccis teherri- mis ramosis laxis maxime intricatis formatuui. Sporidia globosa, simplicia, in floccis periphericis ramosis ra- cemoso-congesta.« Abb. fehlt. N. Wir kennen die Gattung nicht. Das verwandte Triclinium Fee, welches gemein auf Chinarinden ist, können wir nur für einen Thallus lichenosus erklären. 451. PTERULA. Fries S. 0. Y. p. 90. Penicillaria Chev. Fl. Par. I. p. 111. Duby Bot. Call. II p. 7G0. Receptaculum clavatum, simplcx vcl ramosum, cum stipite confluens, apicibus penicillatis. Abb. Bull. Ghamp. Taf. 348. Fig. 3. i71 452. AMPHICHORDA. Fries S. 0. V. p. 170. »Receptaculum filiforme, elongatum, ramosum, intus solidum filamentosum, Strato sporidifero laxe farinaceo corti- catum.M Abb fehlt. In Bezug der Anordnung dieser kleinen Gruppe finden wir nur zu erinnern nöthig, dass, ausser Isaria und Ceratium, alle anderen Gattungen derselben noch nicht hinreichend kritisch untersucht, und noch keine derselben, als solche, gezeichnet ist. Die hier abgeschriebenen Dia- gnosen sind daher schwankend. Farn. LX. CLAVARIACEAE. Cda. Icon. fung. II. p. 35. III. p. 52. Fungi ramosi vel clavaefornies ; hymenio superficiali, laevi, basidiophoro; basidiis firniis uni- vel polysporis; sporis conlinuis simplicissimis. 453. PISTILLÄRIA. Fries S. M. 1. p. 496. Ep. p. 586. Corda Icon. II. p. 35. Fungi niinuti clavati; stipite cylindrico supra in capitulum oblonguni hymenophorum dilatato. Hymenium cera- ceum, basidiis simplicissimis vel furcatis; sporis acro- genis, pleurotropis, continuis. Abb. Corda Icon. II. Taf. XV. Fig. 123. 454. TYPHULA. Fries Obs. Myc. 11. p. 296. S. M. 1. pag. 494. Ep. p. 584. (Phacorrblzae spec.) »Fungus subbyssinus, stipite fiiiformi flaccido, clavula dis- creta terminatus. Hymenium tenue, ceraceum« basidiis 172 furcatis; sterigmaiibus lorigis subulatis; sporis pleuro- tropis, continuis. Abb. Sowerby fung. Taf. 2ö3. 386. Greville Sc. Crypt. Flor. I. Taf. 13. II. Taf. 93. 455. CRINüLA. Fries S. M. 1. p. 493. Epicr. fung. p. 485. »Fungus corneus, simplex, capitatus. Capituluni s. bymenium apiceni stipitis ambiens, heterogencuni, discretum e ccraceo gclatinosum cum sporidiis difflucns.« Abb. fehlt. 45G. CALOCEPvAS. Fries S. M. 1. pa-. 485. Epicr. pag'. 580. Fungus gelatinoso-cartllagineus, ramosus, furcatus vel sim- plex. Hymenium indeterminatum, contiguum, viscidum, dein deliquescens. Basidia filiformia, continua, ramosa, muco involuta. Sporae acrogenae, oblongae, coloratae, continuac. Abb.Persoon Comment. fung. clav. Taf. I. Fig. ö. Sowerby Taf. /jO. Icon. fong. Y. Taf. X. Fig. 74. 457. CLA VARIA. Vaill. par. p. 39. Fries S. M. 1. p. 485. Epicr. p. 571. Corda Icon. fung-, III. p. 52. Fungi carnosi, ramosi vel clavati ; hymenio superficialis ceraceo, sicco, persistente ; basidiis tetrasporis, sterig- matibus subulatis; sporis continuis, plcurotropis. Abb. Nees Syst. Taf. XVI. Fig. löO. 152. 155. Icon. fung. III. Fig. 136. V. Taf. X. Fig. 75. 76. 458. HEIUCIUIM. Fries S. 0. V. p. 88. Epicr. fg. p. 519. Ilydni, Blerismae, spec. Fries 1. c. p. 511. Fungi supra subulato-ramosi; ramis ramulisque teretibus. 173 aculis, ceraceis, hymenoplioris. Ilvmenium ceraceum tenue, basidiis mono- vel tetrasporis. Sporae simplices. Abb. Nees sen. Taf. 28. Kronibholz Abb. Taf. 51. Fig. 1 — 7. (opt.) 459. SPARASSIS. Fries S.' M. 1. p. 464. Epicr. pag. 570. Fungus carnosus, crassus, ramosissimus: ramis frondosis, laciniatis; laciniis foliaceo-coniplanalis, utrinque hymenio vestitis. Hymenium ceraceum, basidiopborum. Sporae continuae. , Abb. Krombholz Abb. Taf. 22./Lenz Scbw. 2. Taf. XII. Fig. 34. :r I i-ir^^ Ji/^i^^'f^^ h yyUtrv^^Z. 1 Ob in diese Gruppe Apbotistus. Humb. Flor. subt. Frib. p. 118. gehört, sei zu untersuchen eine Aufgabe für Freibergs Naturforscher. In unsern böhmischen Bergwerken ist dieser sonderbare Pilz mir niemals vorgekommen. Farn. LXI. AÜRICULARINI. Fries. S. 0. V. p. 81, Epicr. p. 530. Corda Icon. III. p. 51. »Hymenium inferum amphigeneumve, contiguum, horizon- tali-expansum, primitus laeve aut raro costatum et vulgo laevigatum persistens.« Basidia amphigena, firma, sterigmatibus plerumque coronata. Sporae acrogenae, simplices. 174 460. HYPOCHNUS. Fries S. M. 3. p. 289. Epicr. p. 5G9. Ehrenb. Hör. Phys. Berol. p. 84. Hyphodenna Wallroth Fl. germ. II. p. 576. Fungus plano-expansus, menibranaceus, sed totus e floccis fibrosis contexlus, supra (Vuctiferus. Hymenium inconi- pletum. Basidia monospora, subulata vel verrucilorniia. Sporae simplices. Abb. Nees jun. Taf. 6. Fee Crypt. exot. Taf. I. Fig. 1. N. Die Arien der Gattung müssen sehr beschränkt werden, und auch dann noch ist sie nur durch die Substanz von Thelephora verschieden. 461. PIILEBIA. Fries S. M. 1. pag. 426. Epicr. pag-. .526. »Hymenium amphigcnum, ceraceo-molle, glabrum, conti- guum, jam primitus in cristas corrugatum; rugis con- fertis interruptis persistentibus, acie integerrimis ubi- que ascis perfectis tectum. Resupinato- elTusae, udae subgelatinoso-ceraceae, siccae cartilagineae.« Abb. Greville Scott. Crypt. Flor. V. Taf. 280. K. Wir haben noch keine Art dieser Gattung unter- sucht, und können daher weder ihre Basidien, noch die Sporen beschreiben. 462. CONIOPIIORA. De Cand. der. fr. 5. p. 34. Fries S. 0. V. p. 83. »Pileus menibranaceus, tenuis, resuplnatus, moUis ; hyme- nium cum pilco homogeneum et concretum sporulas in accrvukis pulvcrulentos numerosissimos concentri- cos dispositas gerens. — Fungi facie sterili omnino adhaerentes, orbiculati, rugoso-tuberculosi.« Abb. tehlt. • ^■(^)>^i'^^i'<-^-'/'<-'i^'-^'-" i^'~<^<^ con- 184 tiguo in superficie plicis obtiisis rcticiilato incomplete- poroso , demiini gyroso oblusoquc dentato. ßasidia conferta, stcriginalibus quatuor coronata. Sporae sim- plices acrogenae, plcurotropac. Abb. Nees. Fig. 238. Krombh. Abb. Taf. 46. Fig. I. 2. Corda Icon. fung. III. Taf. VIII. Fig. 125. I\. Ob die drei lolztcn Gaüungcn nicht in eine einzige verschmelzen soUen, bleibt der Zukunft zu entscheiden vorbehalten. Farn. LXIV. AGÄRICINI. Fries. Corda Icon. fung-. I. p. 2.'). HI. p. iO. üvmenophorum lanicllosum vcl venosuni. LamcUae vel plicae utrinquc hymenio ceraceo tectae, basidiis emer- sis polysporis, antheridiis superficialibus ; sporis sini- plicibus, acrogenis, pleurotropis. 486. SCIIIZOPIIVLLUM. Fries. Obs. m. 1. p. 103. S. M. 1. p. 330. E])icr. 102. »Fungus excarnis, aridus. Lamellae coriaceae, ramoso-fla- belliformes , acie longitudinaliter fissae, lanielluiis dis- cretis extrorsum revolutis patulisquc. Sporidia alba.« Basidia . . . . ? Abb. Greville Sc. crypt. Flor. II. Taf. (U. Krombh. Abb. Taf. 4. Fig. 14. 15. 16. 487. CANTHARELLUS. Adanson. Fries S. M. 1. |>. 310. Epicr. p. 3G4. »llymenophorum infcrum, in traniam floccosam descendens immutatum. Lamellae ceraceo-carnosae, crassae, tumi- 185 dae (h. e. pllcaefornies) , subramosae, acie obtusa, valleculis intcr lamellas simul fertilibus. \sci perfecti, sporidiis globosis albis. Fungi carnosi 1. niembranacei, putrescentes, velo nullo.« Abb. Nees Syst. Taf. 3t. Fig.- 233-234. 236. 239. Kromb- holz Abb. Taf. 4. Fig. 8. 9. £0. Taf. 45. Fig. 1— U. 13-18. Corda Icon. fung, III. Taf. 8. Fig. 123. 124. N. Die Asci perfecti sind wahre Basidien mit vier oder sechs Sporenträgern. Die Sporen sind einfach end- ständig und ungleichaxig. Uiber den Werth dieser so künstlichen Gattung haben wir uns bereits im dritten Bande der Icones fun- gorum (pag. 48.) ausgesprochen. INach neuerer Untersuchung entschwinden alle haltbaren Unterschiede^ und wir hoffen, man möge Cantharellus bald nur als Abtheilung der Gat- tung Agaricus betrachten, wohin ebenfalls »Piuthea« gehört, die wir gleich zur Seite legten. 488. AGAIIICUS. Linne Gen. pl. p. 492. Fries S. M. 1. p. 8. Corda Icon. fung. III. p. 40. IV. p. 48. Ama- nita. Pers. Syn. p. 246. Agaricus. Epicr. fung-. p. 2. p. 596. Coprinus. p 600. Bolbilius. Cortinarius. p. 600. Paxillus, Gompliidius, Slylobales, Hyg^ropborus, Lac- larius. p. 601. Russula. Nyctalis, Marasmius, Lentinus, Panus, Xerotus, Trogia, Lenziles. Epicr. p. 602. Fun- gus, Volva, Petrona, Keuma, Gelona, Amanita. Adans. Rhipidium Wallr. Ruthea. Opatowsky. Fungi pileati; pileo subtus lamelloso ; lamellis ulrinque hymenio ceraceo amictis. Hymenium cellulosum, mem- branaceo-ceraceum, tenue, e cellulis erectis stratosis, basidiis tetra- vel polysporis et antheridiis cystoideis, emersis, subliberis vel superficialibus compositum, per- 186 sistens vel diffluens. Basidia eniersa, supra sterigma- tibus sporarum verticillatis coronata. Sporae acrogenae, simplices ; episporio hylo basilari itistructo ; nucleo firnio et plerumque gullulis oleosis rcpleto. Abb. Nees Syst. Taf. XIX— XXI. Krombholz Abb. Tal". 1—3. Corda. Sturm. 14. 15. Taf. 49—05. Heft. 19.20. Taf. 2—5. Icon. fung. I. Taf. VII. Fig. 300. Tom. III. Taf. VII. Fig. 97-122. Tom. IV. Taf. X. Fig. 134—139. Tom. V. Taf. X. Fig. 91—9";. Nachdem hier die Reihe der untersuchten und unter- scheidbaren Gattungen geschlossen ist, bleibt uns noch eine grosse Reilie solcher zu verzeichnen, welche höchst du- bios, unenträthselbar, oder auch noch nicht beschrieben sind. Wir werden solche nach den betreffenden Autoren, die sie gebildet, aufführen, und uns dabei jedes Unheiles und jeder Meinung enthalten, wie wir solches auch nur als redlicher P'orscher können, da wir keines dieser, oft so sonderbaren Wesen untersuchten, obgleich wir ahnend singen möchten: Holt einen grossen Sarg. Bryomyces. Mont. Uromyces. Ung. Cilicia. Fries. Synalissa. Fries, Cora. — Synconis. — Diplodia. — Thermutis. — Saccothecium. — Trichosporum. — Spermoedia. — Cyrtocnon. Link. Chaelocphye, Corda. ()j)hiolrichu;n. Kunze. Bryocladiinu. Kunze. Podostrombium. — CoUacystis. — Sphinclosporium. — 187 Neuroedium. Kunze. Amphiphylum. Schwein. Coenocarpus. Rebentiscli. Lateradea. Raspail. Dicarphus. Raff. Stemaslrum. Raff. Closterisporium. Schw. Hydronema. Carus, Acinophora. Raffin. Rimella. Raff. Serratia. Rergam. etc. etc. etc. 180 ' • , ■• •• ' .IhD 'i'A) \yiln fi/T^.nfnr»]/l .:■•..! '■■•)!'ul(lA n;).hj'^ ■■■ • f .. }J] ''M ;J'? T'^'-^ VI ,' :Nräclifril#e. "Während des so, zufällige verspäteten Druckes dieser Schrift haJjen sich neue Entdeckungen gehäuft, welche wir notliwendig hier nachtragen müssen. Farn. IL GAEOMACEAE. lU. p. 6. INr. 8. a. S c h i n z i a. Naegeh Botanische Beiträge, s. Schlechte. iti .'M.Linnea. 1842. 3. p. 281. . Erscheint als gestielter Proto- l! myces in den Wurzelzellen von Iris. Die zweite auf '' ErYsil3C Corvli wachsende Art kann dvuchwegs nicht mit der Seh. cellulicola in dasselhe Genus gebracht werden. Die Gattung ist zweifelhaft, so lange sie niclit ;'j besser untersucht wurde. ^^ Farn. III. PiniAGMIDIAGEAE. III. p. 13. Nr. 44. Sporidcsinium. p. IG. Hierher gehört Bryo- myces Mont., und die auf Moosen lebenden Arten könnte man als besondere Gruppe bezeichnen. Fam. X. PSILONIACEAE. III. p. 41. Nr. 123. a. Z y g o s }) o r i um. Montagne, i n Piam. de la Sa- gra Ilist. nat. de Cuba. Gryptog. p. 303. Annales des Sc. 1842. Fevrier. p. 120. Flocci erecti, septati, simplices, basin versus hinc uni- cum ramum continuum, fertilem, sursum recurvum, bifidum et soleae ferreae similerii emitentes. Sporae binae, acro- genae, continuae, heterogenae, apicibus ramuli bifurcäti insi- dentcs. Abb. Mont. 1. c. Taf. XI. Fig. 2. Corda Anleitung. Taf. H. 78. Fig. 3-9. ■ Fam. XXVIII. LYCOl^ERDACEAE. Ifl. p. 90. Nr. 251. a. Hippoperdon. IMontagne 1. c. p. 319. An- nal. 1. c. p. 121. »Peridium papyraceum persistens cortice unito aut raro secedente , nunquam sponte nee determinate dehiscens. CapiUitium peridio undique adnatum in cellulas laljy- rinthiformes vel polyedras totum contcxtum sporidüs- que inspersum laevibus aut aspcris subpedicellatis.« Abb. fehlt. N. Zwei Arten, eine aus Cuba, die zweite aus Madagas- kar sind bekannt. Wir liofl'en unsei* verehrter Freund Dr. 12 :I90 IVIoningnc wird die flüto lia])on, li'lcliiige Analysen der Gat- liinj^ in guten Abhildiitii^on iiiil/.uflicilen. Farn. XXIX. SCLEUODKllMACF^AK. Ilf. p. Hi. rVr. 20 L a, IM vcc nastruiu. Desvaux.Sur le ironrc Mvc. du gioupc des Lvcoperdöes. Annal. des Scicnc. Mars 1813. p. 113. »Peridiuin in initio carnosum, dein soliduin; cortice duplici : cortex exferiör tcnuis, fraiiinine delansus : cortex in- lenor crassus, induralus, ])ersistcns, substellatini erum- pons; pars inleritn' ])cridii carnosa alba, dein dense stu|)()sa i'usca, adhaerens, apicc fibroso-pulveracea.« '■Abb. ft'blt. :i.>':.- , , . ij Vi M,,' .).i \ ii t .i) c'j .i; y, .i/. -"''■ Die Gattung wurde ans SH'crodefmd: cioriiim Gräves in l')ul)y Hot, gall. II. p. H!)2. (Lycoperdon coriiini. Guorscnt ap I), Cand. Flor. Fr. Suppl.; n; 716) gebildet, und bedarf zur Bestättigung einer mikroskopischen Analyse. Fa 111. XXXIX. LYSmOIDEAE. III. p. llfi. Nr. 204. a. Cala tliiscus. iMont. Secondc Ccnfur. de PI. cell. exot. Annal. des Sc. 1811. Novcmbre. p. 278. Peridium extern um simplex, sessile, leve ; internum recepta- culiforme, infra stipitifbrme , siipra inflatum, cupulare, et margine in lacinias vigijiti clongatas, crcctas, subu- lalas , apice involulo-cirrlK)sas divisuiii. Pidpa atra in medio receptaculi interni annulum angnstum fbrnians. Abb. Mont. 1. c. Taf. 16. Fig. 2. 3. Corda Anleit. Taf. F. ii). Fig. I. 2. Nr. 201. b. Lysuriis. 1. c. III. p. 116. Fam. XU. PIIALLOIDEAE. III. p. HS. .; JNr. 307. Gynophallus. p. 119. Nr. 307. b. Dicty ophallus. (Pballiis auranliacus. IMont. 1. c. p. 277). Peildiiim volvacrornie, duplex, externmn meinbranaroum, internum gelalinosum , loctiduui. Rece[)laculum siipiti- I'ornie, cavum, cupula basilari insidens , cribi'osuni, reticulaluni, supra ])ileolo fere t(^lo adnato onialnni. Sporidia — ? in superüciein pileoli \cnoso-reticulati nidulantur. Abb. IMoiitagne, See. Cent. v. Aiinales des Sc. 1811. Novemb. Taf. 16. Fig. 1. Corda Anleit. Taf. E. 51. Fig. 9-11. N. Dieses scliöne (jenus stammt aus Pondichcry, wo es Herr l^errottet entdeckt und ge/.eiclinel bat. Faul. XIJV. SI>llAi:r,I\CEI. III. j). 130. Nr. 3.")2. Pemph id i u ui. I. c. [). 133. 191 Nr. 352. b. Micropell is. Mont. Plant, cell. cxol.Ann. des Sc. 1812. Fcvrier. p. 122. Perithecium dimidiato-scutatum, orbiculatum (applanatum) poro centrali pcrtusum. Asci clavati erccti, sporidia seplata hyalina foventes. Abb. Mont. in de la Sagra Ilist. de Guba, p. 325. Taf. XII. Fig. 6. Farn. XLVI. SPOROGADEAE. III. p. 140. Nr. 3G9. Sporocadus. 1. c. Nr. 3G!). b. Angiopoma. Leveiile Description de quel- ques especes nouvelles de Champignons. Annal. des Sc. 1841. Octobre, p. 235. »Perithecium membranaceum subcorneum, cyathiforme , ore circulari dchisccns , epiphragmate fugaci tectum.« Nuc- leus coloratus: basidiis stipilifoi-mibus, continuis; sporis acrogenis, heterogeneis, transverse-scptatis. Abb. Leveiile 1. c. Tat', l i. Fig. 1. Gorda Anleit. Taf. F. 58. Fig. 5. a. — 7. Farn. XLVII. IIYSTEPJAGEAE. III. p. 142. Nr. 37G. Lophium. 1. c. p. 143. Herrn I. Desmazieres ist es gelungen, Schläuche und Sporen bei dieser Gattung aufzufinden, und wir emmendiren daher hier ihren Gharakter : Peritiiecium verticale , corncun), compressum, substipitatum mytilliforme, rima longitudinali dehiscens. Nuclcus gela- tinosus, et ascis clavatis, sporis plenis et paraphysibus simplicibus vel raniosis continuis repletum. SjKirae baculiformes longissimi, transverse septati , utrinque attenuati. *^^~r Al>b. Desm. Ann. des Sc. 1842. Fevrier. Taf. 5. Fig. inf. 1 — 3. (Asci). Fam. XLIX. PYIlONEMEAE. III. p. 149. Nr. 391. Pyronema. 1. c. Nr. 391. b. G r y p t o m y c e s. Greville Scott. Grypt. Fl.IV. 200. Fungus effusus , oninino adnatus, erumpens, planiuscuhis, carnosus. Hymenium omnem superficiem occupans, atrum; ascis clavatis, paraphysibus continuis mixtis ; sporis continuis. Abb. Greville 1. c. Taf. 206. Gorda Anleit. Taf. F. Gl, Fig. 6—11. Fam. LII. PEZIZEAE. III. p. 125. Nr. 404. a. Gyttaria. Berkeley v. Magazin of Nat. liist. VII. p. 43G. Endl. Mantissa botanica. p. 1. 12 * 192 »Ilcccptarula cnmosa , golallnosa. In stroma coniniimp sub- j^lohosum, cpiderinide crassiuscula vcslilmii aj;j:^ret;ala, l)a,si stipififnrnii, jjramilala, (;uj)iila periplierica , primo clausa, gclalina distciita , dciiium opidcniiido nipta apci'la. llvinenium, niaryinc cxcepto, separal)ile. Asci .1 anipli, denuiin iiheri , paraphysibus immixtis. Veluin persislcns, tandcm rupLuiu, niai-jj^ine plus minus reflexo. Sporidia pallida.« Abi), (cldl. Nr 40 i Ist bier zu .streichen und auf p. ITö zwischen ■Mcrisina und Cratarellus zu setzen. S. weiter unten den iVachtrag Cyphelhu Farn. LIV. LEOTIACEAE. III. p. löG. Nr. 412. b. Cucu Ilaria. n. g. Pilcus stipitatus, firmus, carnosus , niarg^ine acuto involutus, itifra hynicniü glabcrrimo , ceraceo ascigero vostitus Sporae simplices. Abb. Corda Anlcit. Taf. G. G6. Fig. 11 — 1 i. Sowerby Taf. 153. Taf. i02. Farn. LVII. CORYNFACEAE. III. p. IGi. Nr. 433. Coryneum. III, p. 165. Nr. ViZ. b. Damn osporiuni. n. g. Stroma superficiale, carnoso-gelatinosum, pulvinaliim, supra hvnienio undicjue tcctum. Basidia siin[)licia brcvia, pedicelliformia, continua , sporis acrogenis , transvcrse- sej)tatis, fasciatis. Abb. Hulüard Herb. Taf. 499. Fig. IV. Corda Anleit. Taf. G. 09. Fig. 7 — 10. Gleichs.iin ein gallertartiges Coryneum , das sich so- wohl durch die Textur des Trägers , wie auch durch den Bau der Sporen hinlänglich unterscheidet. Farn. LVIII. THEMELLLWE III. p. 16G. Nr. 437. Hyperomyxa. III. p. IGG. Nr. 437. a. Myriocephalum. Notaris Micromycetes Ita- liae. Exs. Stroma indeterminatum , gelatinosum; basidiis filifornubus, inmiersis, simplicibus. septatis, apice sporiilifeiis. Sporae in capiiula leiniinalia eggregatae , simplices, nudae ; episporio lenui : nucleo fiinio involuto. Wir haben diese schrme (Jallunir vom Verfasser und Entdecker selbst erhalten, niul werden sie im sechsten Bande der Icones fungorum abbilden. 193 Fam. LX. CLAVARTACEAE lü, p. llt. Nr. 453. Pisti Ilaria. ll[. I. r, Nr. 4o3. a. Scleroniitra. (]orda ap. Sturm III. 2. p. 59. Taf. 27. Anleit. Taf. G. 72. Fi^. 4 8. Fungi minuti, clavato-mitrati. Hymenium heterogeneum, colo- ratum, marginatum; basidiis raris, lurcalis; sporis acro- genis, pleurotropis , simplicibus. Im sechsten Bande der Icones fungorum werden wir diese Gattung genauer würdigen. Fam. LXI. AURICULARINI. III. p. 173. Nr. 461. Phlebia IIl. p. 174. Nr. 4GI. a. Phlebophora. Leveille Espece nouv. de Champ. Ann. des Sc. Octobre 1841. p. 238. »Hymenium inferum tenax, venosum, cum pileo carnoso- coriaceo concretum; venis dichotome-ramosis.« Diese Gattung ist höchst unvollkommen beschrieben, und bedarf /u ihrer Constatirung nothwendig einer guten Abbildung und Analyse. Nr. 463. Thelephora. III. p. 175. Nr. 463. a. Cymato derma. Junghuhn in v. d. Hoeven et Vriese Tijdsch. VII. p. 290. Montagne Ann. No- vembre 18 il. p. 320. Endlicher Mantissa. p. 1. »Receptaculum pileatum, coriaceum , ramis e ccntro basilari undique versus ambitum divergentibus dendroideo-ra- mosissimis, basi teretibus funicularibus, apice explana- tis , lobulatis compositum et concretum , ideo ambitu elegantissime fimbriato-lobulatum, subtus papillis aculis conlertis immersis undique obsilum.« Eine 'l'helephora mit einem ästig-adrigen Fruchtlager. Leider fehlt eine brauchbare Analyse und jede Abbildung. Nr. 464. Merisma. III. p, 175.' Nr. 464. a. Cyphella Fries, s. Anleit. III. p. 154. Nr. 404. Leveille Espec. nouv. in Ann. des Sc. Octobre 18il. p. 239. Cupula membranacea, concava , pendula; hymenio interne basidiophoro; basidiis tetrasporis; sporis acrogenis pleu- rotropis; pollinariis sparsis , conicis. Abb. Alb. et Schw. Consp. Taf. V. Fig I. Leveille 1. c. Taf. 15. Fig. 6. Corda Anleit. Taf. G. 73. Fig. 23—26. Nr. 466. Quepinia. III. p. 176. Abb. Scliweinitz Consp. fung. Carol. Taf. II. Fig. 1 — 3. Corda Anleit. Taf. G. 73. Fig. 16. 18. 1 o 194 Nr. iGG. a. Ilclotiiini. Tode fungi mekl. I. p. 22. Pcr- soon Syn. p. 679 (Spccies dubiae , subtus fructificau- tes !) excl. Sp. 1 — i. Dubv bot. Gall. p. 7öo. excl. Spec. 1. 2. 4. 5. Fries S. O/V. I. p. 92. Kndlicbcr Gen. p. 35. N. 411. Pcronac spec. Pers. Rlyc. Europ. II. p. 3. part. Fungus ininutus slipitatus; pileo pulvlnato, subtus bymenio ceraceo vcstito; velo spurio. Basidia . . ? Abb. Tode fang. Tai". IV. Fig. 3:i. 3ü. Auleit. Tat". G. "3. Fig. 19—22. Farn. LXIII. POLYPORKI. IIL p. 178. Nr. 476. Porotbelium 1. c. p. 180. Nr. 476. a. Ccllularia. Bulliard Herb. 41i. »Ge Cbanipignon est coriace, dans Ic preniler ägc il sc prescnte sous une forme etroite plus on nioins allongee, et il est arrondi ou un peu tcnninö en pointe ä son somnict, ä mesure qu il avance en age il se creuse, ä sa parlie supericure au point d'avoir dans son parfait dc'veloppcment la forme de ces goblcfs anliciucs; sa surface superieure est zonee, fortement drapee et douce au toucher ; sa chair est blanclie , cotonneuse et par- seniec dans pres de la moitio de son epaisseur de pe- tites loges seminales de grandeurs differentes et dispo- sees Sans ordre les unes au dessus des autres , on n'appereolt a la surface externe du cbampignon qu'une partie de ces loges.« Abb. Bull. 1. c. Taf. 414. Corda Anleit. Taf. H. 75. Fig. 24—26. Wir erlauben uns unsere vcrcbrten Collcgen Frank- reichs auf dieses schöne Genus aufmerksam zu machen, und uns zuBulliards guter Abbildung eine tüchtige mikroskopische Analyse zu erbitten. Nr. 477. Ceriomyces, III. p. 180. Nr. 477. a. Gloeoporus Montagne in Rani, de la Sagra Hist. de Cuba. p. 385. et Ann. des Sc. Feyrier 18 i2. p. 126. »Fungus heterogencus. Ilymcnophorum coriaccum; contextu floccoso-cclluloso. Hymenium tremellino - gelatinosum, candidissimum, hymenophoro contiguum, punctis pori- formibus imprcssum, siccum contractum, tum pori nisi oculis armatis inconspicui, udum gelatinosum porosum. Pori rotundi, aequales, superficiales, obtusi. Fungus dimidiatus polyporeo - auricularinus.« Abb. Mont. 1. c. taf. XV. Fig. 1. c i 195 Nr. 481. Dacdalea III. p. 182. Nr.f481. a. Junghuhnia. Corda, Laschia Jpnghuhn Prae- missa in flor. crypt. Javae, s« Moni. Annales des Sc, Novemhre 1841. p. 317. Aschersonia Endl. Add. p, 103. »Hymenium lamelloso-rimosuni. Lanicllae tcnuissimae, seriatim approximatae, anastomosantes, basi venis transversalibus connexae, margine ci'enatae Toveas anguslas seu rimas elongatas labyrinthicas referentcs.« Abbildung : keine bekannt. Wir liaben den Gattungsnamen Laschia in Junghuhnia umändern müssen, da Prof. Fries bereits im Jalu-e 1830 eine Gattung dieses Namens gründete. Nr. 488. Agaricus. III. p. 185. Nr. 488. a. Montagnites. Fries Epicris. p. 240. Agaric. spec. De Cand. Hör. frane. (5. p. 45. Pileus verus nuUus. Stipes vaginatus vel vclatus , supra cla- vato-incrassatus, truncatus, Lamellae radiantes, pedicel- latac , liberae, cultrirormes, pedicello brevi teniii mar- gini stipitis adfixae, arescentes. Basidia firma. Sporae heterogeneae, simplices, atrae. Wir verdanken die genaue Kunde dieser schönen Gat- tung und ihre hier angehängte Adbildung der Güte unseres hochverehrten Freundes Herrn Dr. Montagne , und beeilea; uns dieselbe noch mitzutheilen. JMontagnites Candollei Fr. betrachten wir als Normarl, und geben in Fig. 1. des unten l'olgenden Holzschnittes eine verkleinerte Figur desselben. Die Atihel'tung und Form der niesserförmigen Blätter kann man an Fig. 2 und 3 deutlicli sehen, und der vergrösserte Durchschnitt eines Blattes (s. Fig. 4) zeii;t Beste der Basidien und die abgefallenen, auf- gestreuten Sporen. Diese letzteren sind eiförmig (s. Fig. 5), und sie besitzen eine deutliche Sporenhaut und eine dunkle Farbe. Die Gattung erinnert an Ascroe und Lysurus, wo ebenfalls der ganze Fruchtträger der Phalloidöen in Lappen ' spaltet, während hier der Hut verschwindet, und die spei- chenartig - gestellten gestielten Blätter frei und selbstständig erscheinen. Montagnites betrachten wir daher auch als das vollstän- digst entwickelte Glied der uns bisher bekannt gewordenen Gattungen der Agaricini. 13* 196 Montagnites (Actinocnemis) Candollei Fr. Wir verzeichnen liier noch drei von Herrn Junghuhn in der Praemissa in Floram crvplogamicam Javae insulae. Ba- tavia. 1838, beschriebene dubiose Gattuni;en, da uns diese Schrift im Wege des Buchhandels, aller Mühe ohngcachtct, zu erlangen vergebens war. Corallodendron. Jungh. »Flocci carnosi , crassi, liberi ramosissinii j persistentes, apice capituliferi. Capiiula globosa e sporidiis collectis priniuni massa gclatinosa junctis, dein farinaceis.« Abb. 1. c. Fig. 5. Wir können uns keine richtige Idee dieser Gattung bilden, und unterlassen daher zu entscheiden, ob sie zu den Isarieae, oder zu den Stilbinis zu steilen sei, Trichoskytale. Corda. Trichocoma, Jungh. 1. c. (n. De Candolle). »Receptaculum basilare sesslle, suberosum, rotundato-cupu- latum, persistens, niargine in peridiuni productuni. Pe- ridium molle , e floccis laxe contcxtum, fugax, priino fungum onmino involvens, dein floccoso-evanescens. 197 Flocci copiosissimi , receptaculo vertlcaliter immersi, elongati stricti , comosi , in capillitium cylindricuni per- sistens collecti, sporidiis mixti.« Abb. Jungh. 1. c, Fig. 7 Wahrscheinlich eine Physareae, neben Cionium oder Polyschismium stehend. Trieb amphora. Jungh. 1, c. »Peridium cupulaefornie , crustaceo - membranaceum , dein undique rimoso - dehiscens , furfuraceum, Coluniella nuUa.u Abb, Jungh. 1. c. Fig. 9, Ebenfalls eine Physareae. Nachtrag zur Literatur. Bryant. ^/i.^Historical Account of two Lycoperdons. Norwich. s. a. ßluller O, F. Bemerkung einer sonderbaren Ausstäubung bei einigen Ar- ten d. Keulenschwämme. Berliner Beschäftig. I. 152. 1775. Reichard. Beschreib, zweier Becherschwämme. Berliner Beschäftig, 1777. III. p. 214. Tulasne. Mrs. Sur les genres Polysaccum et Geaster. Ann. des Sciences Sept. 1842. p. 129. Die H, Tulasne haben bei beiden Galtungen Basidien entdekt. JVoodwards. Essay towards an History of the british Stellated Lyco- perdons, V. Transact. of the Linn. Soc. T. 2. p. 59. c. lab. Erkläruiior der Abbildiiii«:eiK r')h Auf Tafel ^. sind alle Instrumente vcrltleinert ; bei den übrigen Tafeln sind folgende Abkürzungen angewendet; jNG. Natürliche Grösse; Tg. Vergrossert; vk. verkleinert; st. stark, sl;iiker; Dscli. Durchscbniu, durchgeschnitten; Lscli. Längsschnitt, liiiigs durchschnitten; Qsch. (Quer- schnitt, quer durchschnitten ; Sp. Sporen. Tafel A. Fig. 1. Einfaclies Miskroskop nach PIössl. — 2. Zusammengesetztes IVIikroskop von Sellique, gebaut von Chevalier. — 3. 3Iikroskop nach Oberhiiiiser, gebaut von Schick. — 4. Der Tisch dazu von Schick. — 5. Grosses Mikroskop, wie solches PIössl in Wien und Schiek in Berlin bauen. — 6. Der Tisch von Carry. — 7. Die Klammer mit dem Objeclträger. — 8. Die TSadelpinzette. — 9. Die Blende des Schiek'schen grossen Mikroskopes, (Fig. 5.) — 10. Das ScIirauhenniikroMiftcr nach Schiek. — 11. Der Ouetscher nacli Purkinje. — 12, Ein Qucischer älterer Bauart von Sdiiik. — 13. Beleiiclitnngslinse mit Fiiss. — 14. Eine hohlgeschlifrene Glasscheibe, mit aufgcschhU'euem Glas- deckel. — 1.'). Eine Codriglon Lcns, von Carry in I-ondon. 16-20. Die Objective der Schiek'schen und Plösselschcn Mikroskope in ihren verschiedenen brauchbaren Combinationen. — 21-23. Scalpellc, deren Khngen 20-25 Par. Linien lang sein sollen. — 24. Ein ilaclies Rasiiniesser von Zimmermann in "Wien. — 25. INadel mit Tambourirslift. — 26. Eine Blende zu Oberhäuser's Mikrcskopen. — 27. Ein dünnes Deckglas. — 28. Eine Lampe zum Heobachten und Zeichnen. — 29. Schemalisches Bild für den Gang der Lichtstrahlen im Mikro- skope von Chevalier. Tafel B. Fach 1. Byssini. Fig. 1. Byssus plumosa. vkl. Fig. 2. Erineum Tiliae. ]NG. Fig. 3 Fäden dess. vg. Fig. 4. Fäden des Er. botryocephalum vergr. Fig. 5. Fäden des Er. alneuni vg. Fig. 6 Septotrichum Copaiferae Päd. vg. Fig. 7. Sejjt. Linocierae Fad. vg. Fig. 8. Sept, lamellosum. Fad. vg. i99 Fach 2. Caeomaceae. Fig. 1, Qsch. ans dem Stiele von Heracleum Sphon- dyliuQi mit Protomyces macrosporus. vg. Fig. 1. Sporen st. vg. Fig. 3. Lsch. eines Rasen des Cacouia Salicis "vgr. Fig. 4. Eine Spore St. vgr. — 3. ,, ,, Fig. 1. Eine Haferbliitlie mit Ustilago scgetum. NG. Fig. 2. Sporen vergr. Fig. 3. Ein Fruchtknoten des Polygonum Hvdro- piper dsch. mit Dredo utriculosa. NG. Fig. 4. Eine Spore vg. Fig 5. Echinobotryuni atriim. NG. Fig. 6. einzehie Rasen vg. Fig. 7. Eine Spore st. vg. Fig. 8. 9. Gymnosporium Ariindinis. NG. Fig. 10. Ein Rasen durchsch. Fig. it. Sporen st. vcrg. Fig. 12. Fusidium clandcstinum auf einer Eichel vk. Fig. 13. Sporen vg. Fig. 14. Myxosporium croceum NG. Fig. 15. Ein junger Ra- sen vg. Fig. 16. Sporen vg. — 4. Phra^midüiccae, Fig. 1. Dicoecumminutissimum. NG. Fig. 2. Ein Rasen dsch. Fig. 3. Sporen vergr. Fig. 4. Pnccinia Betoiiicae. Spore vg. Fig. 5. P. variabilis. Spore vg. Fig. 6. P. Prnnorum.Spore vg. Fig. 7. Dictyosporium elegans. NG. Fig. 8. 9. Sporen vg. Fig. 10. Phrag- midinra bulbosum. Sporen vg. Fig. 11. Ph. mucronaluni Sp. vg. Flg. 12. Ph. Potentdlae. Sp. vg. Fig. 13. Sporen von Triphragmiuni Ulmariae vg. Fig. 14. Sporen v. Sporidesmium ciliatnra verg. — 5. Torulaceae. Fig. 1. Rasen des Siridinm marginatum. NG. Fig. 2. Ein Rasen vg. Fig. 3. Sporen vg. Fig. 4. Sporenkette vonTorula lierbarum vg Fig. .5. Sporenketten v. T. alta. vergr. Fig. 6- Eine solche St. vg. Fig. 7. Sporenket. von Speira tondoides. vg. Fig. 8. Gyrocerus Ammonis. Rasen NG. Fig. 9. Ein Rasen dsch. Fig. 10. Sporenkette vg. Fig. 11. Ein Rasen des Helicomyces aureus, vg. Fig. 12. 13. Sporen vergr. — 6. Septoncmeue. Fig. 1. Bispora Menzeli, ein Rasen NG. Fig. 2. Eine Sporenkette vg. Fig. 3. Sporenketten von Septonema vi- ride vg. Fig. 4. EinRa'^en von Trimmatostroma Salicis, durciisch. und vg. Fig. 5. Sporenketten dess. vg. Fig. 6. Sporenketten der Alternaria tenuis vg. Fig. 7. Eine Spore vg. — 7. Sporolrichaceae. Fig. 1. Eine Spaltöffnung der Oberhaut der Poa nemoralis mit der hervorbrechenden Ramularia pussilia vg. Fig. 2. Fäden und Sporen von Sporotrichum Hipriocastani, vg. Fig. 3. Fäden und Sporen des Chrysosporiuni Corii vg. Fig. 4. Fäden und Sporen des Memnoniuni etfusura. vg. Fig. .5. Faden und Sporen d. Fusisporium arachnoidcum vg. Fig. 6. Rasenhäuf- chen V. Merosporium minutuni vg. Fig. 7. Sporen und Fäden dess. vg. — 8« Cephalocladia. Fig. 1, Fäden und Sporen des Zygodesmus fu.s- cus vg. Fig. 2. Aestciien und Spore st. vgr. Fig. 3. Fäden und Sporen v. Acremonium fiiscum vgr. Fig. 4. Fäden und Sporen von Myxotrichum murorum vgr. Fig. 5. Ast mit d. Sporenkopf- chen St. v. Fig. 6. Sporen .st. vgr. Fig. 7. Fäden v. Gonatotri- chum caesium vgr. Fig. 8. Ein Wirlel mit Aesten uud Sporen- köpfchen Vi;r. Fig. 9. Sporen vgr. — 9. Bactridiaceae. Fig. 1. Fäden u. Sporen der Didymaria Ungeri, vgr. Fig. 2, Fäden und Sporen von Tricholhecium candidum vgr. Fig. 3. Fäden u. Sporen v. Scolecotrichum virescens vgr. Fig. 4. Fäden u. Sporen v. Hclicotnchum pulvinatum vgr. Fig. 5. Fäden u. Sporen v. Bactridium candidum vgr. Fig. 6. Fäden u. Sporen v. Soredospora Graminis vgr. — 10. Hclminthosporiaceae, Fig. 1. Fäden und Sporen v. Cladosporium hcrbarum vgr. Fig. 2. Fäden und Sporen v. Azosnia helnünlho- sporioiflcs vgr. Fi^. 3. Ein Rasen v. Lcptotiichiim glaucum vgr. Fig. 4. Faden n. Sporen vgr. Fig. T), Faden u. Sporen t. (>occ<)- sporium nianiliCornie vg. Fig. G. Faden u. Sporen v. Polytlnin- ciuni Trifolii vg. Fig. 7. Faden u. Sporen v. Scptosporium bul- botrichum vg. Fig. 8. Faden u. Sporen v. Helniinlhosporium macrocarpum vg. Fig. 9. Faden u. Sporen v. Mystros|)oriuni Slempliylivjm vg. Fach 11. Jlcbitinihnspnrinccac. Fig. 1. F.iden und Sporen v. Amphitrichum olivacciim vg. Fig.2. Faden u. Sj)oren v. Trij)osporiiun elcgansAg. Fig. 3. Eine Spore dcss. vgr. Fig. 4. Faden u. Sporen v.Helicoma Miiilen\g. Fig. 5. Fäden u. S|)oren v. Helicosi)oriuni obscurum vg. Fig. 6. Faden u. Sporen v. (Jladotrichum polysporum vg. Fig. 7. Faden n. Sporen v. Mvdonotrichum atruni vgr. Fig. 8. Faden u. Sporen v. IVIydonosporiuni olivaceum vg. — 12. Psiloniaceac. Fig. 1. Psilonia atra vgr. Fig. 2. Aseimotrichura Ossium vgr. Fig. 3. Fiiden n. Spore v. Halvsium alrum vgr. Fig. 4. Fäden u. Sporen v. Ciiloridium Feslucac vgr. Fig. 5. Fäden u. Spore v. ArUiriiiium caricicola vgr. Fig. 6. Fäden u. Sporen v. Camptoum cinvatum vg. Fig. 7. Fäden u. Sporen v. Gonalüsporium puccinioides vg. Fig. 8. Chaelopsis fusca vg. Fig. 9. Aeslchen und Sporen. Fig. 10. Ch.stachyobola vg. Fig.il. Spuren. Fig. 12. Ein Aeslchen vg. — 13. „ ,, Fig. 1. Fäden u. Sporen v. Botrytis Haplaria vg. Fig. 2, Fäden u. Sporen v. IMenispora ciliala vg. Fig. 3. Fäden u. Spo- ren V. Oedemium alrum vg. Fig. 4. Fäden u. Sporen v. Osprio- sporium atrum vg. Fig. 5. Fäden u. Sporen v. Rhinotrichum simplex. Fig. 6. Trichoslroma purpurascens vg. Fig. 7. Medusula ochracea vg. Fig. 8. Fäden u. Sporen st. vg. — 14. Sporoileae. Fig. 1. Sj)orodum conopleoides auf der Obcrliaut eines Grases vg. Fig. 2. Stiele und Sporenketten st. vg. Fig. 3. Gonalorhoduin speciosum vg. Fig. 4. Sp(jren sl. vg. — 15. Ceratncladia. Fig. 1. Ceratocladiuin microspermum vgr. Fig. 2. Eine Basidic mit Sporen Fig. 3. vg. Fig. 4. Gyrothrix podosper- nia vgr. Fig. 5. Triclioleconium luscuin vg. Fig. (>. Basidien dess. vg. Flg. 7. Sporen dess. vergr. — 10. Po^y 'clidcac. Fig. 1. PolyaclisMucedo. vg. Fig. 2. Sporen vg. Fig. 3. Slacliyiidiuni ch?rarcnin vg. Fig. 4. Ein Sporenk(>[)fchen. Fig. 5. S[)oren vg. Fig. ö. notryosporiuni elcgans vg. Fig. 7. Sporeiikopf- chen vg. Fig. 8. Ein Aeslclien niil Sporen vg. Fig. 9. Sporen st. vg. Fig. 10. Scef)lromyces Opizii verg. Fig. II. Ein Ast mit einer 'J'rauho aus Sporciiko'jilVben. Ag. Fig. 12. Ein Sporenkö'pf- clien zerdrückt, vg. Fig. i'A. Sporen. — 17. ,, ,, Fig. 1. Verticilliuni cylindrosporum vg. Fig. 2. Ein Ast und Sporen vg. Fig. 2. Peronospora Runiicis vg. Fig. 3. Eine Spore ders. vg. Fig. 4. Acroslaiagmus olivaceus vg. Fig. 5. Aeste mit einem Sporenköpfchen vg. Fig. 6. Sporen st. vg. Fig. 7. Acmo- sporiuni botryoideum vg. Fig. 8. Si)orcnkopfchen vg. Fig. 9. Spo- ren vg. — 18. yirthiobotrYtledC. Fig. 1. Ceplialolhecium roseum vg. Fig. 2. Sporen vg. Fig. .3. Brachyciadiuin peniciilatuin vg. Fig. 4. Spo- ren vgr. Fig. .3. Slachyobotrys atra vg. Fig. 6. Sporenköpfchen. Fig. 7. Die Spitzen des Astes. Fig. 8. Sporen. Fig. 9. Arthrobotrys 201 superba \g. Fig. 10. Ein Knoten des Stieles mit Sporen. Fig. 11. S[)oren vgr. Fach 19. SUlbüii. Fig. I. Hyalopus muscorum. vg. Fig. 2. Sporen vg. Fig. 3. Haplotrichum capitatum vg. Fig. 4. Sporen vg. Fig. 5. Sporocybe Desmazieri vg. Fig. 6. Der Kopf des Stieles. Fig. 7. Si)orcn vg. Fig. 8. Ccplialolrichum macrocephalum vg. Fig. 9. Sporen und Faden vg. Fig. 10. Periconia bulbipes vg. Fig. 11. Sporen. Fig. 12. P. byssoides vg. Fig. 13. Kopf des Stieles und Sporen. Fig. 44. P. minutissima vg. Fig. 15. Kopf des Stieles und Sporen. Fig. IG. P. podospora, vg. Fig. 17. Stielkopf und Sporen. Fig. 18. Doratomjccs viridis, vg. Fig. 19. Sporen. Fig. 20. CephaIos])orium maorocarpum, vg. Fig. 21. Aestchea mit dem Sporenköpfchen. Fig. 22. Sporen. — 20. ,, ,; Fig. 1. Rhopalomyces elegans. vgr. Fig. 2. Der Kopf des Stieles vg. Fig. 3. Sporen vg. Fig. 4. Stilbum piliforme vg. Fig. 5. Sporenköpfchen vg. Fig. 6. Sporen. Fig. 7. Graphium mäcrocar- pum vg. Fig. 8. Sporenköpfchen vg. Fig. 9. Sporen. Fig. 10. Ceratopodium album vg. Fig. 11. Der Stielkopf vg. Fig. 12. Spo- ren vg. Fig. 13. Ciliciopodium sanguineum vg. Fig. 14. Köpfchen und Sporen vg. Tafel C. Fach 21. Aspergillini. Fig. 1. Rhodocephalus candidus vg. Fig. 2. Spo- ren vg. Fig. 3. Penicillium brevipes vg. Fig. 4. Sporen vg. Fig. 5. Briarea elegans vg. Fig. 6. Sporen vg. Fig. 7. Aspergillus glaucus vg. Fig. 8. Sporen vg. Fig. 9. Stysanus Stemonitis vg. Fig. 10. Spitze des Stieles mit den Sporenketten vg. Fig. 11. Sporen. Fig. 12. Eine keimende Spore. Fig. 13. Coremium vulgare vgr. Fig. 14, 15. Aestchen mit Sporenketten vgr. Fig. 16. Sporen. — 22. Deitdrypliiacetic. Fig. 1. Dendryphium atrum vg. Fig. 2. Eine Spore vg. Fig. 3. Dactyhum fumosum vg. Fig. 4. Eine Spore vg. — 23. Dlucornideae. Fig. 1. Calyssosporium bicolor vg. Fig. 2. Sporangie A'g. Fig. 3. Sporen. Fig. 4. Hemiscyphe stilboidea vg. Fig. 5. Sporangie und Säulchen vg. Fig. 6. Sporen. Fig. 7. Crateromy- ces candidus vg. Fig. 8. Die Sporangie Igdsch. Fig. 9. Sporen. Fig. 10. Didymocrater elegans vg. Fig. 11. Sporen. Fig. 12. Mucor macrocarpus vg. Fig. 13. Sporangie vg. Fig. 14. Columella vg. Fig. 15. Sporen. Fig. 16. Rhizopus nigricans vg. Fig. 17. Spo- rangie vg. Fig. 18. Columella. Fig. 19. Sporenketten verg. — 24. ,, ,, Fig. 1. Ascophora Mucedo vg. Fig. 2. Die Sporangie. Fig. 3. Die Columella. Fig. 4. Die Sporen vg. Fig. 5. Thelactis flava vg. Fig. 6. Sporen. Fig. 7. Tb. violacea vg. Fig. 8. Sporen. Fig. 9. Helicostylum elegans vg. Fig. 10. Sporangie. Fig. 11. Sporen vg. Fig. 12, 13. Früchte von Syzygites megalocarpus vg. Fig. 14, 15. Sporangien desselben. Fig. 16. Sporen vg. Fig. 17. Diamphora bicolor ING. Fig. 18. Dieselbe vg. Fig. 19. Sporen vg. — 25. Pilohnlitleae. Fig. 1. Pilobolus crystallinus vg. Fig. 2. Sporen vg. Fig. 3. Pycnopodium lentigerum vg. Fig. 4. Die Spitze des Stieles mit der Sporangie. Fig. 5. Sporen vg. Fig. 6. Chordostylum To- dei vg. Fig. 7. Sporangie und Stiel durchschn. Fig. 8. Sporen vg. 202 Fig. 9. Canlogasler chorJoslyloides. vg. Fig. 10. Die Sporangie Fig. 11. Sporen vg. Fach 2G. Aecidiaceae. Fig. 1. Aeciclium Tussilaginis durchschn. und vgr. Fig. 2. Sporen st. vg. Fig. 3. Roestelia cancellata verg. Fig. 4. Sporen vg. Fig. .5. Grapliiola Plioenicis noch ungeöH'nct, vergr. Flg. G. Dasselbe (picnhuilischn. Fig. 7. Ein Individuum geöfriiet, vg. Fig. 8. Längschnilt des>>clben yg. — 27. Physarei. Fig. I. Eurolium herbariorum vg. Fig. 2. Längsschnitt vrg. Fig. 3. Sporen vg. Fig. 4. INIyriococcuni praecox vg. Fig. 5. Eine Peridie vg. Fig. (j. Sporen vg. Fig. 7. Dichosporiiim allmm vg. Fig. 8. Dass. durclischn. Fig. 9. Sporen vg. Fig. 10. Peri- li, chaena strol)ilina vg. Fig. 11. Dies, aufspringend. Fig. 12. Dies, zerfallend. Fij^. 13. Si)oren vg. Fig. 14, 15. Licca subcrca vg. Fig. 16. Sporen vg. Fig. 17. Tubulina fragiformis nat. Gr. Fig. 18. Peridien vg. und durciiscbn. Fig. 19. Sporen vg. Fig. 20. Ony- gena equina vg. Fig.21.Dics. laiigsdurclischn. Fig. 22. Sporen vg. 28. „ ,, Fig. 1,2. Angioridium sinuosuni vg. Fig. 3. Langsschn. der Peridie. Fig. 4. Sporen und Korpuskeln verg. Fig. 5. Pbysarum brvophilum scliw., vg. Fig. 6. Haargeflechle und Sporen verg. Fig. 7. Ph. aureum vg. Fig. 8. Sporen. Fig. 9. Ph. virescens vg. Fig. 10. Sporen und "Haargdlechte a g. Fig. 11, 12. Trichuhus Schmidelii vg. Fig. 13. Sporen und Haargeflechle vg. Fig. U, Leocarpus vernicosus vg. Fig. 1.5. Sporen und Haargeflechle vg. Fig. 10. ("liotiium Iridis vg. Fig. 17. üass. durchschn. Fig. 18. Didernia globosum. Fig. 16. GeoH'net mit dem Säulchen. Fig. 20. Dass. durclischu., mit Säidchcn , Peridienhauten , Haargeflechle und Sporen vg. — 29. „ „ Fig.21. Leangium lepidolum vg. Fig. 22. Dass. durchschn. Fig. a. S[)oren und Haargeflechle vg. Fig. 23. Eine geschlossene, Fig. 24. eine geöirnete Peridie von Polyschismium Trcvelyaui vg. Fig. 2.'j. Eine leere Peridie mit dem Säulchen vgr. Fig. 26. Sporen und Haargeflechle vg. Fig. 27. Craterium vulgare sciiw., vg. Fig. 28. Sporen und Haargeflechle. Fig. 29. Craierium pyriforme vg. Fig. 30. S|)orcn und Haargeflechle vg. Fig. 31. Slegasnia de- pressum vg. Fig. a. Der Rand des Peridicndeckels vg. Fig. b. Sporen und Haargeflechle vgr. Fig. 32. Cinhohis flavus vgr. Fig. a. Geschlossene Peridien. Fig. c. Sporen vgr. 30. Trichiacd. Fig. 1. Trichia pvriforinis vg. Fig. 2. Sporen und ene Elater vg. Fig. 3. Ein Thefl des Elalers st. vg. Fig. 4. Trichia Neesiana vg. Fig. 5. Sporen und l-'.ialeren vg. Fig. 6. Ein Stuck des Elalers st. vg. Fig. 7. Trichia clavata vg. Fig. 8. Trichia chrysosperma vg. _ 31. Cnbrarüicei. Fig. 1. Arcyria punicea vg. Fig. 2. Capillilium und Sporen vg. Fig! 3. A. flava vg. Fig. 4. Si)oren und Haargtllcchle yg. Fig. 5. Cribraria auranliaca vg. Fig. 6. Haargeflechle. Fig. 7. Sporen vg. Fig. 8, 9. Dictydium umbilicalum vg. Fig. 10. Haar- geflechle, Fig. 11. Sporen vg. — 32. Stcmnnüideae. Fig. 1. Stemonitis typhoides schw. vg. Fig. 2. Durchsclin. des Haargeflechtes vg. Fig. 3. Ein Theil dess. st. vg. Fig. 4. Sporen. Fig. 5. Stemonitis ovala vg. Fig. 6. Haargeflechte dess. vergr. Fig. 7. Diachca clegans. Fig. 8. Ein Pilz vg. Fig. 9. Ders. mit dem' Capillilium vg. Fig. 10. Ein Theil des Capilli- lium v§r» Fig. 11. S[)orcn vgr. Ji03 Fach 33. Trichodcnnnveac. Fig. I. Hyphelia rosea NG. Fig. 2. Sporen und Haargeflechlc. Fig. 3. H. terrestris KG. Fig. 4. Sporen und Haargeflechte vg. Fig. 5, 6. Trichoderma viride vg. Fig. 7. Dass. durchschn. Fig. 8. Sporen und Haargeflechte vg. — 34. ^cthalini. Fig. 1. Spumaria Mucilago WG. Fig. 2, Bliitterzellen und Sporenbrei vg. Fig. 3. Sporen st. vg. Fig. 4. Aelhalium flavum vkl. Fig. 5. Zellen des Peridiums mit Sporenbrei vgr. Fig. 6. Sporen vg. Fig. 7. Plychogaster albus vkl. Fig. 8. Ders. durciischn. Fig. 9. Zellen des Peridiums mit Sporenbrei vg. Fig. 10. Sporen und Haargeflechte vg. — 35. Rcticnlarinceae. Fig. 1. Reticularia umbrina vkl. Fig. 2. Sporen und Haargeflechte, vg. Fig. 3. Diphtheriutn flavo-fuscum verkl. Fig. 4. Haargeflechte und Sporen vg.. ' — 36. Lycoperdacetie. Fig. 1. Lycogala epidendrum T\G. Fig. 2. Sporen und Haargeflechte vg. Fig. 3. Bovista plumbea vkl. Fig. 4. Zellen der Sporenmasse vgr. Fig. 5 Sporen und Haargeflechte vg. Fig 6. Eine Spore st. vg. Fig 7. Umriss des Lycoperdon giganteum vkl. Fig. 8. Zellen der Sporenmassc vg. Fig. 9, 10. Basidien mit Sporen und Haargeflechte vg. Fig. II. Reife Sporen und Haar- gcflcchle St. vg. Fig. 12. Tulostoma brumale NG. Fig. 13. Sporen und Haargefleclite vgr. — 37. Sclerodermaceae. Fig. l.Melanogaster tuberiformis halbvkl. Fig.2. Zellen und Sporenbrei. Fig. 3. Sporen im Schleim vgr. Fig 4. Phlyctospora fusca vkl. Fig. 5. Zellen mit Sporenbrei vg. Fig. 6. Eine Spore st. vgr. Fig. 7. Ceratogaster maculatus, halbe ]\Gr. Fig. 8. Ders. durchschn. Fig. 9. Ein Stück des Peridiums vgr. Fig. 10. Sporen und Haargeflechte vg. Fig. 11. Elaphomyces vid- garis, halbe NGr. Fig. 12. Ders. durchschn. Fig. 13. Sporen und Haargeflechte vgr. — 38. „ „ Fig. 1. Pompholyx sapidum vkl. Fig. 2. Ders. durchschn. Fig. 3. Zellen mit Sporen vg. Fig. 4. Eine Spore v. oben. Fig. 5. Dieselbe v. unten, vrgr. Fig. 6. Scleroderma verrucosum vrkl. Fig. 7. Sporen und Haargeflechte. Fig. 8. Sei. citrinum vkl. Fig. 9. Sporen vg. Fig. 10. Calostoma cinnabarinum verkl. — 39. PodaxiJeae. Fig. 1. Cycloderma indicum verkl. Fig. 2. Dass. durchschn. Fig. 3. Haargefleclite. Fig. 4. Sporen. Fig. 5. Caulo- glossum transversarium vkl. — 40. Pisocarpiaceae. Fig, 1. Polyangium vitellinum vg. Fig. 2. Dass. mit zerfallender Peridie vg. Fig. 3. Eine Peridiole mit Sporen vg. Fig. 4. Durclischnitt der Endogene pisiformis vrgr. Fig. 5. Eine Sporangiole mit Sporen. Fig. 6. Ciliciocarpus hypogeus NGr. Fig. 7. Eine Peridiole vgr. Fig. 8. Dieselbe zerdrückt mit Sporen. Fig. 9. Haargeflechte. Fig. 10. Sporen vgr. Fig. 11. Testicularia Cyperi NGr. Fig. 12. Dieselbe durchschn. vrgr. Fig. 13. Eine Peridiole vgr. Fig. 14. Sporen und Haargeflechte vergr. Tafel D. Fach 41. Pisocarpiaceae. Fig. 1, 2. Arachnion album KGr. Fig. 3. Inneres Peridium^Fig. 4. Aeusseres Peridium. Fig. 5. Fadengeflechte. Fig. G. Sporen vg. Fig. 7. Polysaccum crassipes vkl. Fig. 8. Längsschn. desselben. Fig. 9, 10, 11. Sporangiolen. Fig. 12. Längsschnitt 204 eines solchen. Fig. 13. Sporangiolen in den Zellen des Peridiiims liegend. Fig. 14. Sporen mit Zellrudimenlen des Haargcflechtes vg. Fig. l^}. IMilremvccs lulesceiis "vkl. Fig. 16, 17. Peridie und Sporangioluin geolFnet. Fig. 18. Die sternförmige purpurrotlie Mütze am Peridiiim. Fig. 19. Sporen vgr. Fach 42. JMdulaiiaccae. Fig. 1, 2. Cyathus striatus NGr. Fig. 3. Längs- schnitt desselben. Fig. 4. Eine Sporangie v. oben ges. Fig. 5. Dies. V. unten, vg. Fig. 6. Dies, durchschn. Fig. 7. Textur der doppclun flaut der Sporangien und des Fruchtlagers, vg. Fig. 8. Sj)orcn. Fig. }). Faden des Funieulus vg. Fig. 10 — 18. Cyathus crucihulum, Fig. 10 — 11. Junge Individuen; Fig. 12. Alte, reife Individuen; Fig. 1,3. Längsschnitt dcss. Fig. 14. Eine Sporan- giole vg. Fig. 15. Dies, durchsclm. Fig. 16. Doppelte Haut der Sporangie mit der Fruchtschichte vg. Fig. 17. Sporen und Fädea Vg. Fig. 18. Fäden des Funiculus vg. Fig. 19— 23. Cyathus cam- panulatus. Fig. 19. Ein Pilz in nat. Gr. Fig. 20. Eine S[)orangie v.untenges. Fig. 21. Eine Sporangie durchschnitten. Fig.22. Tex- tur der doppelten Sporangienhaut mit dem Sporenbrei vg. Fig. 23. Sporen st. \g. Fig. 24 — 26. Widularia granulifera; alte und junge Individuen INGr. Fig. 27. Ein reifer Pilz längsdurchschnitten. — 43. Gctistridcnc. Fig. 1 — .5. Geaster vulgaris. Fig. 1, 2. Sehr junge Pilze; Fig. 3. Ein reifer Pilz mit aufspringender äusserer Peridie, Tkl. Fig. 4. Ein reifer Pilz mit aufgerollter Peridie. Fig. 5. Spo- ren und Haargellechte vg. Fig. G — 9. Geaster Sowerbyi. Fig. 6, 7. Junge, aus der Erde hervorbrechende Individuen. Fig. 8, 9. Reife Pilze. Fig. 10. Geaster limbatus vcikl. Fig. 11. Geaster Schmidelii vkl. Fig. 12 — 15. Plecostoma fornicatum vkl. Fig. 13. Durchschnitt der inneren Peridie ; Fig. 14. Haargeüechte und Sporen; Fig. 15. Sporen s. st. vrg. Fig. 16 — 17. Myriostoma coliforme vkl. — 44. Carpnboli. Fig. 1 — 7. Atractobolus ubiquitarius. Fig. 1. NGr.; Fig. 2. ein Pilz sammt Deckel vg. Fig. 3 — 4 Geößnete Pilze vg. Fig. 5. Ein Pilz sammt Deckel und Sporangiolum , längsdschn. Flg. 6. Sporangiolum vg. Fig. 7. Dass. durchschn. Fig. 1 — 8. 'Jhelcbolus stcrcorcus. Fig. 1. NGr. Fig. 2 — 3. Junge Exemplare vg. Flg. 4. Ein Pilz, der die SporangioJe ausst(>sst. Fig. 5. Ein Pilz mit der Sporangiolc durchschn. Fig. 6 — 8. Alte Pilze vrgr. Fig. 9. Thelebolus terrcstris NGr. Fig. 10. Junge Pilze vrgr. Fig. 11. Ein aller Pilz. Fig. 12 — 20. Sphacrobolus stellatus. Fig. 12. NGr. Fig. 13, 14. Junge Pilze. Fig. 15. Ein sich dlFnender Pilz vg. Fig. 16. Ein junger Pilz durchschn. Fig. 17. Ein reifer Pilz, die Sporangiole auswerfend. Fig. 18. Textur der doppelten Sporan- giolenhaut, der flockigen Basidien und Sjioren, vg. Fig. 19. Spo- rangiolen vg. Fig. 20. Sporen vg. — 45. SpLinchnoniyccIes. Fig. 1. Splanchnomyces roseolus NGr. Fig. 2. Ders. durchschn. Fig. 3. Die Adern der Substanz schw. vergr. Fig. 4. Sporen vg. Fig. 5. Octaviania asterosperma, der Pilz an- geschnitten. Fig. 6. Sporen vrg. Fig. 7. Hymenogaster Bulliardii NGr. Fig. 8. Ein Schnitt des Fruchtlagers vg. Fig a. Substanz der Ader , b. c. Basilarzellschichte , d. die Sporen. Fig. 9. Die Sporen s. st. vrgr. — 46. Tuberacciic. Fig. 1. Ilysterangiura clathroides durchschn., NGr. Flg. 2. Adern vg. Fig. 3. Durchschnitt der Schlauchschichte des Fruchtlagers vg. Fig. 4. Sporen vg. Fig. 5. Genea verrucosa NGr. S>05 durchsclin. Fig. 6. Durchscim. der Peridie a. c, und des Frucht- lagers b. mit Schläuchen und Paraphysen vg. Fig. 7. Eine Spore vg. Fig. 7. Sphaerozosma fuscescens INGr. , durchsclin. Fig. 9. Die Schlauchschichte vg. Fig. 10. Ein Schlauch und Paraphysen Tg. Fig. 11. Sporen vg. Fig. 12. Ein Theil von Balsamia vul- garis NGr. und durchschn. Fig. 13. Das Fruchtlager durchschn. Fig. 14. Ein Schlauch Agr. Fig. 15. Sporen vgr. Fig. 16. Ein Stück von Rhizo])ogon magnntum NGr. Fig. 17. Ein Schnitt vom Fruchtlager vg. Fig. 18. Sporen s. st. vg. Fig. 19. Ein Theil von Tuber. cibarium NGr. Fig. 20. Ein Schnitt des Fruchtlagcrs vg. Fig. 21. Ein Schlauch. Fig. 22. Sporen vg. Fach 47. Hymenangiacene. Fig. 1. Gautiera morchellacformis vkl. Fig. 2. Basidien mit Sporen dcrs. Fig. 3. Zwei Sj)oren s. st. vg. Fig. 4. Hymenangium virens vkl. und angeschn. Fig. 5. Basidien dess. Fig. 6. Sporen st. vg. Fig. 7. Hymenangium album NGr. Fig. 8. Ders. durchschn. Fig. 9. Basidien; Fig. 10. Sporen vg. Fig. 11. Hydnangium carneum vkl. Fig. 12. Basidien vg. Fig. 13. Sporen S. St. vrgr. Tafel E. Fach 48. Clatliraceae. Flg. 1. Laternca triscapa. Fig. 2 — 6. Coleus hirudi- nosus. Fig. 2. Wulstartige Peridie INGr. Fig. 3. Dies. v. innen, um das Saulchen und die Zellen zu sehen. Fig. 4. Die innere Peridie. Fig. 5. Die Spitze der inneren Peridie mit dem Netze, ■wclclies den Sporenbrei tragt. Fig. 6. Ein einzelnes Säulclicn des inneren Peridiums. Fig. 7. Clathrus columnatus '/j INGr. Fig. 8 — ■ 11. Clathrus cancellatus (ruber Mich.). Fig. 8. Ein junger Pilz mit geöffneter äusserer Peridie vkl. Fig. 9. Ein junger Pilz durch- schnitten. Fig. 10. Ein reifer Pilz, ^/^ vkl. Fig. 11. Sporen vrg. Fig. 12. Clathrus crispus vkl. — 49. Lfsuroi'leae. Fig. 1. Calathiscus Sepia vkl. Fig. 2. Ders. durch- schnitten. Fig. 3. Ascroe pentactina vkl. Fig. 4 — 8. Lysurus Mo-ku-sin. Fig. 1. Ein junger Pilz mit geschlossenem Peridium. Fig. 5, 6. Reife Pilze vkl. Fig. 7. Ein geöffnetes Peridium inter- num ; Fig. 8. Der Stiel des inneren Peridiums durchschn., vkl. — 50, Batarreae. Fig. 1. Batarrea phalloides vkl. Fig. 2. Die Peridie durchschn. Fig. 3, Die hutförmige innere Peridie und der Stiel durchschn. vkl. Fig. 4. Batarrea (Haplocnemis) Gaudichaudii längsdurchschn., verkl. Fig. 5. Haargeflechte und Sporen vergr. Fig. 6. Sporen st. vrgr. — 51. Phalloideae. Fig. 1 — 7. Cynophallus caninus. Fig. 1. Ein Pilz halb vkl. Fig. 2. Ein junger Pilz in der eiförmigen Peridie durchschn. Fig. 3. Die Spitze des Receptaculum, welche die Sporenmasse trägt, durchschn. Fig. 4. Falten, in welchen die Sporenmasse liegt, vgr. Fig. 5, 6. Basidien vgr. Fig. 7. Spore st. vgr. Fig. 8. Cynophallus canariensis vkl. Fig. 9. Dictyophallus aurantius halb vkl. Fig. 10, 11. Der Hut längsdurchschn. Fig. 12. Simblum peri- phragmaticum vkl. Fig. 13. Zellen des Hutes mit der Sporen- masse vgr. Fig. 14. Phallus rubicundus vkl. Fig. 15, 16. Phallus Hadriani vkl. Fig. 17. Ein desgl. junger Pilz. Fig. 18 — 19. Ph. roseus vkl. Fig. 20. Die Basis des Receptaculum. Fig. 21. Die Peridie. 206 Tafel F. Fach 52. PluiUoideac. Fig. 1— G. Phallus impuJicus. Fig. 1. Ein Pilz mit noch gcschlosstMuuPciidic vkl. Fig. 2. Fin ri-ii'ur Pilz vkl. Fig. 3. Ulms, dmchschn. Fig. 4. Duiclischiiitl der gi:iulzlcn Falten oren vgr. Fig. 14. Erysiphe hi- cornis vgr. Fig. 15. Querschnitt der Peridie mit 4 Schlauchen. Fig. 16. Längsschnitt derselb. Fig. 17. Ein Schlauch; Fig. 18. Sporen vgr. — 54. Sphaeroncmcac. Fig. 1. Coniothyrium Pini vgr. Fig. 2. Ein Peri- ihecium zerdrückt und Fig 3Ü Sporen vgr. Fig. 4. Saccidiuni Chcnopodii vgr., zerdrückt und seillich Sporen entlassend. Fig. 5. Dass. durchsciin. Fig. 6. Eine Pcrithecie von Apios|)oriuni ])oly- morphum vgr. Fig. 7. Sporen dess. vgr. Fig. 8. Dilopliospora graminisvgr. Fig. 9. Sporen dcrs. Fig. 10. Septoria Ulmi durchschn. vgr. Fig. il. Si>oren. Fig. 12. S|>hacronema verrucosuin vgr. Flg. 13. Sporen dess. Fig. l4. Polystigma fulvum durchschn. vg. Fig. 15. Eine Perilhec ie orcn und ein Schl.iuch mit zwei Para- physen vgr. Fig. 18. Chaclomiuni nnuorum vgr. Fig. 1 9. Ein Schlauch vgr. Fig. 20. Sporen vgr. Fig. 21. Chaetom. alfine vgr. Fig.22. S])orcn dess. Fig. 23. Pemi)hidium niiidum NGr. Fjg.24, 25. Mündungen der Perithecien vgr. Fig. 2G. Durchschnitt eines Pilzes vgr. Fig. 27. Ein Schlauch und Paraphysen vgr. Fig. 28. Eine Spore vgr. Fig. 29. Cucurbilaria eloiigaia ZSGr. Fig.30. Dies. im Durchschuitl vgr. Fig. 31. Perith. vgr. Fig. 32. Eine Perith. durchschn. Fig. 33. Schlauch, Para])hyse und Spore vgr. — 56. „ „ Fig. 1. Poronia pezizoides INGr. Fig. 2. Durchschnitt, und vgr. Fig. 3. Schläuche; Fig. 4. Sporen vgr. Fig. 5. Hypoxylon 807 vulgare NGr. Fig. 6. Durchschn. und Tgr. mit Peritheeien. Fig. 7. Schlauche; Fig. 8. Spoien vgr. Fig. 9. Tiiamnomyces rostratus ]\Gr. Fig. 10. Eine ganze und eine durchschn. Perithecie vgr. Fig. 11. Ein Sclilauch; Fig. 12. Sporen vgr. Fig. 13. Acrosphaeria annuhpes NGr. Fig. 14. Ein Pilz vgr. Fjg. 15. Perithecie durch- schnitten. Fig. 16. Sporen vgr. Fig. 17. Acrosph. coll:ibens NGr. Fig. 18. Xylaria polymorpha vkl. und langsdurchschnitt. Fig. 19. Eine Perithecie clurchschn. Fig. 20. Ein Schlauch vgr., a. Spo- ren vgr. Fig. 21. Cordyceps Hügehi vkl. Fig. 22. Eine Perithecie durchschn. Fig. 23. Ein Schlauch; Fig. 24. Eine Spore; Fig. 25. Eine Paraphyse vgr. Fig. 26. Die Spitze des Trägers mit den Peritheeien schvF. vgr. Fach 57. Melanconiaceae. Fig. 1. Cryptosporium Neesii vgr. Fig. 2. Die PerilJiec. durchschn. Fig. 3. Basidien und Sporen vgr. Fig. 4. Sporen. Fig. 5 — 9. INemaspora Salicis. Fig. 5. Ein Pilz v. obenvg. Fig. 6. Ders. durchschn. Fig. 7. Ders. querdurchsclm. Fig. 8. Basidien und Sporen, Fig. 9. Sporen vgr. Fig. 10 — 14. Melan- conium Juglandis. Fig. 10. Pilze in NGr. Fig. H. Ein Pilz ilurchschn. vgr. Fig. 12. Ein feiner Schnitt der Perithecie mit der Basiiarschichle vgr. Fig. 13. Basidien vgr. Fig. 14. Sporen vgr. Fig. 15. Slcgonosporium pyriforme. Ein Pilz durchschnitten und vgr., daneben dessen Sporen und Paraphysen vgr. — 58. Spnrncndeae. Fig. 1. Ein Blattfragment mit Sporocadus macu- lans NGr. Fig. 2. Ein Pilz durchschn. vgr. Fig. 3. Basilarschichte mit Sporen vgr. Fig. 4. Eine Spore st. vgr. Fig. 5. Angiopoma camf)anulatum; a. Peritheeien NGr. Fig. 5. Eine Perithecie vgr. Fig. 6. Eine solche geöffnet; Fig. 7. Sporen dess. vgr. Fig. 8. Pe- stalozzia Quepinii, Perith. vgr. Fig. 9. Sporen ders. vgr. Fig. 10. Prosthemiura hetulinum, einePerith. durchschn. und vergr. Fig. li. Das Fruchtlager vergr. Fig. 12. Sporen vergr. — 59. Hystcriaceae. Fig. 1. Hysterium Rubi vgr. Fig. 2. Dass. durchschn. Fig. 3. Ein Schlauch vgr. Fig. 4. Sporen vgr. Fig. 5. Hysteran- gium pulicare vgr. Fig. 8. Dass. quergeschnitten; Fig. 6. Ein Schlauch und Paraphysen vgr. Fig. 7. Sporen vgr. Fig. 9. Spo- romega dcgenerans, Perithecie vgr. Fig. 10. Dies, durchschnitten. Fig. 11. Schläuche; Fig. 12. Eine Spore vgr. Fig. 13. Glonium Miihltnbergii NGr. Fig. 14, 15. Peritheeien vgr. Fig. \&. Dies, quergeschn. Fig. 17. Schläuche und Sporen vgr. Fig. 18. Acti- dium hysterioides, zwei Peritliecien vgr. Fig. 19. Dies, durch- schnitten. Fig. 20. Aclidium Haenkei vgr. Fig. 21. Dass. durchschn. Fig. 22. Rhytisma acerinum NGr. Fig. 23. Durchschn. Fig. 24. Schläuche und a. Sporen vgr. Fig. 25, 26. Phacidium corona- tum vgr. Fig. 27. Eine Perith. durchschn. Fig. 28. Schlauch; Fig. 29. Sporen vgr. Fig. 30. Hysterites labyrinthiformis NGr. Fig. 31. vergr. — 60. Phra^motrichaceae. Fig. 1. Labrella Punctum vgr. Fig. 2. Dies. durchschn. Fig. 3. Sporen vgr. Fig. 4. Endotrichum xylogram- micum vgr. Fig. 5. Eine Perith. durchschn. Fig. 6. Fäden und Sporen vgr. Fig. 7. Schizothecium fimicolum vgr, Fig. 8. Eine Perith. quergeschn. Fig. 9. Ein Thcil dieses Schnittes st. vgr. Fig. 10. Sporen vgr. Fig. U. Pilidium dryophyllum vgr. Fig. 1*. Eine Perith. durchschn. Fig. 13. Sporen vgr. Fig. 14. Pilidium hemisphaericum , Perith. vgr. Fig. 15. Eine Perith. durchschn. Fig. 16. Sporen vgr. Fig. 17. Excipula Vermicularia vgr. Fig. 18. Eine Perilhccie durchscliii. Fig. 19. Basidicn und Sporen vgr. Fig. 20. Sporen st. vgr. Fig. 21. Phragmoirichum Clraillclii vgr. Flg. 22. Ein nurchschniti des Fruclulagers vgr, Fig. 23. Ein- zelne Sporen vgr. Facl» 61. Pyrnncnicac. Fig. 1. Pyronenia IMarianum NGr. Fig. 2. Ein Diucli-,cliiiilt der SclilaiihoIzi vkl. Fig. 2. Der Hut durchschn. Fig. 3. Ein Schlauch mit Sporen vgr. Fig. 4. Hel- vella elasiica vid. Fig. 5. Ein Schlauch ders. Fig. 6. Sporen vgr. Fig. 7. Helvella crispa vkl. Fig. 8. Sporen ders. vgr. Fig. 9. Helv. inllata vkl. Fig. lO. Helv. Klotzschiana vkl. Fig. 11. Eine Spore vgr. Fig. 12. Helv. atra y\\. Fig. 13. Morchella conica vkl. Fig. 14. Morch. boheniica vkl. Fig. l.'i. Hut und Stiel derselben durchschn. Fig. 16. Ein Schlauch mit Sporen vgr. ■ — 68. Tuberculariaceae. Fig. 1. Hymenula vulgaris NGr. Fig. 2. Ein Pilz durchschn. und vgr. Fig. 3. ßasidien und Sporen vgr. Fig. 4. Sporen vgr. Fig. 5. Myrothecium Verrucaria INGr. Fig. 6. Ein Pilz durclischn. und vgr. Fig. 7. Basidien und Sporen vgr. Fig. 8. Sporen vgr. Fig. 9. Pliymalostroma stercorarium durchschn. und vgr. Fig. 10. Sporen und Blasenzellen dcss. vgr. Fig. 11. Mela- nostroma minutum durchschn. und vgr. Fig. 12. t>poren dess. vgr. Fig. 13. Glioslroma pezizoides vgr. Fig. 14. Dass. durchschn. Fig. 15. Sporen vgr. Fig. 16. Chroostroma pini vgr. Fig. 17. Sporen dess. vgr. Fig. 18. Grocvsporiiun Acgerila vgr. Fig. 19. Basidien mit Sporen vgr. Fig. 20. Sporen vgr. Fig. 21. Epicoc- cum herbarum durclischn. und vgr. Fig. 22. Eine Spore dess. von oben, Fig. 23. Eine dergl. von der Seite gesehen, vergr. Fig. 24. Dacryomyces lacrymalis NGr. Fig. 25. ßasilarzellfa'den des Tragers vgr. Fig. 26. Eine Sporenkette vgr. Fig. 27. a. Pe- riola hirsuta NGr. , b. Der Pilz durchschn. und vgr. , c. ein Stückchen des Fruchtlagers vgr., mit Sporenkelten und Fa'den, d. Eine Sporenkette und Sporen vgr. Fig. 28. Chaetostroma Bux.i vgr. Fig. 29. Der Pilz durchschn. und vgr. Fig. 30. Basi- dien und Sporen dess. Fig. 31. Sporen vgr. Fig. 32. Fusarium Georginae vgr. Fig. 33. Ein Pilz durchschn. und vgr. Fig. 34. Basidien und Sporen vgr. Fig. 35. Eine Spore vgr. Fig. iö. Tu- bercidaria vulgaris NGr. Fig. 37. Dies, durchschn. und vergr. Fig. 38. Das Fruchtlager ders. durchschn. und vergr. Fig. 39. Sporenkette und Paraphyseu ders. vgr. Fig. 4^. Sporen vgr. Fig. 41, 42. Ditiola radicata NGr. Fig. 43. Das Fruchdager vgr. Fig. 44. Sporen ders. vergr. — 69. Coryneaceae. Fig. l. Selenosporium herbarum NGr. Fig. 2. Ein Durrhschnilt vgr. Fig. 3. Sporen. Fig. 4. Exosporium tiliae vgr. Fig. 5. Dass. durchschn. Fig. 6. Sporen vgr. Fig. 7. Damno- sporium BuUiardi NGr. Fig. 8. Dass. vgr. Fig. 9. Fruchtlager dess. vgr. Fig. 10. Eine S])ore st. vgr. Fig. 11. Coryneum um- bonatum NGr. Fig. 12. Ein Pilz durchschn. vgr. Fig. 13. Sporen vgr. Fig. 14. Coryn. disciforme vgr. Fig. 15. Ders. durchschn. und vgr. Fig. 16. Sporen mit Basidien vgr. Fig. 17. Podisoma fuscum NGr. Fig. 18. Ein Pilz liingsdurchschn. Fig. 19. Textur lind S]iorenlagerung an der Spitze und Aussenfla'che. Fig. 20. Dies, in der Mitte, Fig. 21. Dies, am Grunde der inneren Sub- stanz des Pilzes im Längsschnitte. Fig. 22. Sporen vgr. - 70. Tremellinae. Fig. 1. Coryne turbinata vgr. Fig. 2. Dies, durchschn. Fig. 3. Schnitt aus dem Fruchdager vgr. Fig. 4. Basidien und 14 210 Siioren vgr. Fij;. 5. Hyperomyxa slilbosporoitles IN'Gr. Fig G. Kill Pilz vj,'r. Fig. 7. Ein Diirchsclinitl s. si. \gr. Fig. H. Basi- tlicn mit bporciUrauljen und ilcr Sclilciiiisclioiile vgr. Fig. 9. Sporen vgl-. Fig. 10. TScmatelia vircscens TSGr. durclisclinittcn. Fig. 11. Basidien und Sporen vgr. Fig. 12. Exidia Auricula Judac vld. Fig. 13. JMes. durclischn. Fig. 11. F^in Tiieil derOhcrllache des Fnidillageis mit den hervursicliiMidon liasiiliuii und S[ioren vgr. Fig. 15. F^iii j)iuchs(liuiu des Fi uclillagei.s vgr. Fig. IG. Eine Basidie mit. einer Spore vgr. Fig. 17. Eine Spore vgr. Fach 71. Isaricae. Fig. 1,2. (^cralium liyduoidcs vgr. Fig. .3. Dcss. Ober- flaclie uiit Basidien und Sporen vgr, Fig. -1. lune Ba'iidie mit einer Sj)uie sl. \gr. Fig. .j. Isaria ciliina vgr. Fig. G. Die S|)it2e eines Astes ders. mit Basidien und Sporen vgr. Fig. 7. F^inc J5asi- die mit ciuer Spore vgr. Fig. 8. Antliina subulata jNGr Fig 9. F^in Tlicil derAussenfläcbe ders. vgr. Fig. 10. Plerula penicillala jNGr. Flg. 11, 12. Plerula flammea NGr. — 72. Clnvariaccuc. Fig. 1. Pislillaria ])usilla j\Gr. Fig. 2. Bies. vgr. Fig. 3. Basidieu und S[)oren vgr. Fig. 4. Scleromilra niicans ]\Gr. Fig. 5. Dies. vgr. Fig. G. Durchschn. der Keule vgr. Fig. 7, 8. Basidien und S[)oren vgr. Fig. 9. Typliula eiylliropus WGr. Fig. 10. Typli. Gliformis jNGr, Fig. 11. l'ypli. seieroiioi- des Agr. Fig. 12. (>aIoceras viscosa IN Gr. Flg. 13. Ein (^uer- .schnitt des Fruehllagers Agr. Fig. 14. Basidien und Sporen vgr. Fig. 15. Ein Ast von Clavaiia Botrytis JNGr. Fig. IG. F^ine Ba- sidie ders. vgr. Fig. 17. Sporen vgr. Fig. 18. (^lavaria pistillaris ' g NGr. Fig. 19. Basidie ders. Fig. 20. S[)üre ders. vgi-. Fig. 21. Sjiarassis brevipes vkl. Fig. 22. Hericium Eiinaccus ^kl. Fig. 23. Ein Ast von Heric. coralloides NGr. — 73. yluiiculniini. F^ig. 1. Hv])ocliniis rubrocinctus NGr. Fig. 2. Phle- J)ia mcrisinoidcs NGr. Fig. 3. Tliele[)liora carvopliyllea vkl. Fig. 4. Eine Basidie ders. Fig. 5. Sporen vgr. Fig. G. TJiel. liirsiiia \ kl. Fig. 7. F]in Pilz durclischn. F"ig. 8. Basilarzeilen i\es Friicht- lagers mit einer Basidie und Sporen vgr. Fig. 9. Thcl. mesen- lerica vkl. Fig. 10. Thel. ((]ora) gvroloj)liia a kl. , Untenansicht mit dem Fruclilluger. Fig. 11. ^ferisma foetiduni, einige Aestc in ^Gr. Fig. 12. Eine Basidie dess. Fig. 13. F'iiie Spore dcss. vgr. Fig. 14. Merisraa truncatum NGr. F"ig. 15. Eine Basidie und eine Spore Agr. Fig. IG — 18. Guepinia spalliulaiia IN Gr. Fig 19. Helotium glabrum KGr. Fig. 20. Ders. Agr. Fig. 21. Hcloiium liirsutiim vgr. Fig. 22. Längsschuitt dess. Fig. 23. Cy- phella digilalis NGr. Fig. 24. Cypli. Taxi INGr. Fig. 2.'>. Dies, schw. vgr. Fig. 2G Ein Durchschnitt der Hutsubslanz mit den Basidien und Pollinarien Agr. — 74. Hrdnei. Fig. 1. Grandinia crustosa NGr. Fig. 2. Ein Querschnitt ders. mit der lioupe gesehen. Fig. 3. Odontia barba Jovis NGr. Fig. 4. Stacheln ders. vgr. Fig. 5. Raduhini orbiculare NGr. Fig. G. Stacheln dess. vgr. Fig. 7. Irpex pendulus vkl. Fig. 8. Durchschn. dess. ni. d. Stacheln. Fig. 9. Ir|)ex canescens vkl. Fig. 10. Hvdnnm meinliranaceum NGr. Fig. II. Stacheln dess. vgr. l'ig. 12. Hydn. auriscalpium NGr. Fig. 13. Dcrliul dess. durchschn. Fig. 14. F)in Stachel vgr. Fig. 15. Basidien a gr. Fig. IG. Hvdnum ccrvinum durclischn. u. vkl. Fig. 17. Slachclii dess. vkl. Fig. 18. Basidien vgr. Fig. 19. S]>oreu vgr. Fig. 20. Sisloircnia confluens vkl. Fig.21. Yai\ Tlicil des Hutes durchschnitten. Fig. 22. Einige blallförmige Zähne l\Gr. Fig. 23. Sistotr. occariuni vkl. Jiii Tafel H. Fach 75. Polyporci, Fig. 1. Fislulinaliopalica vkl. Fig. 2. Ein Theil ilcs Hutes diiiclischn. \'kl. Fig. 3, 4. .Iiingc u. alle Röhren des Fiuciitlagcrsvgr. Fig. T). Boletus scaber A'kl. Fig. 6. Langssclin. des Hutes; Fig. 7. Mün- dungen deiRölircn; Fig. 8. die Röliren ; Fig. 0. Ansicht der inneren Wand der Röhren mit 2 viersporigen l]asiilien unrl 2 Polliuarien. Fig. 10. Querschnitt einer jungen Röhre mit Poliinarien scliw. vgr. Fig. 11. Eine ßasidie und Polhnarien st. vgr. Fig. 12. Sj)0- ren vgr. Fig. 13. Polyporus ovinus vki. Fig. 14. Durchschnitt det Hutes; Fig. 1.5. Eine ßasidie dess. vgr, Fig. IG. P. unibel- latus; Fig. 17. Der Hut durchscliu. Fig. 18. F^ine ßasidie vgr. Fig. 19. Polyji. versicolor vkl. Fig. 20. Ders. durchschn. Fig. 21. ßasidie dess, vgr. Fig. 22. Sporen vgr. Fig. 23. Porothehum subtile. Fig. 24. Celhüaria cynthiforniis vkl. Fig. 25. Ein Hut- durchschi). Fig. 26. Ders. vgr. Fig. 27. CeriomycesFischeri INGr, Flg. 28. Sporen dess. vgr. Fig. 29. F'avolns glal)cr ^'k\. Fig. 30. Fruchllager dess. Fig. .31. Hexagona apiaria. Fig. 32. Fruchl- lager dess. Fig. 33. Hexag. Caruiicheliana JNGr. Fig. 34. Frucht- lager dess. vgr. Fig. 35. Sporen dess. vgr. Fig. 36. Trametes pini vkl. F^ig. 37. Durchschnitt des F'ruchtlagers. F'ig. 38. Tram, gallica vkl. — 76. Poh-porei. Fig. 1. Dacdalea quercina vkl. Fig. 2. Durchschnitt des Fruchtlagcrs. Fig. 3. Daed. saepiaria NGr. Fig. 4. Durch- srhnilt dess. Fig. 5. ßasidie dess. vgr. Fig. 6. Spore dess. vgr. Fig. 7. Merulius destruens vkl. Fig. 8. Durchschn. dess. Fig. 9. Basidien dess. Fig. 10. Sporen dess. F'ig. 11. Merul. retirugus NGr. Fig. 12. iMerul. bryopiiilus NGr. Fig. 13. Ders. vgr. Fig. 14. Epichysiutn argenteum IVGr. Fig. 15. Ders. vgr. Flg. 16. Ders. durchschn. Fig. 17. Das Fruxhtlager dess. vgr. Fig. 18. Cyclomy- ces fuscus V. oben. Fig. 19. Ders. mit dem Fruchtlager v. unten. Fig. 20. Querschnitt der ßliitter dess. vgr. — 77. Agariciiii. Fig. 1 , 2. Schizophyllum commune INGr, Fig. 3. Durchschnitt des Fruchtlagers Agr. Fig. 4. Basidien dess. vgr. Fig. 5. Caiilhaiellus cibarius vkl. Fig. 6. Durchschnitt dess. Fig. 7. Duichschnilt der Falten dess. Fig. 8— 10. Basidien dess. Fig. 11. Eine Spore dess. vgr. Fig. 12. Agaricus Aaginatus, jung. F^ig. 13. Ders. entwickelt vkl. Fig. 14. ßasidie dess. Fig. 15. S[)ore dess. Fig. 16. Agaricus caesareus vkl. F^ig. 17. Ein junges Exemplar dess. durchschnitten vkl. Fig. 18. Agaricus excoiiatus vkl. Fig. 19. Hutdurchschiiitt dess. Fig. 20. Agaricus foetens vkl. Fig. 21. Hutdurchschnitt dess. vkl. Fig. 22, 23. Parenchym dess. mit Lebenssaftgefassen vgr. Fig. 24. Basidien dess. vgr. Fig. 25. Agaricus petasii'ormis, Hutdurclischiiilt dess. Fig. 26. Ein Blalt- durchschnitt dess. vgr., a. b. Paieiichym , c c. Basillarzellen, d. Basidien, e. Polliuarien. F'ig. 27. Paienchym b. , Basillarzellen c. lind Basidien d. st. vgr. Fig. 28. Eine Spore dess. vgr. Fig. 29. Die Blatlfläche des Fruchtlagers v. oben ges. F'ig. 30. Eine PoUi- narie st. vgr. Fig. 31. Querschnitt des Stengelpareuchyms vgr. Flg. 32. Längsschnitt dess. vgr. — 78. yfppciiiiir. Fig. 1. ßryomyces Orthotrichi vgr. Ein Blatt von Or- iholiichain mit dem Pilze an der Spitze vgr. Fig. 2. Sporen dess. vgr. Fig. 3 — 9. Zygosporium oscheoides vgr. Fig. 3. Ein steriler Fadcu ; Fig. 4 — 7. Fruchtbare F.idcn ; Fig. 8. Ein frucht- 14* 212 tragender hufeisenförmiger Ast; Fig. 9. Eine Spore. Fig. 10. Ba- sidie von Rovisla ])luinl)ea vgr. Fig. 11. F.'idcn von Haar;;c(lerlile des Bovista ]>liinil)ea vgr. Fig. 12. Sporeiizellen von Sclerodej ina vulgare vgr. Fig. 13, 14. BasiJicn dess. ^g^. Fig. lö — 18. F.iii- wicklung des S[)oreu dess. vgr. Fig. 19. Haar^cüeclite 5 Fig. "20, 21. Schläuche und Fig. 22. junge S|)ore von Elaphomvccs vulgaris Tgr. Fig. 23 — 25. Schläuclie und Haargefleclile von FJapliomvcos vulgaris vgr. Fig. 2(3. Cralarellus cornucojiioides ^kl. Fig. 27. Ders. längsdurchsclinilten. Fig. 28. Basidien dess. vgr. Fig. 29. Sporen desselben vergrössert. Index« AMjildungen CXII Acervulus XXVIT Acinophora. Raff 187 Acinula Fr 137 Acmosporium. Corda. LXIV. 56 Acremoniuui. Link 30 Acrogen XXXIV Acro'spermum. Tode. LXXXVIII. 127 Acrosphaeria. Corda. LXXXIX. 136 Acrostalagmiis. Corda. LXIV. 55 Acrothamniiim. INees 24 Acrodieciuiii. Corda 32 Acddium. Fr XCL 144 Aclioocladium. Ehrenb. ... 55 Actinolhyrium. Kunze. . . . 125 Aculciis XXVIII Adanson CXII Adern XXV Aecidiaceae .... LXX. 73 Aecidium. Pers. . . . LXX. 73 Aegerila. Pers 76 Aerophyton. Eschw 70 Aethalini LXXV. 88 Aeihalium. Link. . . LXXV. 88 Afzelius CXII Agariri'.ii CIX Agaricus. Linn. . . , CIX. 185 Agvriaceae .... XCIV. 150 Agvrium. Fr XCIV. 150 Ailographum. Lib 142 Albertini et Schweinilz . . CXII Ale^risma. Link 25 Alpliitomorpheae . LXXXVI. 120 Allernaria. Wees .... LVI. 21 Alytosporiura. Link .... 24 Amphihlistrum. Corda ... 30 Amphicorda. Fr. ..... 171 Amphiphytum. Schwein. . . . 187 Amphisporium. Link .... 77 Amphitrichum. TVees .... 38 Amphitrichum. Spreng. . . . 132 Angioridium. Grev. . LXXI. 79 Angiopoma. LeveiUe . . XCL 193 Anixia. Fries 98 Annulus XXV Anodotrichum. Corda .... 32 Antennaria Link LXXXVL 18. 120 Anthina. Fr CIH. 170 Apiosporium. Kunze. LXXXVII. 125 Apotemnouin. Corda .... 15 Arachnion. Schwein. LXXIX. 101 Areyria. Pers. . . . LXXIV. 84 Arthrininm. Kunze . . . LXI. 42 Artlirobolrydeae. . . LXIV. 57 Arthrobolrys. Corda . LXIV. 58 Articuhis XXIV Aschersonia. Endl 195 Asclierson CXII Aschion. Wallr lU Ascobokis. Pers.. . . XCVI. 153 Ascochyta. Lib 130 Ascophora. Tode . . LXVIII. 69 Ascophori XCm. 149 Ascospora. Fr 126 Ascroe. Labill. . . LXXXV. 117 Ascus XXX Aseiniotrichum. Corda . LXI. 41 Aspergillini .... LXVI. 62 Aspergilhis. Mich . . LXVL 63 Asteronia. De Cand 130 Asterophora. Ditlm 10 Asterosporium. Kunze ... 17 Asterothecium. Wallr. ... 77 Alhelia. Pers 24 AtractoboUis. Tode .LXXXI. 106 Aufbewahrung der Pilze . . XIII Aufsuchen der Pilze .... XII Auricularini CIV. 173 Aussaat der Pilze . . . XXXV Azosma. Corda .... LIX. 35 2i4 B. Bactridiaccae . IJaclridium. Kunze Balaiiium. Wallr Balsaiiiia. \ui Balsaino Baiiks . Basidien J5a,si(li()[)Iiori . Batscli . . . Baitarra . . ßaiianca. Pers. Baltaneac. Bau dir Pilze Bauhimis . Bayle - Barelle Becher . Bellardi . . Beiicveiiuii Bergius Berkeley . Bispora. Corda Bivona - Beiiiar( Blastotricliiim. C BI.itLer . . BlaiLchen . Blennoria. Fr, Blume . B(")hnu;r. Boerhave Bolhiiiiis. Fr. Boletus, jjiiin Bokon , . Borcli . . Bosc . orda Boii yospori'im. Botrytis. Jäuk Bouclier Bovista. Pers. Bowraann . Braclivciadiuin. Briarca. (^a. . Brondcau . Brogniart. Ad. Bryanl . Bryocladium. Kui Bryoiiiyccs. ]VIont Buchten Hulgaria. Fr. Buliiard Eiixl>auni Byssaccae . Byssini . LVIII. 32 . LIX 34 . . . 45 LXXXIII. 110 . . CXII . . CXII XXX XCVm 159 . . XLV XLIII. CXII LXXXV. 118 LXXXV. 118 . . XXI . . cxn . . CXII XXV. XXVI . . cxn . . CXII . . CXII . . CXII . LVI. 20 . . CXII . . . 35 . . XXIX . . XXIX . . . 1G4 . . cxn . . CXII . . XIJI . . . 185 CVU. 170 XL VI. ex in . . cxni . . ex III LXin. 53 LXI. 43 . . cxm LXXVI. 91 . . cxni LXIV. 57 LXVI. 63 . . CXIII xLix. cxni . . . 197 . . .180 . 1H6. 191 . . XXIX XCVI. 153 XLV. cxni . . cxin ... 1 . LIII. 1 Byssocauion. Miuit 109 ßyssus. Vaiil LIU. 2 C. Caeoma. Link .... LIV. 8 Caeoniaceae LIV. fi (lacnocarpus. Rcbcnt . . . .187 Caesalpinus XLl Calatliiscus. Mont. . LXXXIV. 192 Caloeeras. Fr CIV. 172 Calostoma. Dcsv. . LXXVIH. 97 (^alyssosporium. Ca. . LXVIII. CG Cam[)louni. Link . . . LXI. 42 (]ani|)soirichum. Ehrenh. . . 44 Candollc .... Cantharellus. Adans Capiljaria. Pers. . , (^a])illitiuni . . . (]apiliduiM sporarum Carpojjoli .... Carus Catacliyon. Ehrenb. (>atena Caulogaster. Corda Grev CIV. Lxxvni. LXVIII. . LXI. h. . . . . (jxin CIX. 184 . .3. 24 . . XXVI . .xxvn LXXXL 105 . . cxin ... 99 . xxxin LXX. 72 LXXVHI. 99 . . cxin CVn. 194 . . XXV XCVI. 154 . . . 137 ... 74 Cauloglossuni (ja\alicr CelhWaria. Bull. . (^ellulac (^enangium. Fr. . (^enococcuni. Fr. (A'ntridiuui. (>hev. Ccplialeuros. Kunze .... 70 Cepiialoclalia . ... LVIII. 29 (^epiialosporiuni. Corda LXV. Gl Ce|)lialotii(^cinn). Corda. LXIV. .57 Ce|)halotriciuini. Link LXV. GO Ceratiuui. All), et Schw. CIL 169 Cerioniycts. Corda . . CVIII. 180 (^eratocladia .... LXII. 49 Ccralocladiuiii. Corda LXIII. 49 Oralogasler. Corda LXX VII. 95 Ceratouenia. Pers 5 (>eratoph(>ra. Iliuub 100 Ceralopodiuui. Corda . LXVI. 62 Cesati cxm Ceuthospora. Grev 129 Cliaetorda . . C. 162 Clialara. Corda 18 (lieiiaria. Lib 131 Chevalier XV Chovaliier L. CXIII 215 Chloridium. Link . . . LXI. 42 (ihoiromyces. Vitt HO (^Iiordoslyluin. Tode . LXIX. 12 CjIironiclo.s])oriiini. Corda . . 27 Clnouiüsporiniii. Corda ... 11 Chiooslroma. (]orda . XCIX. 161 Chiysomyxa. Ung 5 (.Jhiysosporium. Corda LVII 26 Cibot CXIII Cilicia. Fr 186 Ciliciocarpus. Corda LXXIX. 101 Ciliciüpotlium. Ca. . . LXVl. 62 CiQia cxni Cioiiium. Link . . . LXXII. 80 (.iirciiiotrichum. Nees .... 26 Circumscriplio XXIII Cirrholus. Mart. . LXXIII. 82 (^ladobotryiim. Nees .... 52 (-llados])oriuni. Link . . LIX. 35 CladoLricIuim. Chorda . . LX. 39 Clallnaccae . . . LXXXIV. 115 Claliirus. Mich. . . LXXXIV. 116 Clava XXVI Ciavaria. Vaill. . . . CIV. 172 Clava riaceae CHI. 171 Clioslomei 144 (^lioslomum. Fr 144 ClisosporiiiQi. Fr 76 Clonostacliys Corda .... 53 (]lojileri.sporium. Schwein. . . 187 (^lusiiis CXIII Coccuholus. Wallr 127 (^iOCfosporluai. l^orda . . LIX. 37 (joccothrichiuu. Link .... 29 (^occularia. Corda 12 Codringion - Lens XIV (jocl<)sj)orium. Link .... 45 tloleus. Cavah . . LXXXIV. 115 Cullacystis. Kunze 186 (ioUelosporium. Link .... 28 CoIIetolhrichum. Ca 41 Colonnarin. Rall 115 Cohmu-lla XXVI (^oui[)res,sorium XVIII Conionivcctes LIII Coniophora. De C 174 < jOniolhecium. Corda .... 12 Coniolhyrium. Corda LXXXVIL 123 <.jOni,s]iorium. Link 11 Copriuus. Fr 185 Cora. Fr 186 Corallodendron. Jungh. . . . 196 Corda CXIII Cordicr CXIII (^ordicriles. MoiU. . . XCVI. 154 Cordyceps. Fr XC. 136 Coreminm. Link . . LXVH. 64 Corcthropis. Corda .... 56 Corlinarius. Fr 185 Corync. Nees .... CIL 166 Coryneaccae CI. 164 Corynelia. Fr 134 (]oryncuin. Nees . . . CI. 165 Coslae XXIX Cralarellus. Fr CV. 175 (jralerium. Trentii. . LXXII. 81 Crateromyccs. Corda . LXVIII. 67 Crateromjrcetes . . LXVIII. 66 Cribraria. Schrad. . LXXIV. 84 (hihrariaceae . . LXXIV. 84 Crinula. Fr 172 Crivelli CXni Crouartium. Fr. . . • LXX. 73 Crome CXIV Crocysporium. Corda . XCIX. 161 (^ryplodiscus. Ca. . . XCIV. 151 Cryptouiyces. Grev. . XCIV. 193 (]ryplosporium. Kunze . XC. 138 Cucullaria. Ca. . . . XCVII. 194 Cucurbilaria. Grev. LXXXIX. 134 Cupida XXVI Curlis CXIV Cyadiodium XXVI Cyathus. Hall. . . . LXXX. 103 Cy cloderma. Klotzsch. LXXVIII. 98 Cyclomyces. Kunze . . CIX. 182 (^ylichniuni. Wallr 82 (jylindrosporiiim. Grev. ... 18 (jymalodcrnia. Jungh. . . . 193 Cynophallus. Fr. . LXXXV. 119 Cyphclia. Fr. . . CV. 154. 193 Cyrlücnon. Link 186 Cytispora. Ehrenb 138 Cytlaria. Berk 193 I>. Dacrina. Fr 170 Dacryouiyces. Nees . . (L 162 Dactyhum. Nees . . LXVIL 65 Daedalea. Pers. . . . CVIII. 182 Damnosporium. Corda . CI. 194 Dassier CXIV Davis CXIV Delille ........ CXIV Delongchamps CXIV Demalium. Link 4 Demazieres CXIV Dendrina. Fries 25 Dendromyces. Libosch . . .118 Dendry})liiaceae . . LXVIL 65 Jil6 Dendrvpliium DeiiLes . . De Dt W. Dcrraatogastercs LXVII. 05 XXVllI . Lxvn . . IGl . ex IV , CXIV LXXIV. 86 LXIX. 71 LXIX 71 . . .187 . . . 133 LXXI. 76 . LV. 13 LXXIV. 85 LXXXV. 192 16 81 ^crinos|)orium. i^ Descourlilz . . D(;s\aiix Diarlica. Fr. . Diaiiij)h()ra. Märt. Diaiiijilinrcae . Dicaiplius Rair. Dicliaena. Fr. Dicliosporium. Nees Dicoccuni. (^.orda DH'l\(liiim. Sclirad. Dictvoplialliis. Corda Diclyosporium. Corda . . L\. Didcrma. Link . . . LXXH Did\iuaria. Corda 32 Diilyniimn. Link 81 Didymocrater. Marl. . LXVIII. 67 Didvmosporium. Nees ... 14 Diksun CXIV Dilophospora. Desm. LXXXV'II. 126. nO Dilleuius CXIV Diplitherium. Ehrenb. LXXVI. 89 Diplodcrma. Liük 97 Diplotlia. Fries 186 Diplosporium. Link . . • . 37 Discosia. Lib 132 Diliola. Fries C. 163 Ditniar CXIV Doralomvces. Corda . LXV. 60 Dothidca. Fr 134 Dryander CXIV Drvopliyllum. Schwein. . . . 137 Duby ' CXIV Duclianoy CXIV Dufour, Leon CXIV Dnrieu de Maisoaucuve . . CXV Dulrochet CXV Duval CXV Eaton CXV Ecliinobolryum. (>orda . LIV 10 Elireni)erg CXV Ehrharl CXV Eisenhardt CXV Elapliomvces. Nees LXXVIL 96 Ellrodi, ; • . CXV Endlieiier L. CXV Endogone. Link . LXXIX. 100 Endosporium .... XXXII Endolrichum. Corda Enslin Enleridium. Ehrenb Eiitomyclinm. AVall Epicoccuni. Link E])iclivsium. Tode E|)ispoMiini Epochniiun. Link Erincuni. Pcrs. . Erysiphe. Hcdw. Eschweilcr . , Eurolinm. Link . E\ersniann . , Excipula. Fr, Excipuleae Exidia. Fries . . Exosporium. Link F. XCIF. 147 . CXV . . 90 . . 12 C. 162 CIX. 183 XX XU . . 33 Lin. ü LXXXMI 122 . . . CXV . LXXL 75 CXV ! XCIII 148 . . . . l-fS . . CIL 168 . . CL 165 Faden XXIII Fadengeflechle XXIII Fallen XXIX Favohis. Fr CVIII 181 Fee CXV Fellner CXV Fensi ereilen XXXII Fihriliaria. Pers 3 Field CXV Filnni XXni Fiseher CXV Fisinliua. I3nll CVI. 179 Fleck xxm Floccus XXni Floerkc CXV Frank CXV Fries XL VIII. CXV Frnchtlager . . . XXVIL XXX Funk CXVI Fusarium. Link C. 163 Fusidium. Link 10 Fusisporium. Link . . LA III. 25 Fusouia. Corda 14 (jralama .... . . . l.XVl Gansapia. Fr. .... 176 Gautiera. Vitt . LXXXm. 114 Geasler. Mich. . LXXX. 104 Geasirideae . LXXX. 104 Geniiuenbildung . . . . XXXV Genea. Vitt. . . . LXXXII. 109 . . . XXIV Ctc'o 11 rov" - . - . . . CXVI Geoglosseae . XCVL 156 217 Geoglossum. Pers. . . XCVI. 156 Gieseke XLIV Gihhera. Fries 133 Gleditsrh .... XLin. CXVI Gleichaxig XXXIII Glcoporus. Mont. 194 Glied XXIV Gliocladium. Corda .... 55 Gliostroma. Corda . . XCIX. 161 Glioiiiclium. Eschw 45 Gloniaceae 143 Glonium. Müiilenb. . XCI. 144 Gnielin CXVI Göj.pcrt CXVI Gomphidius. Fr 185 Gomphora. Fr. 175 Gonatoholrvs. Corda .... 53 Gonalorrhüdiim. Corda LXII. 48 Gonatosporiuiu. Link . . LXI. 42 Gonatotrichum. Corda LVIII. 31 Gongylocladium. "VVallr. . . . 46 Gonytrichum. Nees .... 31 Gou|)i!ia. IVleral 92 Grandinia. Fries . . . CV. 177 (^raphiola. Poit . . . LXX. 74 Grapliium. Corda . . LXVI. 61 Greville L. CXVI Grumaria. Fries 6 Gullula oleosa .... XXXn Gyuinodermia. Humb. . . . 176 Gyninosporium. Corda . LJV. 10 Gyrocerus. Corrla . . . LVI. 19 Gyrothrix. Corda . . LXIII. 49 H. Haargeflechte ..... XXVI Haherle CXVI Haller CXVI Halysiiini. Corda . . LXI. 41 Haplotriclium. Corda . LXV. 59 Hayne CXVI Hedwig CXVI Helicoaia. Corda . . . LX. 39 Hcliconiyces. Link . . LVI. 19 Helicosporiiim. Nees . . LX. 39 Helicostylum. Corda . LXIX. 69 Helicotrichum. Nees . LIX. 33 Helminlhosporiaeeae . LIX. 35 Helminthosporiiim. Link LIX. 36 Helotinm. Tode .... CV. 193 Helvella. Gled. . . XCVIII. 158 Helvellaceae . . . XCVIH. 158 Hemiscyphe. Corda LXVIIl. 67 Hercospora. Fr 126 Hericium. Fr CIV- 172 Hermes CXVI Herpotrichuin. Fr 3 Hcterosphaeria. Grev 145 Heterolrop XXXIII Hexagona. Poll. . . . CVIH. 181 Heyderia. Fr 157 Hirneola. Fr 168 Hippoperdoa. Mont 191 Hitschock CXVI Hol] CXVI Holmskiüld CXVI Huoker CXVI Hoppe CXVI Hudson CXVI Humboldt .... CLVI. CXVI Hut XXVI Hutton CXVII Hyalopus. Corda . . LXV. 58 Hydnangium. Wallr. LXXXHI. 114 Hydnei CV. 176 Hydnocaryon. Wallr 112 Hydnum. Linn CVI. 178 Hydronema. Carus 187 Hydrophora. Tode . LXVIH. 68 Hygrorrocis. Ag. . . . XXX VII Hygrophorus. Fr 185 Hylus XXXn Hymenangiaceae . . LXXXIII. 113 Hymenangium. Klot. LXXXIH. 114 Hymenium XXVIII Hymenogaster. Vitt. LXXXH. 108 Hymeuomyceles . . . XCITI. 149 Hymenophallus. Nees LXXXVi. 120 Hymeriopodium. Corda ... 16 Hymenula. Fries . . XCIX. 169 Hyperomyxa. Corda . . CIL 166 Hyperrhiza. Bosc 94 Hypha. Pers 2 Hyphasma XXIIl Hvphelia. Fries . . . LXXV. 87 Hyphomycetes . . . LVil. 23 Hyphopodium XXIII Hypochnus. Fries . . CIV. 174 Hypocrea. Fries 134 Hypodermium. Link .... 7 Hypospila. Fr 133 Hyposlroma . . . XXIII. XXIV Hypothallus XXIH Hvpoxylon. Bull. . LXXXIX. 135 Hysterangium. Vitt. LXXXH. 109 Hysleriaceae XCI. 142 Hysieriuni. Tode . . . XCI. 142 Hysterographiuni. Corda . XCI. 143 2iS I. J. Jaquin CXVI Illosporium. Marl 11 Inslnmicnlc XIV Involucnim XXV Irpex. l'V CVI. 177 Isaria. Pers C;ni. 169 Isaricao CAI. 109 Islhnuis XXXIII . CXVII ... 195 Jussicu CXVII Juiiglnilin . Junghuhnia. Corda Kern XXVIII Kerncr CXVII Keule XXVI Klotzsch CXVII Kraj.f CXVII Kroiiibholz CXVII Kunze CXVII I.. R OS Labrella Lal)rclliiliiii Lactarius. Fr. Lagger . . . Lamellae Lamellulae Lampe . Lanosa. Fr. Langermaniiia. I>ang.s'lorf . LarlxM' Laroclie Lascliia. Fr. . Jjascliia. Jungh Lasioholrys. Kim Lateratlea. Rasp Laternea. Tur|). Lcangiiini. Link Lenialis. Fr. . Lentinus. Fries Lenz Lenzites l""r. . Leoearpiis. Link Leotia. l'ers. . Leoliaceae Leplomiliis. Ag. Leploiliyriuin. Knn IjCptoslronia. Fr. Ijeplolriclmni. Cor( LetcJlier . . . k. XCIL 146 . . 146 . . 185 CXVII . XXIX . XXIX . XIX . . 2 . . 93 CXVII CXVII CXVII . . 183 . . 195 LXXXVIL 121 187 115 81 . . 168 . . 185 . CXVII . . 185 XXII. 80 XCVII. 157 XCVII. 150 . XXXVIII . . 124 . . . 121 . LIX. 3ti . . CXVII XXXIV. LXXiL Leucosporium. Corda ... 10 Leveilie CXVII Liberi CXVn Licea. Scbrad. . . . LXXI. 78 Lignidiuni Link 79 Lijnngh CXVII Lindlev CXVII Link ..... XLvii. cxvm Linne XLIII. CXVII Lo])binm. Fr 143. 193 Lvcogala. Micb. . LXXVI. 91 Lvcogalaceae 91 Lvcoperdaceae . LXXVI. 90. 91 Lvcoperdon. Tournef. LXXVI. 91 Lvsuroidcae . . . LXXXIV. llG Lysiuns. Fries • . LXXXV. 116 Macbridgc CXVni Macroon. Corda 30 Ma.ula XXIII IVIarasniius. Flies 185 IMarcet CXVHI Maisiliiis CXVUI IMaiüus CXVIII Mavcr CXVIII IMfdiisuIa. Tode . . LXIL 47 Melanconiareae .... XC. 138 INIelaiiconinm. Link . . XC. 139 Melanogaslcr. Cortla LXXVII. 94 IMiianospora. Corda LXXXVIII.131 3!flan<)slroina. (^orila . Xi^X. 100 IMelanoli icliiuii. Corda ... 28 INIcliiliiini. Kscliw 70 INIeliola. Fries 132 Melliliosporium. Corda XCIV. 151 IMemnoninm. Corda . LVH. 28 IMenispora. Pers. . . . LXI. 44 Menizel CXVIII Meial CXVIII Merisma. Pers (>V. 175 rNlerosporiiim. Corda . LVIII. 28 ISIernlins. Hall. . . . XVIII. 183 Messer XIX iMeyen CXVIII Miainomyces. Corda .... 26 INIieiieli '..... XLII. CXVIII IMicropellis. Mont 193 IMierolbecimn. Corda .... 125 lMicrülhyiium.Desm.LXXXVIII.128 IMidolis. Fries 150 IMikronieler XV II IMikrosku[) von Oberhiinser . XVI — » piössi . . . xvn ai9 Mikroskop von Scliiek . . . XVII — » Sellique . . . XV Miqi.ei cxviri Miircmyces. Necs . LXXIX. 102 Miliula. Fries . . . XCVII. 157 MliulV CXVIII Moniiicr . . ... CXVIII Moiiotospora. Corda .... 29 Montagiic CXVIII Moniagniles. Fries . . . CX. 195 Monti CXVIII Morchella. Dill. . . XCVII I. 158 IMüiigeot CXVIII Moynier CXiX IMii'ller CXIX Müller, C. A CXIX Müller, (). F CXlX INIucor. Mich. .■ . LXVÜI. 08 Mucoroideae . . . LXVIII. GG Mycelii.m XXIII Mycena''Lriini 192 JVlvcomaler. Fries 1 ]Mytl()nos])oriuai Corda . LX. 40 Mydonolricliiim. (]orda . LX. .36 IVlyclomycetes . . . LXVII. 06 JM\lilta. Fries 97 Mylius CXIX Myrioccphalum. Not 194 INIyriococcum. Fries . LXXI. 75 Myriostoma. Desv. , .LXXXI, 105 JMvrosporium. (]orda .... 79 Myrotheciuni, Tode . XCIX. ICO Mystrosporiiim. Corda . LX. 37 IMyxarium. Wallr 106 M vxocladiuni. Corda .... 33 Myxomplialos. Wallr 107 INivxoiiema. Corda 27 Myxosporium. Link . . LV. 12 Myxotriclmm. Kunze . LVill. 31 ar. Nabel XXXII Nadeln XIX Na.gcii , . . . CXIX Naemalelia. Fries . . . C>iä. 167 Nchel CXLX Nebenf'aden XXX Neeker CXIX Necs von Esenbeck XLVIL CXIX Neniaspora. Pers. . . . XC. 138 Nenialogonium. Desm. . . .27 Nesiler CXVIII Weiirocdiiim. Kunze , . . .187 Nidularia. Bidl. . . . LXXX. 103 Nidulariaceae . . LXXLX. 103 Noso|)hlaea. Fries 137 Noulet CXIV Nucleus . . . XXVIIL XXXII Nyctalis, Fries ...... 1^5 NycLomyces. Hart. . . . XXXVI o. Oberhäuser . . . Oclaviania. Vitt. Odonlia. Fries Oedemium. Link Oeliropfen d. Sporen Organograpliie Onygena. Pers. . Opatowsky . , . Ophiolrichum. Kunze Opiz Oitholrop .... Osbek Ospriosporiunfi. Corda O.stracococcum. VV all Ostracoderma. Fries Ostropa. Fries Otto Ozonium. Link . . . . . XVI LXXXn. 107 CVL 177 LXII. 46 XXXII . XXIII LXXL 78 . CXIX . . 186 . CXIX XXXIII . CXIX LXn. 46 . . 78 . . 87 . . 133 . CXIX . . 4 P. Pachyma. Fries 137 Palisot CXIX Panus. Fries 185 Pa[)ularia. Fries 7 Parajihj'scn XXX Pateliaria. Fries 151 Patcllariaceae . . . XCIV. 151 Paxillus. Fries 185 Paulet CXIX Peniphidinm. Mont. LXXXIX. 133 PeniciUiuui. Link . . LXVI. 03 Pcnieillus XXVII Peribotryon. Fries .... 170 Perichaena. Fries . . LXXI. 77 Periconia. Pers. . . . LXV. 00 Peridium XXV Peiidiolum XXV Periola. Fries C. 102 Perisnorium. Fries LXXXVIII. 130 Peritheciiim XXVI Peronospora. Corda . LXIV. .54 Persoon .... XL VI. CXIX Pestalozzia. Not. . . XCI. 141 Pe^■soncll CXX Peziza. Dill XCV. 153 220 Pezizeae .... Pliaci.lici .... Pliacidiiiin. Fries Phalloideae . . . Phallus. Mich . . rhili|i[)ar .... Phli-liia. Fries Plilebophoia. LeveilJt Plilyclospora. Corda Phoehiis .... Phonia. Fries Phragmidiaceac . Phrat^midiuin. Link Phragmolrichiaceae . XC-II. 146 PhragnioLriohura. Kunze XCHII. 148 . xcv. i:t2 .... 144 . XCTI. £45 LXXXV. 118 LXXXVI. 119 . . , CXX . . CIV. 174 ... 193 LXXVII. 95 . . . CXX .... 124 . . LV. 13 . . LV. 16 Polvporei CVL 178 PolVponis. Mich. . . CWU. 180 Pnlysaccum. DeCand. LXXIX. 102 Polyschismiiim. Corda LXXII. 81 Poiystigma. De Cand.LXXXVin.128 Polytluiiicium. l^iinze . LIX. 37 Pon.i.hoIyx. Corda . LXXVH. 96 Poren XXIX Plivllenacei . . . . Phvileniim. Fries . . Phvlloediuni. Fries Phvmaloslronia.- Corda Plivcomyces. Kunze Physarei . . . Physarum. Pers. Physodcrma. WaUi Picoa. Vill. . . Pilacre. Fries Piletis .... Pilidium. Kunze . Pilobolidcae Pil()l)olits. Tode . Pil/.hiille . . . Pinsel .... Pisocarpiaceae Pisoniyxa. Corda Pisüllaria. Fries . Placentarschichte Planer .... Plecostoma. Desv. Plecotrichum. Cord PleurogCM . Pleuropyxis. Corda Pleurotrop Plicae .... Plössl .... Podaxideae Podaxon. üesv. . Podisoina. Unk . Podos[)haeria. Kunz Podoslromhium. Ku Polil .... Poileau . Poliinarien . Polyaclideae Polyaclis. Link Polyangium. Di Im Polygasler. Fries Lin. xcix. LXX*. LXXL 5 6 7 160 60 7.T 79 . 8 . 112 . 93 XXVI . XCni. 148 . LXIX. 71 . L\1X. 71 . . . XXIV . . XXV II LXXVIil. 99 LXXXV II. 121 . . cm. 171 . . . XXX . . . CXX LXXXL 104 .... 26 . . XXXIV LXXXVIf. 121 . . XXXIII . . . XXIX . . . XVII 98 99 165 . 122 . 186 . . CXX . . CXX . . XXXI LXIII. 51 LXin. 51 LXXIX. 100 . . .102 LXXVIII. '. *. CL nze F Ung. Pori . . . Poronia. Fr. Porothelium Pristley Propolis. Corda . Prosthcmiiim. Kunze Prolomvees Proloneuja. A^ Psilonia. Fr. . Psiloniaceae Pteiula. Fr. . . . Ptychogaster. Corda Pucciuia. Pers. . . Pulpa Pycu<)j)odium. (]orda Pvronema. Carus Pvronenieae Pyrenium. Tode . . XXIX LXXXIX. 135 CVIL 180 . . CXX xcv. 152 XCL LIV. LXL LXL . ein. LX XV. . LV. 141 8 3 41 41 170 88 15 . xxvn LXIX. 72 XCIV. 149 XCIV. 149 . . .137 Quepinia. Fr. Querwand . a. R. CV. 176 . XXIV Raddi CXX Radix XXIII Radulum. Fries . . . CVl. 177 Rajus XLI Raniisch CXX Ramularia. Ung. . . LVIIL 23- Rcauniur (. A X Rcci])iaculum XXIV Rcichenhach CXX Rclicularia. Bull. . . LXXV. 89 Rcliculariaceac . . . LXXV. 89 Rhinolrichum. Corda . LXII. 46 Rlii])idiuni. Wailr 185 Rhizina. Fries 153 Rhizoclonia. De Cand. . • • 137 Rhizomoiplia. Reh •* Rhizopogon. Fr. . LXXXIII. 110 Rhizopus. Khrenb. . LXVHI. 68 Rhodoccphalus. Corda LXVl. 63 Rhopalomyees. Corda LXV. 61 Rhyüsma.'Fr. . . - XCII. 145 Ring XXV 22i Rimella. Raff 187 Rippen XXIX Rohren XXVIII Roestelia. Rebent. . . LXX. 74 Roques CXX RostkoYius CXX Roth CXX Rothmann ......•• CXX Rouhn CXX Rubel CXX Russiila. Pers 185 Ruthea. Opat 185 Saccothecium. Fr. . .gi.^ . . 186 Saccidium. Nees LXXXVll. 124 Sackea. Rostk 93 Säulchen XXVI Saint Hilaire CXX Sarea. Fr 154 SchäfFer .... XLIV. CXX Sceptromyces. Corda . LXIII. 54 Schiek XVII Schinzia. Nag. [ 191 Schizophyllum. Fr. . . CIX. 184 Schizothecium. Corda XCII. 147 Schizoxylon. Pers 147 Schlauch XXX Schlechtendahl CXX Schleier XXV Schlotlerbach CXXI Schmalz CXXl Schmiedel CXXI Schmidt .... CXVl. CXXI Schmitz CXXI Schizoderma. Kunze .... 7 Schrader CXXI Schrank CXXI Schumacher CXXI Schweinitz CXXI Sclerococcum. Fr 137 Scleroderma. Pers. LXXVIII. 96 Sclerodermaceae . LXXVII. 94 Scierogasteres . . LXXXVI. 120 Scleromitra. Corda .... 193 Sclerotium. Tode 137 Scolicotrichum. Kunze LVIII. 33 ScopoU XLIV. CXXI Scorias. Fr. 170 Sechier CXIII Secretan CXXI Seimatosporium. Corda . . . 15 Selenosporium. Corda . CI. 164 Selliquc XV Sepedonium. Link Se])tonema. Corda . . . LVI. 21 Septonemeae LVI. 20 Septoria. Fr. . . LXXXVIII. 127 Septosporium. Corda . . LIX. 38 Septotrichum. Corda . . LIV. 6 Septum XXIV Serratia, Bergam 187 Simblum. Klotzsch. LXXXVI. 119 Sinuli XXIX Siridium. INees .... LVI. 18 Sistotrema. Pers. . . . CVI. 178 Solenia. Pers 153 Soredospoia. Corda . . LIX. 34 Sowerby CXXI Spadonia. Fr 92 Sparassis. Fr CIV. 173 Spathulea. Pers. . . . XCVIL 157 S|ieira. Corda . . . LVI. 19 Sperniodermia. Tode .... 164 Spermoedia. Fr 186 Sphaeria. Hall. . LXXXVHI. 132 Sphaeriacei . . LXXXVIII. 130 Sphaerobolus. Tode LXXXI. 106 Sphaeronema. Fries. LXXXVlI. 128 Sphaeronemeae . LXXXVII, 122 Sphaerozosma.Kltzsch.LXXXII. 109 Sphinctrina. Fr 125 Sphinctosporium. Kunze . . . 186 Sphondylocladium. Mart. . . 48 Spilocea. Fr 6 Spitzständig XXXIV Splanchnonema. Corda . . . 131 Splanchnomyces. Corda LXXXII.107 Splanchnomycetes . LXXXII. 106 Spoiangiolum XXV Sporangium XXV Sporae XXXI — didymae .... XXXIII — polydymae . . . XXXIII — septatae .... XXXIII — simplices .... XXXlII — tridymae .... XXXIII Sporen ....... XXXI Sporenbrei XXVII Sporenhaut XXXII S])orenkern XXXII Sporenkette XXXIII Sporenköpfchen .... XXVII Sporenscheide XXX Sporenschichte .... XXVII Sporenschlauch XXX Sporenträger XXXI Sporidesmium. Link . . LV. 16 Sporisorium. Ehrenb 9 2*42 Sporocaoroca(lus. Corila . . XC. 140 Sporocyhc. Fr. . . . LXV. 59 Spoiodcac LXII. 47 Sporotliiiia. Link "70 Spoiodum, Corda . . LXII. 47 Sporoiiic^a. Corda . . XCI. 143 Sporoplili'iiiii. Nccs .... 44 Spoiollieca. Corda .... 1.31 Sporolrichaceae . . . IjVII, 23 Sporolriclium . . . LVII. 25 S|)renij(;l .... XJjIX. CXXI Spumaria. Pers. . . LXXV. 88 Stachel» XXVIII Slaciiylidiuni. Link . . LXIIL 52 Staclivoholrys. Corda . LXIV. 57 Stamm . ; XXTll Slaiidinger CXXI Stegasma. Corda . LXXIII. 82 Slegia. Fr 142 Stegiaceae 142 Siegonosporium. Corda . XC. 139 Steinheim CXXI Steniasirum. Raff. 187 Slemoiiiiideae . . LXXIV. 85 Stcmonilis. Gled. . LXXIV. 85 SlemplivHum. VVallr 38 Slengcf XXIII Slerigmata XXXI Sterrbeck CXXI Sticlis. Pers XCV. 152 Stiel XXIV Stilhini LXIV. 58 Slilbüspora. Pers. ...... 14 Stilhimi. Tode . . . LXVI. Ol Slipes XXIV Slratum sporarum . . . XXVII Strauss CXXI Sueploihri\. Corda .... 43 Slrigida. Fr 125 Slroma XXIV Strumella. Fr 137 Sl3'lol)ates. Fr 185 Slvsaiius. (]orda . . LXVI. 04 Synalissa. Fr 180 Synconis. Fr 180 Syzygiles. Ehrenb. . . LXIX. 70 T. Taphria. Fr G Tecticularia. Klolzsciu LXXIX. 101 Tlianinomvce.s. Ehrenb. LXXXIX. 130 Thcca XXX Thelactis. Mart. . . LXVIII. 09 Thelcholns. Tode . LXXXI. 100 Thcle|.hora. Ehrh. . . . CIV. 175 TiuMiMuli.«. Fr 180 lipidaria. Chev 70 Tode XLVI. CXXI Tophora. Fr 3 Ton.la. Pers. . . . LVI. 18. 19 Torulaccae LV. 18 Tourncfnrt . . . CXXI. XLII Trachsel CXXI Träger XXIV Trägerschiehtc XXX Trametcs. Fr. . . . CVIII. 181 Traltinik- , CXXI Tremella. Pers 107 Tremcllinaefc CIL 100 Trenlep'ihl CXXI Trepanotroi XXXIII Trichacgum. Corda .... 38 Tricbamphora. Jungh. . . . 197 Truhia. Hall. . . LXXIH. 83 Trichiaceae . . . LXXIII. 83 Trichocoma. Jnngh 196 Trichoderma. Pers. . . LXXV. 87 Triehodermaccae . LXXIV. 80 Tricholccoiiinm. Corda LXIII. 50 Tri(osporium. Chorda . . LX. .39 Tripotrichia. Corda .... 80 Tiog CXXII Trogia. Fr 185 Troyel CXXII Tuber. :Mich. . . LXXXIII. 111 Tuberaceac . . . LXXXII. 108 Tid)ercidaria. Tode . . . (.]. 103 Tuberculariaccae . . XCIX. 159' Tubuli XXVIII 'J'ubulina. Pers. . . . LXXL 78 Tuburcinia. Fr 23 Tulnstoma. Pers. . LXXVII. 92 Tulasne .... CXXII. 197 Tully CXXII Tiirpin (]XXII Tympanis. Tode . . . X(^VI. 154 Typhida. Fries .... CHI. 171 u. Umschreibung XXIII Unger CXXII 223 Ungleicliaxig Uredo. Pers. romvces. U Ustilago. Ung. V. Vaillant . . . Valsa. Scop. . . Velum partiale . — stipiiis — universale Venae .... Verbreitung der P. Verpa. Swarlz Verticilliuui. Nees. Vesiciila ... Vibrissea. Fr, Vittadini . . . Viviani .... Volutella. Fries . Volutella. Tode . xxxm LIV. 9 . . 18G LIV. 9 w. Wallroth . Weiumann CXXII . . 135 . XXIV . XXV . XXIV . XXV XXXVI XCVIII. 158 LXIII. 54 . . XXV XCVII. 156 . CXXII . CXXII . . .164 XCV. 152 L. CXXII . CXXII Wirtgen CXXII Wilting CXXII Wolf CXXII Wood ward's 197 Wulfen CXXII Wulst XXV Wurzel XXIII Wurzelgeflechte XXIII X. Xerotus. Fr 185 Xylaria. Corda . . LXXXIX. 136 Xyloma. Pers 137 z. Zähne XXVm Zantedeschi , . . . . CXXII Zelle XXV Zenker CXXII Zuinger CXXII Zwischenglied .... XXXIII Zygodesmus. Corda . LVIII. 30 Zygosporium. Corda . . LXI. 191 Z^thia. Fr 127 Wiclitig^c VerbossGPiiiigeu. Seite XIII XIV xxx XXX L » LIV LXIV LXXII LXKVII XCI XCV XCIX CXI 6-2 91 91 91 97 110 141 löO 152 154 169 170 182 Zieile von 14 UlU. 19 Ob. 8 Oh. 1 Unt. 4 Ob. 9 » 9 Unt. 10 » 13 Ob. 11 Um. 14 >. 12 Ob. 14 Unt. 13 3 9 1 » Ob. 2 1 » 4 » 14 Unt 11 » Ob. » Unt. 3 Ob. 15 » 4 Unt. für Tag setze man Talj(. » missvcistaiHlciicii sci/.e man missverstanucnen » G. setze mau 11. » geben, setze man gel)cn, nacli Flora setze man , für folf^t setze man gefolgt Erliinbotryum setze man Echinoljoti yum. Arlbrobotrys setze mau Artbrobotiys zerfallen setze man zerfallend, Hörn — ■ setze man Haar — » » » » » liysterangium selze man Hysterograpliium. » 125 selze man 152 » » » » » » » grosse selze man grossen wiciisigen selze man wicliligen Sliprs setze man Stipcs 250. selze man I. 1. setze man 250. Böse setze man Rose Cla|)homyces setze man Elaphomyces, streiclie bis Zeile 11. für 1850 setze man 1840. » I. setze man IL Ist für die Seitenzahl 125 zn setzen 152. Ist Nr. 40 1. ganz zu streichen, für brotyosi setze man botryosi. » 3 setze man 8. » FiU. setze mau Fig. TalA Taf. B. VieonuiCf^ee. Torulaceae . Septonemeae . Cajomucea!. Sporotrichace^e. Pli r.'i gm i d i a c p ae ■ Cephalocladia . Bactridiacea. 1 HelmiittltosporiaceaF. HflmiiUh-ospoTiaceae PsiloTiiaceap. Sporode ae. Cerritocladia . Pohraotideie. ?.:>. ^.,. '> '«^'01^1^"^ S»!^-^ Coriia. jc. Tal". C. ?i. ^"; Asper^llini PfTidryphiaceae. Muc oroideae 24. f^'w -i'^ '-^i.i' -^ 11% * S^J- Miiroroidew. 2ö 27. -.H- LJ^3& fä «'Mi'' "■' A wM> niubolidrie. Aecidiacete '^ .% f »'«Ä« "^ Flijsarex. nsf» Pliy sa,i-ei. . 4 •*■. i. i*!Ä^ PliysaTBi. Trirhiacei. tribrjriMCei. Stemoiiiti (Icp. il*» Xi VCoperdaccap . ;;(,K'«'-''V W^i,,^ Cortta sc TatM). Fisocarpiacea- . (xeasti-ide«!. 44 "^f J^ , v-— >, ^ •- "* 4 '■^aS Carpoboli Splrt iiclinuitiyf et«s . fÄÄ^ 4 < ('"'■'fit ,J«"^»i~ OiitUcst. Ti»l> eracefe. ^f ^ . %■/ Taf.E. 't>.- I ^ ii/i|p5^^*f|f|TY^ ^^a MtA^);^ m3m ^^ ^(t^^J Sü(^ Pe CVeoi^rossea' Leoliiiiea- 6& .io'^JIDl" '5fl9^>'' -Ä^4^ ■i»'^ >^^"^')^ TiilierciilarTUcefe bÖ U ,!-'-'""& ry^ ~~ff«< '15 -.J 11 ^'* * » I f^, Cor\nca.cerf 70 >^^^. 'W. Tromellina' ?", \WM { Idvari.ioecP AHrieiilariiii ?f,-^o^ f A. .T»f7.fil, HvcJjioj Taf. H. New York Botanical Garden Library QK603.2 .C66 gen Corda, August Karl/Anleitung zum Studium 3 5185 00127 5914 ■h '4#^^-'*-.« < ■# :^,^^j:j^ ..'iTki-*.^ lAf- Wm Ma^i^lt .^ tfc^f«jl ^^ »V